Motorräder fahren durch eine überflutete schlammige Straße und spritzen Wasser zwischen grünen Bäumen

MOTORRADREISEN · AFRIKA 

Transafrika Ost Geführte Motorrad Expedition

Die geführte Motorradreise quer durch Afrika ist für Motorradfahrer wie auch für uns Motorrad-Reiseveranstalter eine Abenteuer-Reise, die als Expeditions-Reise zu verstehen ist! Von Kapstadt in Südafrika bis Ägypten, 15.000 km in 45 Tagen.


How long? 45 Tage
When? Dec 26, 2027
Price € 19,469 / Person

The Journey

Transafrika Go EAST Motorrad Expedition

Eine Enduro Expedition der Extreme und Superlative: von Kapstadt in Südafrika bis Alexandria in Ägypten, über 15.000 Kilometer in 45 Reisetagen, einmal längs durch den afrikanischen Kontinent.

Achtung, wichtige Info: Bis 2026 werden wir die Transafrika Motorradreisen aufgrund der Sudan und Äthiopien Problematik nicht über die OST Route durchführen. Das Orga Team vom Reiseveranstalter OVERCROSS hat sich aus Sicherheitsgründen auch NICHT für die Route und Fährverbindung via Rotes Meer Saudi-Arabien entschieden. Schau dir stattdessen unsere Transafrika Go West an, die seit ihrem Start ununterbrochen läuft. Start zur Transafrika Motorrad Expedition von Deutschland nach Südafrika: Transafrika Gooooooooooo WEST.

„Auf der Suche nach neuen Abenteuern fiel mir als erstes Reiseziel Afrika ein, denn was liegt näher, als den schwarzen Kontinent mit seinen 53 Staaten und 1001 Sprachen zu bereisen? Kein Kontinent hat Forscher, Abenteuerreisende und die Rallyeszene so gereizt wie dieser. Wie vielfältig dieser Erdteil ist, wissen alle, die Afrika schon mehrmals bereist haben.“

Thierry Sabine, der Erfinder der wilden Rallye von Paris nach Dakar, hat viele Träume wahr werden lassen. Mit seinem Leitspruch „if life gets boring, risk it“ führte er die Rallye in einer echten Knochentour über 6.000 Kilometer bis nach Dakar. Die vor dir liegende Afrika Expedition verlangt dir in 45 Reisetagen und über 15.000 Kilometern quer durch den gesamten afrikanischen Kontinent alles ab. Diese Afrikadurchquerung ist wohl eines der letzten Abenteuer für Enduro- und Motorradreisende. Tausende staubige Kilometer voller Entbehrungen, Anstrengungen und Gefahren liegen vor dir.

Dennoch, oder gerade deshalb, ist diese Expedition eines der letzten Motorrad Abenteuer, das wir auf dem sich rasant entwickelnden Kontinent Afrika momentan noch erleben können. Geeignet ist diese Enduroexpedition nur für Teilnehmer, die bereit sind, die Lungen voller Staub, die Taschen voller Sand und das pure Abenteuer in den Knochen zu genießen. Sicherlich ist die Transafrika-Reise mit das Verrückteste, Anstrengendste und Gefährlichste, was du jemals machen wirst, doch wenn du immer noch am Lesen bist, ist dir schon fast nicht mehr zu helfen. „If life is boring: Es ist wohl an der Zeit, die Wohlfühlzone zu verlassen und das bloße Lesen über das Abenteuer im Couchpotato-Stil mit dem echten Abenteuer Afrika einzutauschen.“ Joe Küster, Gründer von OVERCROSS.

Träume wie Marlboro Country, Camel Trophy, Paris to Dakar oder mit dem Motorrad quer durch Afrika werden nur für wenige wahr. Diese geführte Afrika Expedition ist für uns als Reiseveranstalter und für die Teilnehmer eine faszinierende Herausforderung und das absolute Reise-Highlight. Seit 2020 sind wir der einzige Reiseveranstalter weltweit, der diese Expedition für TV und motorradbegeisterte Abenteurer durchführt.

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass diese Reise eine der letzten echten Abenteuerreisen für Motorradfahrer auf unserem Planeten ist. Die typischen Teilnehmer einer solchen Expedition sind Motorradfahrer und Enduristen, die den Gedanken an staubverschmierte Gesichter, an Nächte im Dreck und an die begrenzte Anzahl von ein paar T-Shirts, Unterhosen und Socken für Wochen als sehr sexy empfinden und bei diesem Gedanken auch noch grinsen müssen.

„Mit inzwischen weit über 100.000 Kilometern Afrika-Erfahrung kann ich guten Gewissens sagen, dass diese Afrika-Durchquerung weit entfernt von dem ist, was man eine Pauschalreise nennt. Diese Expedition ist für uns als Motorradreiseveranstalter jedes Jahr in puncto Vorbereitung und Durchführung eine Herausforderung. Diese Entdeckungsreise des Kontinents, mit allen Herausforderungen der verschiedenen Klimazonen, Grenzen, Bestimmungen und Unwegbarkeiten der Pisten, kann nur als Expedition durchgeführt werden, was für den individuellen Motorradfahrer alle Vor- und Nachteile mit sich bringt. Ein gerütteltes Maß an Reise- und Enduroerfahrung sowie mentale Stabilität sind Bedingung, um an dieser Transafrika-Expedition teilnehmen zu können. Es ist und bleibt für mich das größte Abenteuer und die erlebnisreichste Tour, die ich in meinem Leben erfahren durfte.“ Joe Küster, Tourguide und Mädchen für alles.

