Reiseinformation

Österreich Reiseinformationen für Motorrad- & Alpenpass-Touren

Alles vor deiner Österreich-Tour: Vignette, Alpenpässe, Einreise, Straßen und Packliste, aus Fahrer-Sicht.

Touren ansehen
Visum
Personalausweis genügt für EU-, EWR- und Schweizer Bürger
Nicht-EU-Bürger: Reisepass, meist visumfrei bis 90 Tage innerhalb 180 Tagen (Schengen-Regel)
Passgültigkeit
Für EU/EWR/CH nicht relevant (Personalausweis reicht); sonst gültig für die gesamte Aufenthaltsdauer
Beste Reisezeit
Juni bis September für die Hochalpenstraßen, März bis November in den Tallagen
Währung
Euro (EUR)
Zeitzone
MEZ, UTC+1
Sommerzeit UTC+2
Fahrseite
Rechtsverkehr
Helm & Ausrüstung
Helmpflicht; Schutzkleidung nicht gesetzlich vorgeschrieben
Hauptverkehrsader
A10/A2/A9 Alpenautobahnen, B107 Großglockner, B186 Timmelsjoch
Kraftstoff
Super 95, Super 98 und Diesel flächendeckend
Internat. Führerschein
Für EU/EWR-Führerscheine nicht nötig, für andere empfohlen

Beste Reisezeit & Saison in Österreich

Österreich lässt sich von Frühling bis Herbst befahren – entscheidend ist, ob deine Passstraße überhaupt offen hat.

7 Ideal
Beste Reisezeit
Juni bis September

Die großen Hochalpenstraßen öffnen erst im späten Frühjahr und schließen im Herbst wieder. Dazwischen ist die Zeit für hochalpine Touren, in den Tallagen ist die Saison deutlich länger.

Region Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Hochalpenstraßen und Gebirgspässe (über 2000 m)
Tallagen, Donauraum und Ostösterreich
Ideal Machbar Nicht befahrbar

Die Saison in Österreich hängt fast ausschließlich von der Höhe ab. Die großen Hochalpenstraßen wie der Großglockner oder das Timmelsjoch sind Saisonstraßen: Sie öffnen erst, wenn der Winterschnee auf der Passhöhe geräumt ist, meist Anfang bis Mitte Mai, und schließen wieder, sobald der erste Schnee liegen bleibt, meist Ende Oktober bis Anfang November. Außerhalb dieses Fensters sind sie schlicht zu.

In den Tallagen, entlang der Donau, im Weinviertel und in weiten Teilen Ostösterreichs, ist die Straße das ganze Jahr befahrbar, dort entscheidet nicht die Sperre, sondern das Wetter: Von Dezember bis Februar ist mit Glätte und Nebel zu rechnen, in den Bergtälern zusätzlich mit Frost bis in den späten Vormittag.

Selbst innerhalb der Saison kann das Wetter auf über 2000 Metern jederzeit kippen: Schneefall im Juni oder September ist auf dem Großglockner keine Ausnahme, sondern ein bekanntes Risiko. Prüfe vor jeder Passfahrt die aktuelle Wetter- und Straßenlage, die Betreiber der Mautstraßen veröffentlichen sie tagesaktuell.

Einreise & Visum für Österreich

Für EU-, EWR- und Schweizer Bürger reicht der Personalausweis. Aufwendig wird es erst auf der Passstraße.

Österreich ist EU- und Schengen-Mitglied. Bürger aus der EU, dem EWR und der Schweiz reisen mit einem gültigen Personalausweis ein, ein Reisepass ist nicht nötig. Ein Visum entfällt in jedem Fall.

Für Staatsangehörige vieler Nicht-EU-Länder, etwa die USA, Großbritannien, Kanada oder Australien, gilt die Schengen-Regel: Einreise mit gültigem Reisepass, visumfrei bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen im gesamten Schengen-Raum, nicht nur in Österreich. Wer diese 90 Tage schon in einem anderen Schengen-Land verbracht hat, reist ohne zusätzliches Visum nicht mehr ein. Staatsangehörige anderer Länder benötigen vorab ein Schengen-Visum bei der österreichischen Vertretung im Heimatland.

