Auf einen Blick Inhalt
  1. Der Jahreswechsel, den du nicht vergisst
  2. Tunesien: Grand Erg Oriental und Wüstencamp
  3. Marokko: Atlas, Erg Chebbi und Kasbahs
  4. Fähre oder Fliegen: so kommst du hin
  5. Welche Tour passt zu dir?
  6. Häufige Fragen

Der Jahreswechsel, den du nicht vergisst

Um Mitternacht hörst du keine Raketen, sondern das Knacken des Feuers und vielleicht noch einen Einzylinder, der im Camp abkühlt. Über dir ein Sternenhimmel ohne Stadtlicht, um dich herum Dünen. Seit 1999 fahren wir über Silvester mit der Enduro in die Sahara, und die Nacht in der Wüste gehört seitdem fest dazu.

Inzwischen hast du die Wahl zwischen zwei Touren: Tunesien mit Start in Genua oder Marokko mit Start in Málaga. Beide dauern 15 Tage, beide enden im neuen Jahr. Sie unterscheiden sich aber im Gelände, in der Übernachtung und darin, wie sportlich es wird.

Enduro-Gruppe über Silvester in der tunesischen Sahara

Tunesien: Grand Erg Oriental und Wüstencamp

Die Tunesien-Tour startet mit der Nachtfähre von Genua nach Tunis. Von dort geht es auf Sand- und Steinpisten nach Süden, vorbei an Oasenstädten und den Star-Wars-Kulissen rund um Mos Espa, bis tief in den Grand Erg Oriental. Ihr übernachtet in Wildcamps und Oasen, gekocht wird gemeinsam in der Expeditionsküche.

Mit dabei sind ein Guide, ein Mechaniker und ein Supportfahrzeug. Die Abfahrt ist am 19.12.2026, zurück in Genua bist du am 02.01.2027. Der Preis startet bei 2.679 €.

Kein eigenes Motorrad? Du kannst eine Yamaha Ténéré 700 oder ähnlich mieten oder als Beifahrer/in im Supportfahrzeug mitfahren. Die Plätze dafür sind pro Tour begrenzt.

Marokko: Atlas, Erg Chebbi und Kasbahs

In Marokko beginnt alles in Málaga. Mit der Fähre geht es über die Straße von Gibraltar, dann auf der Enduro über die Pässe des Hohen Atlas bis in die Dünen des Erg Chebbi, die bis zu 150 m hoch sind. Unterwegs liegen die blaue Stadt Chefchaouen, Fès, die Kasbahs im Süden und die Filmkulissen bei Ouarzazate.

Geschlafen wird in Kasbahs und kleinen Hotels. Ein deutschsprachiger Guide und ein Supportfahrzeug begleiten die Gruppe. Diese Tour richtet sich an erfahrene Fahrer, denn technische Pisten und tiefer Sand verlangen solides Offroad-Können. Abfahrt ist am 25.12.2026, Ende am 09.01.2027, ab 2.989 €.

Enduro im marokkanischen Atlasgebirge

Fähre oder Fliegen: so kommst du hin

Für beide Touren hast du drei Möglichkeiten:

  • Du lässt dein Motorrad transportieren und fliegst selbst. Nach Tunesien kostet der Transport 250 €, nach Marokko 500 €.
  • Du fährst gemeinsam mit uns zum Hafen.
  • Oder wir treffen uns direkt am Hafen in Genua oder Málaga.

Fährst du selbst mit dem Motorrad auf die Fähre, buchst du die Überfahrt über uns zum Gruppentarif. Über die Feiertage sind die Fähren meist ausgebucht, und die Preise für Fährbuchungen steigen demnächst um 10 %. Früh buchen lohnt sich also doppelt.

Welche Tour passt zu dir?

Du willst Wüste pur, Wildcamps und eine Gruppe, die abends zusammen kocht? Dann ist die Silvester-Tour in Tunesien deine Tour. Hier kann auch jemand ohne eigenes Motorrad als Beifahrer/in mit.

Du suchst mehr Abwechslung zwischen Bergen, Städten und Dünen, schläfst lieber im Bett und hast ordentlich Offroad-Erfahrung? Dann passt die Silvester-Tour in Marokko besser.

Egal wofür du dich entscheidest: Ruf uns an oder buche einen Online-Termin, dann besprechen wir Anreise, Motorrad und Ausrüstung gemeinsam.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen

Kann ich ohne eigenes Motorrad mitfahren?
Ja. Auf beiden Touren kannst du eine Yamaha Ténéré 700 oder ein ähnliches Motorrad mieten. Bei der Tunesien-Tour kannst du außerdem als Beifahrer/in im Supportfahrzeug mitfahren, die Plätze sind pro Tour begrenzt.
Was kostet der Motorradtransport?
Der Transport deines Motorrads kostet nach Tunesien 250 € und nach Marokko 500 €. Du fliegst dann selbst und triffst die Gruppe vor Ort.
Welche Tour ist anspruchsvoller?
Die Marokko-Tour richtet sich an erfahrene Fahrer mit solidem Offroad-Können, denn technische Pisten im Atlas und tiefer Sand im Erg Chebbi gehören dazu. Die Tunesien-Tour ist ebenfalls sportlich, die Gruppe meistert die Sandpassagen aber gemeinsam.
Wo übernachten wir?
In Tunesien übernachtest du überwiegend in Wildcamps und Oasen, die erste und letzte Nacht im Hotel. In Marokko schläfst du in Kasbahs und kleinen Hotels im Doppelzimmer.

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