Die Expedition beginnt mit dem Transkontinentalflug nach Südafrika. Wir landen vormittags auf dem Cape Town International Airport, werden von einem Overland Truck abgeholt und fahren raus zum Kap der Guten Hoffnung, wo das Startbild entsteht. Die erste Nacht auf afrikanischem Boden verbringen wir im Overlander Camp vor den Toren Kapstadts, wo die bereits erledigten Zollpapiere und die Motorräder auf uns warten. Von dort geht es landeinwärts direkt nach Osten, vorbei an Knysna mit Blick über den Indischen Ozean und weiter nach Cradock, wo Südafrika durch die Karoo sein staubigeres Gesicht zeigt.

Rund 600 Kilometer führen uns über Bundesstraßen durch die Provinzen Eastern Cape und KwaZulu-Natal zur Grenze des Königreichs Lesotho. Am nächsten Morgen fahren wir den legendären Sani Pass hinauf und wieder hinunter, die meistfotografierte und meistbefahrene Passstraße Lesothos. Viele Endurofahrer der letzten Afrikatouren meinten, dass allein dieser Pass eine Reise wert sei. Am Fuße der Drakensberge stehen wir auf den Battlefields, den Schlachtfeldern im ehemaligen Königreich der Zulu. Der Zulukrieg von 1879 war ein unerklärter Krieg zwischen den Zulu und dem wilden Volk der Teetrinker. Nachdem das britische Empire mit seiner Waffenüberlegenheit die Zulu in der Schlacht bei Ulundi geschlagen hatte, hörte das Königreich der Zulu auf, als souveräner Staat zu existieren.

Über Südafrikas Landstraßen verschwinden wir mit den Enduros ins Highveld, das gen Norden langsam abfällt, ins Middleveld übergeht und schließlich im Lowveld endet. Das neue Jahr in Afrika beginnt mit dem Katerfrühstück aus Kaffee, Aspirin und Konterbier, danach folgt die Ausnüchterungsetappe entlang des Krügerparks. Nach über 3.000 Kilometern haben wir die Provinzen Western Cape, Eastern Cape, KwaZulu-Natal, Mpumalanga und Limpopo durchquert und nehmen die letzten Kilometer zur Grenze nach Simbabwe.

Welcome to Simbabwe. Nachdem wir die Enduros und den Geländewagen durch die Zollformalitäten geschleust haben, führt die Hauptroute nach Masvingo. Rund 40 Kilometer entfernt legen wir einen Stopp in Great Simbabwe ein und tauchen ein in ein Stück afrikanischer Geschichte und Kultur: Vor 2000 Jahren lebte auf den heiligen Hügeln die Ethnie der Shona und hinterließ ein reiches Erbe an Felszeichnungen, die wir zu Fuß besuchen, denn auf der Transafrika Motorradreise möchten wir auch mal Fußabdrücke statt nur Reifenspuren hinterlassen. In dem bis 2017 von Robert Mugabe regierten Land ist die Lebenserwartung wie in keinem anderen Land der Welt innerhalb eines Jahrzehnts von 55 auf 44 Jahre zurückgegangen. 50 Prozent der Menschen des Landes sind unter 16 Jahre alt, das Durchschnittsalter liegt bei etwa 19 Jahren. Einen kleinen Einblick findest du auf unserem OVERCROSS YouTube-Kanal.

Weiter geht es on- und offroad Richtung Nordnordwest mit einem Stopover am Hwange Nationalpark, wo wir je nach Tourverlauf, Gruppendynamik und Interesse auf Safari gehen. Motorrad- und Enduroreisen sind in Simbabwe eher ungewöhnlich, Endurostrecken sind de facto nicht bekannt, und das wird für die kommenden Länder so bleiben. Mach dir vor deiner Buchung bewusst, dass du auf eine Enduroexpedition gehst, die on- wie offroad für viele Überraschungen sorgen wird. Wir bereisen Simbabwe zur Regenzeit, das heißt etwa 33 °C Durchschnittstemperatur bei rund 5 Regentagen im Monat. Wenn es regnet, dann richtig: Die Schotterpassagen werden zu Schlammpassagen, die Verbindungspisten schmierig und die Straßen gefährlich. Route 1, 2 oder 3, welches Abenteuer hättest du denn heute gerne? Das Ende der simbabwischen Durchquerung ist die Victoria Falls Bridge an der sambischen Grenze, wo wir uns bei den weltberühmten Viktoriafällen die Adern mit Adrenalin vollpumpen. Empfehlenswert sind der Sprung in die Schlucht über den Gorge Swing oder die Long Way Down Raftingtour, eine der heftigsten Raftingtouren der Welt.

In 128 Metern Höhe überqueren wir auf englischem Stahl und Holzbalken die 1903 in England erbaute Victoria Falls Bridge. Cecil Rhodes hatte sie in Auftrag gegeben und ließ sie per Seeweg und Bahnfracht zu den Victoria Falls transportieren, um einen weiteren Meilenstein für den Kap-Kairo-Plan zu setzen. Nach nur 14-monatiger Fertigungs- und Aufstellzeit wurde die Brücke von George Howard Darwin, dem Sohn von Charles Darwin, eingeweiht. Der Simbabwe-Ausreisestempel wird in die Pässe eingehämmert, und wir überqueren rund 200 Meter spannende Geschichte, einer imperialistischen Idee folgend: den Kontinent Afrika zu durchqueren.

Über die Copperbelt-Ebene reisen wir nordwärts Richtung Lusaka. Das fruchtbare Land steht auf Platz 141 von 187 im Human Development Index. Das junge Sambia, unabhängig seit 1964, gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Infektionsrate der Welt und zählt mit rund 740.000 AIDS-Waisen zu den Waisenhäusern Afrikas. Englisch wird als Amtssprache gesprochen, was uns zwischen den verschiedenen Ethnien und Sprachen wie Nsenga, Tumbuka, Ngoni oder Bisa hilft. Entlang des Lower Zambezi National Park ziehen wir auf den Enduros unsere eigene Spur Richtung Luangwa Bridge. Sambia, vormals als Nordrhodesien bekannt, bietet eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen in großen Nationalparks. Auf rund 1.200 Kilometern von den Viktoriafällen über den großen Luangwa Fluss durchqueren wir das Land der Wasserfälle, die zur Regenzeit auch von oben kommen.

