ERLEBNISREISEN · AFRIKA
Erlebnisreise von Europa nach Südafrika als Teilnehmer im Expeditionsfahrzeug, über den Hohen Atlas, durch die Sahara, entlang der Elfenbeinküste und durch die grüne Hölle bis ans Kap der Guten Hoffnung.
The Journey
Die Westroute ist die wildere der beiden Transafrika Varianten. Sie führt dich von Tübingen über Gibraltar nach Marokko, quer durch die Sahara, entlang der westafrikanischen Atlantikküste und durch das Kongobecken bis nach Kapstadt. Unterwegs wechseln sich Asphalt, Wellblechpisten, Sand und Dschungelspuren in einem Rhythmus ab, den keine Planung vollständig vorwegnehmen kann.
Du reist als Teilnehmer im Expeditionsfahrzeug, begleitet von einem erfahrenen Guide, der Grenzübertritte, Routing und Logistik organisiert. Was dich erwartet, ist eine echte Durchquerung eines Kontinents.
Wichtig zur Einordnung: Dies ist eine Expedition und keine Pauschalreise im Sinne des § 651a BGB. OVERCROSS verantwortet Planung, Expeditionsleitung, Routing und die Satellitenkommunikation. Für Unterkunft, Transport und Verpflegung bist du selbst verantwortlich.
Die Teilnahme an dieser Transafrika Erlebnisreise erfolgt auf eigenes Risiko. In sämtlichen bereisten Ländern bestehen Gefahren, und bei keiner Reise dieser Art können wir garantieren, dass die Gruppe ihr Ziel erreicht. Lies vor der Buchung die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts. Vorausgesetzt werden Abenteuergeist und mentale Belastbarkeit.
Deutschland
Startpunkt der Transafrika Erlebnisreise: In Tübingen beginnt die lange Westroute Richtung Kapstadt.
Die Transafrika Expedition startet frühmorgens um 5 Uhr bei OVERCROSS in Tübingen. Wir verladen die letzte Ausrüstung, prüfen die Expeditionsfahrzeuge und rollen Richtung Süden. Der erste Tag führt durch den europäischen Winter, während vor uns die lange Westroute bis ans Kap der Guten Hoffnung liegt.
Frankreich
Die Erlebnisreise rollt durch Frankreich Richtung Mittelmeer und wärmeren Süden.
Über Lyon rollen wir durch das Rhonetal nach Süden, vorbei an der Provence. Autobahnkilometer und kalte Etappen gehören auf dieser ersten Anreise noch dazu. Vom Beifahrersitz aus siehst du zu, wie Europa langsam an Farbe gewinnt, bevor am Abend die Mittelmeerküste vor uns liegt.
Heute überqueren wir die Pyrenäen und erreichen Spanien. Die Erlebnisreise beginnt zwar in Europa, doch mit jedem Pass wird das Klima milder. Wir folgen der Küste über Barcelona Richtung Süden und genießen die ersten wärmeren Kilometer der langen Reise.
Spanien
Über Barcelona und Andalusien führt die Route zur Fähre nach Marokko.
Quer durch Spanien führt die Route über Málaga nach Andalusien. Wir passieren die weiten Ebenen der Meseta und erreichen Algeciras am Übergang zwischen Atlantik und Mittelmeer. Hier bereiten wir Fahrzeuge und Papiere auf die Fährüberfahrt nach Afrika vor.
Nach rund 2500 Kilometern erreichen wir Gibraltar und gönnen uns am Felsen ein Frühstück in „England“, Toast inklusive. Von dort sind es nur noch 10 Kilometer zur Fähre. Innerhalb weniger Stunden wechseln Kontinent, Sprache und Kultur, und in Marokko rollen wir an Land.
Marokko
Der erste afrikanische Abschnitt: Souks, Atlaspiste und der Rand der Wüste.
Nach der Überfahrt fahren wir durch die grüne Nordwestregion, die als Gemüsekammer bekannt ist, und erreichen Marrakesch. Ein voller Tag bleibt für Altstadt, Souks und Gerbereien. Auf dem Djemaa el Fna lassen wir uns zwischen Gauklern und Gewürzen treiben und sammeln Vorräte für die Etappen im Süden.
Über den Tizi n’Tichka klettert die Expedition in den Hohen Atlas. Serpentinen, Geröll und erste Schotterpisten fordern am Steuer volle Konzentration. Auf der anderen Seite öffnet sich die Landschaft zu kargen Tälern und Lehmdörfern am Rand der Wüste.
