Motorradreise durch Afrika:
Die Transafrika-Reise / Enduro-Expedition

7.880 € 45 Tage ab 6 Teilnehmer für echte Abenteurer!
 

Reisebeschreibung

 

 

Transafrika-Safari-Expedition

Motorrad-Abenteuer der Extreme & Superlative

 


 

 


UM WAS ES GEHT

 

Auf der Suche nach neuen Abenteuern fiel mir als erstes Reiseziel Afrika ein - was liegt näher, als den "schwarzen" Kontinent mit seinen 53 Staaten und 1001 Sprachen zu bereisen? Kein Kontinent hat Forscher, Abenteuerreisende und die Rallyeszene so gereizt wie dieser! Wie mannigfaltig dieser Erdteil ist wissen alle, die Afrika schon mehrmals bereist haben. 

Thierry Sabine, der Erfinder der wilden Rallye von Paris nach Dakar, hat viele Männerträume wahr werden lassen. Mit seinem Leitspruch " if life gets boring, risk it" führte er die Rallye in einer echten Knochentour über 6000 Kilometer bis nach Dakar. Die vor Euch liegende Transafrika-Expedition verlangt Euch in 45 Reisetagen sogar über 17 000 Kilometer ab - quer durch den gesamten afrikanischen Kontinent! Diese Transafrika-Expedition ist wohl eines der letzten Abenteuer für Enduro- & Motorradreisende. Es werden staubige Kilometer voller Entbehrungen, Anstrengungen und Gefahren sein...

Dennoch - oder gerade deshalb - ist diese Expedition eines der letzten Motorrad-Abenteuer, welches "Mann" momentan noch (auf dem sich rasant entwickelnden Kontinent Afrika) erleben kann. Diese Motorrad-Expedition ist nur für Teilnehmer geeignet, die bereit sind, die Lungen voller Staub, die Taschen voller Sand und das pure Abenteuer in den müden Knochen zu genießen. Sicherlich ist diese Reise das verrückteste, anstrengendste, teuerste, sinnfreiste und gefährlichste, was Du jemals mitmachen wirst. Doch wenn Du immer noch am lesen bist, ist dir fast schon nicht mehr zu helfen!
"If life is boring"... es ist wohl an der Zeit die Wohlfühlzone zu verlassen und das bloße Lesen übers Abenteuer im Couchpotato-Stil mit dem echten Abenteuer Afrika einzutauschen.

 


 

 

AUF WAS DU DICH EINSTELLEN SOLLTEST

 

Die typischen Teilnehmer einer solchen Expedition sind vor oder mitten in der "Midlife Crisis". Männer, die den Gedanken an Staub verschmierte Gesichter, schlafen im Dreck, und begrenzte Auswahl von maximal einem Paar T-Shirts, Unterhose, Socken (für Wochen) als sehr sexy empfinden....... und bei diesem exquisiten Gedanken auch noch grinsen müssen! Eben Typen aus D-Max, Camel Trophy und Co. Somit wären Teilnehmerkreis und Ausrüstung schon mal geklärt ;-)

Auf diese einmalige Expedition sollten nur Typen wie "Du" und ich,  Joe Küster Bj. 1966, Gründer von OVERCROSS, dreifacher Vater und Dein Tourguide auf der Transafrika-Expedition, an welcher ich 2014 gescheitert bin. Doch Aufgeben ist keine Option. Mit rund 100 000 Kilometern Afrika-Erfahrung kann ich guten Gewissens sagen, dass diese Afrika-Durchquerung weit entfernt von dem ist, was man eine Pauschalreise nennt. Diese Tour ist in all ihrer professionellen Vor- und Aufbereitung eine hundertprozentige EXPEDITION! Das heißt: eine Entdeckungsreise des Kontinents und der eigenen Grenzen. Männer, die eine der unten stehenden "Marken-Reiseenduros" als Einstiegsgrundlage sehen, können sich sicher sein, dass das "Marken-Image" ihnen auf der Tour wenig nützen wird. Ein gerütteltes Maß an Reise- & Enduroerfahrung sowie mentale Stabilität sind Bedingung, um an dieser Transafrika-Expedition teilnehmen zu können.

 

 

 

 

TRAUST DU DICH DAS? NA DANN...

 

Anreisetag: Transkontinentalflug nach Südafrika

Wir sind die Nacht durch geflogen und landen gegen sieben Uhr morgens auf dem OR Tambo International Airport, wo wir den Rest des Teams treffen werden. Von Johannesburg aus fliegen wir weiter nach Kapstadt, wo wir um 11:00 Uhr auf dem Cape Town International Airport (CPT) landen werden, um dann mit Joe zum 30 Kilometer entfernten Lager zu fahren, wo wir schon von Jörg mit den Zollpapieren erwartet werden. Er hat drei Wochen zuvor die Zollpapiere erledigt und hat alle Motorräder ausgezollt. Abladen, auspacken, die Zollformalitäten Carnet de Passage (ATA) unterschreiben. Nachdem wir die Motorräder fahrbereit gemacht haben, fahren wir zu Joe's Spezels. Check in im Cape Grace Hotel, bei lecker Fünf-Sterne-Essen und toller Begleitung durch die Nacht? Weit gefehlt: wir trinken Bier, essen bei Mama Afrika Krokodil und schlafen mit unseren Bikes in einer Lagerhalle  "über den Dächern" von Kapstadt!

 

Kapstadt - hier beginnt unser Abenteuer

 

Start zur Transafrika-Motorradtour

Am Kap der guten Hoffnung machen wir nach dem Sonnenaufgang über Südafrika das Startbild! So jung und vor allem so frisch werden wir nie wieder zusammenkommen.

 

Kilometer 00.000: 8:00 Uhr, es geht los. 12.000 Kilometer einmal quer durch Afrika liegen vor uns!

 

Vorbei an Kapstadt fahren wir einmal um die Bucht nach Sommerset West. Kurzer Stopp für ein Frühstück "to go" (oder eher "to drive").... zum  Chapman's Peak Drive. Die ersten Bilder und Aufnahmen eines langen Tages on the road werden uns noch fesseln, bevor wir über die legendäre und entspannte Garden Route Mosel Bay erreichen werden, um etwas Festes zu uns zu nehmen. Frühstück und Abendessen werden für die nächsten Tage und Wochen die einzige Mahlzeit sein, die wir zu uns nehmen werden. Ein Vorteil für all die, die ein paar Pfunde zu viel haben und diese Tag für Tag auf der Strecke lassen werden. Am Spätnachmittag werden wir vor Sonnenuntergang den Knysna Park erreichen, den ersten Reisetag schließen wir auf einer Wildlife Safari mit einem südafrikanischen Sundowner ab. Hier ein visueller Eindruck von Südafrika.

 

Knysna Park in Südafrika

 

Adrenalin auf der Garden Route bis ans Grab!