Mit den ersten Sonnenstrahlen folgen die letzten Kilometer durch Sambia bis zum Grenzübertritt nach Malawi. Die Wartezeit am Grenzposten nutzen wir zum Frühstücken, Tanken, Zähneputzen und Postkartenschreiben. Über relativ gut ausgebaute Straßen fahren wir zum Malawisee und anschließend runter von der Straße: offroad am Ufer entlang bis zu unserer Lodge. Diese Etappe hat es in Sachen fahrtechnische Überraschungen in sich, denn unsere Enduroreisen sind bekannt für einen Kampftag, und dieses Stück am Malawisee kann zur Überraschungsetappe werden. Am Ende: Sprung in den See, Wunden lecken und lecker Krokodil essen, mit Blick auf die Artgenossen am Ufer.

Die Route führt an der westlichen Flanke des rund 30.000 Quadratkilometer großen Malawisees entlang, und die Grenze zu Tansania gehen wir wie gewohnt „pole pole“ an, auf Swahili langsam. Für den Nachmittag stehen unendlich harte afrikanische Pistenkilometer an, ein Tag, der uns mit seinen anspruchsvollen Streckenabschnitten lange in den Knochen steckt. Vorbei an erloschenen Vulkanen geht es durch fruchtbares Land mit Teeplantagen, Mangobäumen und Bananen ohne Ende, bis wir zum Sonnenuntergang die Kaffeeregion Tansanias erreichen.

Frühstück mit frisch gebrühtem Kaffee direkt von der Plantage: Den Push-up Effekt brauchen wir für den Ritt auf den Enduros über die unendlichen Weiten Tansanias. Das Tagesziel ist der bekannte Ruaha Nationalpark, den wir über mehr oder weniger gut ausgebaute tansanische Pisten erreichen. Gas geben ist angesagt, allerdings heißt 50 km/h in Tansania auch wirklich 50 km/h, und zwar von Schild zu Schild. Jedes km/h zu viel kostet, und die Blitzer verstecken sich kreativ in Büschen und sogar auf Bäumen. Deshalb durchqueren wir Tansania entlang des ostafrikanischen Grabenbruchs so weit wie möglich fernab des Asphalts, mit dem Ziel, im Norden eine Safari im Ngorongoro Krater mitzunehmen, der sogar UNESCO Welterbe ist und vor Artenvielfalt geradezu strotzt. Bitte beachte, dass die Safaris nicht in der Reisekalkulation enthalten sind und von jedem selbst getragen werden müssen. Hier haben wir die geografische Mitte Afrikas erreicht und zumindest dahingehend Bergfest.

Vorbei am Mount Meru fahren wir auf den Motorrädern weiter Richtung Norden. Für einen Besuch der Serengeti bleibt auf dieser Motorradreise keine Zeit, doch wir kommen sicher irgendwann wieder. Durch die ewige Weite bleibt die Euphorie das einzige Highlight, bis der Mount Longido auftaucht und wir vor der Grenze zu Kenia eine Rast einlegen. Nach dem Grenzübertritt ist Nairobi nicht mehr weit, wo wir an der Dschungel Kreuzung schon mit Ersatzteilen erwartet werden. Nach rund 6.000 Afrika-Kilometern haben wir, sofern nötig, den Nachmittag über Zeit, die Motorräder mit neuen Reifen zu bestücken, während unser Online-Guide Jojo alles Weitere aus dem Office organisiert. Am Abend essen wir mit ein paar Bikern aus Nairobi und dem Royal-Enfield-Importeur in der Kroko Bar und spülen den Staub mit kaltem Bier die Kehle hinunter.

Unser nächstes Ziel ist die Grenze nach Äthiopien: 1001 Kilometer Enduro fahren pur, 1001 Kilometer quer durch Kenia, bis die Sonne untergeht und wir das Lager aufbauen. Ein Tag, wie er härter kaum sein kann, die Nacht im Zelt, keine Dusche, kein Frühstück, nur Kilometer. Unsere Wegbegleiter sind Elefanten, Giraffen und die anderen Irren vor dir auf der Reiseenduro, die heute wieder einmal an ihre Grenzen kommen werden. Uns erwartet, gemessen an der Einwohnerzahl, der größte Binnenstaat der Welt, der auf dem Human Development Index Platz 173 von insgesamt 187 Ländern einnimmt.

Äthiopien zählt zu den ärmsten Ländern der Welt, das durch Rodung und den Fall der Kaffeepreise mit der Subsistenzwirtschaft bis über die Hungergrenze herabgewirtschaftet wurde. Es stellt sich die Frage, ob man ein Land bereisen sollte, in dem laut WHO und UNICEF nicht einmal jeder zweite Äthiopier Zugang zu sauberem Trinkwasser hat. Ein klares JA: Über den Individualtourismus, wie wir ihn insbesondere auf dieser Tour durchführen, gelangen Devisen auf direktem Weg zu den Menschen, die es am meisten benötigen. Laut Weltbank lebten im Jahr 2000 noch 56 Prozent der Bevölkerung von weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag. Im selben Jahr wurden von der IDA, dem Weltbank Fonds für die Ärmsten, 60 Prozent der Straßen als gut oder befriedigend eingestuft. Diese Daten sind sicherlich veraltet, die aktuelle Situation werden wir bei der Durchquerung Äthiopiens auf unseren Motorrädern selbst erleben.