Von Ouarzazate folgen wir Pisten und Nebenstraßen tiefer in den Süden Marokkos, auf den Spuren alter Dakar Pisten. Sand, Hitze und Wellblech wechseln sich ab. Übernachtet wird in einer Kasbah mitten im Wüstensand, mit Sternenhimmel statt Netflix.
Entlang der Atlantikküste nähert sich die Erlebnisreise der Westsahara. Der Verkehr wird dünner, die Weite größer. Wir tanken voll, füllen Wasser auf und bereiten uns auf lange Etappen ohne Versorgung im umstrittenen Wüstengebiet vor.
Westsahara
Endlose gerade Straßen zwischen Atlantik und Wüste prägen die Westsahara.
Wir passieren Tan-Tan und erreichen das rohstoffreichste Gebiet der Westsahara in der Region Guelmim Oued Noun. Kilometerlang begleitet uns nur der Atlantik links und die Wüste rechts. Kontrollposten passieren wir mit Geduld und den vorbereiteten Papieren.
Wir erreichen El Aaiún, mit rund 218.000 Einwohnern die größte Stadt der Westsahara, und später Dakhla auf seiner schmalen Landzunge. Die Westsahara ist ein völkerrechtlich umstrittenes Gebiet, das nach dem Abzug Spaniens 1975 von Marokko annektiert wurde. Seit 1991 herrscht Waffenstillstand zwischen der Polisario und Marokko, die sahrauische Bevölkerung kämpft seitdem für die Unabhängigkeit als Demokratische Arabische Republik Sahara.
Der letzte Abschnitt der Westsahara führt durch eine Mischung aus sandigen Ebenen und felsigen Wüstenlandschaften, auf kilometerlangen, geraden Straßen. Zwischen den Grenzposten bei Guerguerat liegt eine minengesäumte Niemandsland-Piste. Hier ist volle Aufmerksamkeit gefragt, bevor wir mauretanischen Boden erreichen.
Mauretanien
Sand, Weite und dünne Versorgung fordern die Expedition in Mauretanien.
In Nouadhibou beginnt der mauretanische Teil der Expedition. Wir erledigen die Formalitäten und tauchen in eine Welt aus Sand und Weite ein. Am Rand der Stadt rostet der berühmte Schiffsfriedhof im Atlantik vor sich hin, und im Hinterland fährt der Eisenerzzug, der mit über zwei Kilometern Länge zu den längsten Zügen der Welt zählt.
Tief in der Sahara fordert die Piste alles ab. Weicher Sand, Dünenfelder und Wellblech zwingen zu ständiger Linienwahl, und wer feststeckt, wird von der Gruppe freigeschaufelt. Entlang der Küste liegt der Nationalpark Banc d’Arguin, wo Wüste und Ozean unmittelbar aufeinandertreffen.
Die Erlebnisreise erreicht Nouakchott, wo Wüste und Meer aufeinandertreffen. Wir füllen Vorräte und Treibstoff auf und kümmern uns um die nächsten Visa. Am Fischmarkt landen abends die Pirogen mit dem Fang des Tages.
Senegal
Mit dem Senegal erreicht die Expedition das grüne, lebendige Westafrika.
Wir reisen am Grenzübergang Diama in den Senegal ein, abseits des berüchtigten Trubels von Rosso. Die Route führt nach Saint Louis, eine charmante Kolonialstadt an der Mündung des Senegal Flusses. Nun befinden wir uns in der Sahelzone, dem Übergang zwischen der Sahara im Norden und der Trockensavanne im Süden.
Heute campt die Expedition direkt am Atlantik. Eine legendäre Küche verwöhnt uns mit einem Abendessen unter Palmen, das zu den Höhepunkten der Reise zählt. Der Kaffee am nächsten Morgen gilt als der beste an der gesamten westafrikanischen Küste.
In Dakar organisieren wir einen Großteil der weiteren Visa, zwischen Behörden und Botschaften bleibt Zeit für Service an den Fahrzeugen. Die Stadt gab der wohl legendärsten Rallye der Welt ihren Namen: Die Paris Dakar startete erstmals 1979 und hatte ihren finalen Zieleinlauf am Strand, unweit des Lac Rose, wo das salzige Wasser in der Abendsonne rosa schimmert. Dort erheben wir die Gläser auf unser Etappenziel.
Gambia
Ein kurzer Abstecher über den Gambia Fluss ins kleinste Land des Kontinents.