Wir packen das erste Mal die Zelte ein und starten bis zur 50 Kilometer entfernten Brücke durch. Heute gibt es 211 Meter freien Fall zum Frühstück. Nach einem ordentlichen Adrenalinschub vom höchsten Bungee - Absprungplatz der Welt sind wir munter und fit für den Tag und den nächsten Stopp. Wir hängen Dich an eine Seilbahn, die Dich in 30 Meter Höhe durch den Wald katapultieren wird! Wer dann immer noch Hunger hat, der bekommt auch sein wohl verdientes Frühstück. Doch dann geht es endlich "on the road again". Besinnliche Gespräche ohne Antworten mit dem Visier - entlang der Garden Route genießen wir das Leben (oder dass wir noch am Leben sind?). Nach ca. 500 Kilometern Asphalt und Schotter erreichen wir das Grab von Harry Potter. Zeit für eine Andacht und Zeit sich niederzulegen, denn morgen ist ein neuer Tag mit neuen Abenteuern in Südafrika.

 

Auf den Motorrad-Pisten Südafrikas

 

Aufstieg zum Königreich Lesotho

Sonnenaufgang: Wir bauen das Camp ab und machen uns auf zum 60 Kilometer entfernten Ort Hofmeyr. In dieser tristen Transitstadt machen wir unseren Frühstücksstopp und füllen Tanks und Futtertaschen für den heutigen Marathon-Tag auf. Die heutige Tagesetappe mit rund 650 Kilometern Distanz wird eine der zähesten Etappen der ersten Woche. Über Bundesstraßen durch das Bundesland KwaZulu Natal erreichen wir nach rund 250 Kilometern die Grenze zum Königreich Lesotho. Nach den Grenzformalitäten und einem Mittagssnack wird es auf Schotterpisten quer durch das Königreich bis auf 2800 Höhenmeter gehen. Nun wird es das erste Mal spannend: Über Schotterpässe durchqueren wir das Hochland im Drift, unglaubliche Bilder und Eindrücke werden heute den zweiten Teil des Tages prägen, bevor wir im Herzen des Königreiches Lesotho Bob`s Campground erreichen. Das Bad im Matebeng Fluss ist der einzige Luxus, den es heute gibt. Aufgrund der Nachttemperatur, die zwischen +5-10°C liegt, lassen wir uns offen, ob wir nicht doch in Onkel Toms Hütte campieren.

 

Campieren unter dem Nachthimmel Afrikas

 

Abstieg zum Schlachtfeld

In 2800 Höhenmetern geht für uns die Sonne über Afrika auf. Wir sind am höchsten Punkt unserer Transafrika-Expeditions-Safari angekommen und genießen diesen kalten Morgen bei einer Tasse heißem Kaffee auf einer Hochebene, die es in sich haben wird. Wie jeden Morgen starten wir die Motoren der Enduros und Geländewagen als Auftakt für ein neues Abenteuer. Über 1000 Höhenmeter werden wir heute den spannendsten aller südafrikanischen Pässe herabfahren, den Sani Pass, der meist fotografierte und meist befahrene Pass in Lesotho. Viele Endurofahrer der letzten Südafrikatouren meinten, alleine dieser Pass sei eine Reise wert. Am Fuße der Drakensberge erreichen wir erneut die Grenze nach Südafrika.

Nach unserem dritten Grenzübertritt auf dieser Enduro- und Off-Road-Expedition stehen wir auf den "Battlefields" (Schlachtfelder) im ehemaligen Königreich der Zulu. Der Zulukrieg von 1879 war ein unerklärter Krieg zwischen den Zulu und dem wilden Volk der Teetrinker. Nachdem das britische Empire mit seiner Waffenüberlegenheit die Zulu in der Schlacht bei Ulundi geschlagen hatte, hörte das Königreich der Zulu auf als souveräner Staat zu existieren. Inmitten dieser Schlachtfelder endet unser fünfter Reisetag durch Afrika.

 

Zwei Motorräder erscheinen vor einem durch die Wolken brechenden Lichtvorhang

 

Aufstieg zum König nach Swasiland

Morgendliche Zeremonie: Kurzer Blick auf die Karte, die Motorräder starten und dann auf zum nächsten Kaffee. Wir gehen davon aus, dass wir auf dieser Reise kein Begleitfahrzeug (wie sonst bei unseren Motorradreisen) haben. Dennoch ist es für Teilnehmer, die diese Transafrika-Tour mit den OVERCROSS-Zebras oder mit dem eigenen Geländewagen fahren wollen möglich, sich auf diese Tour einzubuchen. Man weiß nie für was ein Begleitfahrzeug alles gut sein kann. Wir freuen uns auch Euch mit auf diese Expedition zu nehmen, auch wenn hier immer wieder von Motorradreisen oder der Enduro die Rede ist! On the road again: Wir verschwinden über Südafrikas Landstraßen mit unseren Enduro-Motorrädern in das Königreich Swasiland. Fast nur auf Asphalt geht es durch das bergige Königreich bis zum Hlane Royal National Park. Der Hlane Royal National Park ist Heimat der größten Herden von Löwen, Elefanten, White Rhinos, Giraffen und einer ganzen Reihe weiterer Tieren hier in Swasiland. Wir machen uns mit dem Land Rover des Parkrangers auf Pirsch und genießen den Sundowner inmitten der afrikanischen Tierwelt.

 

Quizfrage: was läuft hier verkehrt?

 

Auf dem Weg zur Silvesterparty 

Der letzte Tag im alten Jahr beginnt entspannt: In aller Ruhe die sieben Sachen packen, gemütlich frühstücken und dann 220 Kilometer durch die Wälder von Swasiland und die restlichen Kilometer bis nach Hazyview! Am Nachmittag erreichen wir unsere Lodge und füllen ALLE Tanks bis ins neue Jahr auf!

 

ES IST ZEIT ZU FEIERN! Silvester in Afrika und nur noch elf Länder und einen Kontinent vor uns.

 


Wenn verantwortungsvolles Feiern Spuren hinterlässt

 

Happy New Year, Goodbye Südafrika

Das neue Jahr in Afrika beginnt mit dem Katerfrühstück, Kaffee, Aspirin und einem Konterbier. Auf die Enduros, behutsam den Motor starten und auf zur Ausnüchterungstour entlang des Krügerparks.

Nach über 3000 Kilometern haben wir die Bundesstaaten Western Cape, Eastern Cape, Kwazulu-Natal, Mpumalanga und Limpopo durchquert und machen uns nun auf die letzten Kilometer zur Grenze nach Zimbabwe. Die Neujahrstour und die letzten Kilometer schonen wir unsere angeschlagenen Köpfe auf Asphalt, den wir bis zur Grenze im Norden unter die Stollenräder nehmen, bis die Sonne untergeht und der Kopf wieder durchgeblasen ist. Vor dem Sonnenuntergang erreichen wir ein Old Mine Guesthouse von 1919, in dem wir die Nacht verbringen werden.

 

Willkommen im neuen Jahr!