Der Schlagbaum nach Äthiopien geht hoch und wir starten durch Richtung Omo-Tal und Mago Nationalpark. Die karge Landschaft wird grüner und saftiger, ein Gebiet mit hoher Löwen-, Hyänen-, Giraffen- und Elefantenpopulation und stellenweise katastrophalen Pisten und Straßen. Es gibt genügend zu sehen und zu fotografieren, auch wenn wir zehn Stunden am Tag on tour sind. Stopps für Fotos und Nationalparks gibt es, sofern wir in time sind. Wir sollten uns darauf einstellen, dass die Infrastruktur in dem unterentwickelten Land für uns ein langer und beschwerlicher Weg in die Nacht wird. Dieses Land wird zusammen mit dem Sudan sicherlich ein unbeschreibliches Erlebnis auf der Motorradexpedition durch Afrika sein.

Den Großstadtdschungel von Addis Abeba vermeiden wir so weit wie möglich und machen uns frisch versorgt mit Wasser und Brot über die äthiopischen Pisten her. Unser nächstes Ziel ist ein Stück Geschichte, Kultur und Religion in einem: Lalibela. Das Timkat-Fest mit der Prozession und der Feierlichkeit zur Taufe von Jesus Christus ist einer der wichtigsten Feiertage in Äthiopien und findet nach äthiopischem Kalender jedes Jahr am 19. Januar unseres westlichen Kalenders statt. An diesem Tag strömen tausende Menschen in die heiligen Städte der äthiopisch-orthodoxen Kirche. Eines ist sicher: An diesen drei Tagen wollen wir auf keinen Fall in einer größeren Stadt unterwegs sein, da die Straßen dann noch voller sind als sonst und Prozessionen mit Menschenmassen die Straßen beherrschen. Den Spirit wollen wir trotzdem erleben und auf dieser Afrika Expedition nichts verpassen, und so werden wir wohl im einen oder anderen Ort auf eine Prozession treffen. Nach Lalibela kommen wir glücklicherweise erst nach dem großen Event und können dann in aller Ruhe das UNESCO-Welterbe begutachten, das ein wahres Kleinod darstellt: die Felsenkirchen.

Vor rund 2000 Jahren lebten etwa 400.000 San in Afrika, wovon heute noch rund 100.000 im südlichen Afrika leben. 1652 begannen die Niederländer in der Kapregion, von der wir gestartet sind, mit der Vernichtung der Pygmäen. Hier sind wir rund 10.000 Kilometer weiter nördlich, am Ende ihres Jagdgebietes angekommen. Sicherlich durchstreifte ein einziger San nicht ganz Afrika für die Jagd, dennoch legte ein San-Jäger 4.000 Kilometer pro Jahr zurück.

Von Lalibela aus heißt es wieder Kilometer fressen. Vorbei an Gondar, der ehemaligen Königsstadt Äthiopiens, geht es auf einmal aus dem gebirgigen Hochland von über 3.000 Metern Höhe hinunter auf 200 Meter Höhe: willkommen im Sudan-Becken. Ab der sudanesischen Grenze bis nach Al-Gadarif wird unsere Konzentration stark auf die Probe gestellt, denn es geht auf einer mit Schlaglöchern perforierten Asphaltstraße, die auch den Namen Piste nicht verdient hat, gen Norden in die nächstgrößere Stadt und dann ab ins Wildcamp. Bis in die sudanesische Hauptstadt Khartum kannst du dich auf dem Motorrad ausruhen, denn es ist ein eher langer und eintöniger Weg entlang des Blauen Nils auf gut ausgebauten Teerstraßen.

Entlang des Sudan Express durchqueren wir auf rund 1.000 Kilometern die nubische Wüste, bei den Kopten auch Taseti genannt, das sandige Bogenland, durch das ehemalige Königreich von Nobatia. Das Wüstengebiet zwischen dem dritten Nilkatarakt und Khartum gilt als Hochkultur des Alten Ägypten. Im Wüstenland der hochgewachsenen hamitischen Nubier begegnen wir kulturhistorischen Relikten der antiken Pyramiden, Gräberstädten und Tempelruinen, die vor unserer Zeitrechnung aus der Kulturblüte des Königreichs von Kusch entstanden. Ein letztes Mal füllen wir die Wasser- und Benzintanks im Sudan, bevor es voll betankt zurück in die erbarmungslose Wüste geht, die sicherlich unsere letzten Kräfte einfordern wird, bis wir die Grenze an der Eisenbahnstation 1 zum Königreich der Pharaonen erreichen.

Inschallah klappt die Grenzabwicklung zügig und wir können uns auf die letzte Etappe der Afrika Expedition machen. Auf der ganzen Transafrika Endurotour sind die Grenzen und besonders die Bürokratie unser Kerntermin, und die Grenzsituation zwischen Ägypten und Sudan kostet jedem Reiseveranstalter den letzten Nerv. Vielleicht ist das der Grund, warum sonst niemand diese Durchquerung anbietet. Wir verlassen den Nubiasee und kommen mit dem Grenzübertritt nach Ägypten zum Nassersee. Vor uns liegen die Hafenstadt Abu Simbel und ein Behördenmarathon, um die Motorräder in Ägypten zuzulassen und neu zu versichern. Mit unseren neuen ägyptischen Nummernschildern fahren wir in Abu Simbel zur lang ersehnten Dusche ein.

Wir verlassen Abu Simbel auf Teerstraßen Richtung Norden entlang der Sahara. Die Wüstenwelt mit ihren vereinzelten Vulkankratern wechselt sich ab mit den eintönigen Luftspiegelungen der Sahara und der Langeweile der Teerstraße, die sich bis hinter den Horizont zieht. Nach 250 Kilometern ist der Checkpoint Assuan erreicht, endlich ein paar Kurven, und der Staudamm von Assuan ist da. Auf der Khazan Assuan Road überqueren wir den Nil und folgen ihm nordwärts bis zum Tal der Könige an der Lebensader Ägyptens. Luxor, die größte Stadt Oberägyptens, ist unser letzter Versorgungsstützpunkt. Ab Luxor ist es nur noch ein Katzensprung durch das Land der Pharaonen. Die Nacht verbringen wir unweit des Karnak-Tempels und entscheiden am Folgetag, ob wir das Schiff auf dem Nil nehmen oder das Land wie geplant auf dem Motorrad durchqueren.

