Reiseinformation

Iran mit dem Motorrad: Reiseinformationen

Autorisierungscode, Carnet und Bargeld für die ganze Reise – und eine Sicherheitslage, die vor jeder Buchung neu geprüft werden muss.

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Visum
E-Visa-Autorisierungscode vorab nötig, Visum vor Abreise bei Botschaft/Konsulat
Passgültigkeit
mind. 6 Monate gültig
Beste Reisezeit
März-Mai und September-November
Währung
Iranischer Rial (IRR), Preise oft in Toman (1 Toman = 10 Rial)
Zeitzone
UTC+3:30
Fahrseite
Rechtsverkehr
Helm & Ausrüstung
Helmpflicht gesetzlich vorgeschrieben
Hauptverkehrsader
gutes asphaltiertes Fernstraßennetz, Wüstenpisten in Zentraliran
Kraftstoff
sehr günstig, gestaffelte Preise – Auslandskennzeichen zahlen Höchsttarif
Internat. Führerschein
Nationaler Führerschein plus Internationaler Führerschein (IDP) Pflicht

Das sagen Gäste über ihre Reise in Iran

★★★★★

Stefan B.

Die Motorrad Expedition in Iran erstreckte sich über 22 Tage und ermöglichte intensive Einblicke in die Kultur und Geschichte des Landes. Besonders hervorzuheben ist die Betreuung durch das Team, welches entgegen aller Erwartungen stets klar kommunizierte, einschließlich nützlicher Informationen zu den täglichen Strecken und Sehenswürdigkeiten...

Stefan B. Motorrad Expedition in die Welt von 1001 Nacht Iran

★★★★★

Manuel B.

Die Motorradtour durch den Iran bietet eine klar strukturierte Organisation mit täglichen Briefings vor den Etappen, was für das hohe Schwierigkeitsniveau der Tour unerlässlich ist. Besonders erwähnenswert ist der Besuch der historischen Schätze in Kashan und der UNESCO-Stätte Persepolis, die eindrucksvoll in die Reiseroute integriert...

Manuel B. Motorrad Expedition in die Welt von 1001 Nacht Iran

★★★★★

Oliver Z.

Die Motorrad Expedition im Iran bot eine klar strukturierte Organisation mit täglichen Briefings. Besonders beeindruckend war der reibungslose Ablauf der Etappen von Teheran über die historischen Schätze in Kashan bis zu Persepolis, trotz der Herausforderungen des Expertenschwierigkeitsgrades.

Oliver Z. Motorrad Expedition in die Welt von 1001 Nacht Iran

Beste Reisezeit zwischen Wüste und Gebirge

Frühling und Herbst sind ideal – im Sommer wird die Zentralwüste lebensgefährlich heiß, im Winter blockiert Schnee die Gebirgspässe.

12 Ideal
Beste Reisezeit
März bis Mai und September bis November

In den Übergangsmonaten sind sowohl die Wüstenregionen Dasht-e Kavir und Dasht-e Lut als auch die Gebirgspässe des Zagros und Elburs gut bereisbar; Sommerhitze und Winterschnee schränken jeweils Teile des Landes stark ein.

Region Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Zentralwüsten Dasht-e Kavir & Dasht-e Lut
Zagros- & Elburs-Gebirge (Passstraßen)
Pers. Golf & Südküste
Ideal Machbar Nicht befahrbar
Irans Klimazonen liegen weit auseinander, weshalb Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November) als beste Reisezeit für eine landesweite Motorradtour gelten. Im Sommer erreichen die zentralen Wüsten Dasht-e Kavir und Dasht-e Lut Temperaturen von deutlich über 45 Grad, mit Bodentemperaturen von zeitweise über 70 Grad in der Lut-Wüste – für diese Regionen ist der Zeitraum Juni bis September klar zu meiden, während der Süden am Persischen Golf ganzjährig heiß und schwül bleibt. Die Gebirgsregionen Zagros im Westen und Elburs im Norden sind im Winter (Dezember bis Februar) schneebedeckt, einzelne Passstraßen können zeitweise gesperrt sein. In den Übergangsmonaten dagegen lassen sich sowohl die Wüstenrouten als auch die Gebirgsetappen bei angenehmen Temperaturen kombinieren. Unabhängig von der Jahreszeit gilt für Iran: Die aktuelle Sicherheitslage (siehe Kapitel Sicherheit) hat für die Reiseplanung Vorrang vor jeder klimatischen Überlegung und muss unmittelbar vor Abreise neu geprüft werden.

