4X4-OFFROAD-REISEN · AFRIKA
Transafrika Expedition heißt für Dich: 55 Tage auf der Transafrika Westroute von Tübingen bis ans Kap der Guten Hoffnung. Als 4x4 Afrika Durchquerung führt Dich die Route durch den Hohen Atlas, die Sahara, entlang der Elfenbeinküste und durch dichten Dschungel bis nach Südafrika.
The Journey
Deine Transafrika Expedition startet beim Ersttreffen bei OVERCROSS in Tübingen, alternativ direkt an der Meerenge von Gibraltar. Auf rund 16.000 Kilometern führt Dich diese 4x4 Afrika Durchquerung von Europa über Marokko, die Sahara und Westafrika bis nach Zentralafrika, Angola, Namibia und Südafrika. Als Geländewagen Expedition Afrika ist diese Reise keine klassische Pauschalreise: Es gibt keine Garantie auf feste Tagesetappen, Unterkünfte oder Streckenverläufe. Du brauchst Eigenverantwortung, technische Vorbereitung und Bereitschaft für wechselnde Bedingungen.
Deine Transafrika Expedition startet am 26. Dezember um 5 Uhr morgens bei OVERCROSS in Tübingen. Über Lyon, Barcelona und Málaga rollst Du nach Gibraltar. Nach rund 2.500 Kilometern gibt es am Felsen ein Frühstück in „England“, Toast inklusive. Dann sind es nur noch 10 Kilometer zur Fähre nach Afrika.
Nach der Überfahrt durchquerst Du die grüne Nordwestregion, bekannt als Gemüsekammer Marokkos. In Marrakesch bleibt ein voller Tag für Altstadt, Souks und Gerbereien - auf dem Djemaa el Fna lässt Du Dich zwischen Gauklern und Gewürzen treiben. Am nächsten Tag geht es über den Tizi-n-Test-Pass ins Atlasgebirge und auf alten Dakar-Pisten weiter Richtung Süden. Übernachtung in einer Kasbah mitten im Wüstensand, mit Sternenhimmel statt Netflix.
Der Weg führt entlang der rauen Atlantikküste. Du passierst Tan-Tan und erreichst die rohstoffreiche Region Guelmin Oued Noun. Die Westsahara ist völkerrechtlich umstritten - seit 1991 herrscht Waffenstillstand zwischen der Polisario und Marokko. Du erreichst El Aaiún, mit rund 218.000 Einwohnern die größte Stadt der Westsahara, und fährst weiter durch sandige Ebenen und felsige Wüstenlandschaften auf kilometerlangen, geraden Straßen.
Weiter geht es Richtung Süden nach Dakar, der namensgebenden Stadt der legendären Rallye. Du überquerst die Grenze zum Senegal auf einer kleinen Flussfähre und passierst die charmante Kolonialstadt Saint-Louis, wo der Senegal-Fluss in den Atlantik mündet. Du befindest Dich nun in der Sahelzone - der Übergangsregion zwischen Sahara und Trockensavanne - und genießt am Abend am Meer ein Essen unter Palmen.
Dakar ist legendär durch die Rallye Paris-Dakar, die 1979 erstmals startete und über Jahrzehnte quer durch Europa und Nordafrika bis zum Strand von Dakar führte, unweit des Lac Rose. Ein Mix aus perfekt ausgebauter Autobahn und stickigen, staubigen Pisten nimmt Deine Geländewagen Expedition heute durch offene Savannenlandschaften. Ab Koungheul führt die Route durch dichte Wälder und weite Grasflächen ins Landesinnere.
Über einen kleinen Grenzposten erreichst Du Guinea, ein Land voller Herausforderungen, traditioneller Dörfer und knapper Tankstellen. Beim Fouta-Djalon-Plateau nahe dem Tinkisso-Fluss wartet ein Spritdepot, um das Land zu durchqueren. Guinea fasziniert durch Regenwald im Süden und trockene Savannen im Norden. Die Bevölkerung ist jung, gastfreundlich und ethnisch vielfältig. Je nach Treibstoff erreichst Du Kankan, die drittgrößte Stadt Guineas.
Auf einer anspruchsvollen Strecke geht es weiter nach Sopota, eine abgelegene Oase inmitten der Wildnis. Je nach Gruppendynamik führt die Route über asphaltierte Achsen oder abenteuerlichere Pisten durch sandige Landschaften und Mangrovenwälder bis zur Atlantikküste. Dort lässt Du den Tag in einer kleinen Lodge am Strand ausklingen, mit frisch gegrilltem Fisch und dem salzigen Duft des Meeres.
