MOTORRADREISEN · BOLIVIEN
Diese Enduro-Motorradreise durch den Wilden Westen Boliviens ist für alle, die den Asphalt gern hinter sich lassen. Dich erwarten einige technische Offroad-Passagen – anspruchsvoll, aber nie zu lang oder zu hart. Du fährst quer durch den Wilden Westen Südamerikas: über 4.
The Journey
Durchquere den Wilden Westen Südamerikas auf zwei Rädern. Auf über 4.000 Metern Höhe besuchst und durchfährst du die größte Salzebene der Welt, den Salar de Uyuni. In Potosí betrittst du die älteste noch aktive Silbermine und jagst etwas Dynamit in die Luft. In Tupiza wandelst du auf den Spuren von Butch Cassidy und Sundance Kid, und auf einem Weingut in Tarija stößt du mit einem Glas bolivianischem Wein an. Vor allem aber genießt du Strecken und Landschaft. Eine Reise durch Bolivien ist keine gewöhnliche Tour, sondern eine echte Expedition. Wegen sozioökonomischer, ökologischer und politischer Herausforderungen sowie Treibstoffengpässen sind viele frühere Routen heute nicht mehr möglich. Dank enger Kontakte vor Ort und eines kompetenten Reiseleiters führen wir diese Motorradreise durch den Wilden Westen Boliviens auch in schwierigen Zeiten durch. Flexibilität ist entscheidend, denn die Lage kann sich kurzfristig ändern und Programm, Termine sowie Routen beeinflussen.
Bolivien
Diese 14-tägige Motorradreise durch den Wilden Westen Boliviens führt dich von Santa Cruz über den Altiplano bis zum Salar de Uyuni. Enduro-Etappen, Silberminen, Ché-Guevara-Geschichte und bolivianischer Wein verbinden sich zu einer echten Expedition durch Südamerika.
Wir holen dich am Flughafen von Santa Cruz ab und fahren rund 120 Kilometer (etwa 2,5 Stunden) ins Bergstädtchen Samaipata. Dort checkst du in ein komfortables Hotel ein und lässt den Rest des Tages ruhig angehen. Startet deine Motorradreise durch den Wilden Westen Boliviens mit einem späten Flug, übernachtest du in Santa Cruz de la Sierra – dann zählt der Folgetag als Tag 1.
Der Tag beginnt mit einem Briefing zu sicherem Fahren, zur Route und zu den lokalen Verkehrsregeln. Zum Eingewöhnen auf dem Enduro fährst du zur archäologischen Stätte El Fuerte. Diese Inka-Anlage wurde rund um die größte Steinskulptur Amerikas errichtet und zählt zum UNESCO-Welterbe – manche halten sie sogar für ein altes Alien-Landefeld. Hier startet dein Enduro-Abenteuer im Wilden Westen Boliviens.
Früh am Morgen geht es los. In Vallegrande siehst du das Krankenhaus, in dem Ernesto Ché Guevara 1967 der Welt gezeigt wurde. Nach dem Mittagessen führt die Motorradtour weiter ins winzige Bergdorf La Higuera, wo Ché gefangen genommen und hingerichtet wurde. Unterwegs kreisen oft Kondore über den Anden. Am Abend lauschst du am Lagerfeuer den Guerilla-Geschichten von Don Juan.
Nach dem Besuch der historischen Schule, in der Ché Guevara hingerichtet wurde, rollst du weiter Richtung Villa Serrano. An der Hängebrücke über den Rio Grande legst du eine Pause ein – bei sicherem Wasserstand kannst du sogar schwimmen. Am Nachmittag erreichst du Villa Serrano, Boliviens Hauptstadt der Charango-Musik. Diese Etappe der Motorradreise durch den Wilden Westen Boliviens bleibt in Erinnerung.
Früh verlässt du Villa Serrano, um den Sonntagsmarkt von Tarabuco zu besuchen – einer der wenigen Orte Boliviens, an denen du traditionell gekleidete Indigene fotografieren kannst. Nach dem Mittagessen führt die Route weiter nach Sucre, der Hauptstadt Boliviens. Der Nachmittag gehört der weißen Kolonialstadt, deren Zentrum als UNESCO-Welterbe geschützt ist. Ein Kontrast zu den Enduro-Etappen der Anden.