Visum & Autorisierungscode

Iran verlangt einen zweistufigen Prozess: erst ein Autorisierungscode, dann das eigentliche Visum bei der Botschaft – nicht am Grenzübergang.

Die Einreise nach Iran beginnt mit einem Autorisierungscode (Visa Authorization Code), den eine akkreditierte Agentur oder das offizielle Portal des iranischen Außenministeriums (e_visa.mfa.ir) ausstellt; die Bearbeitung dauert üblicherweise rund drei Werktage. Erst mit diesem Code lässt sich bei einer iranischen Botschaft oder einem Konsulat das eigentliche Visum beantragen – Standardbearbeitung etwa 7 bis 10 Tage für rund 36 Euro, Express-Bearbeitung 3 bis 5 Tage für rund 54 Euro. Das Visum gilt meist 30 Tage bei einmaliger Einreise. Für Motorradreisende mit Einreise über Land ist entscheidend: Das Visum muss bereits vor Abreise als Aufkleber im Pass vorliegen, ein Visum bei Ankunft direkt am Landgrenzübergang ist für diese Reiseform nicht vorgesehen. Der Reisepass sollte bei Einreise mindestens sechs Monate gültig sein. Landeswährung ist offiziell der Rial, im Alltag werden Preise jedoch fast durchgehend in Toman genannt (1 Toman = 10 Rial) – bei jeder Preisangabe im Zweifel nachfragen. Aufgrund internationaler Sanktionen funktionieren ausländische Bank- und Kreditkarten in Iran nicht (siehe Kapitel Geld); die gesamte Reisekasse muss vorab in bar mitgeführt werden.
VisumartAufenthaltKostenWo beantragenGültigkeit
Autorisierungscode (Vorstufe zum Visum)-über akkreditierte Agentur / e_visa.mfa.ironline, ca. 3 Werktage Bearbeitungca. 60 Tage zur Visumsbeantragung
Touristenvisum (nach Autorisierungscode)meist 30 Tage, Einzeleinreiseca. 36 € Standard / 54 € ExpressBotschaft/Konsulat, nach Code-Erteilungab Ausstellung
Temporäre Fahrzeugeinfuhr (eigenes Motorrad)laut CarnetCarnet-Kaution über ADAC/AvDZollstelle an Landgrenze (z. B. Bazargan/Türkei)laut Carnet de Passage
Visum direkt am Landgrenzübergangfür diese Reiseform nicht vorgesehen-Visum muss vorab bei Botschaft vorliegen-

Einreise mit dem eigenen Motorrad

Carnet de Passage, Autorisierungscode und ein vorab bei der Botschaft eingeholtes Visum bilden das Fundament jeder Iran-Einreise mit dem eigenen Motorrad.

