Everything you need to know about Myanmar
Travel map of Myanmar by the tour operator OVERCROSS
1. Climate
2. Animals and Plants
3. Population
4. Medical care
5. Language
6. Religion
7. Human rights situation
8. Cities
9. Natural resources and agriculture
10. Roads
11. Holiday
Climate
Myanmar lies in the catchment area of the Indian monsoon, except for the extreme north. Because of its location, the monsoon varies across the country. In Myanmar, three seasons are distinguished:
- The rainy season (26-36 °C, in the north rather 11°C) from late May to mid-October,
- The cool season (21-31 °C) from late November to late March and
- The hot season (31-46 °C) in the months of April/May and October/November.
Animals and Plants
In Myanmar's forest areas, both in the lowlands and highlands, there are some wild animals, such as tigers, elephants, leopards, wild buffaloes, and several species of deer and antelope, black bears, wild boar, monkeys, mountain goats, flying squirrels, porcupines, rhinoceroses, as well as numerous species of birds, insects and reptiles. In Myanmar there are about 1,050 known bird species, including parrots, peacocks, pheasants, crows, herons and rice finches (Padda species). Among the reptiles are crocodiles, geckos, cobras, pythons and turtles.
Most wild animals live in regions that are still off limits to foreigners. The government has established some protected areas for endangered species, but locals in those areas tend to pay little attention to official hunting laws and poach accordingly, still believing that the land belongs to them and they can do as they please. The working animals are draught oxen, Indian hump cattle or zebus, which can often be seen in the dry zone harnessed in front of wooden carts on the dusty roads; water buffaloes, which are used to plough the rice fields of the wet areas, and elephants, which carry out heavy work in the mountains. The most common domestic animals are cattle, pigs, poultry, cats and lots of dogs.
The plant world of Myanmar is impressive, because with its more than 850 species of orchids, as well as towering poinsettias and lush hibiscus bushes, the country is famous and unique in terms of this diversity. The frangipani trees, also called wax flower or temple tree, grow in Myanmar, as well as endless amounts of teak trees. The country is still covered by more than 40% of unexplored rainforests. Large areas of Myanmar are designated and protected as national parks.
Population
Various ethnic groups live in Myanmar, such as the Bamar (68%), Shan (8%), Karen (Christians) (6%), Rohingya (Muslims) (4%), Mon (2%), Chin (2%) and Kachin (1%). A small ethnic minority consists of Indians (1%), Chinese (1–2%).
Medical care
Der Reiseveranstalter OVERCROSS empfiehlt, die Standardimpfungen zu überprüfen und zu vervollständigen, wenn man auf eine unserer Reisen durch Myanmar mitfährt. Wenn es Fragen zu Impfungen gibt, ist es sinnvoll, sich an einen Tropenarzt zu wenden.
In den Städten ist die medizinische Versorgung gut, auf dem Land hingegen entspricht sie meistens nicht europäischem Standard. Nur selten gibt es europäisch ausgebildete Ärzte und Englisch oder Französisch werden auf dem Land auch von Ärzten eher selten gesprochen.
Wer sich über eine Auslandskrankenversicherungsschutz informieren möchte, kann das gerne im OVERCROSS Reisebüro machen.
Sprachen
Myanmar ist ein Vielvölkerstaat mit rund 55 Millionen Einwohnern, die 135 verschiedenen Ethnien angehören, deshalb ist auch hier die Sprachen- und Dialektvielfalt sehr groß. Die größte Ethnie ist mit 69% Bevölkerungsanteil die der Birmanen. Die Shan sind die zweitgrößte Volksgruppe (8%). 6% stellen die überwiegend Karen dar, hinzu kommen noch weitere kleinere Bevölkerungsgruppen, die wiederum ihre eigenen Sprachen haben.
Die einzelnen Völker sprechen ihre eigenen Sprachen, Englisch ist Handelssprache. Amtssprache ist die Birmanische Sprache.
Religionen
Die am weitesten verbreitete Religion in Myanmar ist der Buddhismus, deshalb findet man in Myanmar auch die berühmtesten buddhistischen Kunstwerke und Buddhastatuen.
Das Christentum gehört hier eher zur Minderheit, denn nur 4% bekennen sich offiziell zu ihrem Glauben, vor allem in den Volksgruppen der Chin und der Karen. Bei den ethnischen Minderheiten ist heutzutage noch der Glaube an die Geister weitverbreitet.