 

Durch das Land der Shona

Welcome to Zimbabwe! der Grenzübertritt findet mit der Durchquerung des Limpopo Flusses statt, welcher abhängig vom Wasserstand und den wartenden Krokodilen gemacht wird. Nach dem wir die Enduros und Geländewagen durch die Zollformalitäten haben, kann es losgehen. Nächstes Etappenziel ist Masvingo, welches wir über die Hauptroute anfahren. Ca. 40 Kilometer entfernt machen wir Stopp in Great Simbabwe und tauchen ein in ein Stück afrikanischer Geschichte. Der 1926 gegründete Rhodes Matobo Nationalpark, der seit 1953 Matobo Nationalpark heißt, ist der älteste Nationalpark Simbabwes. Im Jahr 2003 wurde er von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Seine Bekanntheit bekam er nicht nur, weil hier Cecil Rhodes begraben liegt, sondern auch wegen der imposanten Felsformationen aus Granit. Vor 2000 Jahren lebte auf den heiligen Hügeln die Ethnie der Shona und hinterließ ein reiches Erbe an Felszeichnungen, die wir zu Fuß besuchen, da wir auf der Transafrika-Motorradreise "nur" unser "Stollenzeichen" auf den Schotterpisten für eine verschwindend kurze Zeit hinterlassen werden. In dem von Robert Mugabe "regierten" Land ist, wie in keinem anderen Land der Welt, die Lebenserwartung innerhalb eines Jahrzehntes von 55 auf 44 Jahre zurückgegangen!  50% der Menschen des Landes sind unter 16 Jahre alt und das Durchschnittsalter liegt bei ca. 19 Jahren! Es bleibt eine Frage der Zeit, bis die neue Generation das Land wieder zu dem Rhodesien macht, was es in "alten Tagen" einmal war. Auf unserem OVERCROSS Youtube-Kanal findet ihr dieses Video einer Overlandtour mit dem Truck.

 

Die Gruppe rastet am Wegesrand in Simbabwe

 

Adrenalinschock Victoria Falls

Mit dem Sonnenaufgang über Afrika beginnt ein neuer Tourtag. Zelte einpacken, ein Schluck Kaffee, ein Keks und rauf auf das Motorrad / die Reiseenduro, on- und offroad in Richtung Nordnordwest. Stop over bei dem Hwange Nationalpark. Je nach Tourverlauf, Gruppendynamik und Interesse werden wir im Hwange Nationalpark auf Safari gehen. Motorrad-/Enduroreisen sind in Simbabwe eher ungewöhnlich, Endurostrecken sind de facto nicht bekannt und das wird für die kommenden Länder so bleiben! Mach Dir VOR Deiner Buchung bewusst, dass Du auf eine Enduroexpedition gehst, die on- wie offroad für viel (sehr, sehr, sehr viel) Überraschung sorgen wird! Wir bereisen Simbabwe zur Regenzeit, das heißt ca. 33°C Durchschnittstemperatur mit ca. 5 Regentagen im Monat. Wenn es regnet, dann richtig! Die Schotterpassagen sind Schlammpassagen, die Verbindungspisten schmierig und die Straßen gefährlich. Route 1, 2 oder 3? Welches Abenteuer hättest du denn heute gerne? ;-) Das Ende der simbabwischen Durchquerung wird die Victoria Falls Bridge an der sambischen Grenze sein, wo wir uns bei den weltberühmten Viktoriafällen die Adern mit Adrenalin vollpumpen werden! Empfehlenswert ist, in die Schlucht über den "Gorge Swing" zu springen oder die Long Way Down Raftingtour abzupaddeln - eine der heftigsten Raftingtouren der Welt!

 

Die atemberaubenden, tosenden Viktoriafälle

 

Auf den Spuren von Cecil Rhodes

Mit dem Sonnenaufgang beginnt unser Morgenritual, Tasse Kaffee in Kopp, Bike Check, besprechen der Tagesetappe und LOS: In 128 Metern Höhe überqueren wir auf englischem Stahl und Holzbalken die 1903 in England erbaute Victoria Falls Bridge. 1903 hatte diese Brücke Cecil Rhodes in Auftrag gegeben und ließ diese von England per Seeweg und Bahnfracht zu den Victoria Falls transportieren um einen weiteren Meilenstein für den Kap-Kairo-Plan zu setzen. Nach nur 14-monatiger Fertigungs- und Aufstellzeit wurde die Brücke von George Howard Darwin, dem Sohn von Charles Darwin eingeweiht. Der Simbabwe-Ausreisestempel wird in die Pässe "eingehämmert"! Wir überqueren ca. 200 Meter spannende Geschichte und folgen einer imperialistischen Idee: den Kontinent Afrika zu durchqueren. Erneute Abfertigung am sambesischen Zoll und dann heißt es erstmal sich auf einer unspektakulären Asphalt-„Rennstrecke“  ausruhen, bevor wir uns einer Off-Road-„Abkürzung“ Richtung Nordost widmen - die am Ende des Tages keine sein wird, wenn wir die Bahnbrücke im Niemandsland nicht überqueren können... nun ja, das ist ein anderes Abenteuer ;-)  

 

Willkommen in Sambia!

Das junge Sambia

Sambia: Über die Copperbelt-Ebene reisen wir nordwärts Richtung Lusaka. Das fruchtbare Land (zumindest bei Frauen mit 5 Kindern im Durchschnitt) steht auf Platz 141 von 187 im Human Development Index. Das junge Sambia (Unabhängigkeit 1964) gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Infektionsrate der Welt und zählt mit ca. 740 000 AIDS-Waisen zu den Waisenhäusern Afrikas. Englisch wird als Amtssprache gesprochen, was uns durch die verschiedenen Ethnien und Sprachen wie Nsenga, Tumbuka, Ngoni oder Bisa hilft. Ab Lusaka werden wir optional die Bahn oder den Asphalt nehmen. Sollte die TAZAR (Tansania-Zambia-Railway) aus technischen oder organisatorischen Gründen nicht auf Spur gehen, werden wir nicht auf der Linie von Cecil Rhodes fahren, sondern unsere eigene Spur vorbei am Lower Zambesi National Park hinterlassen. Sambia, welches vormals als Nordrhodesien bekannt war, bietet eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen in großen Nationalparks, hier ein Video. Wir durchqueren das Land der Wasserfälle auf ca. 1200 Kilometern von den Viktoriafällen aus, über den großen Luangwa Fluss, bis zum eigenen Wasserfall am Wegesrand ;-) 


Begeisterte kleine Zuschauer umgeben einen Endurofahrer

Enduroexpedition entlang des Malawisees

Mit den ersten Sonnenstrahlen machen wir uns auf die letzten Kilometer Richtung Nordost durch Sambia und zum Grenzübertritt nach Malawi. Unser Reisetag wird nur durch die Wartezeit am Grenzposten unterbrochen, welche wir nutzen können, um zu frühstücken, zu tanken, Zähne zu putzen und Postkarten zu schreiben. Mit viel Glück kommen wir zügig an die Reihe und somit um das Postkarten schreiben herum! Nach der Abwicklung der malawischen Grenzformalitäten beginnt die Durchquerung von Malawi. Über relativ gut ausgebaute Straßen fahren wir zum Malawisee. Runter von der Straße und entlang des Malawisees off-road bis zur Lodge. Der letzte Satz hat es in Sachen fahrtechnische Überraschungen in sich! Unsere Enduroreisen sind bekannt für einen "Kampftag" diese Etappe am Malawisee kann zur "Überraschungsetappe" werden! Am Ende dieser abenteuerlichen Etappe: Sprung in den See, Wunden lecken und lecker Krokodil essen, mit dem Blick auf die Artgenossen am See.