Die Einreise nach Iran mit dem eigenen Motorrad verlangt sorgfältige Vorbereitung in zwei getrennten Schritten. Zunächst muss über eine akkreditierte Agentur oder das offizielle Portal des iranischen Außenministeriums ein Autorisierungscode beantragt werden; die Bearbeitung dauert rund drei Werktage. Erst mit diesem Code lässt sich anschließend bei einer iranischen Botschaft oder einem Konsulat das eigentliche Visum beantragen, üblicherweise mit dreißig Tagen Gültigkeit für eine einmalige Einreise. Für Landgrenzübergänge ist entscheidend, dass das Visum bereits vor Abreise als Aufkleber im Pass vorliegt; auf ein Visum bei Ankunft direkt am Landgrenzübergang sollte man sich für diese Reiseform nicht verlassen. Für das Motorrad selbst ist ein Carnet de Passage erforderlich, ausgestellt über ADAC oder AvD gegen eine Sicherheitsleistung. Gängige Landgrenzübergänge liegen bei Bazargan/Gürbulak an der türkischen Grenze sowie an der Grenze zu Armenien. Seit 2024 gibt es keine generelle Beschränkung mehr für Motorräder über 250 Kubikzentimetern, für Fahrzeuge über 2.500 Kubikzentimetern gilt jedoch weiterhin eine maximale Aufenthaltsdauer von fünf Tagen im Land. Der Reisepass sollte bei Einreise mindestens sechs Monate gültig sein. Wichtig für die Reisekasse: Internationale Bank- und Kreditkarten funktionieren in Iran aufgrund internationaler Sanktionen nicht (siehe Kapitel Geld) – der gesamte Bargeldbedarf für die komplette Reise muss vor Abreise in bar mitgeführt werden.
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Führerschein & Fahrerlaubnis

Für Iran ist neben dem nationalen Führerschein zwingend ein Internationaler Führerschein (IDP) mitzuführen.

Zum Führen eines Motorrads in Iran wird die nationale Fahrerlaubnis der Klasse A vorausgesetzt, zusätzlich ist ein Internationaler Führerschein (IDP) Pflicht und wird an Kontrollen sowie bei der Einreise mit dem eigenen Fahrzeug regelmäßig verlangt. Beide Dokumente sollten im Original mitgeführt werden, eine zusätzliche Kopie ist empfehlenswert. Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren. Verkehrskontrollen sind auf Fernstraßen und in Städten üblich; ein vollständiger Dokumentensatz beschleunigt die Abwicklung erheblich.
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Straßen- und Pistenzustand im Überblick

Ein modernes Fernstraßennetz verbindet die großen Städte, Wüsten- und Gebirgsabstecher führen streckenweise auf Piste.

Zwischen den großen Städten wie Teheran, Isfahan und Yazd verbindet ein gut ausgebautes, modernes Fernstraßennetz die Etappen, das sich problemlos mit hohen Tagesdistanzen befahren lässt. Richtung Kerman und in die Randgebiete der Dasht-e-Lut-Wüste wird die Hauptachse zunehmend von Pisten-Abstechern in die Wüste selbst begleitet, die zwar keine technische Herausforderung darstellen, aber Navigationssicherheit und ausreichend Wasser- und Kraftstoffreserven erfordern. Im Zagros-Gebirge zwischen Shiraz und Isfahan führt eine gut ausgebaute Bergstraße mit engen Kehren über mehrere Pässe zwischen 2.000 und 2.700 Metern, bei winterlicher Witterung mit Nebel- und Glattgefahr. Tagesetappen von 250 bis 400 Kilometern sind auf den Hauptachsen realistisch. Die Straßenqualität ist im regionalen Vergleich hoch; die eigentliche Herausforderung liegt weniger im Belag als in Höhenunterschieden, großen Distanzen zwischen Ortschaften und der allgemeinen Sicherheitslage in bestimmten Grenzregionen (siehe Kapitel Sicherheit).
1
Teheran – Isfahan – Yazd (Fernstraßennetz)
700 km
95% Asphalt 5% Piste

gut ausgebaute, moderne Fernstraßen

Nach Regen
in der Regel unproblematisch
Realistisches Tagespensum
300-400
Tankstellen
dichtes Tankstellennetz
Pässe
Elburs-Ausläufer bei Teheran
Genehmigungen
keine
2
Yazd – Kerman – Dasht-e Lut (Wüstenrand)
400 km
60% Asphalt 30% Piste 10% Sand

