MOTORRADREISEN · MADAGASKAR
Auf zwei Rädern durch das Land der Baobabs: Diese Enduro Motorradreise Madagaskar startet in Antananarivo und führt Dich mit einer Honda XR250 als Mietmaschine über lange Offroad-Etappen, durch die Baobab-Allee sowie zu den Tsingy- und Isalo-Parks.
The Journey
Madagaskar
Diese 20-tägige Enduro Motorradreise Madagaskar führt auf einer Honda XR250 von Antananarivo über die Baobab-Allee, den Tsingy- und den Isalo-Nationalpark bis Toliara – mit langen Offroad-Etappen, Lemuren und Fährüberquerungen.
Deine Enduro Motorradreise Madagaskar beginnt am Flughafen von Antananarivo, wo wir Dich abholen und ins zentrale Hotel bringen. Die Hauptstadt liegt in bergiger Lage; ihre Straßen verlaufen schräg und sind oft über Treppen verbunden. Rund um den Platz der Unabhängigkeit ist immer viel los. Da Du früh am Morgen ankommst, bleibt der ganze Tag, um die Stadt zu Fuß zu erkunden.
Heute steigst Du zum ersten Mal auf die Mietmaschine. Wir fahren durch die engen, belebten Marktstraßen von Antananarivo hinaus aufs Land. Rund 20 km außerhalb liegt der Royal Hill mit seinen Tempeln der ersten Einwanderer aus Südostasien, heute UNESCO-Kulturstätte. Auf dem Rückweg halten wir an einem Rettungszentrum für Lemuren, wo ein Parkführer die Tiere erklärt. Zurück in der Stadt wartet dichter Feierabendverkehr.
Auf dieser Motorradreise Madagaskar rollen wir im Morgengrauen aus der Stadt und nehmen eine gut asphaltierte Straße nach Westen. Nach einer Stunde passieren wir den Lemuren-Park, ein weiteres Schutzzentrum mit Führung. Anschließend erreichen wir nach zwei Stunden den Wasserfall Chute de Lily, einen der größten des Landes. Die Nacht verbringen wir im kleinen Dorf Ampefy in einem Hotel am Ufer eines Sees.
Nach rund 50 km wird die Straße unbefestigt: das erste Offroad-Stück dieser Motorradtour Madagaskar, etwa 80 km lang. Den ganzen Tag fährst Du durch hügelige Landschaften mit Reisfeldern, in der Regenzeit grün, in trockenen Monaten braun. Danach folgen 40 km Asphalt bis Antsirabe, der Stadt der bunten Pousse-Pousse-Rikschas. Historische Kolonialbauten machen den Ort zu einem angenehmen Zwischenstopp.
Heute steht eine rund vierstündige Etappe an. Wir folgen der asphaltierten Straße nach Westen und verlieren stetig an Höhe, bis wir die 200 km bis Miandrivazo geschafft haben. Dort parkst Du die Enduro, nimmst Dir Zeit fürs Mittagessen und steigst in ein Baumkanu für eine Bootsfahrt durch das Tal. Am späten Nachmittag kehren wir zurück und suchen einen schönen Ort zum Essen.
Weiter geht die Motorradreise Madagaskar bergab: zunächst 120 km nach Süden, dann eine Kaffeepause im kleinen Malaimbandy. Die madagassische Küche vereint asiatische und französische Einflüsse, mit viel Fisch und Zebu-Fleisch. Nach der Pause bringt Dich die asphaltierte Hauptstraße an die Küste. Morondava ist eine gemütliche Küstenstadt mit kleinem Strand – der letzte überwiegend asphaltierte Fahrtag.
Früher Start, denn dieser Tag wird lang. Wir fahren durch die berühmte Baobab-Allee und das private Schutzgebiet Kirindy. Nach 90 km staubiger Schotterpiste erreichen wir Belo sur Tsiribihina an einem der größten Flüsse des Landes, den wir per Fähre überqueren. Nach dem Mittagessen folgen weitere 100 km Offroad bis zum Eingang des Tsingy-Nationalparks, wo wir übernachten.
Der Tsingy-Nationalpark ist der bizarrste des Landes: unzählige spitze Felsnadeln, verbunden durch Wanderwege und Hängebrücken – nichts für Menschen mit Höhenangst. Heute ruht die Mietmaschine, während Du den Park zu Fuß erkundest. Bleibt Zeit, hängen wir eine zweite Route im Norden an. Den Abend verbringst Du zum zweiten Mal in Bekopaka, bevor es zurück an die Küste geht.
Wir fahren dieselbe komplett unbefestigte Offroad-Strecke zurück, mit Mittagessen in Belo sur Tsiribihina und erneuter Fährüberquerung. Der Höhepunkt dieser Motorradtour Madagaskar ist der Sonnenuntergang an der Baobab-Allee: Motorräder im Staub, warmes oranges Licht und Dutzende mächtiger Baobabs als Kulisse – ein Traum für Fotografen. Das bedeutet allerdings eine späte Ankunft im Hotel.