Da Österreich im Schengen-Raum liegt, gibt es an den Grenzen zu Deutschland, Italien, der Schweiz, Slowenien, Tschechien, der Slowakei und Ungarn im Regelfall keine systematischen Personenkontrollen. Führe Ausweis und Fahrzeugpapiere trotzdem griffbereit mit, punktuelle Kontrollen sind jederzeit möglich.

VisumartAufenthaltKostenWo beantragenGültigkeit
Visumfrei (EU/EWR/CH)Unbegrenzt (Freizügigkeit)keineKeine Beantragung, Personalausweis genügtLaufend
Visumfrei (Schengen-Drittstaaten, z. B. USA, UK, CA)Bis 90 Tage je 180 TagekeineKeine Beantragung, Reisepass genügt90 von 180 Tagen, gesamter Schengen-Raum
Schengen-Visum (Typ C)Bis 90 Tage je 180 TageGebühr bei AntragstellungÖsterreichische Botschaft/Konsulat im Heimatland, vor AbreiseLaut Visum
Eigenes EU-zugelassenes MotorradUnbegrenztkeineKeine Anmeldung nötig, freier WarenverkehrLaufend

Mit dem eigenen Motorrad nach Österreich

Kein Zollformular, kein Carnet, aber ohne Vignette kommst du auf keiner Autobahn weit.

Österreich ist EU- und Schengen-Mitglied, ein Carnet de Passages oder ein Zollformular für das Motorrad gibt es hier nicht. Ein EU-zugelassenes Motorrad reist im Rahmen der Warenverkehrsfreiheit ohne jede Formalität ein, unabhängig davon, ob du selbst der Halter bist. Führe Zulassungsschein und Versicherungsnachweis trotzdem mit, sie werden bei Verkehrskontrollen verlangt.

Kommst du mit einem nicht EU-zugelassenen Motorrad, etwa aus der Schweiz, Großbritannien oder Übersee, gilt die vorübergehende Verwendung nach EU-Zollrecht: in der Regel bis zu sechs Monate innerhalb von zwölf Monaten, ohne Carnet, meist als formlose Einfuhr an der Grenze. Prüfe vor der Reise trotzdem bei der Zollbehörde deines Ausgangslands, ob eigene Regeln gelten.

Der eigentliche Stolperstein ist eine ganz andere: die Vignette. Wer ein österreichisches Autobahn- oder Schnellstraßenstück befährt, egal ob 500 Meter oder den ganzen Weg quer durchs Land, braucht eine gültige Vignette am Motorrad. Ohne sie drohen empfindliche Ersatzmautstrafen, kontrolliert wird auch automatisiert per Kamera. Die Klebevignette an Tankstellen und Trafiken gilt sofort nach dem Ankleben, die digitale Vignette im ASFINAG-Shop oder in der App braucht bei der 2-Monats- und der Jahresvariante 18 Tage Vorlauf ab dem Kauf, nur die 1-Tages- und die 10-Tages-Vignette gelten sofort. Kaufe sie deshalb rechtzeitig vor der Anreise, nicht erst an der Grenze.

Getrennt von der Vignette kommt die Streckenmaut auf den großen Alpenstraßen: Großglockner Hochalpenstraße, Timmelsjochstraße und der Felbertauerntunnel werden pro Fahrt bezahlt, bar oder mit Karte an der Mautstelle, unabhängig von einer gültigen Vignette. Details und Preise stehen im Abschnitt Straßen.

Fährst du ein geliehenes Motorrad, ist innerhalb der EU keine beglaubigte Vollmacht vorgeschrieben, üblich ist sie trotzdem: Zulassungsschein und ein formloses Schreiben des Halters erleichtern die Kontrolle und die Fahrzeugrückgabe, falls unterwegs etwas passiert.

0 / 6
Ohne gültige Vignette am Motorrad drohen auf Autobahn und Schnellstraße Ersatzmautstrafen ab 120 Euro. Die Klebevignette gilt sofort, die digitale Jahres- und 2-Monats-Vignette erst 18 Tage nach dem Online-Kauf - rechtzeitig vor Abfahrt besorgen.

Führerschein und Papiere

Der EU-Führerschein reicht. Für alle anderen lohnt der internationale vor der Grenze.