 

Entlang des Malawisees geht es zum nächsten Etappenziel

 

On the road durch Malawi und Tansania

Den Sonnenaufgang über dem Malawisee genießen wir bei einer Tasse Kaffee. Die Route führt an der westlichen Flanke des rund 30 000 Km² großen Malawisees entlang. Die Grenze zu Tansania werden wir wie schon gewohnt "pole pole" (Swahili: langsam) angehen. In der Zeit, in der die Grenzformalitäten abgewickelt werden, können wir die "Leckereien" des Songwe Grenzflusses genießen und noch einmal die beeindruckenden Szenen vor dem geistigen Auge abspielen lassen, bevor wir Malawi verlassen. Wie immer tanken, essen und Postkarten schreiben, bevor es wieder auf den Sattel und durch ein neues afrikanisches Land geht. Für den heutigen Nachmittag haben wir noch unendlich harte, afrikanische Kilometer auf Pisten vor uns. Dieser Tag wird uns mit seinen anspruchsvollen Streckenabschnitten lange in den Knochen stecken. Zum Sonnenuntergang erreichen wir die Kaffeeregion Tansanias, wo wir uns aufs Ohr hauen.


Nach einem solchen Tag lässt man am liebsten alles stehen und liegen

 

Reisetag durch Tansania

Frühstück mit frisch gebrühtem Kaffee direkt von der Plantage – wenn nicht jetzt, wann dann? Den Push-up-Effekt des Kaffees werden wir für die unendlichen Weiten Tansanias brauchen. Das Tagesziel heute ist der bekannte Ruaha Nationalpark, welchen wir über mehr oder weniger gut ausgebaute Strecken/Pisten bis zu unserem Nachtlager im 1000-Sterne-Hotel in Tansania erreichen. Wir durchqueren Tansania in Richtung Arusha. Auf dem Weg liegt der Ngorongoro Krater, welchen wir nach Absprache besuchen können. Bitte beachtet, dass die Safari NICHT in der Reisekalkulation inkludiert ist und von jedem selbst zu tragen ist! In Arusha befindet sich eine unserer wichtigsten Versorgungsstationen entlang der Transafrika-Tour: Joe's Freunde und Partner Sebastian und Alpha haben in der Motorradstation ein Dutzend Motorräder, die Overcross für seine Tansania-Motorradreisen nutzt. Entsprechend groß ist die Motorradwerkstatt. Jojo und Sebastian organisieren (just in time) die nötigen Materialien für die Inspektion und Reparatur an unseren Maschinen, sodass bei unserer Ankunft alles zur Wartung bereit liegt! Wir verbringen mit den Enduroprofis aus Tansania sicherlich eine entspannte Zeit und versuchen Sebastian mit in den Norden zu entführen ;-)  


Reparaturarbeiten führen uns in die Overcross-Motorradwerkstatt in Tansania

 

Vollgas am Kilimandscharo vorbei nach Nairobi 

Wenn die Sonne hinter dem Kilimandscharo auf geht, heißt es für uns Abschied nehmen. Es wird auf unserer Tour nicht die Zeit für einen Besuch der Serengeti sein, doch wir werden sicherlich wieder kommen....und dann... Vorbei am Mount Meru fahren wir weiter in Richtung Norden. Durch die ewige Weite bleiben Euphorbien das einzige Highlight, bis der Mount Longido auftaucht, an dem wir eine Rast einlegen, bevor wir die Grenze zu Kenia erreichen werden. Nach dem Grenzübertritt von Tansania nach Kenia erreichen wir Nairobi, wo wir in der Fanzi Road schon mit Ersatzteilen erwartet werden. Nach rund 6000 Afrika-Kilometern haben wir - sofern dies nötig ist - den Nachmittag über Zeit unsere Motorräder im Stadtzentrum von Nairobi mit neuen Reifen zu bestücken. Unser "Online"-Guide Jojo wird alles weitere aus dem "Off" organisieren. Am Abend werden wir mit ein paar Bikern aus Nairobi und dem Royal-Enfield-Importeur in der Kroko Bar dinieren und ein Krokodil verzehren. Was wir nicht schaffen, nehmen wir als "Dogi Bag" zur Wegzehrung mit. Gegen Abend ketten wir uns an die Bar und spülen den Staub die Lunge hinunter bis der Arzt kommt! Zeit zum schlafen haben wir genug... wenn wir wieder zu Hause sind ;-)

 

Der Kilimanjaro thront über der tansanischen Savanne
 

 

1001 Afrika-Kilometer.... 

Unser nächstes Ziel ist die Grenze nach Äthiopien. 1001 Kilometer Enduro pur, 1001 Kilometer quer durch Kenia bis die Sonne untergeht und wir das Lager aufbauen. Ein Tag, wie er härter kaum sein kann. Die Nacht im Zelt, keine Dusche, kein Frühstück und Kilometer runterreißen. Unsere Wegbegleiter sind Elefanten, Giraffen und die anderen Irren vor Dir auf der Reise-Enduro, die heute wieder mal an Ihre Grenzen kommen werden. Die Sonne über Kenia geht auf und der Tag beginnt, wie der letzte geendet hat, bis die Grenze zu Äthiopien erreicht ist. Uns erwartet gemessen an der Einwohnerzahl der größte Binnenstaat der Welt, welcher auf dem Human Development Index den Platz 173 von insgesamt 187 Ländern einnimmt. Äthiopien zählt zu den ärmsten Ländern der Welt, welches durch Rodung und den Fall der Kaffeepreise mit der Subsistenzwirtschaft bis über die Hungergrenze herabgewirtschaftet wurde. Es stellt sich die Frage, ob man ein Land bereisen sollte, in welchem laut laut WHO und UNICEF nicht einmal jeder zweite Äthiopier Zugang zu sauberem Trinkwasser hat?  Ein klares JA: Über den Individualtourismus, wie wir ihn durchführen (im besonderen auf dieser Tour) gelangen Devisen auf dem direkten Weg zu den Menschen, die es am meisten benötigen. Laut Weltbank lebten im Jahr 2000 noch 56 Prozent der Bevölkerung von weniger als $1,25 pro Tag. Im selben Jahr wurden von der IDA (Weltbank Fonds für die Ärmsten)  60% der Straßen als gut oder befriedigend eingestuft. Diese Daten sind sicherlich veraltet, die aktuelle Situation werden wir bei der Durchquerung von Äthiopien selbst erleben. Wir sollten uns darauf einstellen, dass die Infrastruktur in dem unterentwickelten Land für uns ein ein langer und beschwerlicher Weg werden wird. Dieses Land wird zusammen mit dem Sudan sicherlich ein unbeschreibliches Erlebnis auf der Motorradexpedition durch Afrika sein. 