Ein kurzer Abstecher bringt uns nach Gambia, das kleinste Land des Kontinents. Mit der Fähre setzen wir über den breiten Gambia Fluss. Tropisches Grün und Mangroven lösen die trockene Savanne ab, die Luft wird spürbar feuchter und wärmer.
Guinea
Rote Lateritpisten, grüne Hochebenen und knapper Treibstoff prägen Guinea.
Über einen kleinen Grenzposten erreichen wir Guinea, ein Land voller Herausforderungen, traditioneller Dörfer und notorisch leerer Tankstellen. Treibstoff ist knapp, seit im Dezember 2023 das Haupttreibstofflager von Conakry in die Luft geflogen ist. Rote Lateritpisten winden sich durch grüne Hügel, und plötzliche Regengüsse verwandeln Wege in rutschige Herausforderungen.
Auf einer Lodge am Fouta Djalon Plateau nahe dem Tinkisso Fluss ist für uns ein Spritdepot angelegt, damit wir das Land durchqueren können. Wasserfälle, Steilstufen und tiefe Täler prägen die Landschaft. Unweit davon liegt Dabola, wo wir an der Zuglinie nach Conakry auf Shoppingtour nach afrikanischem Hermes, Rolex und anderen Luxusmarken gehen, was man hier schlicht Essen nennt.
Je nach Verfügbarkeit von Treibstoff erreichen wir Kankan, mit rund 191.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Guineas, ein geschäftiger Knotenpunkt mit Märkten und Moscheen. Die Bevölkerung ist jung, gastfreundlich und ethnisch vielfältig, mit Gruppen wie den Malinké, Peul und Soussou. In den Dörfern stampfen Frauen Maniok, Kinder grüßen lachend, und über dem offenen Feuer sorgen dampfende Reistöpfe und geräucherter Fisch für ein aromatisches Willkommensmenü.
Elfenbeinküste
Mangroven, Kakao und Lagunen begleiten die Expedition an der Elfenbeinküste.
Einfacher wird es nicht. Auf einer anspruchsvollen Strecke geht es weiter nach Sopota, einer abgelegenen Oase inmitten der Wildnis. Palmenalleen, Kakaoplantagen und geschäftige Städte prägen den weiteren Weg, die Straßen werden besser und das Tempo steigt.
Vorbei an Yamoussoukro rollt die Expedition durch das Landesinnere, wo die riesige Basilika überraschend zwischen Palmen auftaucht. Je nach Gruppendynamik nehmen wir asphaltierte Verbindungsachsen oder abenteuerlichere Routen durch sandige Pisten und Mangrovenwälder, die sich wie grüne Adern durch das feuchte Tiefland ziehen.
In Abidjan, der modernen Wirtschaftsmetropole und faktischen Hauptstadt, offiziell ist es Yamoussoukro, pausieren wir in einer echten Millionenmetropole. Hochhäuser, Lagunen und Verkehr sind ein Kontrast zur Wüste. Den Tag lassen wir in einer kleinen Lodge direkt am Strand ausklingen, mit frisch gegrilltem Fisch, gutem Wein und dem salzigen Duft des Meeres in der Nase.
Ghana
In Ghana erreicht die Expedition ein Etappenziel am Golf von Guinea.
Welcome to Ghana. Entlang des Südatlantiks fahren wir durch authentische Fischerdörfer. Alte Sklavenforts wie Cape Coast erinnern an eine düstere Geschichte, die Menschen sind herzlich, und das Englisch erleichtert den Alltag.
Wir erreichen Kumasi, das Zentrum des Aschanti-Reiches. Auf dem riesigen Markt findet sich alles, von Ersatzteilen bis Stoffen. Wir nutzen den Tag für Service an den Fahrzeugen und tauchen in die lebendige Kultur des Landesinneren ein.
Durch endlos erscheinende Baustellen kämpfen wir uns in Richtung Accra. Dieser Tag entwickelt sich im Jahr 2025 zu einem Marathontag, einer zähen Etappe, die uns körperlich und mental fordert. Wir übernachten in einer einfachen, sauberen und liebevoll geführten Unterkunft nahe einem Industriegebiet, von außen wenig einladend, innen aber überraschend gut, und legen einen Puffertag für Wartung ein. Eine Werkstatt liegt nur einen Steinwurf entfernt und ist zentraler Anlaufpunkt für die Ersatzteilbeschaffung.
Questions about the tour itinerary?
Our tour guide is happy to answer any questions about the day-by-day route, stops, and details.