Der EU-Kartenführerschein der Klasse A wird in Österreich ohne Einschränkung anerkannt, ein internationaler Führerschein ist für EU- und EWR-Bürger nicht nötig. Für Fahrer aus Nicht-EU-Ländern hängt die Anerkennung vom Herkunftsland ab; ein internationaler Führerschein (IDP) ist nicht in jedem Fall vorgeschrieben, wird aber empfohlen und beschleunigt Kontrollen deutlich, weil er den Führerschein auch auf Deutsch und Englisch ausweist.

Verkehrskontrollen der Polizei sind auf den Alpenstraßen üblich, besonders an den Mautstellen und rund um die bekannten Pässe in der Hauptsaison. Verlangt werden Führerschein, Zulassungsschein und Versicherungsnachweis. Eine gültige Vignette wird zusätzlich automatisiert per Kamera kontrolliert.

0 / 6

Straßen & Alpenpässe in Österreich

Gut ausgebaute Straßen sind die Regel, die Mautpässe im Hochgebirge das eigentliche Ziel jeder Österreich-Tour.

Österreichs Straßennetz ist durchgehend gut ausgebaut, das Land gehört zu den bestgepflegten Fahrländern Europas. Der eigentliche Unterschied zu den meisten Nachbarländern liegt oben: die Hochalpenstraßen. Großglockner und Timmelsjoch sind eigene Mautstraßen mit Kehren, Aussichtspunkten und einer Kulisse, für die viele Touren überhaupt erst gebucht werden.

Auf den Passstraßen gilt: Kurven schneiden ist die häufigste Unfallursache, nicht zu hohes Tempo. Elliptische Fahrbahnmarkierungen auf dem Großglockner sollen genau davor bewahren, die richtige Linie und ein defensives Tempo zu wählen. Wetter und Griffigkeit können auf über 2000 Metern jederzeit umschlagen, plane Pufferzeit ein und fahre nie ans Limit.

Auf den regulären Bundes- und Landesstraßen ist mit Tempolimits von meist 100 km/h außerorts und 50 km/h innerorts zu rechnen, auf Autobahnen 130 km/h. Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Tankstellen liegen entlang der Hauptrouten dicht, in den Seitentälern weiter auseinander als man erwartet.

1
Großglockner Hochalpenstraße (Fusch bis Heiligenblut)
48 km
100% Asphalt

Durchgehend asphaltiert, 36 Kehren, gut ausgebaut aber sehr kurvenreich

Nach Regen
Nebel und plötzlicher Griffigkeitsverlust in Hochlage, auch im Sommer
Realistisches Tagespensum
Ein ganzer Tag mit Stopps, reine Fahrzeit ca. 2 Stunden
Tankstellen
Fusch und Heiligenblut an beiden Enden, dazwischen keine
Pässe
Hochtor 2504 m, Stichstraße zur Edelweißspitze 2571 m (höchste mit dem Motorrad erreichbare Straße Österreichs)
Genehmigungen
Mautpflichtig, 2026 Motorrad 36,50 Euro Tagesmaut
2
Timmelsjochstraße (Ötztal bis Südtirol)
30 km
100% Asphalt

Asphaltiert, schmal und steil, viele enge Kehren an der Passhöhe

Nach Regen
Nässe und Nebel machen die engen Kehren an der Kammlinie deutlich anspruchsvoller
Realistisches Tagespensum
Halber bis ganzer Tag mit der Grenzquerung nach Südtirol
Tankstellen
Sölden auf österreichischer Seite, in Moos/Südtirol danach
Pässe
Timmelsjoch, rund 2500 m, Grenze zu Südtirol
Genehmigungen
Mautpflichtig auf der Tiroler Seite, Motorrad ca. 18 Euro einfach, 25 Euro Retour
3
Felbertauerntunnel (Mittersill bis Matrei in Osttirol)
100% Asphalt

