Landesinfos für Bhutan

Bhutan

 

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  1. Klima
  2. Pflanzen- und Tierwelt
  3. Nationalparks und Naturschutz
  4. Bevölkerung
  5. Medizinische Versorgung
  6. Sprachen
  7. Religionen
  8. Menschenrechte
  9. Landwirtschaft und Bodenschätze
  10. Straßen
  11. Städte
  12. Feiertage

 

Klima

 

 

Motorradfahrer auf einer Motorrad Gruppenreise durch Bhutan vom Reiseveranstalter OVERCROSS
Motorradfahrer auf einer Motorrad Gruppenreise durch Bhutan

 

Obwohl das Reiseland Bhutan mit 38.394 km² (ein bisschen kleiner wie die Schweiz) nicht besonders groß ist, unterscheidet sich das Klima zwischen den verschiedenen Landesteilen recht stark. Im Süden Bhutans ist das Klima subtropisch bis tropisch, hier kann es vor allem in der Regenzeit, die von Mai bis September andauert, oft zu Überschwemmungen kommen und damit zu Routenänderungen auf unserer Motorradreiseroute. In den zentraleren Tälern herrscht eher gemäßigtes Klima. Hier herrschen kalte Winter und heiße Sommer. In den höher liegenden Gebirgen sind die Winter extrem kalt und die Sommer auch eher als kühl zu bezeichnen.

 

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Pflanzen- und Tierwelt

 

Weil die Wälder Bhutans zu großen Teilen, vor dem schädlichen Einfluss der Menschen, wie zum Beispiel Massenrodung oder großen Tourismuseinrichtungen unbeeinflusst sind, gibt es eine enorm hohe Anzahl an sehr seltenen Tieren und Pflanzen. Auch die Tatsache, dass der Tourismus in Bhutan staatlich geführt wird, hat der Natur insofern geholfen, dass nur geführte Gruppen und Motorradreisen stattfinden und somit die Umweltverschmutzung durch Toursiten stark eingedämmt wird. Alle Arten, die für Asien typisch sind, versammeln sich in diesem kleinen Land.

 

Landschaft des Reiselandes Bhutan auf der Motorradtour
Landschaft des Reiselandes Bhutan auf der Motorradtour

 

In Bhutan gibt es auf unseren Motorradreisen durch das Land unter anderem mit etwas Glück Tiger zu sehen. Diese majestätischen Tiere wurden, vor gar nicht langer Zeit sogar in einer Höhe von über 4000m gefunden. Bis zu diesem Zeitpunkt war nicht bekannt das diese Raubkatzen in solchen Höhen leben können. Tiger sind aber nicht die einzigen Raubkatzen, auch Leoparden, Schneeleoparden und Nebelpanther leben hier.

Diese Raubtiere ernähren sich von Serau (einer sehr interessant aussehenden Ziegenart), Hirschen, den mit den Hirschen verwandten Moschustieren, Wildschweinen und Blauschafen, die eigentlich eher wie Ziegen aussehen. Neben diesen großen Fleischfressern, zu denen man auch noch den Bär zählen kann, sind in den Wäldern Bhutans auch einige Herden asiatischer Wildelefanten heimisch.

Auch die Vertreter der Reptilien kommen in Bhutan vor, wie etwa der Himalaya-Salamander, die Königskobra, Ottern und Warane.

 

Bhutan:Gruppenreisen auf unseren Motorrädern bei Druk Yul
Bhutan: Die Motorrad und Gruppenreisen führen am Druk Yul entlang

 

Auch für Pflanzenbegeisterte ist Bhutan ein wahres Paradies. In den niedrigeren Höhen finden sich Pinien, Zypressen, Rhododendren und Eichen, aber umso höher man auf seinem Royal Enfield Motorrad fährt, umso öfter bekommt man Wacholder, Kiefern und Himalayazedern zu sehen. Sogar in 5000m Höhe findet man noch winzig kleine Blumen, bis auf 4000m sind die Wiesenlandschaften mit unzählbar vielen Blumen gesprenkelt, wie zum Beispiel Edelweiß, Enzian und Astern im Herbst und Magnolien und Orchideen im Frühling.

