4X4-OFFROAD-REISEN · TUNESIEN
Mit deinem Unimog, Allrad-LKW oder Expeditionsmobil fährst du von Genua bis an den Rand der Sahara und weiter zur Oase Ksar Ghilane. Die Route folgt einer bewährten Linie über Asphalt, feste Pisten und ausgewählte Sandabschnitte, statt quer durch die großen Dünenfelder.
The Journey
Die Tour bringt dich mit deinem Expeditionsfahrzeug durch den Süden des Landes: über Kairouan und Gafsa zu den Oasen von Tozeur, auf der Dammstraße über den Chott el Djerid nach Douz, in die Dünen von Tembaine und zur Oase Ksar Ghilane. Zurück geht es über das Dahar-Gebirge und Matmata an die Küste. Unterwegs übernachtet die Gruppe auf Campingplätzen mit sanitären Anlagen und in einigen Wildcamps, die Tagesetappen bleiben moderat. Ideal für alle, die mit Unimog, Allrad-LKW oder Wohnmobil in Tunesien Geländeerfahrung mitbringen und die Sahara abseits der Straße erleben wollen.
Tunesien
Die Route führt durch den Süden Tunesiens: von der Fähre in Tunis über Kairouan und Tozeur, auf der Dammstraße über den Chott el Djerid nach Douz, Tembaine und Ksar Ghilane und über Matmata zurück an die Küste.
Deine Expedition beginnt schon vor dem ersten Sandkorn. Alle Teilnehmer erhalten vorab ihre Infomappe mit Treffpunkten, Ausrüstungsliste und Tipps zur Vorbereitung des Fahrzeugs. Ob du direkt bei Overcross in Tübingen, in der Schweiz oder erst am Hafen von Genua zustößt, entscheidest du. Am Abend trifft sich die Gruppe, Funkgeräte werden getestet.
Im Hafen von Genua rollen Unimogs, Allrad-LKW und Expeditionsmobile ein. Zwischen 15 und 16 Uhr trifft sich der Tross. Am CNT-Terminal erhältst du deine Fährtickets samt Fast-Lane-Sticker. Die Fähre nimmt Kurs aufs Mittelmeer, während Genuas Lichter im Rücken verschwinden.
Sobald Cap Bon auftaucht, läuft die Fähre in den Hafen von La Goulette ein. Dank VIP-Service stehst du mit deinem Fahrzeug in rund 45 Minuten mit gestempeltem Pass auf afrikanischem Boden. Im Konvoi geht es weiter nach Hammamet, die erste Nacht verbringst du im Hotel am Meer.
Nach dem Frühstück fährt der Konvoi ins Landesinnere, über Funk koordiniert. In Kairouan, einer der heiligen Städte des Islam, legst du einen Stopp ein, danach wechseln Steppe und Bergzüge, bis die Landschaft karger wird. In Gafsa steht das erste Camp auf einem Campingplatz, ein ruhiger Auftakt für die Reise.
Zwischen Bergen, trockenen Flussläufen und grünen Palmenfeldern führt die Route nach Süden bis Tozeur, einer der bekanntesten Oasenstädte des Landes. Die Etappe verläuft auf Asphalt und festen Pisten, gut fahrbar für jedes schwere Fahrzeug. Unter Dattelpalmen baut ihr das Camp auf, abends kocht die Expeditionsküche tunesisch.
Ein filmreifer Tag: Du besuchst ein bekanntes Star-Wars-Set in der Nähe von Tozeur. Danach folgt das erste Sandtraining auf überschaubarem Gelände: Reifendruck nach Achslast, Anfahren im Sand, Schwung halten und Bergung mit Sandblechen und Bergegurt. Dünenfahren mit dem LKW lernst du hier Schritt für Schritt. Abends entsteht das erste Wildcamp.
Auf der Dammstraße überquerst du den Chott el Djerid, einen der größten Salzseen Afrikas. Weiße Flächen, Spiegelungen und die Fata Morgana begleiten die Fahrt, während die Straße auch schweren Fahrzeugen sicheren Grund bietet. In Douz, dem Tor zur Sahara, bezieht die Gruppe einen Campingplatz.
Heute gibt es keinen Zeitplan. Du schlenderst über den Markt von Douz, checkst Reifen, Filter und Bergeausrüstung und füllst Wasser und Diesel für die kommenden Sandtage auf. Die Guides besprechen mit jedem Team die Etappen nach Tembaine und Ksar Ghilane, damit dein Fahrzeug bereit ist.
Fragen zum Reiseverlauf?
Unser Tourguide beantwortet Dir gern alle Fragen zur Route, zu den Etappen und zu den Details jedes Tages.
Der Konvoi zieht tiefer in die Wüste zu den Dünen rund um Tembaine. Die Guides legen die Linie nach Achslast und Sandlage fest, schwere Fahrzeuge fahren mit zusätzlich reduziertem Reifendruck und in enger Begleitung. Zu Fuß steigst du auf den Felsberg Tembaine und blickst über das Sandmeer. Das Wildcamp liegt mitten in der Weite.
Heute wartet der sandigste Abschnitt der Reise. Im Team, mit Funk und abgestimmtem Reifendruck, erreicht der Konvoi die Oase Ksar Ghilane. Warme Quellen, Palmen und ein Camp für zwei Nächte belohnen die Etappe. Abends wird gemeinsam Lamm und Couscous gekocht.
Ein Tag ohne Umzug: Baden in der warmen Quelle, ein Ausflug zu den Resten der römischen Festung und Zeit zum Schrauben am Fahrzeug. Wer mag, übt mit den Guides auf den Sandflächen rund um die Oase. Am Abend backt ihr gemeinsam Wüstenbrot und hört Geschichten von Nomaden.
Der Konvoi verlässt die Sahara nach Norden und steigt ins Dahar-Gebirge. Vorbei an Berberdörfern erreichst du Matmata mit seinen Höhlenwohnungen, die Landschaft wechselt von Sand zu Fels. Die letzte Campnacht bietet Zeit, die Etappen Revue passieren zu lassen.
Nach Tagen der Stille kehrt die Straße zurück: Über Gabès und die Autobahn an der Küste geht es nach Hammamet, wo ein Hotel mit Infinity Pool wartet. Der Kontrast könnte nicht größer sein, und deine Kabine darf eine Nacht Pause machen.
Frühstück, Fahrt nach Tunis, Check-in auf die Fähre. Die Formalitäten gehen schnell, die Verladung läuft wie beim Hinweg. Abends auf See ein letztes gemeinsames Essen. Afrika versinkt hinter euch, die Sahara bleibt im Kopf.
Mittags kommt Genua in Sicht: Motor an, Blick nach vorn, Staub in jeder Ritze. Die Reise endet hier, doch ihr Echo bleibt: die Oasen, das Rauschen des Sands und das Gefühl, mit dem eigenen Fahrzeug in der Sahara etwas Echtes erlebt zu haben.
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