asphaltierte Hauptachse mit Pisten-Abstechern in die Wüste

Nach Regen
kaum Regen, aber Sturmgefahr bei Wind
Realistisches Tagespensum
250-350
Tankstellen
an Hauptorten verfügbar, in der Wüste Reserve mitführen
Pässe
keine
Genehmigungen
keine
3
Zagros-Gebirge: Shiraz – Isfahan über Bergpässe
500 km
85% Asphalt 15% Piste

gut ausgebaute Bergstraße mit engen Kehren

Nach Regen
Nebel und Glätte in der Höhe möglich
Realistisches Tagespensum
250-300
Tankstellen
regelmäßige Versorgung
Pässe
mehrere Pässe um 2.000-2.700 m
Genehmigungen
keine

Kraftstoff: günstig, aber gestaffelt

Benzin ist in Iran traditionell extrem günstig, seit Ende 2025 gilt jedoch ein dreistufiges Preissystem, das ausländische Kennzeichen in die höchste Stufe einordnet.

Iran zählt trotz einer Preisreform Ende 2025 weiterhin zu den günstigsten Kraftstoffmärkten der Welt. Seit Dezember 2025 gilt ein dreistufiges Preissystem mit gestaffelten Tarifen; Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen werden dabei grundsätzlich in die oberste, ungeförderte Preisstufe eingeordnet, die mit umgerechnet nur wenigen Cent pro Liter aus europäischer Sicht dennoch sehr günstig bleibt. Das Tankstellennetz entlang der Fernstraßen ist dicht, in den Zentralwüsten Dasht-e Kavir und Dasht-e Lut sollte dennoch ein Reservekanister mitgeführt werden. Bezahlt wird bar in Rial bzw. Toman, da Kartenzahlung aufgrund der internationalen Sanktionen nicht funktioniert.
SorteVerfuegbarkeitPreisZahlung
Benzin (Auslandskennzeichen, oberste Preisstufe)dichtes Netz an Fernstraßenca. 5.000 Toman/l (~0,10 €)Bar (Rial/Toman)
Benzin (Wüstenregionen)lückenhafter, Reserve empfohlengleiche PreisstufeBar
Dieselverbreitetgünstig, subventioniertBar

Sicherheitslage in Iran aktuell prüfen

Iran unterliegt einer eigenen, ernsten Sicherheitseinschätzung: neben dem langjährigen Risiko willkürlicher Festnahmen kommt eine volatile regionale Lage hinzu.

Für Iran gilt seit Jahren eine eigenständige Warnung des Auswärtigen Amtes vor dem Risiko willkürlicher Festnahmen ausländischer Staatsangehöriger, auch ohne iranische Doppelstaatsangehörigkeit – ein rein deutscher Pass bietet dabei keinen verlässlichen Schutz. Zusätzlich zu diesem langjährigen Risiko hat sich die regionale Sicherheitslage seit Anfang 2026 im Zusammenhang mit militärischen Spannungen zwischen Iran, Israel und den USA wiederholt verschärft; die konsularische Betreuung in Teheran war zeitweise stark eingeschränkt. Diese Lage ändert sich kurzfristig: Vor jeder Buchung und erneut unmittelbar vor Abreise muss die aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise-Seite des Auswärtigen Amtes zu Iran (auswaertiges-amt.de) eingesehen werden. Wir setzen Iran-Programme ausschließlich um, wenn die aktuelle Lagebewertung dies zulässt, und behalten uns kurzfristige Verschiebungen oder Absagen ausdrücklich vor. Unabhängig von politischen Spannungen gilt zudem: Auf öffentliche Kritik an Staat oder Religion, politische Diskussionen und das Fotografieren von Sicherheitseinrichtungen sollte grundsätzlich verzichtet werden.

Gesundheit & medizinische Versorgung

Gute private Kliniken in den Großstädten, kaum Versorgung in abgelegenen Grenz- und Wüstenregionen.

