Sambia Safari heißt: die Victoriafälle von der sambischen Seite, Fußpirsch im South Luangwa, wo die Walking Safari erfunden wurde, und Camps am Sambesi.
<p>Sambia ist das Safari-Land, das die wenigsten kennen, und das mit den meisten Möglichkeiten zu Fuß. Im South Luangwa, 9.050 km² am Luangwa-Fluss, wurde in den 1950er Jahren die Walking Safari erfunden: ein Ranger mit Gewehr vorn, ein Guide dahinter, sechs Gäste in einer Reihe, drei Stunden durch das Gras. Der Park hat die höchste Leopardendichte Afrikas und die einzigen Thornicroft-Giraffen der Welt.</p><p>Der zweite Grund für Sambia sind die Victoriafälle. Die sambische Seite bei Livingstone bietet den Blick von oben in die Schlucht, im April bis Mai mit 500 Millionen Litern pro Minute, im Oktober fast trocken, dafür mit dem Devil's Pool am Rand der Kante. Von hier aus fahren unsere beiden Reisen: 16 Tage über Malawi nach Sansibar, oder 37 Tage nordwärts durch Tansania und Kenia bis zu den Gorillas in Uganda.</p><p>Beide sind Overland-Reisen im Truck mit bis zu 20 Gästen, im Zelt und in Lodges, ab 3.099 €. Sambia lohnt sich als Durchgangsland: die Straße von Livingstone nach Lusaka und weiter zum Luangwa ist die Achse, an der alle Reisen durch das südliche und östliche Afrika entlangfahren.</p>
In Sambia bist du im Overland-Truck unterwegs, einem umgebauten Lkw mit 20 Plätzen, großen Fenstern, Kühlschrank und Stauraum für die Zelte. Der Guide und ein Fahrer wechseln sich ab, die Sprache an Bord ist Englisch. Die Fahrtage sind lang, 300 bis 500 km, weil Sambia groß und dünn besiedelt ist, die Hauptstraßen aber asphaltiert. Im South Luangwa steigst du in offene Geländewagen um, für die Fußpirsch gehst du mit Ranger und Guide.
Geschlafen wird zur Hälfte im Zweimannzelt auf Campingplätzen mit Dusche, am Sambesi und im Luangwa mit Flusspferden in Hörweite, zur Hälfte in Lodges und einfachen Hotels. Du baust dein Zelt selbst auf, die Crew kocht, Küchendienst geht reihum. Das ist die Art, wie sich 16 oder 37 Tage Afrika bezahlbar halten lassen.
Die Walking Safari verlangt drei Stunden Gehen in flachem Gelände bei 30 Grad, in Reihe und schweigend. Wer das kann, kann alles andere auf der Reise. Der Rest ist Sitzen, Schauen und früh aufstehen. Malaria-Prophylaxe ist im ganzen Land nötig.
Für Gäste mit Zeit, 16 oder 37 Tage, die im Zelt schlafen und mit anpacken. Die Walking Safari verlangt 3 Stunden Gehen bei 30 Grad, keine Vorerfahrung.
Zweimannzelt auf Campingplätzen mit Dusche am Sambesi und im Luangwa, dazu Lodges und einfache Hotels an jedem zweiten oder dritten Tag.
Overland-Truck mit 20 Plätzen, Fahrtage 300 bis 500 km auf Asphalt. Im South Luangwa offener Geländewagen und Fußpirsch mit Ranger.
Fahrtag: Zelt abbauen 6 Uhr, Abfahrt 7, Mittagspause am Straßenrand, Camp 16 Uhr. Parktag: Pirschfahrt 6 Uhr, Fußpirsch 8 bis 11, Nachtfahrt mit Scheinwerfer 16 bis 20 Uhr.
Von den Victoriafällen bei Livingstone über den South Luangwa bis zum Lower Zambezi: Diese Regionen prägen jede Sambia Safari und lassen sich per Overland-Route zu einer durchgehenden Safari verbinden.
Der Startpunkt vieler Sambia Erlebnisreisen: An den Victoriafällen stürzt der Sambesi über mehr als einen Kilometer Breite in die Schlucht. Von Livingstone aus erreichst Du Bootsfahrten auf dem Sambesi, den Devil's Pool und den Übergang nach Simbabwe. Ideal als Auftakt vor der Weiterreise Richtung Sansibar oder Serengeti.
Der South Luangwa gilt als eines der dichtesten Safari-Gebiete Afrikas und als Ursprungsort der Walking Safari. Entlang des Luangwa-Flusses beobachtest Du große Elefanten- und Büffelherden, Leoparden und Flusspferde. Pirschfahrten am frühen Morgen und Nachtfahrten gehören hier zu den Highlights jeder Sambia Safari.
Am Lower Zambezi triffst Du auf breite Flussarme, Auwälder und große Tierkonzentrationen direkt am Wasser. Kanufahrten auf dem Sambesi, Bootssafaris und Pirschfahrten bringen Dich nah an Elefanten, Flusspferde und Krokodile. Die Region verbindet sich auf einer Overland-Route gut mit den Victoriafällen und dem Weg Richtung Sansibar.
Mai bis Oktober ist Trockenzeit: Pisten fest, Tiere am Luangwa, September und Oktober die dichtesten Monate mit bis zu 40 Grad. Die Victoriafälle führen im April und Mai am meisten Wasser, im Oktober fast keins. November bis April regnet es, viele Camps im Luangwa schließen, der Park wird zur Emerald Season mit Bootsfahrten.
„Mädchen für alles“ und Gründer des Unternehmens.
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