 

Auch unvorhersehbare Schlammschlachten gehören zum Touralltag 

 

Motorrad-Reisetag in Äthiopien

Der Schlagbaum nach Äthiopien geht hoch und wir starten durch in Richtung Addis Abeba. Die karge Landschaft wird grüner und saftiger, ein Gebiet mit hoher Löwen-, Hyänen-, Giraffen- und Elefantenpopulation und stellenweise katastrophalen Pisten und Straßen. Es gibt genügend zu sehen und zu fotografieren, auch wenn wir zehn Stunden am Tag on tour sind. Stopps für Fotos und Nationalparks, wie den Abidjatta-Shalla Nationalpark werden wir uns gönnen, sofern wir "in time" sind! Zeit für die ein oder andere Rast wird mehr oder minder knapp bemessen sein, wenn wir Stunde um Stunde, Kilometer für Kilometer die afrikanische Landschaft von Horizont zu Horizont durchqueren. Kurzer Stopp zum tanken, essen und Wasservorräte auffüllen. Und weiter führt uns die Motorradexpedition, weiter dem Norden mit einer erbarmungslosen Wüste entgegen. Duschstopp im afrikanischen Großstadtdschungel Addis Abeba. Die nächtlichen Konferenzen der Stadthunde über den Dächern von Addis hallen durch die Höfe und Straßen der Stadt bis zum Sonnenaufgang. Wie bei unserem Politiker wird gebellt bis der Arzt kommt, keiner kann sich kurz fassen und jeder will das letzte Wort haben, auch wenn es nur ein inhaltlich leeres Gebelle ist. Wer in einer afrikanischen Nacht schon einmal auf einem Dach übernachtet hat oder diese in einem billigen Stundenhotel zwischen Kakerlaken, Flöhen und eben jenem Hundegebell zugebracht hat, der weiß warum wir uns für die heutige Nacht ein Vier-Sterne-Hotel gönnen. Auf der anderen Seite sind wir nach dem Höllenritt so gebürstet und gebügelt, dass wir sicherlich auch in jeder Kaschemme gut schlafen würden.

 

Äthiopien: Schaut Euch diese Weite an!

 

Auf dem Weg zum Ursprung des blauen Nils

Vorbei am Merkato, mit ca. 100 Hektar einer der größten Märkte in Afrika, der TÄGLICH von einer Viertelmillion Menschen besucht wird. Frisch versorgt mit Wasser und Brot machen wir uns über die äthiopischen Pisten her. Unser erstes Etappenziel ist das alterwürdige Gonder, wo wir den Abend an der Fasilidas-Burg mit den äthiopisch-orthodoxen Christen das Timkat-Fest im sagenumwobenen Bad von Fasilidas feiern könnten, wenn wir am 20. Januar schon da wären... was eher unwahrscheinlich ist, jedoch auf dieser unvorhersehbaren Expedition möglich sein kann! Das Epiphanienfest mit der Prozession und Feierlichkeit zur Taufe von Jesus Christus und der in 1830 Metern Höhe gelegene Tanasee, dessen Abfluss im Ort Bahir Dar der Ursprung des blaue Nils ist, sind sicherlich die Highlights, welche wir auch nach der Feierlichkeit besichtigen werden. Vor rund 2000 Jahren lebten ca 400 000 San in Afrika, wovon noch ca. 100 000 im südlichen Afrika leben. 1652 begannen die Niederländer mit der Vernichtung der Pygmäen in der Kapregion, von welcher wir gestartet sind. Heute sind wir ca. 10 0000 Kilometer weiter nördlich, am Ende ihres Jagdgebietes angekommen. Sicherlich durchstreifte ein einziger San nicht ganz Afrika für die Jagd, dennoch legte ein San-Jäger 4 000 Kilometer pro Jahr zurück! Das entspricht gefühlt der durchschnittlichen Kilometersumme eines Warnwestenfahrers ;-)

 

Eine der berühmten Felsenkirchen Äthiopiens

 

Vom Busch in die Wüste, von Äthiopien in den Sudan

Die Pisten Äthiopiens und die letzte Nacht werden uns noch schwer in den Knochen stecken. Der heutige Fahrtag ab der sudanesischen Grenze bis nach Khartum wird eher ein langer und eintöniger. Wir durchqueren den Süden in einem Tag auf Asphalt bis in die Hauptstadt des Sudans, wo wir kurz vor Sonnenuntergang eintreffen werden.


Grauer Asphalt durchzieht die unbarmherzige Wüste des Sudans

 

Durch die Nubische Wüste

Entlang dem "Sudan Express" werden wir die Nubische Wüste, welche bei den Kopten auch als "Taseti" (sandiges Bogenland) bezeichnet wurde, auf ca. 1000 Kilometern durch das ehemalige Königreich von Nobatia durchqueren. Das Wüstengebiet zwischen dem dritten Nilkatarakt und Khartum, gilt als Hochkultur des Alten Ägypten. Im Wüstenland der hochgewachsenen hamitischen Nubier begegnen wir kulturhistorische Relikte der antiken Pyramiden, Gräberstädte und Tempelruinen, welche vor unserer Zeitrechnung aus der Kulturblüte des Königreichs von Kusch entstanden. Übernachten werden wir in oder bei der ältesten Totenstadt der Königsnekropole des Reiches von Kusch. Ein letztes mal Auffüllen der Wasser- und Benzintanks im Sudan. Voll betankt geht es wieder zurück in die erbarmungslose Wüste, die sicherlich unsere letzten Kräfte einfordern wird, bevor wir die Grenze an der Eisenbahnstation 1 zum Königreich der Pharaonen überschreiten.

 

UNESCO-Weltkulturerbe: Antike nubische Pyramiden aus der Zeit des Reichs von Kusch
 

 

Grenzübertritt nach Ägypten

Inschallah wird uns die Fähre in den Morgenstunden schon empfangen. Nach dem "auszollen" der Motorräder in Wadi Halfa können wir die Maschinen an Bord tragen und auf dem Ponton oder Barge (das ist abhängig davon welches einsatzbereit ist) eine (old school) Überfahrt genießen. Auf der Transafrika-Endurotour wird dies unser Kerntermin sein. Die Grenzsituation zwischen Ägypten und Sudan kostet jedem Reiseveranstalter den letzten Nerv! Vielleicht ist das der Grund, warum keiner die Durchquerung anbietet? Wir verlassen den Nubiasee und kommen mit dem Grenzübertritt nach Ägypten zum Nassersee. Vor uns die Hafenstadt Abu Simbel und ein Behördenmarathon, um die Motorräder in Ägypten zuzulassen und neu zu versichern. Mit unseren neuen ägyptischen Nummernschildern können wir dann nach Abu Simbel zur lang ersehnten Dusche einfahren.


Überfahrt nach Ägypten: Was Nerven kostet, zahlt sich hoffentlich auch aus 

 

Auf den Spuren der Pharaonen

Wir verlassen Abu Simbel auf Teerstraßen in Richtung Norden entlang der Sahara. Die Wüstenwelt mit ihren vereinzelten Vulkankratern wechselt sich ab mit den eintönigen Luftspiegelungen der Sahara und der Langeweile der Teerstraße, die sich bis hinter den Horizont zieht. Nach 250 Kilometern ist der Checkpoint Assuan erreicht. Endlich ein paar Kurven und der Staudamm von Assuan ist erreicht. Auf der Khazan Assuan Road überqueren wir den Nil und folgen ihm nordwärts bis zum Tal der Könige an der Lebensader Ägyptens. Luxor, größte Stadt Oberägyptens, wird für uns der letzte Versorgungsstützpunkt sein. Ab Luxor ist es nur noch ein "Katzensprung" durch das Land der Pharaonen. Die Nacht werden wir unweit des Karnak-Tempels verbringen und am Folgetag entscheiden, ob wir das Schiff auf dem Nil nehmen oder das Land wie geplant mit der Enduro durchqueren.