In Teheran, Isfahan und Shiraz steht eine gute medizinische Versorgung mit privaten Kliniken zur Verfügung, die auch international ausgebildetes Personal beschäftigen. Abseits der großen Städte, insbesondere in den Wüstenregionen und in grenznahen Provinzen, ist die Versorgung dagegen deutlich eingeschränkt. Empfohlen werden die Standardimpfungen sowie Hepatitis A/B; Leitungswasser sollte in ländlichen Regionen gemieden werden. Angesichts der Distanzen und der beschriebenen Sicherheitslage ist eine Reiseversicherung mit Rückhol- und Evakuierungsklausel für diese Reise unverzichtbar.
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Geld & Sanktionen: reine Bargeldreise

Internationale Bank- und Kreditkarten funktionieren wegen der Sanktionen nicht – die komplette Reisekasse muss in bar mitgeführt werden.

Offizielle Währung ist der Iranische Rial (IRR), im Alltag wird jedoch fast durchgehend in Toman gerechnet (1 Toman = 10 Rial). Aufgrund internationaler Sanktionen sind ausländische Visa-, Mastercard- und andere Bankkarten in Iran komplett funktionslos, Geldautomaten akzeptieren sie ebenfalls nicht. Der gesamte Finanzbedarf der Reise muss deshalb vor Abreise in bar in Euro oder US-Dollar eingeplant und mitgeführt werden; getauscht wird vor Ort in Wechselstuben. Manche Agenturen bieten eine vorab aufladbare Tourist-Karte an, diese ersetzt aber keine ausreichende Bargeldreserve.
MittelVerfuegbarkeitHinweis
Bargeld (Euro/USD)einzig verlässliche Optionvollständigen Reisebedarf bar mitführen
Kreditkarte/Bankkartefunktioniert nichtSanktionsfolge
Aufladbare Tourist-Karte (Agentur)punktuelle Ergänzungkein Ersatz für Bargeld

Internet & Konnektivität

Viele westliche Apps sind gefiltert – ein VPN gehört zur Standardausrüstung, auch wenn die rechtliche Lage dazu uneindeutig ist.

Iran filtert den Zugang zu zahlreichen westlichen Plattformen, darunter zeitweise Instagram, WhatsApp und X; die Verfügbarkeit schwankt zudem je nach politischer Lage. Ein VPN wird von den meisten Reisenden und Einheimischen genutzt, um Zugriff zu erhalten, die rechtliche Situation dazu ist nicht eindeutig geregelt. Wir empfehlen, ein VPN vor der Einreise zu installieren und zu testen. SIM-Karten für Touristen sind an größeren Flughäfen erhältlich, die Netzabdeckung in Städten ist gut, in abgelegenen Wüsten- und Grenzregionen deutlich eingeschränkt.

Kleiderordnung, Alkohol & Fotoverbote

Islamische Kleiderordnung gilt für alle Reisenden verbindlich, Alkohol ist gesetzlich verboten – beides ohne Ausnahme für Touristinnen und Touristen.

In Iran gilt für alle Frauen, unabhängig von Nationalität oder Religion, eine verpflichtende islamische Kleiderordnung mit Kopftuch und bedeckender, weiter Kleidung – dies gilt ab dem Betreten iranischen Staatsgebiets, etwa direkt nach der Ankunft am Flughafen oder an der Grenze. Auch von männlichen Reisenden wird zurückhaltende Kleidung erwartet, kurze Hosen sind unüblich. Alkohol ist gesetzlich vollständig verboten, der Besitz oder Konsum kann ernsthafte rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Das Fotografieren von Militär-, Polizei- und Regierungseinrichtungen sowie von Grenzanlagen ist strikt untersagt. Politische Themen und Kritik an Staat oder Religion sollten in Gesprächen grundsätzlich vermieden werden. Abseits dieser Einschränkungen erleben Reisende in Iran traditionell eine sehr herzliche, persönliche Gastfreundschaft.

Zusätzliche Packliste Iran

Diese Punkte ergänzen die Standardausrüstung angesichts der Sanktionen, der Kleiderordnung und der aktuellen Sicherheitslage.

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