Ganzjährig befahrbar, Tunnel auf der Passhöhe, gut ausgebaut

Nach Regen
Kaum betroffen, der Tunnel umgeht die eigentliche Passhöhe
Realistisches Tagespensum
Halbtagesetappe, auch als winterfeste Alternative zu Großglockner und Timmelsjoch
Tankstellen
Mittersill und Matrei in Osttirol
Pässe
Tunnelscheitel 1650 m
Genehmigungen
Mautpflichtig, Preis an der Mautstelle Süd
4
Autobahnen und Schnellstraßen (bundesweit)
100% Asphalt

Durchgehend gut ausgebaut, Tempolimit 130 km/h auf Autobahnen, 100 km/h auf Schnellstraßen

Tankstellen
Dicht getaktet, alle 30 bis 50 km
Pässe
keine
Genehmigungen
Vignette Pflicht, siehe Abschnitt Einreise

Sprit, Reichweite und Etappen

Tanken ist in Österreich nirgendwo ein Thema, die Vignette dagegen schon.

Tanken ist in Österreich flächendeckend unkompliziert. Super 95 und Diesel gibt es an praktisch jeder Tankstelle, Super 98 ebenfalls verbreitet, auch abseits der Städte. Die Tankstellendichte an den Hauptrouten liegt selten über 30 bis 40 Kilometern, nur in einzelnen Seitentälern der Alpen wird es etwas weiter.

Bezahlt wird praktisch überall mit Karte, Bargeld ist nur an sehr wenigen kleinen Landtankstellen nötig. Ein Reservekanister ist in Österreich anders als in Nordafrika oder Zentralasien keine Notwendigkeit, die Infrastruktur trägt durchgehend.

KraftstoffVerfügbarkeitHinweis
Super 95 (bleifrei)FlächendeckendStandard für die meisten Reise- und Enduromotorräder
Super 98Flächendeckend, auch in kleineren OrtenKeine Ausnahme, anders als in vielen Reiseländern außerhalb Europas
DieselFlächendeckendRelevant für Begleitfahrzeuge

Sicherheit unterwegs

Österreich ist für Reisende sicher. Das eigentliche Risiko liegt in Kurventechnik und Wettersturz auf den Pässen.

Österreich zählt für Reisende zu den sichersten Ländern Europas, Kriminalität spielt für Motorradreisende kaum eine Rolle. Das tatsächliche Risiko liegt im Straßenverkehr: auf den Alpenpässen, wo Kurven geschnitten oder Tempo falsch eingeschätzt wird, und im Wetterumschwung auf über 2000 Metern.

Fahre die bekannten Pässe defensiv, besonders zu Saisonbeginn im Mai und bei der ersten Fahrt der Reise. Motorradsicherheitstrainings werden an mehreren Hochalpenstraßen direkt vor Ort angeboten und lohnen sich gerade zu Saisonbeginn. Rechne auf schmalen Passstraßen mit Wohnmobilen, Fahrradfahrern und Gegenverkehr in den Kehren.

Gesundheit & Impfungen

Keine Pflichtimpfungen, aber eine Versicherungslücke, die auch hier fast jeden Motorradfahrer betrifft.

Für Österreich sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, der übliche Standardimpfschutz reicht. Die medizinische Versorgung ist auf europäischem Standard, auch in alpinen Regionen sind Rettungshubschrauber und Bergrettung gut organisiert.

Wichtiger als Impfungen ist der Versicherungsschutz: Prüfe, ob deine Kranken- und Unfallversicherung das Fahren von Motorrädern über 125 cm³ und alpines Gelände ausdrücklich einschließt.

0 / 5
Viele Reise- und Auslandskrankenversicherungen schließen das Führen von Krafträdern über 125 cm³ aus. Prüfe deine Police vor der Buchung und schließe im Zweifel eine Zusatzdeckung ab, die Motorradfahren ausdrücklich einschließt.

Währung, Kosten & Bezahlung

Der Euro gilt, Karten werden fast überall akzeptiert, Bargeld bleibt an der Mautstelle sinnvoll.

Österreich bezahlt mit dem Euro. Karten werden praktisch überall akzeptiert, an Tankstellen, in Hotels und in den meisten Gasthäusern. Bargeld ist trotzdem sinnvoll für kleinere Hütten, Parkautomaten an den Passstraßen und Mautstellen ohne Kartenterminal.

