MOTORRADREISEN · SUEDAMERIKA
Diese 29-tägige Motorradreise La Paz Cartagena ist die 4. Etappe unserer Südamerika Expedition. Von den Höhen der Anden bei La Paz fährst Du auf Deiner Enduro durch Bolivien, Peru und Ecuador bis an die Karibikküste von Cartagena in Kolumbien – rund 6.800 km off-road und on-road.
The Journey
Bolivien
Deine Motorradreise La Paz Cartagena beginnt in Bolivien: In den Höhen der Anden auf über 3.600 m starten wir in La Paz, empfangen die Motorräder und fahren zum Titicacasee, dem höchstgelegenen schiffbaren See der Welt.
Deine Motorradreise La Paz Cartagena startet in Bolivien auf über 3.600 m Höhe. In La Paz treffen wir uns zum Tour-Briefing, Du empfängst Dein Motorrad, wir führen einen Ausrüstungscheck durch und verladen das Gepäck. So bist Du bestens vorbereitet für die kommenden Wochen durch die Anden bis an die Karibik. Nutze den Tag, um Dich an die Höhenluft der bolivianischen Metropole zu gewöhnen.
Am ersten Fahrtag Deiner Enduroreise verlassen wir La Paz Richtung Westen und rollen auf die Hochebene des Altiplano. Vor uns liegt der Titicacasee, den wir je nach Wetterlage im Norden oder Süden umrunden. Die weite Andenlandschaft mit ihren Lichtstimmungen begleitet Dich, während wir uns langsam der Grenze zu Peru nähern. Erste Kilometer off-road und on-road stimmen Dich auf das Abenteuer ein.
Peru
In Peru erwartet Dich das Herzstück dieser Enduroreise durch die Anden: rund 3.500 km vom Titicacasee über die Pazifikküste bis in die nördlichen Andenketten. Eindrucksvolle Landschaften, reiche Inka-Geschichte und eine hervorragende Küche begleiten Dich Tag für Tag.
Wir überqueren die Grenze nach Peru und erreichen Puno am Ufer des Titicacasees. Auf dieser Etappe der Motorradreise durch die Anden umrunden wir den See und tauchen ein in die Kultur des Altiplano. Die klare Höhenluft und die tiefblauen Wasserflächen prägen den ersten peruanischen Tag, bevor wir uns Richtung Westen und in Richtung der weißen Stadt Arequipa aufmachen.
Von Puno führt uns die Enduroreise nach Südwesten in Richtung Arequipa, die wegen ihrer hellen Vulkangesteinsbauten die weiße Stadt genannt wird. Wir schrauben uns über Andenpässe und weite Hochebenen, vorbei an Vulkankegeln. In Arequipa erwartet Dich koloniale Architektur vor der Kulisse des Misti. Von hier sind es nur noch rund 125 km bis an die Pazifikküste.
Heute wechseln wir von den Höhen der Anden hinab an die Pazifikküste. Auf der Motorradreise geht es durch karge Wüstenlandschaften, bis das Meer in Sicht kommt. Entlang der rauen Küste rollen wir nordwärts, immer den Fahrtwind und die Weite des Pazifiks an Deiner Seite. Ein Kontrastprogramm zu den kalten Andenpässen der vergangenen Tage erwartet Dich.
Wir erreichen die Nazca-Ebene, Heimat der weltberühmten Geoglyphen. Bei einem Rundflug betrachtest Du die rätselhaften Nazca-Linien aus der Luft, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden und die Archäologie bis heute vor Fragen stellen. Diese Etappe der Enduroreise verbindet Fahrspaß auf der Panamericana mit einem der großen Rätsel Südamerikas.
Von Nazca fahren wir weiter nach Ica. An einer Oase am Stadtrand wartet ein besonderes Erlebnis dieser Motorradreise: das Dünensurfen mit den Motorrädern in den riesigen Sandbergen. Anschließend genießt Du die Ruhe der Palmenoase inmitten der Wüste. Sand, Sonne und weite Dünen prägen diesen abwechslungsreichen Tag zwischen Pazifik und Anden.
Immer entlang der rauen Küste rollen wir auf der Motorradreise weiter bis nach Lima, der pulsierenden Hauptstadt Perus. Die Fahrt führt durch Wüstenabschnitte und vorbei an Fischerorten. In Lima angekommen probierst Du am Abend ein typisches Ceviche direkt an der Pazifikküste – ein kulinarischer Höhepunkt, bevor am nächsten Tag ein Ruhetag auf Dich wartet.
Heute ist Ruhetag in Lima. Du kannst die Beine hochlegen, die Motorräder checken oder die Millionenstadt auf eigene Faust erkunden. Koloniale Altstadt, Museen und die Steilküste von Miraflores laden zum Bummeln ein. Dieser freie Tag der Enduroreise gibt Dir Kraft für die kommenden Andenetappen, die uns kreuz und quer vom Meer bis an die Grenze zu Ecuador führen.