Heute ist Ruhetag auf Deiner Enduro Motorradreise Madagaskar. Während der Mechaniker die große Wartung an den Motorrädern übernimmt, entspannst Du in den Strandkörben und probierst die Restaurants und Bars der Stadt aus. Wer mag, fährt am Abend noch einmal zur Baobab-Allee, um den Sonnenuntergang zwischen den Bäumen zu genießen und weitere Fotos zu machen.
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Jetzt beginnen die zwei schwierigsten Tage. Auf einer komplett unbefestigten Offroad-Route verläuft der erste Abschnitt entlang der Küste, ehe die Piste dem Fluss ins Landesinnere folgt. Manja liegt rund 150 km von Morondava entfernt. Der Schwierigkeitsgrad hängt vom Wetter ab: bei Trockenheit loser Sand, bei Nässe weiche Oberflächen. Hier zeigt sich, warum diese Motorradtour Madagaskar echte Erfahrung verlangt.
Der zweite schwere Tag bleibt im Tiefland und führt über den Mangoky-Fluss, den wir per Fähre queren. Danach sind es noch 180 km zurück an die Küste. Wie anspruchsvoll diese Offroad Motorradreise Madagaskar heute wird, entscheidet erneut das Wetter. Im Hafenort Toliara erwartet Dich ein sehr schönes Hotel mit heißen Duschen und gutem Restaurant – wir bleiben zwei Nächte.
In den Monaten Juli und August nutzen wir diesen Tag für eine Bootsfahrt zu den Walen; eine Garantie fürs Sehen gibt es nicht, doch der Versuch lohnt sich. Zum Startpunkt südlich des Ortes fährst Du mit dem Motorrad. In den übrigen Monaten besuchen wir stattdessen die Höhlen von Sarodrane oder ein Arboretum südlich von Toliara. Ein ruhiger Tag auf der Motorradreise Madagaskar.
Wir folgen der gut ausgebauten Nationalstraße 7, die sich in die Berge schlängelt, und überqueren einen echten Pass auf 1.056 Metern Höhe. Gegen Mittag halten wir in der Saphirstadt Ilakaka, wo Du zu Mittag isst und die Minen sowie einen Workshop besuchen kannst. Danach ist es nur noch eine Stunde auf der Mietmaschine bis Ranohira, wo wir die Nacht verbringen.
Der Isalo-Nationalpark erinnert an den Grand Canyon: hier zählen die Landschaften und Felsformationen, nicht die Tiere. Den ganzen Tag erkundest Du mit einem Guide Wasserfälle, natürliche Pools und abenteuerliche Schluchten. Mitten in der Wildnis wird ein Barbecue serviert, während Ring-Tailed- und Rotschopf-Lemuren in den Büschen spielen. Ein ruhiger Tag der Enduro Motorradreise Madagaskar.
Auf der Nationalstraße 7 setzen wir die Motorradreise Madagaskar nach Ambalavao fort. Mittags checken wir in ein schönes Hotel nahe dem Anja-Park ein. Ein kurzer Ausflug bringt Dich rasch zu einer großen Kolonie von Kattas – vielleicht dem berühmtesten aller Lemuren. Die Ringelschwänze lassen sich hier aus nächster Nähe beobachten und fotografieren.
Heute führt die Motorradtour Madagaskar in die Bergregion und weiter nach Norden. Du hast viel Zeit für Fotos und für Stopps in kleinen Dörfern. Das Mittagessen genießen wir nahe Fianarantsoa; nördlich der Stadt biegen wir nach Osten ab und halten an den Namorona-Wasserfällen. Die Nacht verbringst Du im kleinen Dorf Ranomafana am Rand des Regenwaldes.
Am Morgen besuchen wir den Regenwald von Ranomafana. Anschließend nehmen wir einen anderen, unbefestigten Weg zur Hauptstraße – noch einmal Offroad – und kehren zur Nationalstraße 7 zurück. Nach dem Mittagessen in Ambositra sind es noch 90 km. Den ganzen Tag fährst Du durch die höchsten Landesteile mit schönen Straßen und weiten Ausblicken bis Antsirabe.
Eine kurvige Strecke bringt Dich zurück in die Hauptstadt; je näher wir kommen, desto hektischer der Verkehr. Am Hotel gibst Du die Mietmaschine ab und verabschiedest die Fahrer und den Mechaniker. Da der Rückflug spät nachts startet, bleibt der Nachmittag für einen Stadtbummel und letzte Einkäufe. In einem schönen Restaurant lassen wir diese Motorradreise Madagaskar ausklingen.
Heute endet Deine Enduro Motorradreise Madagaskar und Du trittst die Rückreise an. Je nach Flugzeit bleibt vielleicht noch etwas Zeit in Antananarivo, bevor wir Dich zum Flughafen bringen. Mit einem Kopf voller Baobabs, Lemuren, Offroad-Pisten und Nationalparks verabschiedest Du Dich von der großen Insel im Indischen Ozean.
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