Willkommen in Ghana. Entlang des Südatlantiks fährst Du durch authentische Fischerdörfer, bevor es durch endlose Baustellen Richtung Accra geht - eine zähe Etappe, die Dich körperlich und mental fordert. In Accra übernachtest Du in einer einfachen, von „Bella“ geführten Unterkunft nahe eines Industriegebiets. Hier legst Du einen Puffertag für Wartung oder Reparaturen ein, nur einen Steinwurf von einer Werkstatt entfernt.
Let's go Voodoo: Du durchquerst Togo, das Ursprungsland der Voodoo-Religion. In Porto-Novo, der Hauptstadt Benins, passierst Du das Parlamentsgebäude und erreichst wenig später Cotonou. Dort wartet erneut eine Lodge direkt am Südatlantik. Bei gutem Essen besprichst Du bei Sonnenuntergang die kommende Route, bevor am nächsten Tag der Sprung ins Chaos folgt.
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An der Grenze zu Nigeria heißt es: Nerven bewahren. Am späten Nachmittag erreichst Du Lagos, intern auch „Vorhof zur Hölle“ genannt - Du checkst in ein Fünf-Sterne-Hotel ein, wo der Manager den komplexen Transit organisiert. Alle zehn Kilometer gibt es Kontrollstationen mit Pass- und Fahrzeugprüfung. Danach führt die Route durch fruchtbares Farmland in dünn besiedelte Regionen bis zur Grenze nach Kamerun.
Am Morgen geht der Schlagbaum nach Kamerun hoch. Es wird heiß und feucht, und eine spektakuläre Offroad-Passage durch den großteils abgeholzten Dschungel im Norden Kameruns wartet. Nach einer letzten Nacht im Freien erreichst Du Jaunde und gönnst Dir im Vier-Sterne-Hotel eine Dusche. Hier wartet ein Mechaniker aus Frankreich, um die Fahrzeuge zu warten, bevor die härtesten Offroad-Etappen zur Grenze der Republik Kongo folgen.
Der Schlagbaum geht hoch, Du erreichst die Republik Kongo, auch als Kongo-Brazzaville bekannt. Im Odzala-Kokoua-Nationalpark, einem der ältesten Nationalparks Afrikas, leben noch Flachlandgorillas. Mit zwei Rangern fährst Du per Boot den Fluss hinauf und triffst nach rund zehn Kilometern auf eine kleine Gorilla-Population. Zurück im Camp lässt Du nach dem Abendessen eine Spende für die Ranger da.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Kongo-Flusses liegt Kinshasa, auf der Tour auch „Höllenstadt“ genannt. Du querst den Kongo auf direkter Etappe durch die Demokratische Republik Kongo und erreichst nach zwei Tagen die Grenze zu Angola.
Du erreichst die Küstenlandschaft Angolas, vorbei an einsamen Stränden und ruhigen Fischerdörfern. In Luanda, der Hauptstadt, besorgst Du Treibstoff und Lebensmittel für die kommenden 1.700 Kilometer bis zur namibischen Grenze. Die Stadt zählt zu den teuersten der Welt und verbindet koloniale Architektur mit pulsierendem Nachtleben. Weiter geht es entlang der Küste bis zur charmanten Hafenstadt Lobito.
Deine Geländewagenreise führt weiter ins Hochland Angolas. In Lubango besuchst Du den Tundavala-Schlund, einen spektakulären Aussichtspunkt in der Region Serra da Leba, mit einem weiten Blick über die Landschaft. Durch die Savanne Angolas geht es schließlich weiter bis zur namibischen Grenze.
Im Etosha-Nationalpark unternimmst Du eine Pirschfahrt durch die vielfältige Tierwelt - das rund 22.000 Quadratkilometer große Schutzgebiet zählt zu den bedeutendsten Wildreservaten Afrikas. Danach geht es weiter nach Windhoek, der Hauptstadt Namibias und einstigen Hauptstadt von Deutsch-Südwestafrika. Hier beginnt bereits der entspannte Teil der Reise, bevor Du weiter in den Namib-Naukluft-Nationalpark fährst.
Du überquerst die Grenze nach Südafrika und erreichst Neilersdrift; die Landschaft entlang des Oranje-Flusses ist malerisch. Über die Region Swartberg mit ihrer historischen Passstraße erreichst Du den südlichsten Punkt der Expedition: das Kap der Guten Hoffnung. Ein Hoch auf eine der anspruchsvollsten Expeditionen von OVERCROSS! Am letzten Tag gibst Du die Fahrzeuge bei der Spedition ab und feierst den Abschluss bei einem festlichen Abendessen in Kapstadt.
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