In den wärmeren Tälern wächst im Winter teilweise auch der beliebte, rot leuchtende Weihnachtsstern.

In den subtropischen Gebieten wachsen Haushohe Bambusstauden. Im Sommer erblüht hier Mohn in den unterschiedlichsten Farben, wie der sehr beeindruckende blaue Mohn, der auch die Nationalblume des Reiselandes Bhutan ist.


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Nationalparks und Naturschutz

 

Der Naturschutz wird in Bhutan unheimlich ernst genommen, selbst in der Verfassung des Landes, hat es sich dem Schutz seiner Umwelt verschrieben.

Bhutan ist sich bewusst, dass es eines der artenreichsten Länder der Welt ist und vermittelt schon den Kindern in der Schule, wie wichtig es ist, auf seine Umwelt acht zu geben, damit dieser Artenreichtum erhalten bleibt. Ein anderer Grund für die botanische Vielschichtigkeit des Landes ist natürlich auch die Tatsache, dass nur wenige Menschen in diesem Land leben und ein großer Teil der Landesfläche von Berglandschaft geprägt werden, was nicht nur für einen unvergessliches Motorradurlaub sorgt, sondern auch dafür, dass im Vergleich zu den Nachbarländern nur wenig Landwirtschaft betrieben werden kann. 70% der Landesfläche sind von Wäldern gesäumt, die äußerst nachhaltig genutzt werden, Brandrodung wird streng bestraft. Beinahe 30% der Landesfläche bestehen aus Nationalparks.

 

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Bevölkerung

Bhutans Einwohner, die unter anderem aus Indien und Nepal stammen.
Bhutans Einwohner, deren Wurzeln zum Teil aus aus Indien und Nepal stammen.
 

Im Bhutan leben nur etwa 750.000 Menschen, die meisten davon im Westen des Landes. Die einheimische Bevölkerung nennt sich selbst die Drukpa und setzt sich aus Sharchops, Ngalops und den Lhotshampas zusammen, die ursprünglich aus Nepal kommen. Das erste dieser Völker, das den Bhutan besiedelte waren die Sharchops. Dieses Volk lebt größtenteils im Osten des Landes und seine Wurzeln reichen bis in die Mongolei und Burma. Die Ngalops kamen aus dem tibetischen Hochland und zeichnen sich für den Bhuddismus im Königreich Bhutan aus. Die dritte und letzte Untergruppe der Drukpa sind die Lhotshampas, die wir auf unseren Motorradreisen über die selten länger als 100m geradeaus verlaufenden Gravelroads Bhutans, überwiegend im südlichen Tiefland antreffen werden und die hauptsächlich vom Ackerbau leben.


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Medizinische Versorgung

 

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes zu überprüfen und zu vervollständigen.

Wenn es weitere Fragen zu Impfungen gibt, sollte man sich an einen Tropenarzt wenden, da wir als Reiseveranstalter nicht befugt sind weitere Informationen zu diesem Thema herauszugeben.

Was die medizinische Versorgung in Bhutan angeht, ist es nicht mit Europa zu vergleichen. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Thimphu. In den ländlicheren Gegenden, machen Sprachbarrieren einem oftmals das Leben schwer und im ganzen Land ist die Technik und Hygiene nicht ausreichend.

Wenn Klärungsbedarf zu Auslandskrankenschutz und Versicherungen besteht, hilft unser OVERCROSS Reisebüro gerne weiter.


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Sprachen

 

Die Amtssprachen Bhutans lautet Dzonga und stammt ursprünglich aus Tibet. Dadurch dass das Land verschiedene Ethnien beheimatet, werden natürlich auch verschiedene Sprachen und Dialekte, wie zum Beispiel Nepali oder andere tibetische Dialekte.

Mit Englisch kann man sich in den Städte und an touristischen Attraktionen gut verständigen.

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Religion

Bhuddistische Mönche: Bei der Royal Enfield Motorrad Abenteuer Reise Buthan.
Buddhistische Mönche: Bei der Royal Enfield Motorrad Abenteuer Reise Buthan.
 