Togo
Togo, das Ursprungsland der Voodoo Religion, wird an der Küste durchquert.
Let’s go Voodoo. Togo, das Ursprungsland der Voodoo Religion, durchqueren wir fast an einem Tag. Die Route folgt der Küste nach Lomé, wo Palmen und Atlantikbrandung die Hauptstadt säumen. Am belebten Fetischmarkt zeigt sich der Voodoo Glaube der Region ganz unmittelbar, bevor die nächste Grenze wartet.
Benin
Über Porto Novo und Cotonou rollt die Expedition Richtung Nigeria.
In Porto Novo, der Hauptstadt Benins, passieren wir das Parlamentsgebäude und erreichen wenig später Cotonou, das quirlige Wirtschaftszentrum, in dem Mopeds zu Tausenden durch die Straßen schwärmen. Dort erwartet uns erneut eine legendäre Lodge direkt am Südatlantik. Bei Sonnenuntergang besprechen wir gemeinsam die kommende Route und gönnen uns einen Sprung ins Meer, bevor Nigeria wartet.
Nigeria
Verkehr, Kontrollposten und Hitze machen Nigeria zur fordernsten Etappe.
An der Grenze zu Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas mit rund 220 Millionen Menschen, heißt es Nerven bewahren. Am späten Nachmittag erreichen wir Lagos, das wir intern auch als Vorhof zur Hölle bezeichnen. Die Gruppe checkt in ein gut gesichertes Fünf Sterne Hotel ein, wo der Manager bereits wartet. Er organisiert den komplexen Transit durch Nigeria im Voraus, und hier trifft der Guide auch den lokalen Sicherheitsbeauftragten.
Nach dem Verlassen der lebendigen Metropole führt unsere Route durch abwechslungsreiche Landschaften und fruchtbares Farmland. Gefühlt alle zehn Kilometer steht eine Kontrollstation, bei der Pass, Führerschein und Fahrzeugschein vorgezeigt werden müssen, oft begleitet von langwierigen Diskussionen, um keine Gebühren zahlen zu müssen. Wir sind vorbereitet und halten die Gruppe eng zusammen.
Wir erreichen die dünn besiedelten Regionen im Süden. Nigeria steht auf Platz 161 von 193 im Human Development Index, in diesen Gegenden wird das besonders deutlich: Es fehlt an nahezu allem, was in Lagos an jeder Straßenecke verfügbar ist. Dementsprechend einfach sind die Unterkünfte und Camps entlang der dichten Regenwälder und am Flussufer des Ebonyi in Richtung Ugep.
Kamerun
Regenwald, Schlammpisten und Werkstatttage auf dem Weg nach Jaunde.
Am Morgen geht der Schlagbaum hoch und wir überqueren die Grenze in das autoritär regierte Kamerun. Nach etwa 20 Kilometern erreichen wir eine Dorfhütte, nur an einer Fahne als Grenzstation erkennbar, die keine Einreisestempel vergibt. Ohne Stempel fahren wir weiter und suchen eine Bleibe für die Nacht.
Es wird heiß, es wird feucht, und uns erwartet eine spektakuläre Passage durch den großteils abgeholzten Dschungel im nördlichen Kamerun. Rutschige Pisten, umgestürzte Bäume und Flussdurchfahrten machen jeden Kilometer zur Arbeit. Die Region wird derzeit massiv von chinesischen Investoren abgeholzt und erschlossen: Riesige Sattelzüge mit bis zu sechs gewaltigen Baumstämmen bahnen sich ihren Weg durch den dichten Regenwald, Relikte, die teils über hundert Jahre alt sind.
Auf dem Weg nach Jaunde übernachten wir noch einmal im Freien und brauchen die letzten Vorräte aus der Expeditionsküche auf. In Jaunde angekommen, gönnst du dir nach Tagen voller Staub, Schweiß und Dreck in einem komfortablen Vier Sterne Hotel eine Dusche und ein wenig Erholung. Hier wartet bereits ein erfahrener Mechaniker mit Schraubenschlüssel und Hammer in der Hand, um das zu tun, was getan werden muss, und je nach Umfang der Reparaturen planen wir einen Pausentag ein.
Republik Kongo
Im grünen Herzen Afrikas: Kongobecken, Gorillas und Brazzaville.
