Die Motorradtour durch Bolivien bot eine professionelle Betreuung durch erfahrene Guides, die während der 17-tägigen Etappen ansprechbar waren und wer...
OVERVIEW
Motorradtour durch Bolivien!
Entdecke die Highlights Boliviens bei diesem unglaublichen Motorradabenteuer! Dich erwarten 17 Tage voller Adrenalin, die dich über die berühmte „Ruta del Che“, nach Sucre und zur größten Salzwüste der Welt, dem „Salar de Uyuni“, führen. Diese Reise beginnt und endet im bezaubernden Samaipata. Verpasse nicht die Gelegenheit, das Juwel Südamerikas, Bolivien, hautnah zu erleben! Und es gibt noch mehr: Als Bonus erkundest du Bolivien nicht nur mit dem Motorrad, sondern auch mit einem 4x4-Fahrzeug - und das auf beeindruckenden 5.010 Metern Höhe!
Einführung zur Motorradtour durch Bolivien
Unsere "Motorradtour durch Bolivien!" ähnelt unserer Wild Wild West Motorradtour, der Hauptunterschied besteht darin, dass sie zwei zusätzliche Tage umfasst, an denen wir die Motorräder stehen lassen und in ein 4x4-Fahrzeug steigen, um die hohen Pässe des bolivianischen Altiplano zu erkunden. Wir starten in Samaipata, das 120 km von Santa Cruz entfernt liegt. Von dort fahren wir durch die berühmte "Ruta del Che" in Richtung Sucre, der Kolonialhauptstadt Boliviens. Anschließend geht es weiter zu einem der Höhepunkte dieser Reise, dem Salar de Uyuni, wo wir einen Stopp einlegen, um Fotos am "Dakar Rallye" Salzmonument zu machen. An diesem Punkt wechseln wir auf ein 4x4-Fahrzeug, um die Hochplateau-Wüstenregion zu erkunden und die großartigen Ausblicke auf die Berge in Tupiza zu genießen. Nach einem Besuch in der Weinhauptstadt Boliviens, Tarija, begeben wir uns auf die letzte Etappe und fahren entlang des Flusses Piraí zurück nach Samaipata. Höchster Pass: 4.400 m mit dem Motorrad, 5.010m mit dem Allradfahrzeug. Wir empfehlen den Teilnehmern dieser Tour, der Bolivien Motorradtour: The Highlander One, The Highlander Two, vor der Reise einen Arzt zu konsultieren. Aufgrund der Höhenkrankheit leiden manche Fahrer unter Kopfschmerzen und anderen damit verbundenen Problemen. Eine Reise in Bolivien ist weit mehr als eine Reise, sie gleicht einer Expedition. Angesichts der zahlreichen sozioökonomischen Schwierigkeiten, der ökologischen Situation, Treibstoffengpässen und politischer sowie wirtschaftlicher Herausforderungen sind die gewohnten Reisen nicht mehr umsetzbar. Dank unserer guten Kontakte und eines kompetenten Reiseführers können wir jedoch selbst in solch herausfordernden Zeiten eine Expedition anbieten. Dabei ist Flexibilität unerlässlich, da sich die Lage vor Ort unvorhersehbar ändern kann und Pläne, Termine oder Routen betroffen sein können.
Tagesprogramm: Bolivien Motorrad Abenteuer: Pfad der Anden
Tag 1: Ankommen in Bolivien
Wir organisieren den Transport von Santa Cruz nach Samaipata. Dort sammeln wir euch entweder am Hotel oder direkt am Flughafen ein.
Tag 2: Samaipata
Am ersten Tag unserer Motorradreise sind wir in Samaipata. Dies ist eine gute Gelegenheit, sich an die örtlichen Gegebenheiten zu gewöhnen und sich an die Höhe anzupassen. Wir geben euch eine Einführung zu den Verkehrsregeln, zur Straßensicherheit und Infos zu den Routen, die vor uns liegen. So sind wir gut vorbereitet und springen nicht direkt ins kalte Wasser. Anschließend machen wir einen Ausflug zur Ausgrabungsstätte "El Fuerte", einem UNESCO-Weltkulturerbe. El Fuerte ist für manche ein ungelöstes Rätsel, für andere als Landeplatz für Aliens bekannt. Was es für dich ist, kannst du selbst entscheiden. Auf jeden Fall ist dieser Ausflug eine perfekte Gelegenheit, um die Motorräder besser kennenzulernen.
Tag 3: Auf geht's nach La Higuera
Nun sind wir bereit, um die Straßen Boliviens unsicher zu machen. Wir folgen den Spuren von Ernesto "Che" Guevara, Südamerikas bekanntestem Freiheitskämpfer. Diese führen uns entlang einer gut asphaltierten Bergstraße, die eine Menge schöner Kurven bietet, auf denen wir uns schon an die kommenden Straßen gewöhnen können. Auf halbem Weg verlassen wir die Straße und begeben uns auf Schotter. Die Straße führt uns durch grasgrüne Hügel und endet in der Siedlung La Higuera. Hier werden wir die Schule besuchen, die später Che Guevaras Gefängnis war und auch der Ort seiner Exekution. Heute ist die ehemalige Schule ein kleines Museum, das einige Bilder und Portraits von Che ausstellt. Bei klarem Himmel werden wir ums Lagerfeuer im Hof des Hotels sitzend unter den Sternen den Geschichten von Don Juan während der Zeit des Guerilla-Kriegs lauschen und haben dort auch Gelegenheit, uns über die Geschehnisse des Tages auszutauschen.