Wir verlassen den grünen Nil-Gürtel und tauchen in den frühen Morgenstunden in die Arabische Wüste ein, eine Teilwüste der Ostsahara. Wir durchqueren die Wüstenzunge von Quena auf den Motorrädern, sofern die Pistenverhältnisse und unsere Kondition dies zulassen, und reisen entlang des Nils weiter zu unserem großen Etappenziel Kairo. Die Straßen werden belebter und man spürt förmlich die Metropole, die sich mit den Menschenmassen ankündigt. Westlich des Nils sehen wir schon von weitem die Pyramiden von Gizeh. Das große Ziel der Afrika Expedition ist erreicht: Wir stehen vor der Sphinx und den Pyramiden, das Etappenziel Afrika ist nach rund 15.000 Kilometern geschafft, und wir haben den schwarzen Kontinent einmal in der Länge durchquert. Zeit für ein gutes kaltes Bier.

Die letzten Kilometer durch Ägypten können wir entspannt angehen, denn die Strecke von Kairo nach Alexandria besteht aus gut ausgebauten Asphaltstraßen: Zeit zum Entspannen und die Reise noch einmal Revue passieren zu lassen. In Alexandria werden wir von Ali empfangen, mit dem wir Abendessen gehen, bevor wir einchecken und am nächsten Tag die Motorräder zum nervenzehrenden ägyptischen Zoll bringen, wo bereits der Schiffscontainer auf uns und die Motorräder wartet. Für den Rückflug geht es zunächst nach Kairo zurück und von dort aus mit dem Flugzeug in Richtung Heimat. So endet eine der größten Motorrad Abenteuerreisen in Afrika.

Leistungsbeschreibung, OVERCROSS Expeditionen, wichtig: Diese Reise ist eine Expedition, keine Pauschalreise im rechtlichen Sinne. Overcross organisiert und führt Expeditionen weltweit durch, mit dem Ziel, erfahrenen Abenteurern das echte Gefühl von Freiheit, Natur und Begegnung zu ermöglichen: rau, unberechenbar, echt.

Wichtiger Hinweis: Bei dieser Reise handelt es sich nicht um eine touristisch standardisierte Dienstleistung, sondern um eine Expedition mit unvorhersehbaren äußeren Einflüssen, darunter Wetterbedingungen, politische Situationen, technische Defekte sowie Straßen- und Geländeverhältnisse. Overcross übernimmt die Organisation, Vorbereitung und Durchführung, jedoch keine Garantien für festgelegte Etappen, Unterkünfte, Fahrzeiten oder Streckenverläufe. Änderungen sind Teil des Expeditionscharakters und können jederzeit notwendig werden.

Charakter der Expedition: Diese Reisen richten sich an Teilnehmende mit Abenteuergeist, Eigenverantwortung und der Fähigkeit zur Improvisation. Eine Overcross-Expedition ist kein Pauschalprodukt im Sinne der EU-Pauschalreiserichtlinie, sondern eine gemeinschaftlich durchgeführte Unternehmung mit Expeditionsleitung und logistischem Rahmen. Unvorhersehbares gehört zum Erlebnis, nicht zur Ausnahme.

Organisationsleistung von Overcross:

  • Planung und Koordination der Expedition
  • Bereitstellung erfahrener Expeditionsleitung und eines Guide-Teams
  • Organisation der Transport- und Versorgungslogistik
  • Administrative Unterstützung bei Visa, Grenzübertritten und Fahrzeugdokumenten
  • Sicherheits- und Routenplanung nach aktuellem Informationsstand

Haftung und Eigenverantwortung: Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ist für sich, das eigene Fahrzeug und die eigene Ausrüstung selbst verantwortlich. Vorausgesetzt werden technische Vorbereitung, körperliche Belastbarkeit und mentale Resilienz.

Wichtiger Sicherheitshinweis: Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass in allen bereisten Ländern Risiken und Gefahren bestehen können. Wir empfehlen dringend, dich vor Reiseantritt über die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu informieren: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit

Fahrer und Motorräder halten an einer Wüstenstraße mit felsigen Hügeln und Stromleitungen Ein verwittertes Straßenschild kündigt unter bewölktem Himmel den Grenzübergang nach Sambia an Weiter Blick über terrassierte Hochlandtäler und Schluchten Blick über die Motorradscheibe auf eine steinige Wüste mit zwei geparkten Begleitfahrzeugen Ein Motorrad neben einem Kuppelzelt, silhouettiert vor orangefarbenem Sonnenuntergangshimmel Transafrika Ost Geführte Motorrad Expedition
Highlights der Reise

Highlights der Reise

01 Epic Enduro Expedition durch Afrika
01
Epic Enduro Expedition durch Afrika
Erlebe eine aufregende Motorradtour über 15.000 km von Südafrika bis Ägypten in nur 45 Tagen!
02 Abenteuer im Königreich Lesotho
02
Abenteuer im Königreich Lesotho
Fahre den berühmten Sani Pass und erlebe die atemberaubenden Landschaften der Zulu-Länder.
03 Victoria Falls: Ein Adrenalinschock
03
Victoria Falls: Ein Adrenalinschock
Hitze und Action am berühmten Wasserfall: Versuche den 'Gorge Swing' oder genieße Rafting!
04 Entlang des Malawisees
04
Entlang des Malawisees
Offroad-Abenteuer und kulturelle Einblicke erwartet dich am Ufer des wunderschönen Malawisees.
05 Von Pharaonen zu Wüstenabenteuern
05
Von Pharaonen zu Wüstenabenteuern
Nach dem Höhepunkt in Ägypten überqueren wir die Wüste, die uns an die antiken Pyramiden bringt. Hier erwarten uns nicht nur faszinierende Strukturen, sondern auch das quirlige Leben entlang des Nils. Auf der Suche nach den geheimnisvollen Relikten der Vergangenheit erleben wir gleichzeitig die Wildnis und das kulturelle Erbe, das diese Region prägt. Ein unvergessliches Erlebnis, das Abenteuer und Geschichte vereint!
Motorradreisen
Tage 1-10