Die letzte und härteste Übernachtung der Dschungeletappe liegt kurz vor der Grenze, doch auch diese Nacht überstehen wir, getreu unserem Motto: no comfort, no compromise. Dann geht der Schlagbaum hoch und wir befinden uns in der Republik Kongo, auch Kongo Brazzaville genannt, um Verwechslungen mit der Demokratischen Republik Kongo zu vermeiden. Wir durchqueren das Kongobecken, den zweitgrößten tropischen Regenwald der Erde.
Im Odzala Kokoua Nationalpark, einem der ältesten Nationalparks Afrikas, leben noch Flachlandgorillas. Mit zwei Rangern fahren wir mit dem Boot den Fluss hinauf und treffen nach etwa zehn Kilometern auf eine kleine Gorilla Population. Zurück im Camp lassen wir nach dem Abendessen eine Spende da. Die Republik Kongo belegt im Human Development Index Platz 153 von 193, und für die Ranger ist unser Besuch wichtig, da er dringend benötigte Einnahmen generiert.
Die Hauptstadt Brazzaville liegt eine Tagesreise entfernt. In der Stadt mit über zwei Millionen Einwohnern füllen wir unsere Vorräte und den Treibstoff auf. Wir besorgen das Visum für die DR Kongo, oft innerhalb einer Stunde, und bereiten die Überfahrt in eine der herausforderndsten Regionen der Reise vor.
Demokratische Republik Kongo
Raue Pisten und Kinshasa fordern die Expedition in der DR Kongo.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Kongo Flusses liegt Kinshasa. Mit der Fähre setzen wir über. Formalitäten, Menschenmassen und Verkehr fordern Geduld, und selbst die Satellitenverbindung ist hier nicht immer sicher.
Südlich von Kinshasa schlagen wir uns über raue Pisten. Brücken sind marode, Treibstoff ist knapp, und die Distanzen zwischen den Dörfern sind groß. Wir fahren autark, teilen Sprit und Wasser und halten die Gruppe eng zusammen.
Der letzte Abschnitt der DR Kongo bringt uns an die Grenze zu Angola. Die Landschaft öffnet sich langsam, Savanne ersetzt den dichten Wald. Nach den harten Dschungeltagen freuen sich alle auf trockenere Pisten und festeren Untergrund.
Angola
Von Luanda über die Hochebenen bis zur Serra da Leba im Süden.
Nach dem Grenzübertritt öffnet sich Angola mit weiten, dünn besiedelten Landschaften. Nach Jahren des Krieges ist das Land im Aufbruch, die Straßen werden abschnittsweise überraschend gut. Weite Savannen und Baobab Bäume prägen den Horizont.
An der Küste erreichen wir Luanda, die teure und quirlige Hauptstadt Angolas. Hochhäuser stehen neben Märkten, der Atlantik glitzert dahinter. Wir versorgen uns, wechseln Geld und planen die langen Etappen durch den Süden des Landes.
Über hunderte Kilometer zieht sich die Route durch Angolas Süden. Tankstellen werden selten, weshalb wir Reservekanister füllen. Die Landschaft wird karger und kündigt schon die Wüste Namibias an. Abends campen wir weit abseits jeder Siedlung.
Bei Lubango windet sich die Route über die Serra da Leba mit ihren berühmten Serpentinen, die zu den spektakulärsten Passstraßen des südlichen Afrikas zählen. Danach geht es hinab in trockeneres Land. Wir nähern uns der namibischen Grenze und bereiten Papiere und Fahrzeuge auf den vorletzten Länderwechsel vor.
Namibia
Weite Wüstenpisten, Etosha und die Dünen der Namib.
Wir erreichen Namibia, und sofort wird alles weiter und leerer: gerade Schotterpisten, endloser Himmel und kaum Verkehr. Nach dem Chaos der Tropen wirkt das Land wie eine Befreiung. Schon hier beginnt der entspannte Teil der Reise.
Im Etosha Nationalpark unternehmen wir eine Pirschfahrt durch die vielfältige Tierwelt. Das Schutzgebiet erstreckt sich über rund 22.000 Quadratkilometer und gehört zu den bedeutendsten Wildreservaten Afrikas. Elefanten, Zebras und Antilopen queren die Pisten, und abends leuchtet die Salzpfanne in warmem Licht.
Danach fahren wir weiter nach Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Die Stadt bietet eine interessante Mischung aus afrikanischer Lebensweise und deutlichen Spuren der Kolonialzeit. Für uns ist sie ein wichtiger Versorgungspunkt für den Sprung auf die letzte Etappe nach Südafrika.