Tag 4: In die Hauptstadt Sucre
Wir werden einen frühen Start haben, um den Sonntagsmarkt in Tarabuco zu besuchen. Hier findet man alles, von traditionell hergestellten Sachen bis zu Haushaltsgegenständen. Außerdem ist es ein guter und authentischer Ort, um ein paar Souvenirs für Freunde daheim mitzunehmen. Falls dich der Markt nicht interessiert, kannst du auch einfach den einheimischen Frauen dabei zusehen, wie sie in ihrem bestem Sonntagsoutfit ihre Einkäufe tätigen oder den neusten Klatsch und Tratsch austauschen. Anschließend fahren wir in die Hauptstadt Boliviens, Sucre. Die weiß getünchte Altstadt von Sucre ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes und besitzt einen besonderen Charme. Aufgrund dessen hast du diesen Nachmittag und Abend zu deiner freien Verfügung, um die Stadt näher kennen zu lernen.
Tag 5: Zum UNESCO Weltkulturerbe Potosi und die Silbermeinen
Wir verlassen Sucre Morgen früh, den Morgen kannst du also nutzen, um auszuschlafen oder um das geschäftige Treiben in der Innenstadt zu beobachten. Die Fahrt in die Minenstadt Potosi macht sehr viel Spaß, es ist eine gewundene Bergstraße, die dazu auch noch frisch geteert ist und man sich so keine Gedanken um etwaige Löcher in der Straße machen muss. Dennoch ist dies der Tag, an dem wir auf eine deutlich größere Höhe über dem Meeresspiegel fahren werden. Wir werden bei über 4.100m liegen, wodurch einige von uns eventuell Probleme mit der Höhenkrankheit bekommen können. Natürlich geben unsere Guides hier Tipps und Anweisungen, wie damit umzugehen ist, falls man in diese Richtung Anzeichen zeigt. Die Minenstadt Potosi ist die am höchsten gelegene Stadt der Welt und zugleich auch als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnet. Am Nachmittag besuchen wir den Minenmarkt Potosis, wo man so ziemlich alles kaufen kann, seien es Milch, Kokablätter, Brot oder wenn du willst sogar Dynamit. Weiter geht es zu den Minen, wo wir uns ausrüsten, um die Pacha Mama zu besichtigen. So nennen die Einheimischen das 500 Jahre alte Mineninnere. Trotz langjährigem Betrieb wird die Mine noch immer täglich von den Bergleuten genutzt. Nach dem Mittagessen geht es weiter zum "Casa de la Moneda" (Haus des Geldes) Museum. Im 16. Jahrhundert wurde fast jede Silbermünze, die in der westlichen Welt im Umlauf war, in Potosí geprägt.
Tag 6: Motorradfahrt nach Salar de Uyuni
Auf unserer Motorradtour durch Bolivien gibt es viele unglaubliche Orte, und einer davon ist der berühmte Salar de Uyuni. Die heutige Strecke führt uns durch atemberaubende Schluchten, bildhübsche Siedlungen und wir werden nun auch die Chance haben, die tierischen Bewohners des Altiplanos Boliviens mehr zu Augen zu bekommen. Zu diesen zählen besonders Vikunjas, Nandus und Lamas. In der Nähe von Uyuni besuchen wir die Pulacayo Zugstation, das Minenmuseum und dessen berühmten Zugfriedhof. Dieser ist einer der größten der Welt und auch sicherlich einer der surrealsten aufgrund seiner abgelegenen Lage. Die alten Lokomotiven aus dem 19. Jahrhundert verrosten langsam aber sicher unter der Kraft der Sonne und auch aufgrund der Nähe zu dem Salzsee.
Tag 7: Salar de Uyuni Tages Tour
Der ausgetrocknete Salzsee "Salar de Uyuni" erstreckt sich über mehr als 11.000 Quadratkilometer und ist damit der größte ausgetrocknete Salzsee auf diesem Planeten. Ein einzigartiges und bewegendes Naturschauspiel. Das helle Weiß des Salzsees steht in starkem Kontrast zum kristallblauen Himmel. An vielen Orten auf dem See gibt es keine Referenzpunkte, wie Berge oder ähnliches, im Hintergrund. Dadurch eignet sich der See sehr gut für Fotos, die mit der Perspektive des Betrachters spielen. Hiervon finden sich dutzende Beispiele im Internet. Auch Laien fällt es nicht schwer eine Menge witziger Fotos zu schießen. Hier werden wir die Kaktus Insel "Inca Huasi", den Salzmarkt, das Monument der Nationalflaggen, das Salzhotel und natürlich das berühmte Dakar Rally Monument besuchen.