Unser Reiseziel, das Königreich Bhutan, ist das einzige Land der Welt in dem der Mahayana-Bhuddismus, dem ungefähr 72% der Landesbevölkerung anhängen, Staatsreligion ist. Dieser Glaube ist auch mitverantwortlich für den Naturschutz im Land, da die oberste Priorität des Mahayana-Bhuddimus ist, ausnahmslos allen Lebewesen zu helfen. Auch der hinduistische Glaube ist verbreitet und macht ungefähr 25% der Gesamtbevölkerung aus. Die restlichen 3 % teilen sich Muslime und Christen.

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Menschenrechte


 

Bhutan ist eine sehr junge Demokratie und obwohl das Land sich sehr bemüht, kommt es nach wie vor zu Menschenrechtsverletzungen, z.B. gegenüber den Südbhutanern, die aus Nepal stammen. Laut dem Auswärtigen Amt kommt es auch im Zuge der Ausweisungspolitik immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen. Das sei aber nicht Regierungspolitik, sondern das Verschulden einzelner Regierungsvertreter. Nicht-Bhuddisten, die sich auch über Menschenrechtsverletzungen beklagen, sind in ihrem Glauben beschnitten.


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Landwirtschaft und Bodenschätze

Premium Reisen Buthan: Auf der Rückreise vom  Langtang Massiv
Premium Reisen Bhutan: Auf der Rückreise vom  Langtang Massiv

Da das Land kaum Platz für Landwirtschaft lässt, ist die Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse zum Großteil auf den Süden beschränkt. Als 1990-1991 über 100.000 Südbhutaner nach Nepal flüchteten, kam es zu starken Einbrüchen in der Reisproduktion. Man versucht in diesen Gebieten das Problem zu lösen, in dem man Ngalongs aus dem Westen Bhutans ansiedelt. Die wenigen kleinen Industriebetriebe des Landes finden sich meistens auch im Süden. Angebaut werden Getreide, Kartoffeln, Äpfel, Mandarinen, Pilze und Pilzsorten.

Bhutan ist im Besitz von großen Mengen an Bodenschätzen, darunter Schiefer, Kalkstein, Marmor und Steinkohle, aber es findet nur ein begrenzter Abbau dieser Rohstoffe statt, unter anderem auch um die Umwelt zu schonen.


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Straßen

Motorradreisen mit dem Reiseveranstalter OVERCROSS Durch Buthan
Off Road Motorradreisen durch Bhutan
 

In Bhutan gibt es nicht eine einzige Autobahn und auch insgesamt wenige Straßen, die außerdem nicht für starken Verkehr ausgelegt sind. Für viele Motorradfahrer ist die Reise in dieses Land ein wahr gewordener Traum, da es wegen der Gebirgslandschaft massenhaft Kurven und wunderbare Aussichten zu bieten hat, aber auf der Kehrseite der Medaille sorgt das auch dafür, dass es Tage dauern kann aus den entlegenen Teilen des Landes in die Hauptstadt zu gelangen, obwohl Bhutan nur etwa so groß wie die Schweiz ist. Im ganzen Land herrscht Linksverkehr. Viele bezeichnen Thimphu als die weltweit einige Hauptstadt ohne Ampeln, aber das trifft auch auf Melekeok zu, welches die Haupstadt von Palau ist.

 

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Städte

 

Name der Stadt Einwohnerzahl  
Thimphu ca. 80.000
Phuentsholing ca. 21.000
Gelaphu ca. 9.000
Wangdue ca. 7000

 


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Feiertage

 

Weil die meisten Feiertage am Mondkalender ausgerichtet sind gibt es nur die folgenden gesetzlichen Feiertage die man an unserem Kalender festmachen kann.

 

09.-10.02.

Losar

Neujahrsfest für ganz Bhutan

23.09.

Tag des heiligen Regens

Alle natürlichen Wasservorkommen sind gesegnet, ein Bad reinigt von schlechtem Kharma, Ende des Monsun und Beginn der Erntezeit

17.12.

Nationalfeiertag

Erinnerung an die Krönung des ersten Königs von „Bhutan Ugyen Wangchuk“ 1907


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Motorrad-Reisen in Bhutan