Ausgeruht verlassen wir Lima und nehmen die rund 1.800 km nordwärts in Angriff. Auf dieser Etappe der Motorradreise durch die Anden folgen wir zunächst der Küste, bevor uns die Straße ins Landesinnere zieht. Weite Ebenen und erste Ausläufer der westlichen Andenkette begleiten Dich. Der Wechsel zwischen Meereshöhe und Bergen macht diesen Fahrtag besonders reizvoll.
Auf halber Strecke nach Trujillo verlassen wir die Küste und schrauben uns hinauf nach Huaraz in die westliche Andenkette. Bei Huaraz liegt die ehemalige Goldmine Pierina auf 3.800 bis 4.200 m Höhe. Die Motorradreise führt Dich durch hochalpine Kulissen mit Blick auf die vergletscherte Cordillera Blanca. Die dünne Höhenluft und die Serpentinen fordern Fahrer und Maschine gleichermaßen.
Durch die spektakuläre Entenschlucht rollen wir auf der Enduroreise zurück an die Pazifikküste nach Trujillo. Hier besuchen wir die teilweise wieder aufgebauten Lehmruinen von Chan Chan, einst die größte Lehmziegelstadt Amerikas. Am Abend essen wir gegrillten Fisch im benachbarten Fischerort Huanchaco und lassen den kontrastreichen Tag zwischen Anden und Meer ausklingen.
Von Trujillo führt uns die Motorradreise hinauf nach Cajamarca. Nur wenige Minuten von unserem Hotel liegt das Zimmer, das die Inka für Pizarro mit Gold füllten, um König Atahualpa freizukaufen. Von Cajamarca aus lohnt ein Abstecher nach Yanacocha, einer der größten und höchstgelegenen Goldminen Südamerikas. Geschichte und Bergbau prägen diesen eindrucksvollen Andentag.
Es geht weiter durch die Berge, erst nach Osten, dann nach Norden. Auf dieser Etappe der Enduroreise kommen wir an mehreren Inkastätten vorbei. In Leymebamba legen wir einen Stopp im Museum der Mumien ein, das die Funde der Laguna de los Cóndores bewahrt. Grüne Andentäler, Nebelwald und kurvige Pisten machen den Tag zu einem fahrerischen und kulturellen Höhepunkt.
Heute stehen die großen Inka- und Chachapoya-Stätten des Nordens auf dem Programm. Revash und Karajia liegen an unserem Weg, ebenso Kuelap – das Machu Picchu des Nordens und eine der wichtigsten Festungen der Region. Die Motorradreise durch die Anden verbindet anspruchsvolle Bergpisten mit archäologischen Schätzen abseits der großen Touristenströme.
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Auf kurvenreichen Pisten fahren wir auf der Enduroreise weiter Richtung Norden zum Grenzort La Balza. Durch dichten Bergwald und über einsame Straßen nähern wir uns dem Übergang nach Ecuador. Der letzte peruanische Tag bietet noch einmal ursprüngliche Andenlandschaften, bevor sich am nächsten Morgen ein neues Kapitel Deiner Motorradreise La Paz Cartagena öffnet.
Ecuador
Ecuador überrascht auf dieser Motorradexpedition durch die Anden mit höchster Biodiversität und der höchstgelegenen Hauptstadt der Welt. Rund 1.300 km führen Dich über kurvenreiche Pisten von der peruanischen Grenze bis an die Schwelle zu Kolumbien.
Wir überqueren die Grenze nach Ecuador und tauchen sofort in üppige Natur ein. Auf abenteuerlichen Pisten mit schier endlosen Kurven führt die Motorradexpedition durch den Nationalpark Podocarpus. Dichter Nebelwald, Orchideen und rauschende Flüsse begleiten Dich durch die ecuadorianischen Anden. Ein sanfter, aber intensiver Einstieg in das grünste Land Deiner Reise.
Weiter geht die Enduroreise durch die Anden bis nach Cuenca, der drittgrößten Stadt Ecuadors. Die kurvenreichen Straßen schlängeln sich durch Hochland und Páramo-Landschaften. Cuenca empfängt Dich mit kolonialem Charme, Kuppelkirchen und Kopfsteinpflaster. Der Kontrast zwischen wilder Bergnatur und feiner Stadtarchitektur macht diesen Fahrtag Deiner Motorradreise besonders reizvoll.
Hinter Cuenca erreichen wir Ingapirca, die bedeutendste Inka-Stätte Ecuadors. Vor Riobamba stellen wir die Motorräder ab und fahren mit einem kleinen Zug über die berühmte Teufelsnase, die Nariz del Diablo. Diese Etappe der Motorradexpedition verbindet Inka-Geschichte mit einem spektakulären Bahnabenteuer entlang steiler Andenhänge. Ein abwechslungsreicher Tag voller Höhepunkte.
