Andreas F.
Die Motorradreise durch Peru führte mich durch beeindruckende Orte wie die Nazca-Linien und den Colca Canyon. Besonders positiv fiel die technische Vorbereitung...
MOTORRADREISEN · PERU
Bolivien und Peru auf einer einzigen Reise: Diese geführte Motorradtour verbindet die eindrucksvollsten Strecken der Anden mit den großen Kulturstätten des Kontinents. Los geht es in La Paz, dem Regierungssitz Boliviens.
The Journey
Dein Abenteuer beginnt auf 3.600 Metern in La Paz. In Bolivien sitzt du auf einer Suzuki DR650 und erlebst die Death Road, die Silberstadt Potosí, das endlose Weiß des Salar de Uyuni und das Altiplano rund um Oruro. Zu Fuß überquerst du die Grenze nach Peru, wo die CFmoto 450MT oder die Honda NX500 auf dich wartet. Von Puno am Titicacasee fährst du durch das Heilige Tal, besuchst Machu Picchu und Cusco, querst die Anden über Abancay und Puquio, schaust dir in Nasca auf Wunsch die Linien aus der Luft an und erreichst über die Küstenwüste schließlich Arequipa.
Bolivien
In Bolivien fährst du die Suzuki DR650: Death Road, Potosí, Salar de Uyuni, Oruro und das Altiplano bis zur peruanischen Grenze.
Du landest in La Paz, das auf rund 3.600 Metern liegt. Der Tag steht dir zur freien Verfügung, am Nachmittag trifft sich die Gruppe mit dem Guide zur Einweisung in die Route und zum Erledigen der Formalitäten. Am Abend sitzt ihr beim Begrüßungsessen zum ersten Mal zusammen. Tipp: Wenn du einen Tag früher anreist, kann sich dein Körper besser an die Höhe gewöhnen.
Höhe: 3.600 m
Heute übernimmst du dein Motorrad und fährst aus der Stadt hinauf zu einem Pass auf 4.700 Metern. Von dort geht es in langen Kurven hinunter in den Bergregenwald am Rand des Amazonasbeckens bis ins tropische Coroico, wo ihr zu Mittag esst. Zurück nach La Paz nimmst du die unbefestigte Death Road, die bergauf durch steile Hänge führt.
Strecke: 200 km | Straße: überwiegend Asphalt, rund 40 km Schotter | Höhe: 3.600 m → 1.700 m und zurück
Über das weite Altiplano fährst du via Challapata nach Potosí. Die Silberstadt war einst eine der reichsten Städte der Welt und zählt zu den höchstgelegenen Städten überhaupt. Hier kannst du die Silbermine besichtigen, in der bis heute unter sehr einfachen Bedingungen gearbeitet wird, und das Museum in der alten Münzprägeanstalt besuchen.
Strecke: 450 km | Straße: durchgehend Asphalt | Höhe: 3.600 m → 4.100 m
Eine herrlich geschwungene Straße bringt dich von Potosí hinunter nach Uyuni, an den Rand der größten Salzfläche der Erde. Am Nachmittag geht es auf den Salar de Uyuni, wo du rund 150 Kilometer über das gleißende Weiß fährst. Im Hotel in Uyuni gibt es eine bekannte Pizzeria, ideal für den Abend.
Strecke: 350 km | Straße: Asphalt und Salz | Höhe: ab 3.800 m
Ein Verbindungstag über das Altiplano bringt dich nach Oruro. Die Stadt ist in ganz Südamerika für ihren farbenprächtigen Karneval bekannt.
Strecke: 320 km | Straße: durchgehend Asphalt | Höhe: 3.800 m
Richtung Titicacasee geht es weiter, und wenn es zeitlich passt, legst du einen Stopp an den Ruinen von Tiahuanaco und Puma Punku ein. An der Grenze gibst du die bolivianische Suzuki ab und gehst zu Fuß hinüber nach Peru. Ein privater Transfer bringt dich von Desaguadero nach Puno, wo die peruanischen Motorräder bereits im Hotel stehen.
Strecke: 300 km | Straße: durchgehend Asphalt | Höhe: 3.800 m
Peru
In Peru fährst du die CFmoto 450MT oder die Honda NX500: Titicacasee, Heiliges Tal, Machu Picchu, Cusco, die Hochanden, Nasca und die Pazifikküste bis Arequipa.
Heute bleibt das Motorrad stehen. Wenn du möchtest, unternimmst du eine Bootsfahrt auf dem Titicacasee, dem höchsten schiffbaren See der Welt. Den Rest des Tages verbringst du in Puno ganz nach deinem Geschmack.