 

Auf den Spuren der Pharaonen

 

Entlang des Nils nach Kairo

Wir verlassen den grünen Nil-Gürtel und tauchen in den frühen Morgenstunden in die Arabische Wüste (Teilwüste der Ostsahara) ein. Wir durchqueren die Wüstenzunge von Quena mit den Enduros, sofern die Pistenverhältnisse und unsere Kondition dies zulassen. Entlang des Nils reisen wir weiter zu unserem großen Etappenziel: Kairo. Die Straßen werden belebter und man spürt förmlich die Metropole, die sich mit den Menschenmassen auf den Straßen ankündigt. Westlich des Nils sehen wir schon von weitem die Pyramiden von Gizeh. Ein großes Ziel ist erreicht. Wir stehen vor der Sphinx und den Pyramiden, das Etappenziel Afrika ist nach rund 12 000 Kilometern geschafft und wir haben den "schwarzen" Kontinent einmal in der Länge durchquert!  Zeit für ein gutes kaltes Bier.

 

Ausritt zu den Pyramiden von Gizeh bei Kairo

 

On the Road zum Ziel: Alexandria

Die letzten Kilometer durch Ägypten können wir entspannt angehen. Die Strecke von Kairo nach Alexandria besteht aus gut ausgebauten Asphaltstraßen. Zeit zum Entspannen und die Reise noch einmal Revue passieren zu lassen. Wir werden in Alexandria von Ali empfangen, mit dem wir Abendessen gehen, bevor wir einchecken und am nächsten Tag die Motorräder zum nervenzehrenden ägyptischen Zoll bringen, wo bereits der Container auf uns wartet.


Das Mittelmeer bei Alexandria

Zurück nach Kairo

Für den Rückflug geht es zunächst nach Kairo zurück und von dort aus mit dem Flugzeug in Richtung Heimat.

 


HIER, geht es zu den Filmen der Trans Afrika Expedition.


... ENDE GELÄNDE!

 

 




All unsere Reisebeschreibungen sind als Tourvorschlag zu verstehen. Der genaue Reiseverlauf kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden, wobei wir natürlich stets bemüht sind den beschriebenen Reiseverlauf einzuhalten.

 

Welche Leistungen bekommst Du?

Transafrika-Motorradexpedition Basispaket:

Basispaket:

  • Vortreffen in Tübingen im OVERCROSS Büro
  • Alle Camp & Lodge Übernachtungen im Doppelzimmer
  • Frühstück und Abendessen aus der Expeditionsküche
  • Deutschsprachiger Tourguide
  • Guiding in zwei Gruppen, on und oder off Road somit täglich frei wählbar
  • Ersatztourguide innerhalb von 48 Stunden einsatzbereit
  • Absicherung der medizinischen Versorgungskette
  • 24 Stunden Notruf- und Rettungsdienst (Deckungssumme:bis 50.000,- €)
  • Bereitstellung eines Satellitentelefons auf Tour
  • Reisesicherungsschein
  • 24 Std. Online Tourguide   
  • Angehörige und Freunde erhalten einen OVERCROSS Satelliten-Live-Tracking Zugang
  • Kartenmaterial
  • Tourmappe und Tourinformationen zur Vorbereitung
  • Ausrüstungs- und Packliste zur Vorbereitung von Fahrer und Motorrad
  • Nachtreffen der Transafrika Expedition

 

Upgrade 1

Nur zusammen mit Basispaket buchbar

Fly and drive mit dem eigenen Bike

  • Transport des Motorrades von Deutschland nach Südafrika
  • Transport des Motorrades von Ägypten nach Deutschland
  • Verpackung und Verladekosten der Motorräder von Ägypten nach Tübingen
  • Transpotkostenübernahme (ohne Versicherung) deiner Ausrüstungsgegenstände im Container
  • Sicherheitscheck/Sniffer, Röntgen und Handsearch
  • Zollabwicklung und Kosten in Deutschland
  • Zollabwicklung und Einlagerung in Südafrika und Ägypten
  • 24 Stunden Ersatzteile und Logistik Support
  • Flug von Deutschland nach Südafrika
  • Flug von Ägypten nach Deutschland
  • Flughafentransfer in Südafrika und Ägypten
  • Unterstützung bei Beantragung des Carnet de Passage (es wird keine Hinterlegung/Bankbürgschaft von uns übernommen!)

​Wichtig: Bei Tourbuchung ist das Flugticket automatisch mit gebucht und dies zu 100% NICHT stornierbar!

 

Upgrade 2

Nur zusammen mit Basispaket buchbar

Motorrad Expedition mit der Leihmaschine: "All in" (inkl. Upgrade 1)

  • Voll ausgestattete Reiseenduro inkl. Koffer (Trax Alukoffer von SW- Motech mit 37 Liter Füllmaß) und Tasche (eine Drybag Tasche ebenso von SW-Motech mit 35 Liter Füllmaß) für diese Reise
  • Motorrad-Vollkaskoversicherung (mit 2000,- € Selbstbehalt)
  • Übernahme von neuen Reifen, Inspektion, Ersatzteilversand
  • Organisation aller Grenzformalitäten für das Motorrad
  • Motorrad- und Fahrertransport bei Ausfall zum nächsten Versorgungspunkt
  • Organisation und Kosten aller Visa
  • Grenz und Straßenmaut sowie anfallende Versicherungskosten an der Grenze
  • Carnet de Passage (inkl. Hinterlegung von OVERCROSS im Wert von ca. 3.200,- €)

Wichtig: Bei Tourbuchung ist das Flugticket automatisch mit gebucht und dies zu 100% NICHT stornierbar!

 

Upgrade 3

Nur zusammen mit Basispaket buchbar

Begleitung im Expeditions-/Begleitfahrzeug:

  • Voll ausgestatteter 4x4 Expeditions Geländewagen für max. 3 Teilnehmer
  • Transport des Fahrzeuges von Europa nach Afrika und zurück nach Europa
  • Organisation aller Grenzformalitäten
  • Ein- und Auszollung des Expeditions Geländewagen inkl. Gebühren
  • Flughafentransfer in Kenia und Ägypten
  • Flug von Deutschland nach Südafrika
  • Flug von Ägypten nach Deutschland
  • Inklusive Treibstoff

Wichtig: Bei Tourbuchung ist das Flugticket automatisch mit gebucht und dies zu 100% NICHT stornierbar!