Wir setzen die Tour fort in den Namib Naukluft Nationalpark, eines der beeindruckendsten Wüstengebiete der Welt. Vorbei an den roten Dünen von Sossusvlei und gewaltigen Granitformationen nähern wir uns dem Oranje Fluss, der Grenze zu Südafrika. Der Kontrast aus rotem Sand und blauem Himmel gehört zu den eindrucksvollsten Abschnitten der Reise.
Südafrika
Das Ziel: über den Oranje und die Swartberg Pässe ans Kap der Guten Hoffnung.
Wir überqueren die Grenze nach Südafrika und erreichen Neilersdrift. Die Landschaft entlang des Oranje Flusses ist malerisch, Weinberge und Farmen tauchen in der kargen Umgebung auf. Gute Straßen erlauben zügiges Fahren, doch wir genießen jeden Kilometer bewusst, denn die letzte Etappe hat begonnen.
Auf unserem Weg in den Süden durchqueren wir die Region Swartberg, bekannt für ihre beeindruckenden Gebirgspässe und die historische Swartberg Passstraße. Kurvige Pässe und rote Felswände prägen den Tag. Die Nächte sind kühl, die Weite riesig.
Durch das grüne Weinland der Kap-Region rollen wir Richtung Küste. Nach Wüste und Dschungel wirken die Reben und Berge fast europäisch. Wir gönnen uns eine ruhige Etappe und lassen die vergangenen Wochen langsam Revue passieren.
Schließlich erreichen wir den südlichsten Punkt der Expedition: das Kap der Guten Hoffnung, ein symbolischer Meilenstein und zugleich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Südafrikas. Der Tafelberg thront über der Stadt. Ein Hoch auf die erfolgreiche Bewältigung einer der anspruchsvollsten Expeditionen, die OVERCROSS im letzten Vierteljahrhundert durchgeführt hat.
Der letzte Tag verläuft entspannt. Wir fahren zur Spedition, geben die Fahrzeuge ab, und die Organisation der Verschiffung wird vor Ort übernommen. Beim festlichen Abschiedsessen in einem der besten Restaurants Kapstadts lassen wir die gesamte Reise Revue passieren. Wer möchte, verlängert privat, bevor jeder seinen Heimweg antritt.
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Diese Teilnahmegebühr deckt ausschließlich die Organisation, Durchführung und Teilnahme an der Expedition ab. Die Teilnahme stellt keine Pauschalreise nach § 651a BGB dar.
Aus Kostengründen für die Teilnehmer werden die unten aufgeführten externen Leistungen von PR-Services erbracht, einem externen Dienstleister. Sie sind nicht im Basispaket enthalten, wir empfehlen sie jedoch ausdrücklich.
Die unten stehenden Leistungen werden von PR-Services, einem externen Dienstleister, angeboten und sind weder Bestandteil der Transafrika Expedition noch als Zusatzbuchung über OVERCROSS erhältlich.
Der Preis für dieses Organisationspaket ist direkt an PR-Services per Rechnung zu zahlen und bedeutet eine deutliche finanzielle und organisatorische Ersparnis für dich.
Auf dieser Variante reist du als Teilnehmer im Expeditionsfahrzeug. Du bist Teil der Gruppe, hilfst bei Wartung, Beladung und Camp, sitzt aber nicht zwingend selbst am Steuer.
Du solltest körperlich belastbar und psychisch stabil sein, lange Etappen bei Hitze und Staub aushalten und bereit sein, tagelang ohne festen Komfort auszukommen. Teamfähigkeit ist wichtiger als Fahrerfahrung.
Nein. Die Expedition ist ein gemeinsames Vorhaben unter teilweise unvorhersehbaren Bedingungen und stellt keine Pauschalreise nach § 651a BGB dar. Route, Etappen und Unterkünfte können sich kurzfristig ändern.
Visa und Carnet de Passage besorgst du selbst. Du bekommst von uns eine Checkliste, Ansprechpartner und Unterstützung bei Fragen, beim Carnet de Passage zusätzlich über unseren externen Partner ADAC.
Der Guide ist über Satelliten Tracker dauerhaft mit uns verbunden. Du kannst das Satellitentelefon oder das Mobiltelefon des Guides nutzen. Auf Wunsch bekommen Angehörige regelmäßig eine Standort- und Statusmeldung.
Meist im Camp, teils in einfachen Lodges, gelegentlich in Hotels in größeren Städten. Unterkünfte sind nicht in der Teilnahmegebühr enthalten, lassen sich aber über das All In Paket von PR-Services abdecken.
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