Höhe: 3.800 m
Wieder im Sattel fährst du nordwärts über das Altiplano. Je näher Cusco rückt, desto kurviger wird die Straße. Die letzten 60 Kilometer führen durch das Heilige Tal der Inka nach Ollantaytambo.
Strecke: 450 km | Straße: durchgehend Asphalt | Höhe: 3.800 m → 2.800 m
Fragen zum Reiseverlauf?
Unser Tourguide beantwortet Dir gern alle Fragen zur Route, zu den Etappen und zu den Details jedes Tages.
Weil keine Straße nach Aguas Calientes führt, nimmst du frühmorgens den Zug entlang des Urubamba. Ein Bus bringt dich anschließend hinauf zum Eingang von Machu Picchu, wo dich ein Guide durch die Inka-Zitadelle führt. Zug, Bus, Eintritt und Führung sind enthalten. Am Nachmittag fährst du mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo.
Strecke: 30 km mit Zug und Bus | Höhe: 2.360 m
Eine kurze Etappe bringt dich nach Cusco, in die einstige Hauptstadt des Inkareichs. Am Nachmittag erkundest du bei einem geführten Stadtrundgang von etwa zweieinhalb Stunden das historische Zentrum. Danach hast du Zeit für Plaza de Armas, Märkte, Museen oder die Ruinen am Stadtrand.
Strecke: 100 km | Straße: durchgehend Asphalt | Höhe: 2.800 m → 3.500 m
Jetzt beginnt die Überquerung der Anden von Ost nach West. Über Abancay fährst du durch tiefe Täler und über hohe Pässe bis Chalhuanca, wo du im besten Hotel des Ortes übernachtest.
Strecke: 310 km | Straße: durchgehend Asphalt | Höhe: 3.500 m → 2.900 m
Auch heute bleibst du lange in großer Höhe. Nach dem Mittagessen in Puquio folgt eine endlos scheinende Abfahrt hinunter nach Nasca, einer der eindrucksvollsten Streckenabschnitte der ganzen Reise.
Strecke: 345 km | Straße: durchgehend Asphalt | Höhe: 2.900 m → 500 m
Am Morgen kannst du optional einen Rundflug über die Nasca-Linien buchen. Nachmittags fährst du durch die Küstenwüste zu einem Hotel direkt am Pazifik.
Strecke: rund 160 km | Höhe: 500 m → Meeresspiegel
Am letzten Fahrtag folgst du der Küste nach Süden, bevor die Straße auf den letzten rund 160 Kilometern hinauf nach Arequipa steigt. Im Hotel gibst du das Motorrad zurück, und am Abend feiert ihr die Reise beim Abschiedsessen.
Strecke: 410 km | Höhe: Meeresspiegel → 2.300 m
Zeit für den Abschied. Der Transfer zum Flughafen Arequipa ist organisiert, von hier trittst du die Heimreise an.
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Standardmotorrad: in Bolivien die Suzuki DR650, in Peru die CFmoto 450MT oder die Honda NX500, im Reisepreis enthalten.
Nicht fahrender Beifahrer: 4.891 € pro Person.
Premium-Motorrad für den Peru-Teil (7 Tage, Aufpreis; in Bolivien gibt es keine Upgrades):
Weitere Optionen:
Personenschäden: Jedes Motorrad hat die gesetzliche Mindestversicherung (SOAT) Boliviens bzw. Perus. Sie übernimmt medizinische Kosten von Fahrer, Beifahrer und Dritten nur in begrenztem Umfang. Eine eigene Krankenversicherung mit vollem Schutz legen wir dir deshalb dringend ans Herz.
Schäden am Motorrad und an fremdem Eigentum: Dafür besteht ohne Zusatzversicherung kein Schutz. Mit der optionalen Schadensminderungsversicherung zahlst du eine Prämie von 260 US$ pro Motorrad, deine Selbstbeteiligung ist dann auf höchstens 700 US$ begrenzt.
Kaution: 700 US$ mit Versicherung oder 2.500 US$ ohne Versicherung. Ohne Versicherung haftest du voll für alle Schäden, und dein Risiko endet nicht bei der Höhe der Kaution.
Für kleine gemeinsame Ausgaben unterwegs, etwa Kaffee, gibt es eine Gruppenkasse. Empfohlen sind 50 US$ pro Person. Das funktioniert nur, wenn alle mitmachen.