Internet, SIM & Navigation

Das Mobilfunknetz ist auch am Pass meist gut, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Das Mobilfunknetz ist in Österreich auch abseits der Städte meist gut, die großen Anbieter decken die Hauptrouten und die meisten Alpentäler ab. Auf den Passstraßen selbst, etwa am Großglockner oder Timmelsjoch, ist die Versorgung überwiegend LTE-fähig, kann in einzelnen Kehren und Mulden aber kurz ausfallen.

Eine österreichische Prepaid-SIM oder eine eSIM ist an Tankstellen, in Supermärkten und online erhältlich. EU-Roaming gilt für SIM-Karten aus anderen EU-Ländern ohnehin ohne Aufpreis, ein zusätzlicher Kauf lohnt sich meist nur für Reisende von außerhalb der EU.

Sprache, Kultur & Verhalten

Wenig Fallstricke, ein paar Regeln zu Lärm und Ruhezeiten machen die Tour entspannter.

Amtssprache ist Deutsch, in den Landeshauptstädten und auf den touristischen Routen kommt man mit Englisch gut zurecht. Österreicher sind im Umgang mit Motorradreisenden entspannt, Grüßen und ein paar Worte Deutsch werden freundlich aufgenommen.

Zu den örtlichen Regeln gehört die Rücksicht auf Ruhezeiten: In vielen Alpengemeinden gilt eine allgemeine Nachtruhe, und einzelne Strecken tragen lokale, ausgeschilderte Lärmschutz-Regelungen für Motorräder, etwa an Sonn- und Feiertagen. Diese sind nicht landesweit einheitlich geregelt, sondern lokal beschildert, achte unterwegs auf entsprechende Verkehrszeichen.

Auf den Hochalpenstraßen ist Fotografieren an den ausgewiesenen Aussichtspunkten üblich und erwünscht, außerhalb davon lieber am Straßenrand halten statt mitten auf der Fahrbahn zu stoppen.

Packliste für Österreich

Nur was Österreich zusätzlich verlangt. Die allgemeine Motorradpackliste wird vorausgesetzt.

0 / 5

Häufige Fragen

EU-, EWR- und Schweizer Bürger reisen mit Personalausweis ein, ein Visum entfällt. Bürger vieler anderer Länder, etwa USA, Großbritannien oder Kanada, reisen mit Reisepass visumfrei bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen im gesamten Schengen-Raum ein.

Ja. Jedes Motorrad auf Autobahn oder Schnellstraße braucht eine gültige Vignette, unabhängig von der gefahrenen Strecke. Die digitale Jahres- und 2-Monats-Vignette wird erst 18 Tage nach dem Online-Kauf gültig, deshalb rechtzeitig vor der Anreise kaufen.

Die Jahresvignette kostet 42,70 Euro, die 2-Monats-Vignette 12,80 Euro, die 10-Tages-Vignette 5,10 Euro und die 1-Tages-Vignette 3,80 Euro (Preise inkl. 20 % USt., Stand Dezember 2025).

Die Straße ist von Anfang Mai bis Anfang November geöffnet, mit saisonal unterschiedlichen Öffnungszeiten zwischen etwa 5:30 und 21:00 Uhr. 2026 kostet die Tagesmaut für ein Motorrad 36,50 Euro.

Nein. Innerhalb der EU gibt es für EU-zugelassene Fahrzeuge keine Einfuhrformalitäten. Für nicht EU-zugelassene Motorräder gilt die vorübergehende Verwendung nach EU-Zollrecht, üblicherweise bis zu sechs Monate, ohne Carnet.

Ja, ein EU-Kartenführerschein der Klasse A wird ohne Einschränkung anerkannt. Für Nicht-EU-Bürger wird ein internationaler Führerschein empfohlen, in manchen Fällen ist er vorgeschrieben.

Für die Hochalpenstraßen ist Juni bis September ideal, sie sind ohnehin erst ab Mai bis Ende Oktober/Anfang November geöffnet. Die Tallagen sind von März bis November befahrbar.

Polizei 133, Rettung 144, Feuerwehr 122, europaweiter Euronotruf 112. Alle Nummern sind auch mit ausländischer SIM-Karte kostenlos erreichbar.

Wie hast du
von uns gehört?

Adventure truck Road path Palm tree
Routenexperten fragen