Botswana Safari heißt: im Mokoro-Einbaum durch die Kanäle des Okavango-Deltas, 120.
<p>Botswana macht es anders als seine Nachbarn: wenige Gäste, hohe Gebühren, keine Zäune. Das Land ist so groß wie Frankreich, hat 2,4 Millionen Einwohner und 130.000 Elefanten, ein Drittel des afrikanischen Bestands. Das Okavango-Delta ist mit 15.000 km² das größte Binnendelta der Erde, ein Fluss, der in der Kalahari versickert statt ins Meer zu fließen, und seit 2014 Weltnaturerbe. Der Chobe-Nationalpark am Nordrand hat die höchste Elefantendichte Afrikas, im Trockenmonat September stehen Hunderte gleichzeitig am Fluss.</p><p>Eine Botswana Safari ist deshalb Wasser und Sand zugleich: morgens im Mokoro, dem Einbaum, durch die Papyruskanäle, mittags im Geländewagen durch das Moremi-Reservat, abends im Boot auf dem Chobe zwischen Flusspferden und Elefanten. Die Camps im Moremi und Savuti haben keinen Zaun, nachts laufen Hyänen zwischen den Zelten hindurch.</p><p>Unsere fünf Reisen dauern 7 bis 24 Tage. Die 7-tägige Kleingruppenreise ab 2.059 € fährt Okavango, Moremi und Chobe, die 10-tägige verbindet Namibia, Botswana und die Victoriafälle mit 12 Gästen, die 24-tägige fährt vom Delta bis Sansibar. Botswana ist teurer als seine Nachbarn, weil die Parkgebühren hoch und die Camps klein sind; dafür siehst du die Tiere ohne Kolonne.</p>
In Botswana fährst du im offenen Geländewagen ohne Fenster, mit Sitzreihen wie auf einer Tribüne, sechs bis neun Gäste pro Wagen. Die Pisten im Moremi und Savuti sind Tiefsand, in der Regenzeit Schlamm, der Guide fährt und spricht Englisch. Im Delta wechselst du ins Mokoro, den Einbaum aus Fiberglas, zwei Gäste und ein Poler pro Boot, und auf dem Chobe ins Motorboot.
Die Camping-Reisen schlafen im Zeltcamp ohne Zaun im Park, mit Feldbett, Buschdusche und Crew, die kocht. Das ist die Art, wie Botswana am dichtesten ist: Elefanten am Zelt, Löwen in Hörweite. Die Lodge-Reisen wechseln zwischen festen Lodges am Delta-Rand und Tented Camps mit eigenem Bad. Die 12-tägige Lodge-Safari fährt ausschließlich Lodges.
Die Fahrtage sind kurz, 100 bis 250 km, aber langsam, 20 bis 40 km/h im Sand. Wer Rückenprobleme hat, sagt es vorher. Die Tage beginnen um 5:30 Uhr, mittags ruht das Camp, weil im Oktober 40 Grad erreicht werden. Malaria-Prophylaxe ist im Delta Pflicht, das Wasser in den Camps wird gefiltert.
Für Gäste mit einer ersten Safari im Rücken, die weniger Komfort gegen mehr Wildnis tauschen. Camping ohne Zaun im Park, Kinder ab 12 Jahren.
Zeltcamp ohne Zaun im Moremi und Savuti mit Feldbett und Buschdusche, oder Lodge und Tented Camp mit eigenem Bad am Delta-Rand und am Chobe.
Offener Geländewagen mit 6 bis 9 Plätzen im Tiefsand, 100 bis 250 km pro Tag bei 20 bis 40 km/h. Im Delta Mokoro-Einbaum, am Chobe Motorboot.
Wecken 5:30 Uhr, Pirschfahrt oder Mokoro-Fahrt bis 10, Frühstück, Ruhe im Camp bis 15 Uhr, zweite Fahrt bis Sonnenuntergang, Abendessen am Feuer 19 Uhr.
Von den Wasserkanälen des Okavango Deltas über die Elefantenherden am Chobe bis zu den Salzpfannen der Kalahari: Diese Regionen prägen eine Botswana Safari und lassen sich auf unseren Gruppen- und Overland-Reisen ideal k
Das Okavango Delta ist ein riesiges Binnendelta, in dem sich das Wasser des Okavango-Flusses in unzählige Kanäle und Lagunen verzweigt. Im traditionellen Mokoro-Einbaum gleitest du lautlos durch das Schilf, beobachtest Flusspferde, Elefanten und Antilopen und übernachtest in Camps mitten in der Wildnis.
Der Chobe Nationalpark im Norden Botswanas ist für seine gewaltigen Elefanten- und Büffelherden bekannt. Entlang des Chobe-Flusses erlebst du auf Boots- und Pirschfahrten Elefanten beim Baden, Löwen an den Ufern und eine enorme Vielfalt an Wasservögeln – besonders eindrucksvoll bei einer Bootsfahrt zum Sonnenuntergang.
Im Süden und Zentrum Botswanas erstreckt sich die halbtrockene Kalahari mit den riesigen Makgadikgadi-Salzpfannen. Hier erlebst du weite Horizonte, Erdmännchen, Oryx-Antilopen und in der grünen Saison die Zebrawanderung – eine ruhigere, urspüngliche Seite Botswanas abseits der Wasserwelten.
Viele Botswana-Reisen enden an den Victoriafällen an der Grenze zu Simbabwe und Sambia. Der Sambesi stürzt hier über mehr als hundert Meter in die Tiefe – ein gewaltiges Naturschauspiel und der ideale Abschluss einer Overland-Safari durch das südliche Afrika.
Mai bis Oktober: Trockenzeit, das Delta führt Hochwasser von Juni bis August, die Elefanten stehen am Chobe, im Oktober wird es 40 Grad heiß. November bis März: Regen, grün, Jungtiere, halbe Preise, aber Sand wird Schlamm und manche Camps schließen. Die Victoriafälle führen im April am meisten Wasser.
Reisezeit im Detail
„Mädchen für alles“ und Gründer des Unternehmens.
Deine Frage ist nicht dabei?