Auf glattem Asphalt steigst du hinauf Richtung Altiplano. Nach einem Stopp an einer monumentalen Brücke erreichst du Potosí auf 4.100 Metern – die höchstgelegene Stadt der Welt und UNESCO-Welterbe. Die Guides erklären dir den Umgang mit der Höhe. Am Nachmittag besuchst du den Minenmarkt und die 500 Jahre alte, noch aktive Silbermine. Nichts für Menschen mit Platzangst.
Durch weite Landschaft fährst du an einer spektakulären Schlucht vorbei und hältst Ausschau nach Vicuñas und tausenden Lamas. Im Bergbaudorf Pulacayo besichtigst du den alten Bahnhof und die Waggons, mit denen einst Butch Cassidy und Sundance Kid nach Bolivien kamen. In Uyuni erwartet dich der Train Graveyard, ein Friedhof alter Dampflokomotiven – ideal für Fotos auf deiner Motorradreise durch Bolivien.
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Our tour guide is happy to answer any questions about the day-by-day route, stops, and details.
Der Salar de Uyuni ist ein ausgetrockneter Salzsee, so groß wie ein kleines Land (11.000 km²). Weil es nur zwei Farben gibt – blauer Himmel und weißes Salz – verliert dein Auge jede Perspektive, und du kannst die verrücktesten Fotos machen. Auf dieser Salar de Uyuni Motorradreise besuchst du die Kakteeninsel Inca Huasi, das Flaggenmonument, das erste Salzhotel und das Dakar-Denkmal.
Auf neuer Asphaltstraße verlässt du Uyuni. Unterwegs findest du in einem kleinen Dorf eine riesige Espressomaschine, siehst Dinosaurier-Spuren und eine Geisterstadt. Kurz vor Tupiza durchfährst du das bolivianische Monument Valley, wo die Banditen Butch Cassidy und Sundance Kid ihr Ende fanden. Nach den Enduro-Etappen im Altiplano wartet der Hotelpool auf dich.
Sobald die Schotterstraße beginnt, wird die Landschaft zu kurvigen Nebenstraßen mit tiefen Schluchten. Ein Picknick ist unterwegs die einzige Option fürs Mittagessen. Die Fahrt nach Tarija, der Weinhauptstadt Boliviens, ist eine der schönsten Etappen dieser Motorradreise durch den Wilden Westen Boliviens. Am Abend erwartet dich ein festliches Dinner im besten Restaurant der Stadt.
Serpentinenreiche Bergstraßen führen dich von den sanften Hügeln um Tarija hinunter in die trockene Chaco-Region. Der letzte Abschnitt gilt als eine der gefährlichsten Busstrecken des Landes – auf dem Enduro, wo du selbst die Kontrolle hast, ist er deutlich weniger riskant. Fotografen kommen hier voll auf ihre Kosten, und falls du eine Passage verpasst, fahren wir sie einfach noch einmal.
Nach den vielen Schotter-Etappen ist frischer Asphalt unter den Reifen eine willkommene Abwechslung. Dein Weg führt durch das Gasfördergebiet Boliviens. Du machst einen Abstecher zu einem Kloster und überquerst eine sehr schmale, verlassene Eisenbahnbrücke – nichts für Menschen mit Höhenangst. In Abapo gibt es ein einfaches, aber herzhaftes bolivianisches Grillabendessen. Eine ruhigere Etappe dieser Motorradreise durch Bolivien.
Auf Asphaltstraßen folgst du den Flüssen Grande und Piraí und überquerst die östliche Kordillere zurück nach Samaipata, dem Ausgangspunkt deiner Motorradreise durch den Wilden Westen Boliviens. Kurz vor dem Mittagessen wartet ein letztes Highlight: eine sehr schmale Hängebrücke, die ordentlich schwankt. In Samaipata stellst du das Motorrad ab und springst direkt in den Hotelpool.
Am späten Vormittag fährst du zurück nach Santa Cruz, wo du entspannen, über die Plaza schlendern und Souvenirs kaufen kannst. Am Abend feiert ihr gemeinsam ein Abschiedsessen. Am nächsten Morgen bringen wir dich zum Flughafen – ein immer etwas trauriger Moment. Doch wer weiß: Du wärst nicht der Erste, der für die nächste Motorradreise durch Bolivien zurückkommt.
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