MOTORCYCLE-TOURS · ASIA
A journey that has never existed before with us. 7500 km in 28 days through beautiful, remote, and impressive areas that are completely unknown to any package tourist. From Ulan Bator, it goes back to Tübingen via the Pamir Highway in Kyrgyzstan and Tajikistan, as well as the Silk Road.
The Journey
Vier Tage lang fahren wir durch die westliche Mongolei an die Grenze Russlands. Es geht vorbei an schönen Seen, durch weite Steppen und über hohe Berge. Das ist die Gelegenheit, für alle die noch nicht in der Mongolei waren, diese beeindruckende Weite kennen zu lernen und für die, die schon bei der Hinfahrt dabei waren sich von ihr zu verabschieden.
Von der letztgroßten Stadt der Mongolei, Ölgii, geht es in den Norden an die Mongolisch-Russische Grenze. Nach unserem ersten, mit Sicherheit langwierigen Grenzübergang, fahren wir hinein in das Altai Gebirge, eines der schönsten Flecken der Erde. Nach den anstrengenden Offroad Passagen in der Mongolei genießen wir hier die ersten Asphaltkilometer in einem herrlichen und weitestgehend unbewohnten Tal. Je nachdem, ob unsere Fahrzeuge schon ein wenig Reparatur bedürftig sind oder noch gut in Form, werden wir die Altai Gegend genießen oder uns relativ schnell auf den Weg nach Kasachstan machen, um unsere Motorräder startklar zu machen.
Von Altai Berge aus geht es weiter Richtung Süden nach Kasachstan. Uns erwartet ein recht korruptes Polizeiregime, welches manch eine Polizeikontrolle in die Länge ziehen wird. Entlang der Grenze zu China geht es für uns durch die ein oder andere Sandpassage als auch Löcher übersät Straßen werden keine Seltenheit sein - es wird abenteuerlich! Wir durchqueren den Altyn-Emel-Nationalpark und schlafen im Sand der Singenden Düne. Wenn wir gut in der Zeit liegen, dann haben wir die Möglichkeit nochmal einen Abstecher weiter Richtung Westen zu unternehmen, einen der schönsten Flecke Kasachstan und falls nicht, dann geht es direkt an die Grenze zu Kirgistan. Wir erreichen Bishkek, die Hauptstadt und kulturellen Mittelpunkt des Landes. Die Stadt entstand aus einer Karawanenstadion an der Seidenstraße und steckt voller Kultur.
Nach dem wir Bishkek verlassen haben, geht es über drei Gebirgsketten nach Osh, welches angeblich 3000 Jahre alt ist. Dort haben wir Zeit unsere Motorräder in einer gut ausgerüsteten Werkstatt, die auch für unsere Kirgistan Motorrad Touren zuständig ist, überholen zu lassen.
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Von Osh aus geht es auf die legendäre M41. Den Pamir Highway, der von den Einheimischen auch einfach "Die Straße" genannt wird. Auch wenn es kleine Siedlungen entlang der Straße gibt, die sich nur mit der Instandhaltung beschäftigen, ist die Straße in einem schlechten Zustand und es fehlt immer wieder Asphalt oder Brücken. Durch Unwetter kann es auch immer wieder zur Sperrung von bestimmten Streckenabschnitten kommen - zerstörte Brücken, weggespülte Dörfer gehören in diesen Gefilden zur Jahresordnung. Aber bis zu diesem Zeitpunkt werden wir schon Spezialisten in Bezug auf Flussdurchfahrten sein und werden nicht ins kalte Gebirgswasser fallen - hoffentlich. Der Pamir Highway ist die zweithöchste Gebirgsstraße der Welt, bietet uns Pässe über 4000 Höhenmeter und endet in Dushanbe in Tadschikistan, eine imposante Stadt mit dem höchsten Fahnenmast der Welt.
Über den westlich gelegenen Grenzübertritt von Dushanbe kommend geht es in eine der ältesten Königsstätten der Welt - Samarquand. Zum ersten Mal werden wir wieder auf große Ansammlungen von Touristen treffen. Die Innenstadt ist seit 2001 Weltkulturerbe und atemberaubend schön. Hier werden wir zwei Nächte bleiben, bevor es weiter nach Bukhara geht, zweites großes Highlight des Landes. Usbekistan ist einer der größten Herausforderungen unserer Reise. Es gibt kaum Geldautomaten, bezahlt wird mit Koffern voller Soʻm (Einheimische Währung) und wir bekommen nur Benzin mit 80er Oktanzahl - aber definitiv eine Reise wert!
Die Reise führt uns durch Usbekistan, weiter nach Turkmenistan, wo wir an Aşgabat vorbeikommen, anschließend geht es durch den Iran, wo wir Teheran durchqueren. Schließlich erreichen wir die Türkei, wo unser Tourenziel die historische Stadt Erzurum ist. Wenn wir in Erzurum ankommen, haben wir eine riesige Strecke zurückgelegt, die sicher allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Alle Teilnehmer, die von Erzurum aus zurückfliegen werden, werden zum Flughafen gebracht, und diejenigen, die Deutschland auf dem Landweg erreichen wollen, können den nächsten Schritt unserer Expedition nach Hause machen. Unser letzter Reisetag ist als Puffertag gedacht, falls unterwegs etwas Unvorhergesehenes passiert.
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