Die Religion in %:
Buddhismus: 87,6%
Christentum: 4%
Islam: 4%
weitere indische Religionen: 2,4%
Menschenrechtslage
Die Menschenrechtslage in Myanmar ist schwierig. Menschenrechtsorganisationen werfen der Regierung und Armee Menschenrechtsverstöße wie Zwangsarbeit, Zwangsräumung von Dörfern, Folter, Vergewaltigungen und Einsatz von Kindersoldaten in den bis heute andauernden Kämpfen gegen Aufständische vor, vor allem gegen ethnische Minderheiten. Auch einige Rebellengruppen sind nicht besser, denn sie sollen Kinder rekrutiert und Zivilisten zur Zwangsarbeit verpflichtet haben.
Die muslimische Minderheit: Rohingya, kämpft seit Jahren um die Staatsangehörigkeit, die ihnen verwehrt bleibt, und somit auch ihre Bürgerrechte einschränkt. Von den Vereinten Nationen wird diese Minderheit als eine der am stärksten verfolgten Minderheiten der Welt bezeichnet.
Städte
Die größte Stadt ist Rangun mit seinen 4.753.200 Einwohnern. Rangun war bis 2005 Myanmars Hauptstadt und wurde dann im Februar Naypyidaw, wo mittlerweile auch alle Ministerien ihren Sitz haben. Weitere große Städte in Myanmar sind: Mandalay, Mawlamyaing, Bago und Pathein.
Bodenschätze und Landwirtschaft
In Myanmar werden viele hochwertige Edelsteine gefördert, wie Jade. Berühmt sind die Taubenblutrubine aus den Minen in der Nähe der Stadt Mogok. Dort kommen auch Spinell, Saphir und einige andere Minerale und Edelsteine in hervorragender Qualität vor. Auch Goldvorkommen gibt es in Myanmar, dieses wird jedoch eher in Form von hauchdünnen Blättchen auf Stupas und Buddhastatuen geklebt.
In Myanmar wird seit 2011 auch Erdöl und -gas gewonnen, da die Ölvorkommen nicht ausreichen für den Mengenverbrauch der Einheimischen, wird Öl importiert.
Straßen
Das Straßennetz hat sich in Myanmar zum wichtigsten Verkehrsträger entwickelt. Laut Angaben aus dem Jahr 2023 ist das Straßennetz insgesamt 30.000 km lang, davon sind jedoch nur 5.000 km asphaltiert. Schwierig sind die Wetterbedingungen, die den Verkehr stark beeinflußen, während der Regenzeit sind zahlreiche Straßen wegen Unterspülungen unterbrochen, in der Trockenzeit weicht die Hitze den Asphalt auf. Die Einheimischen von Myanmar haben sich an diese Bedingungen gewöhnt und sind sehr kreativ, um dieses Straßen-Wetter-Problem zu überwinden.
Was man wissen sollte, vor allem wenn man als Privatfahrer nach Myanmar reisen will, ist, dass das Benzin rationiert ist und jeder nur offiziell neun Liter Benzin am Tag erhält.

Feiertage
Das größte und wichtigste Fest in Myanmar ist das Neujahrsfest Thingyan, das dem thailändischen Songkran entspricht. Die Einheimischen bezeichnen es auch als Wasserfest, es findet in den heißen Monaten (März/April) statt und wird mit viel Wasser gefeiert, in jeglicher Form, sei es mit Wassereimern oder -pistolen. Es wird getanzt und gefeiert und regelrechte Menschenmassen ziehen durch die Stadt. Im Herbst gibt es ein weiteres weitverbreitetes Fest, welches auf dem Inle-See gefeiert wird: das Phaungdaw U-Fest. Es wird zu Ehren Buddhas gefeiert. Dabei wird eine Buddha-Statue auf einer geschmückten Barke über den See gefahren. Dieses Fest sollten Sie sich nicht entgehen lassen, denn das Phaungdaw-U gehört zu den schönsten und den farbenfrohsten Festen Myanmars.
Wie in jedem asiatischen Land hat auch Myanmar weitere Feste, die alle wirklich sehenswert sind. Bei näherem Interesse wenden Sie sich gerne an uns.