 

Upgrade 4

Nur zusammen mit Basispaket buchbar

  • *Voll ausgestatteter 4x4 heavy duty Expeditions Geländewagen ab ZWEI Teilnehmer inkl. Dachzelt & Campingausstattung
  • Wochenende bei OVERCROSS zur Fahrzeug Einweisung und Fahrtraining inkl. technischer Anleitung und Übernachtung
  • KFZ Mechaniker im Tourguidefahrzeug der bei Bergung, Wartung und anfallende Reparaturen mithilft
  • Kostenlose Fahrzeugabholung bei Abbruch durch Krankheit von jedem Punkt der Transafrika Expedition
  • 24 Stunden über OC Notfall Rettungsdienst inkl. Kostenübernahme der Luftrettung bis € 100 000.-
  • Vollkaskoversicherung und Steuer für den Mietgeländewagen mit € 2000.- Selbstbehalt.
  • Fahrzeugtransport von Tübingen nach Südafrika und von Alexandria zurück
  • Organisation & Kosten der Grenzformalitäten für Person und Fahrzeug
  • Optional kostenfrei früherer Einstieg / Ausstieg bei der Expedition
  • Verzollung des Expeditions- Geländewagen inkl. Gebühren
  • Flughafentransfer in Ägypten von Alexandria nach Kairo
  • Transkontinental Flug von Deutschland nach Südafrika
  • Transkontinental Flug von Ägypten nach Deutschland
  • Absicherung der medizinischen Versorgungskette
  • 24 Stunden Ersatzteile und Logistik Support
  • Treibstoff Öl und Reparaturkosten inklusive
  • Spezielle Infomappe zur Vorbereitung
  • Inkl. Carnet de Passage (ca.€ 6000.-)
  • One Way Miete des Fahrzeugs

 

Nicht enthalten:

  • Treibstoff
  • Strafzettel
  • Restaurant und Bar Besuche
  • Getränke
  • Souvenirs und andere private Ausgaben
  • Organisation Verlängerung/ frühere Anreise in Südafrika/spätere Abreise aus Kenia
  • Zusätzlich anfallende Kosten beim Zoll im Fall von Sonderbehandlung der Container
  • Alles was nicht in der Leistungsbeschreibung aufgeführt ist!
 

Landesinformationen

Klicke hier für Landesinformationen zu Ägypten, Kenia, Südafrika, Sambia, Äthiopien, Tansania, Malawi, Simbabwe, Sudan, Lesotho, Swasiland

Häufige Fragen zur Tour:

  • Was bedeutet das IERCC Rettungspacket?

    GEOS ist ein Dienstleister der mit dem dafür bereitgestellten Internationalen Notfallzentrum (International Emergency Response Coordination Centre - IERCC) in Houston, Texas, den SOS Notruf und sendet bei Bedarf Rettungskräfte zu Ihrer Hilfe.

    Das IERCC ist 8760 Stunden (also 365 Tage) im Jahr mit geschulten Mitarbeitern besetzt, die ihrerseits mit dem Koordinator von OVERCROSS und den Vertraglichen Notfalldiensten weltweit in Verbindung steht und sicher stellt, dass man im Notfall effizient auf die jeweilige Situaltion reagieren kann und der Teilnehmer die erforderliche Hilfe erhält. Die durchschnittliche Reaktionszeit (die Zeit, die benötigt wird, um den Notruf an die entsprechenden Rettungsdienste weiterzugeben) nach Eingang des SOS Notrufs liegt in der Tat bei nur 11 Minuten, egal wo wir uns auf der Tour befinden. Der IERCC gleichen nach Eingang des Notrufesund die Daten mit der OVERCROSS Zentrale in Tübingen ab, wenn wir sichergestellt haben, dass es sich NICHT um einen falschen Alarm handelt, leiten wir die kostspielige Rettungsaktion ein!

    Nach Ermittlung des Standortes erhalten nach ca. 30 Minuten die Lokalen Rettungsdienste / Flugwacht etc. grünes Licht für den Einsatz.

    Nachdem der Teilnehmer im Krankenhaus ist und die Diagnose vorliegt, entscheidet der medizinische Dienst ob der Teilnehmer ausgeflogen wird oder im Zielgebiet versorgt werden kann. Sobald wir den Staatsquote des Gesundheitszustandes haben informieren wir die Angehörigen und buchen auf Wunsch den nächsten Flug zum Patienten ins jeweilige Krankenhaus sowie den Transfer zu und ein Hotel in Ihrer Nähe.

  • Was passiert bei Verletzungen /Abbruch:

     Bei Verletzungen wird der Patient notversorgt, in die nächste Klinik gebracht und zurück gelassen, sofern die Verletzungen nicht zu schlimm sind und der Teilnehmer bei vollem Bewusstsein ist. Bei starken Verletzungen oder wenn der Teilnehmer nicht 100% zurechnungsfähig ist wird der Patient ausgeflogen, wenn nicht mit der fliegenden Ambulance, dann mit dem Linienflug. Jeder Teilnehmer muss daher eine ADAC Plusmitgliedschaft oder eine gleichwertige Unfall- Auslandskrankenversicherung haben!

    ADAC Ambulance Weltweiter Rettungsdienst für ADAC Plus Mitglieder

    Bild: OVERCROSS ADAC Ambulance Service

  • Kann man während der Motorrad Expedition durch Afrika austeigen?

    Aussteigen während dieser harten Motorradexpedition ist mit einem gewißen organisatorischen Aufwand jederzeit möglich! Solltest Du nicht mehr fahren können oder wollen, so werden wir dein Motorrad verladen und dich mit dem Versorgungsfahrzeug zur nächsten Stadt transportieren. Während der Fahrt in die nächste Stadt mit Landebahn wird unser "online Tourguide" ein Rückflug nach hause oder im Notfall zum nächsten Versorgungstützpunkt organisieren. Kosten für Flug und Motorradtransport musst du bei Tourabbruch selbst übernehmen. Evakuierungs- und Rücktransportkosten durch Notfall (Unfall Krankheit) etc. sind bis zu € 100 000.- Pro Person mit der Teilnahmegebühr abgedeckt!  Für die Expeditionsteilnehmer, die die Motorräder von OVERCROSS haben, berechnen wir bei Abbruch eine Rücktransportpauschale von € 1 800.- für den Transport unabhängig davon, ob es das eigene oder an Stelle der eigenen eine Andere OVERCROSS Maschine mit dem Versorgungsfahrzeug, Container, oder mit dem Flugzeug zurücktransportiert wird.  Teilnehmer mit eigenen Motorräder haben bei Abbruch mit Rücktransportkosten zwischen €1800 und €3500.- zu rechnen.

    Motorrad Transport von und nach Afrika bei Motorradreise mit OVERCROSS
    Motorrad Transport in Afrika

  • Was passiert bei Bürgerkrieg etc.

    Na dass würde gerade noch fehlen! Das Team zuhause hat unsere Route und weiß den Streckenverlauf Tag für Tag! Gleichzeitig verfolgen unsere Kollegen im Tübinger Büro unsere Tour in Echtzeit über einen Peilsender! Auf der Tour verfügen wir über ein Notsignalmessanger, welches dem OVERCROSS Team ermöglicht uns über einen möglichen Bürgerkrieg in Kenntniss zu setzen, was zu Folge hätte, dass wir die Tour abändern oder abbrechen.