Anreisetag: Transkontinentalflug nach Südafrika

Wir sind die Nacht durchgeflogen und landen vormittags auf dem Cape Town International Airport (CPT). Abgeholt werden wir von einem Overland Truck, der uns raus zum Kap der Guten Hoffnung fährt, wo wir das Startbild aufnehmen. Anschließend fahren wir für unsere erste Nacht auf afrikanischem Boden ins Overlander Camp, wo die bereits erledigten Zollpapiere und Motorräder auf uns warten. Auspacken und die Motorräder fahrbereit machen ist als Nächstes dran. Danach trinken wir ein kaltes südafrikanisches Bier, nehmen ein original südafrikanisches Braai zu uns und schlafen in unseren Zelten vor den Toren Kapstadts.

Ein Motorrad neben einem Kuppelzelt, silhouettiert vor orangefarbenem Sonnenuntergangshimmel
Start zur Transafrika-Motorradtour

Start zur Transafrika-Motorradtour

Frühstück und Abendessen werden für die nächsten Tage und Wochen die einzigen Mahlzeiten sein, die wir zu uns nehmen. Ein Vorteil für all die, die ein paar Pfunde zu viel haben und diese Tag für Tag auf der Strecke lassen werden. Durch einzigartige Landschaften geht es nun landeinwärts direkt nach Osten. Am Spätnachmittag werden wir vor Sonnenuntergang kurz vor Knysna unsere Zelte wieder aufschlagen und die Aussicht über den Indischen Ozean genießen. Weiter geht es am nächsten Tag in Richtung Cradock, einem kleinen Städtchen mitten im Nirgendwo. Heute zeigt uns Südafrika nach den ersten Tagen in schöner mediterran anmutender Landschaft sein staubigeres Gesicht, wenn wir durch die Karoo fahren.

Ein verwitterter Tierschädel mit langen gebogenen Hörnern liegt auf sonnigen Steinplatten
Aufstieg ins Königreich Lesotho

Aufstieg ins Königreich Lesotho

Die heutige Tagesetappe mit rund 600 Kilometern Distanz wird eine der zähesten Etappen der ersten Woche werden. Über Bundesstraßen durch die Provinzen Eastern Cape und KwaZulu-Natal erreichen wir zum Sonnenuntergang die Grenze zum Königreich Lesotho, wo wir am nächsten Morgen den legendären Sani Pass rauf und wieder runterfahren, bevor es durch grüne, hügelige Landschaften durch das Land der Zulu geht.

Ein Motorrad silhouettiert vor dunkler werdendem Himmel mit einer Mondsichel
Abstieg zum Schlachtfeld

Abstieg zum Schlachtfeld

Wie jeden Morgen starten wir die Motoren der Enduros und des Supportfahrzeugs, das auf der Enduro-Expedition unser ständiger Begleiter sein wird. Ein neuer Tag, ein neues Abenteuer: Heute bezwingen wir den spannendsten aller südafrikanischen Pässe, den Sani Pass, die meistfotografierte und meistbefahrene Passstraße in Lesotho. Viele Endurofahrer der letzten Afrikatouren meinten, dass allein dieser Pass eine Reise wert sei. Am Fuße der Drakensberge stehen wir auf den Battlefields, den Schlachtfeldern im ehemaligen Königreich der Zulu. Der Zulukrieg von 1879 war ein unerklärter Krieg zwischen den Zulu und dem wilden Volk der Teetrinker. Nachdem das britische Empire mit seiner Waffenüberlegenheit die Zulu in der Schlacht bei Ulundi geschlagen hatte, hörte das Königreich der Zulu auf, als souveräner Staat zu existieren. Inmitten dieser Schlachtfelder endet unser fünfter Reisetag durch Afrika.

Ein Fahrer winkt von einer staubigen Enduro, dahinter ist ein weiterer Fahrer zu sehen
Vom Highveld ins Lowveld

Vom Highveld ins Lowveld

Morgendliche Zeremonie: kurzer Blick auf die Karte, die Motorräder starten und dann auf zum nächsten Kaffee. On the road again, wir verschwinden über Südafrikas Landstraßen mit unseren Enduro-Motorrädern in das Highveld. Auf fast nur Asphalt geht es kilometerfressend durch weite Ebenen, die im Highveld beginnen, gen Norden langsam abfallen, ins Middleveld übergehen und letztlich im Lowveld enden.

Tour expert

Fragen zum Reiseverlauf?

Unser Tourguide beantwortet Dir gern alle Fragen zur Route, zu den Etappen und zu den Details jedes Tages.

Nahaufnahme einer aus Sandstein gehauenen Pharaonenstatue am Tempel von Abu Simbel in Ägypten
Happy New Year, Goodbye Südafrika

Happy New Year, Goodbye Südafrika

Das neue Jahr in Afrika beginnt mit dem Katerfrühstück: Kaffee, Aspirin und ein Konterbier. Auf die Enduros, den Motor starten und Abfahrt zur Ausnüchterungsetappe entlang des Krügerparks. Nach über 3.000 Kilometern haben wir die Provinzen Western Cape, Eastern Cape, KwaZulu-Natal, Mpumalanga und Limpopo durchquert und machen uns nun auf die letzten Kilometer zur Grenze nach Simbabwe.