Der Salar de Uyuni ist bekannt für seine endlosen Weiten und die Veränderung der Perspektive, was oft Fragen zur Fotografie aufwirft. Besondere Aspekte sind die fehlenden Referenzpunkte, die Kaktusinsel Inca Huasi und die Fotomöglichkeiten – mehr erfahren.
Tag 8: In der Wüste des Altiplanos
Für die nächsten 2 Tage tauschen wir unsere Motorräder gegen ein 4x4 Fahrzeug. Das Hochplateau ist eine einzigartige und faszinierende Welt, die es zu erkunden lohnt. Aufgrund der Höhenlage und der extrem schwierigen und gefährlichen Fahrbedingungen nutzen wir für den Transport Allradfahrzeuge. So können wir in kürzerer Zeit mehr Strecke zurücklegen. Wo immer wir anhalten, gibt es zahlreiche Fotomotive und die Lagunen sind die Heimat von Hunderten von Flamingos. Außerdem werden Sie häufig Lamas, Alpakas und Vicuñas sehen. Einige Highlights sind die Laguna Colorada, die Laguna Verde und der Árbol de Piedra (Steinbaum).
Tag 9: In der Wüste des Altiplanos 2 Tag
Am zweiten Tag machen wir uns nach einigen weiteren Stopps langsam auf den Rückweg nach Uyuni, wo wir am späten Nachmittag ankommen und auf unsere Motorräder wieder übernehmen.
Tag 10: Tupiza
Wir brechen am frühen Morgen in Richtung Tupiza auf und genießen die brandneue 21st Road. Eine gute Pause, wenn man bedenkt, wie viele Schotterstraßen wir an den vorherigen Tourtagen gefahren sind. Wir werden viel durch Ödland fahren, aber die Aussicht wird sich lohnen, die Berglandschaften sind einfach atemberaubend! Diese Region wird auch als das Monument Valley Boliviens bezeichnet, da hier das berüchtigte Räuberduo Butch Cassidy und The Sundance Kid aktiv war.
Tag 11: Nach Tarija
Sobald der Gummi den Schotter berührt, verändert sich die Landschaft schlagartig in eine malerische Backcountry-Strecke mit tiefen Canyons. Entlang unserer Route gibt es keinerlei Infrastruktur, daher ist ein Picknick-Mittagessen die einzige Option.
Die Fahrt nach Tarija, der Weinhauptstadt Boliviens, bleibt äußerst abwechslungsreich. Direkt nach dem letzten Gebirgspass öffnet sich ein fantastisches Panorama über das Tarija-Tal. An diesem Abend erwartet uns ein Event-Dinner im besten Restaurant der Stadt – das gastronomische Highlight dieser Tour.
Optional besteht die Möglichkeit, die Casa Dorada, das Castillo Azul sowie das paläontologische Museum (ausgestorbene Säugetiere) zu besuchen.
Tag 12: Nach Villamontes
Diese Strecke ist besonders schwierig, da sie voller Kurven ist, wenn wir von den Hügeln Tarijas in die trockene Region El Chaco fahren. Sie gilt vielen als die gefährlichste Straße Boliviens, stellt für Motorradfahrer jedoch keine allzu große Herausforderung dar.
Tag 13: Nach Abapo
Nach all dem Geländefahren ist es heute schön, wieder Asphalt unter den Rädern zu haben. Der nächste Teil der Fahrt führt uns mitten durch das größte Gasfördergebiet Boliviens. Ein weiteres kleines Highlight ist die Fahrt über eine stillgelegte Eisenbahnbrücke.
Tag 14: Nach Samaipata
Der letzte Tag unserer Motorradtour durch Boliviens Landschaften führt uns über Sandpisten und asphaltierte Straßen. Wir fahren entlang des Flusses Piraí zurück nach Samaipata. Wir feiern diese unglaubliche Reise mit einem kühlen Bier und guten Geschichten mit unseren Mitfahrern.
Tag 15: Nach Santa Cruz
Spät am Morgen starten wir nach Santa Cruz, um dort nach den letzten anstrengenden Tagen ein wenig zu relaxen oder Last-Minute Shopping zu machen. Am Abend kommen wir alle zu einem Abschiedsabendessen zusammen.
Tag 16: Abreisetag!
Heute ist der Tag des Rückfluges gekommen und alle Reisenden werden an den Santa Cruz Airport bei OVERCROSS Reiseveranstalter gebracht, um den Rückflug zurück in die Heimat zu erwischen.
Stimmen von Teilnehmern der Motorradreise in Bolivien
PREIS
ab€4479.00 / Person✓ Reise beinhaltet
✕ Reise beinhaltet nicht
- Übernachtungen in Hotels im geteilten Doppelzimmer
- Drei Mahlzeiten am Tag
- Mietmotorrad: Suzuki DR650SE inkl. SOAT-Versicherung und Treibstoff
- Museum und andere Eintrittsgelder, Maut, Fähren
- Flughafentransfers