Heute erreichen wir den höchsten Punkt der gesamten Motorradreise. Wir fahren über die Flanken der Vulkane Cotopaxi auf 4.000 m und Chimborazo auf 4.500 m Höhe. Die dünne Luft und die kargen Hochlandkulissen sind ein Erlebnis für sich. Am Nachmittag rollen wir hinab nach Quito, dessen intaktes Kolonialzentrum zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.
Nahe Quito steht in San Antonio de Pichincha die Äquatortaufe am Monument Mitad del Mundo an – die Hälfte der Welt. Du stehst mit einem Bein auf jeder Erdhalbkugel. Dieser Tag der Enduroreise gibt Dir Zeit, die höchstgelegene Hauptstadt der Welt zu erkunden, die Motorräder zu pflegen und neue Kraft für die letzten Etappen bis an die Karibik zu tanken.
Von Quito führt uns die Motorradreise nach Otavalo, wo der größte indigene Markt Südamerikas auf Dich wartet. Die Farbenvielfalt der Stoffe, Ponchos und Kunsthandwerke zieht Dich in ihren Bann. Rund um die Stadt erheben sich Vulkane und Kraterseen. Zwischen Marktbummel und kurvigen Andenstraßen erlebst Du an diesem Tag ein Stück ursprüngliches Ecuador.
Wir fahren zurück nach Süden zu den Thermalbädern von Papallacta. In den heißen Quellen auf über 3.300 m entspannst Du müde Fahrmuskeln und genießt den Blick auf die umliegenden Andengipfel. Dieser Ruhetag der Enduroreise ist die perfekte Erholung, bevor wir uns auf kaum befahrenen Straßen Richtung Norden zur Grenze nach Kolumbien aufmachen.
Kolumbien
Kolumbien ist das große Finale dieser Motorradreise Kolumbien Karibik: rund 1.800 km von den Anden bis nach Cartagena. Abwechslungsreiche Landschaften, das Tal des Magdalena und die außergewöhnliche Tatacoa-Wüste führen Dich bis an die Karibikküste.
Von Papallacta fahren wir direkt nach Osten und dann nach Norden über die Grenze nach Kolumbien. Jahrelang stand das Land negativ in den Schlagzeilen – heute begrüßt es Dich mit außergewöhnlicher Gastfreundschaft. Das auf 604 m gelegene Mocoa durchfahren wir und schrauben uns auf endlosen Kurven bis auf 1.600 m hoch in die Berge. Ein starker Auftakt Deiner Kolumbien-Etappe.
Heute erwartet Dich die außergewöhnliche Tatacoa-Wüste mit ihren bizarren Felsformationen, gigantischen Kakteen und dem Tal der Wünsche bei Villavieja. Die rot-grauen Erosionslandschaften wirken wie von einem anderen Stern. Auf dieser Etappe der Motorradreise Kolumbien Karibik wechseln sich trockene Badlands mit weiten Ausblicken ab – ein fotogener Höhepunkt der Reise.
Richtung Norden folgen wir dem Magdalena, dem größten Fluss Kolumbiens, durch seine weite Ebene, umgeben von Bergketten. Die Enduroreise führt Dich bis in die Kleinstadt Honda – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Motorradmarke. Warme, feuchte Tropenluft, üppiges Grün und das breite Flusstal prägen diesen entspannten Fahrtag durch das kolumbianische Kernland.
Immer im Flusstal des Magdalena rollen wir weiter, bis wir Santa Cruz de Mompox erreichen, eine wunderschöne Kolonialstadt am Ufer des Stroms. Die von der UNESCO geschützten Gassen, weißen Fassaden und Kirchen versetzen Dich zurück in die spanische Kolonialzeit. Diese Etappe Deiner Motorradreise Kolumbien Karibik verbindet lange Flussabschnitte mit einem historischen Kleinod.
Auf den letzten Kilometern durch das Magdalena-Tal nähern wir uns der Karibikküste. Die Landschaft wird flacher, die Luft salziger, und die Vorfreude auf Cartagena wächst. Auf dieser vorletzten Etappe der Motorradreise La Paz Cartagena lässt Du die vergangenen Wochen zwischen Anden, Wüste und Fluss Revue passieren, während die tropische Karibik zum Greifen nah rückt.
Am letzten Reisetag erreichen wir Cartagena de Indias, die Perle der Karibik. Nach 6.800 km von den Höhen der Anden bis auf null Meter am Meer endet Deine Motorradreise La Paz Cartagena. Den Abend verbringen wir gemeinsam in der farbenprächtigen Altstadt mit ihren Kolonialbauten und Plätzen – ein würdiger Abschluss dieser großen Südamerika-Expedition.
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