Bepackte Enduro-Motorräder und ein Begleitfahrzeug stehen zwischen Bäumen, ein Fahrer kauert über der Ausrüstung
Durch das Land der Shona

Durch das Land der Shona

Welcome to Simbabwe! Nachdem wir die Enduros und den Geländewagen durch die Zollformalitäten geschleust haben, kann es weitergehen. Nächstes Etappenziel ist Masvingo, welches wir über die Hauptroute anfahren. Ca. 40 Kilometer entfernt machen wir Stopp in Great Simbabwe und tauchen ein in ein Stück afrikanischer Geschichte und Kultur. Vor 2000 Jahren lebte auf den heiligen Hügeln die Ethnie der Shona und hinterließ ein reiches Erbe an Felszeichnungen, die wir zu Fuß besuchen, da wir auf der Transafrika Motorradreise auch mal Fußabdrücke anstatt nur Reifenspuren hinterlassen möchten.

Fahrer und Motorräder halten an einer Wüstenstraße mit felsigen Hügeln und Stromleitungen
Adrenalinschock Victoria Falls

Adrenalinschock Victoria Falls

Mit dem Sonnenaufgang über Afrika beginnt eine neue Etappe auf unserer geführten Motorradreise quer durch den schwarzen Kontinent. Zelte einpacken, ein Schluck Kaffee, ein Keks und rauf auf das Motorrad. On- und Offroad in Richtung Nordnordwest. Stopover bei dem Hwange Nationalpark, und je nach Tourverlauf, Gruppendynamik und Interesse werden wir dort auf Safari gehen. Motorrad- und Enduroreisen sind in Simbabwe eher ungewöhnlich, Endurostrecken sind de facto nicht bekannt, und das wird für die kommenden Länder so bleiben. Mach dir vor deiner Buchung bewusst, dass du auf eine Enduroexpedition gehst, die on- wie offroad für viele Überraschungen sorgen wird.

Zwei Motorräder werden vor einem Steingebäude repariert, ein Rad liegt abmontiert am Boden
Auf den Spuren von Cecil Rhodes, welcome to Zambia

Auf den Spuren von Cecil Rhodes, welcome to Zambia

Mit dem Sonnenaufgang beginnt unser Morgenritual: Tasse Kaffee, Motorrad Check, Besprechen der Tagesetappe und los. In 128 Metern Höhe überqueren wir auf englischem Stahl und Holzbalken die 1903 in England erbaute Victoria Falls Bridge. Nach erneuter Abfertigung am sambischen Zoll heißt es erstmal, sich auf einer unspektakulären Asphaltstrecke auszuruhen, bevor wir uns einer Offroad-Abkürzung Richtung Nordost widmen und durch die warme Regenzeit reisen, die am Ende des Tages hoffentlich keine sein wird.

Ein verwittertes Straßenschild kündigt unter bewölktem Himmel den Grenzübergang nach Sambia an
Das junge Sambia

Das junge Sambia

Über die Copperbelt-Ebene reisen wir nordwärts Richtung Lusaka. Das fruchtbare Land steht auf Platz 141 von 187 im Human Development Index. Das junge Sambia, unabhängig seit 1964, gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Infektionsrate der Welt und zählt mit ca. 740.000 AIDS-Waisen zu den Waisenhäusern Afrikas. Englisch wird als Amtssprache gesprochen, was uns durch die verschiedenen Ethnien und Sprachen wie Nsenga, Tumbuka, Ngoni oder Bisa hilft.

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Verifizierte Bewertungen

Stimmen von Teilnehmern der Motorradreisen in Afrika

5.0

3 Bewertungen

Armin Wüstefeld

Ich habe mit Overcross die Pilotreise von Málaga nach Kapstadt mitgemacht. War eher eine Expedition Was für ein tolles Erlebnis. 10 Wochen über die Westroute...

Augusta Rud

Sebastian R.

Die Transafrika Ost geführte Motorrad Expedition erstreckte sich über 15.000 km von Kapstadt bis Ägypten, was eine erhebliche physische Herausforderung darstell...

Sebastian R.

Thomas S.

Die Transafrika Ost Geführte Motorrad Expedition in Afrika bietet ein realistisches Erlebnis für Einsteiger. Die 15.000 km lange Strecke ist klar strukturiert,...

Thomas S.
Offroad adventure

PREIS

ab

€ 19,469 / Person

Preisoptionen

Basis Paket Pro Teilnehmer € 19,469

Zusatzoptionen

Upgrade NO 1: Fly and drive mit dem eigenen Motorrad € 5,049
Upgrade NO 2. Mit Leihmaschine: "All in" Vollausgestattete Reiseenduro 700cc € 8,139
Upgrade NO 3: Im Orga Geländewagen pro Teilnehmer € 1,030
Upgrade NO 4: Mit dem Mietgeländewagen für Selbstfahrer € 343

Reise beinhaltet

  • Vortreffen für die Motorradreise Teilnehmer der Expedition
  • Alle Camping Übernachtungen auf der Expedition
  • Jede dritte Nacht Hotel und Lodge Übernachtungen
  • Frühstück und Abendessen aus der Expeditionsküche
  • Tourguide für die Transafrika EAST Expedition
  • Online Tourguide, welcher via Satelliten Tracker mit uns verbunden ist
  • Nutzung des Satellitentelefons auf der Reise
  • Der Reiseveranstalter OVERCROSS stellt für die Transafrika Tour einen 24 Stunden Notruf- und Rettungsdienst
  • Angehörige und Freunde erhalten von OVERCROSS (auf Wunsch) eine Standort- und Status-Meldung der Expedition
  • Kartenmaterial für die Afrika Durchquerung
  • Unterstützung bei Visum-Fragen sowie Checkliste und Ansprechpartner
  • Tourmappe mit Reise-Informationen zur Vorbereitung der Motorrad Expedition
  • Ausrüstungs- und Packliste zur Vorbereitung der Motorradfahrer
  • Containertransport Land &See Südafrika / Tübingen
  • Nachtreffen der Expedition
  • Unterstützung Carnet de Passage in Kooperation mit unserem Partner ADAC
  • Motorrad Verladung Organisation und Kostenübernahme, Zollabwicklung, Sniffer, Sicherheitschek, Röntgen hand search.
  • Flughafentransfer in Afrika
  • ransport eines eventuell beschädigten Motorrades bis zum nächsten Versorgungsort / Werkstatt
  • Grenzorganisation und Hotelbuchung
  • Start-Nenngeld der Expedition
  • KFZ Haftpflicht Versicherung durch Externen Dienstleister

