VOYAGES-DAVENTURE · PERU
Der Bergsteigerkurs Peru führt dich in die Cordillera Blanca, wo vergletscherte Gipfel, stabiles Wetter und kurze Zustiege zusammenkommen.
Le Voyage
Der Bergsteigerkurs Peru beginnt in Lima und führt über die Panamericana nach Huaraz, das Zentrum für Huaraz Bergsteigen und Ausgangspunkt in den Huascaran Nationalpark. Nach zwei Tagen Höhenanpassung geht es ins Ishinca Tal, wo das Basislager auf 4350 Metern zwischen den Eiswänden von Tocllaraju und Palcaraju steht. Hier trainierst du Spaltenbergung, den Umgang mit Pickel und Steigeisen sowie den Aufbau von Hochlagern. Zwischen den Gipfeltagen bleibt Zeit für weitere Ausbildungseinheiten und Regeneration, bevor du den Hochtourenkurs Peru mit dem Sechstausender abschließt.
Wenn du Flug und Transfer über uns gebucht hast, wirst du am Flughafen in Lima abgeholt und ins zentral gelegene Hotel gebracht. Je nach Ankunftszeit bleibt Zeit für einen ersten Streifzug durch die Stadt auf eigene Faust. Übernachtung im Hotel.
Spätestens beim Frühstück triffst du deinen Bergführer und die übrige Gruppe. Auf der Panamericana geht es entlang der Küste nach Norden, mit einem Stopp in Barranca. Danach verlässt die Route die Küste und gewinnt schnell an Höhe. Nach rund 410 Kilometern und acht Stunden Fahrt erreichst du Huaraz, das spektakulär zwischen der Cordillera Negra und den Eisgipfeln der Cordillera Blanca liegt.
Ein freier Tag für die Höhenanpassung. Das Santa Tal auf rund 3000 Metern ist ideal für Akklimatisationswanderungen, und genau die stehen heute auf dem Programm. Wer Höhenbergsteigen lernen will, merkt hier schnell, wie viel eine ruhige Gangart und ausreichend Trinken ausmachen. Übernachtung im Hotel in Huaraz.
Mit dem Bus geht es durch das Tal des Rio Santa ins Ishinca Tal, vorbei an der Hacienda Collon auf 3350 Metern bis nach Pashpa auf 3600 Metern, wo die Straße endet. Hier wird gezeltet, denn eine Nacht auf dieser Höhe verbessert die Akklimatisation spürbar. Eine Wanderung am Nachmittag rundet den Tag ab.
Das Gepäck wird auf Maultiere geladen. Entlang des Baches näherst du dich steilen Granitwänden, dann geht es durch lichten Wald und über Almwiesen bis zum Talschluss. Auf 4350 Metern entsteht das Ishinca Tal Basislager, eingerahmt von den Eiswänden des Tocllaraju und des Palcaraju. Für die kommenden Tage ist das dein Zuhause.
Akklimatisation und Vorbereitung bestimmen den Tag. In Theorie und Praxis wirst du systematisch auf die kommenden Touren vorbereitet: Fixseiltraining, Hochlagerbau, Höhentaktik und Materialkunde sind nur einige der Themen. Ein Spaltenbergung Kurs und eine kurze Akklimatisationswanderung runden den Tag ab.
Das erste Ziel ist der Nevado Urus. Über Moränen, Blockwerk und Gletscherschliff führt eine lange Querung zur Gletscherzunge. Über geneigte Firnhänge und vorbei an großen Felsgendarmen erreichst du den kleinen Gipfelpunkt in rund 5,5 Stunden. Der Abstieg dauert etwa 2,5 Stunden, insgesamt stehen 1070 Höhenmeter auf dem Programm.
Zwischen den Gipfelzielen bleibt Zeit für weitere Ausbildungseinheiten und für Erholung. Seiltechnik, Sicherungsmethoden am Fixseil und die Planung der nächsten Tour werden vertieft. Wer mag, unternimmt eine kurze Runde im Talschluss, ansonsten gehört der Tag der Regeneration auf 4350 Metern.
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Bei guten Verhältnissen wird der Nevado Ishinca von Nordosten überschritten. Zunächst geht es durch ein gut angelegtes Wegsystem, dann über Geröll zum Gletscher. In einer Linksschleife durch große Bruchzonen erreichst du nach rund 6,5 Stunden den Gipfelaufbau, zuletzt über eine steile Flanke von etwa fünfzig Grad. Der Abstieg über die zahmere Südwestseite dauert drei Stunden.
Der zweite Puffertag dient der Erholung und der Vorbereitung auf den Sechstausender. Materialcheck, das Packen des Hochlagergepäcks und die Taktik für den Gipfeltag stehen an. Anden Bergsteigen lebt von guter Planung, deshalb wird der Zeitplan für den nächtlichen Aufbruch genau besprochen.
Für die Nevado Tocllaraju Besteigung wird ein Hochlager auf 5050 oder 5200 Metern eingerichtet. Der Aufstieg dorthin dauert vier bis fünf Stunden und führt über Moräne und Gletscher. Am Nachmittag wird das Lager aufgebaut, danach heißt es früh essen und schlafen, denn der Aufbruch erfolgt mitten in der Nacht.
Sehr früher Aufbruch zum König der Runde. Die Route führt durch stark zerklüftete Gletscher und über mehrere Steilstufen zum Fuß der Gipfelflanke und zur Gratschulter. Über einen ausgesetzten Grat erreichst du den einsamen Gipfel nach rund 7,5 Stunden. Über das Hochlager steigst du in etwa 4,5 Stunden zurück ins Basislager, wo die Expedition mit ein paar Cervezas ausklingt.
Abstieg aus dem Ishinca Tal und Rückfahrt nach Huaraz, rund 850 Höhenmeter bergab in etwa drei Stunden. Am Nachmittag bleibt Zeit für einen Bummel durch die Stadt, bevor beim Abschiedsessen die Gipfelerfolge noch einmal gefeiert werden. Übernachtung im Hotel.
Auf derselben Strecke wie auf der Hinfahrt geht es zurück in die Hauptstadt, rund 410 Kilometer und acht Stunden Fahrt. Am Abend erreichst du Lima und beziehst dein Hotel. Zeit, die Eindrücke aus dem Huascaran Nationalpark in Ruhe sacken zu lassen.
Wenn du den Langstreckenflug über uns gebucht hast, wirst du heute zum Flughafen in Lima gebracht. Je nach Abflugzeit bleibt Zeit für die Hauptstadt: Start an der Plaza de Armas, weiter zum Bischofspalast mit seinen berühmten Holzbalkonen und in die Kathedrale, wo dir das koloniale Erbe Perus auf Schritt und Tritt begegnet.
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Die Expedition ist vollständig organisiert: Transfers laut Programm, Hotels in Lima und Huaraz, Zelte im Basislager und in den Hochlagern, Vollpension am Berg, Maultiere für das Gepäck, Küchenausrüstung sowie das gesamte Gemeinschaftsmaterial zur Sicherung. Geführt wird die Cordillera Blanca Expedition von einem international zertifizierten Bergführer, unterstützt von lokalen Bergführern.
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