Service

Upgrade 1

Nur zusammen mit Basispaket buchbar

Afrika mit dem eigenen Motorrad

  • Organisation des Sammeltransports des Motorrades im Container von Deutschland nach Südafrika (inkl. Verpackung und Handling)
  • Organisation des Sammeltransports des Motorrades im Container von Ägypten nach Deutschland (inkl. Verpackung und Handling)
  • Organisation der Zollabwicklung in Deutschland
  • Organisation der Zollabwicklung in Südafrika
  • Flughafentransfer in Südafrika und Ägypten
  • Unterstützung bei Beantragung des Carnet de Passage (es wird keine Hinterlegung oder Bankbürgschaft von uns übernommen!)

Upgrade 2

Nur zusammen mit Basispaket buchbar

Motorrad Expedition mit der Leihmaschine: "All in"

  • Vollausgestattete Reiseenduro inkl. Packtaschen für diese Reise
  • Abholung und Bereitstellung des Leihmotorrades in Kapstadt in Südafrika, Abgabeort in Alexandria in Ägypten
  • Vollkasko Versicherung mit € 3.000 Selbstbeteiligung, optional für € 10 pro Tag buchbar
  • Haftpflichtversicherung für ganz Afrika
  • Übernahme von neuen Reifen, Inspektion, Verschleißteile und deren Versand
  • Organisation und Kosten aller Grenzformalitäten für das Motorrad
  • Motorrad- und Fahrertransport bei Ausfall zum nächsten Versorgungspunkt
  • Carnet de Passage (inkl. Hinterlegung von OVERCROSS)
  • Transport des Motorrades von Deutschland nach Südafrika (inkl. Verpackung und Handling)
  • Transport des Motorrades von Ägypten nach Deutschland (inkl. Verpackung und Handling)
  • Sicherheitscheck, Sniffer, Röntgen und Handsearch
  • Zollabwicklung und Kosten in Deutschland
  • Zollabwicklung und Einlagerung in Südafrika und Ägypten
  • Flughafentransfer in Südafrika und Ägypten

Upgrade 3

Nur zusammen mit Basispaket buchbar

Begleitung im Expeditions- oder Begleitfahrzeug

  • Voll ausgestatteter 4x4 Expeditions-Geländewagen mit Guide für max. 3 Teilnehmer
  • Transport des Fahrzeuges von Europa nach Afrika und zurück nach Europa
  • Organisation aller Grenzformalitäten
  • Ein- und Auszollung des Expeditions-Geländewagens inkl. Gebühren
  • Flughafentransfer in Südafrika und Ägypten
  • Inklusive Treibstoff

Upgrade 4

Nur zusammen mit Basispaket buchbar. Preis pro Person bei 2 Teilnehmern.

Selbstfahrer im Miet-Expeditionsfahrzeug

  • Dieses Upgrade ist auch als reine Expeditions Safari durch Afrika buchbar
  • Voll ausgestatteter 4x4 heavy duty Expeditions-Geländewagen ab ZWEI Teilnehmern inkl. Dachzelt und Campingausstattung
  • Vortreffen bei OVERCROSS zur Fahrzeug-Einweisung und Fahrtraining inkl. technischer Anleitung und Übernachtung
  • Unterstützung bei Bergung, Wartung und anfallenden Reparaturen
  • Haftpflichtversicherung für ganz Afrika und Steuern für den Mietgeländewagen
  • Fahrzeugtransport von Südafrika nach Deutschland
  • Organisation und Kosten der Grenzformalitäten für Person und Fahrzeug
  • Verzollung des Expeditions-Geländewagens inkl. Gebühren
  • Alle Flughafentransfers
  • Organisation von Ersatzteil- und Logistikversand
  • Treibstoff, Öl und Reparaturkosten inklusive
  • Inkl. Carnet de Passage
  • One Way Miete des Fahrzeugs von Kapstadt in Südafrika nach Alexandria in Ägypten

Nicht enthalten:

  • Restaurant- und Bar-Besuche sowie Getränke
  • Versandkosten von Ersatzteilen
  • Transportkosten für das eigene Motorrad (ca. 1.500 € für den Transport nach Afrika und zurück im "Expeditionssammelcontainer")
  • Alles, was nicht in der Leistungsbeschreibung aufgeführt ist!
  • Welche Reiseenduros stehen für die Tour zu Verfügung?
    Die Motorradreise durch Afrika kannst du mit deinem eigenen Motorrad durchführen oder dir von OVERCROSS ein Leihmotorrad der Marke YAMAHA Tenere Rally 700 mieten.
  • Ist die Transafrika Expedition eine Pauschalreise?
    Nein. Diese Reise ist eine Expedition und keine Pauschalreise im rechtlichen Sinne. OVERCROSS übernimmt Organisation, Vorbereitung und Durchführung, gibt jedoch keine Garantien für festgelegte Etappen, Unterkünfte, Fahrzeiten oder Streckenverläufe. Änderungen gehören zum Expeditionscharakter.

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