  • Motorradunfall out of nowhere

    In Afrika einen Motorradunfall zu haben ist nicht unüblich, die medizinische Versorgung im Süden Afrikas ist weitgehend gut. Dennoch kann es passieren, dass wir " out of nowhere" einen Sturz haben und der Fahrer so schwer verletzt ist, dass ein Transport ins nächste Krankenhaus nicht möglich ist. In diesem Fall wird der Teilnehmer notversorgt und das Notrufsystem aktiviert!

    Für diese Tour haben wir ein Notruf System eingerichtet, welches uns ermöglicht den Patienten mit dem Helykopter oder dem Buschflieger von jedem Punkt der Tour zu bergen und in die nächste Klinik fliegen zu lassen. Die Bergungskosten herfür sind bis zu  € 50 000.- gedeckelt!

  • Gibt es unterwegs die Möglichkeit die Reifen zu wechseln und das Motorrad warten zu lassen?

    JA und nein! Wir haben auf dem Weg drei Stützpunkte eingerichtet wo wir mit Ersatzteilen versorgst werden können! Nein es wird niemanden geben der dein Motorrad wartet. Wenn du am Abend fix und fertig von den langen und teilweis schweren Etappen bist dann darfst DU dein Motorrad auch noch warten. In Kenia machen wir eine Inspektion an unseren Motorräder wo du die Möglichkeit hast Simmeringe, Kupplung, Reifen oder alles zusammen zu wechseln!

  • Kann ich mit einer BMW R1200 GS auf die Afrika Tour gehen

    Die BMW R 1200 Gs ist wie die Vorgänger Modelle für Long distance Touren gebaut. Es ist nicht eine Frage der Marke oder des Motorradtyps! Du kannst auch mit der Horex fahren, wenn du fahren kannst!

    Reise mit dem Motorrad und Toyota durch Afrika

  • Wann ist Start der Tour und kann ich früher dazu stoßen und später früher aussteigen?

    Die Tour beginnt mit dem Vortreffen im Mai. Hier gibt es das erste Fahrtraining, Infomappe, Tourbesprechung, Workshop und drei Stunden mit dem personal Fitness Trainer der euch die Übungen Zeigen wird um euch für die Tour "fitt zu machen"

    Tourstar in Südafrika ist am 26. Dezember!

     

    Du kannst gerne früher runter fliegen und du kannst auch gerne auf dem Weg nach hause jederzeit wieder aussteigen!

     

  • Wieviel Teilnehmer kommen mit? Bzw findet die TourMotorrad Expedition statt?

    Ab 6 Teilnehmer gegen einen Aufpreis von € 300.- Ansonsten ab 8 Teilnehmer bis MAX 10 Motorradfahr!

    Über 10 Motorradfahrer müssen wir einen weiteren Guide und ein Versorgungsfahrzeug mit on Tour nehmen!

  • Strecke, Anteil Asphalt und Schotter ich hoffe nicht nur Asphalt

    Der Tourplan ist denkbar einfach: Schotter bis der Arzt kommt und wenn der arsch wund ist dann Asphalt als Pflaster und zum Kilometer schlucken!

    Wir können derzeit über die Geschwindigkeit der Chinesischen Bautruppen nur spekulieren, doch es wir in Afrika Asphaltiert was die China Dampfer nicht verblasen ;-) All Made in China ;.)

     

  • Gibt es Ausweichrouten bei bei Problemländer z.B. Süd-Sudan

    Ja die gibt es und wir werden hier interaktiv reagieren!
    Tour und Reiseroute wird während der Tour vom Büro aus geleitet, wir bekommen dann immer Tagesaktuelle Infos für den Fall der Fälle. Die Jungs im OVERCROSS Office wissen 24 Stunden um die Uhr wo wir sind und haben 24 Stunden um die Uhr das Notfall Telefon am Mann. Das heißt wenn es eine Krisenmeldung aus einem Land gibt, ein Zunami kommt etc. dann wissen wir es mit einer Zeitverzögerung von..... ok für einen Zunami könnte es vielleicht zu spät sein ;-) 

  • Was für ein Töff macht für die Afrika Expedition Sinn?

    Das Beste Motorrad ist sicherlich die HP2 Old School BMW 2 Ventieler
    Leckerbissen ist natürlich Auch die HP 2 Vierventieler
    KTM LC8 Sprich 950 990 oder Yamaha XT 660 ist auch ein sehr gutes Preis Leistungs Verhältnis!
    Die oben genannten Moppeds sind sehr Sexy, Reichweite braucht jedes Mopped 300 Kilometer MINIMUM daher + Zusatzkanister!!!

  • Reservereifen mitnehmen ?

    Du brauchst keine Reifen oder Ersatzeile für die Trans Afrika Tour mitnehmen.
    1. Hast du eh immer das falsche Ersatzteil dabei und zweitens stören die Reifen von der Optik ;-)
    2. Ersatzteile organisieren die Logistik Jungs von OVERCROSS in ZA und TÜ
    3. Wir haben auf der Tour ein Logistik Punkt an dem wir alle Motoräder neu besohlen und Inspektion machen.

    Ersatzteile in Afrika zu beschaffen ist meist enorm Zeit aufwendig, daher Pick and drop to Pick and Play

  • Es gibt keine Versicherung die mir für Afrika eine Haftpflichtversicherung ausstellt, kann das sein? wie geht das? ohne fahren?

    Ja das ist richtig: In manchen Ländern Afrikas kann man eine Versicherung für ein Paar Euro Direkt an der Grenze abschließen. Die günstige Variante ist die COMESA-Versicherungen (Yellow Card) welche nur für Fahrzeuge mit Kennzeichen eines COMESA-Mitgliedsstaates erhältlich ist. Mehr Info findest du unter http://www.comesa.int/
     

     

  • > > > 2. Carnet für die zu bereisenden Länder über ADAC ausstellen lassen oder macht Ihr das? lt. Info ADAC ist das für Libyen schwierig und muss über Botschaft beantragt werden.

    Das Carnet macht jeder selbst. Libyen ist (Stand 214) in sofern kein Problem, da das Fahrzeug bei Einreise in den Pass ein gestempelt wird und an der Grenze eine Pflichtversicherung abgeschlossen werden muss, die in zu Karlheinz Gaddafi's Zeiten der Regel den Geschädigten nicht entschädigte.

  • Visa beantragen, macht Ihr das oder kümmere ich mich selbst?

    Es kann jeder selbst machen oder gegen € 130.- einen Visadienst beauftragen oder OVERCROSS beauftragen.

  • Kann die Trans Afrka Motorradreisen auch auf fünf wochen verlängert werden?

    Prinzipiell JA: Die Teilnehmer können bei der Motorradreise durch den afrikanischen Kontinent gerne auch eine Woche länger buchen wenn:

    1. Alle anderen Teilnehmer dies auch können /wollen
    2. Du vor oder nach der Tour eine Woche dran hängen möchtest


     

Häufige Fragen zum Reiseland:

  • Welche Impfungen werden empfohlen?

    Da wir keine Ärzte sind können wir dich hier nur weiterleiten z.B. an deinen Hausarzt oder das Tropeninstitut. Dort findest du aktuelle Infos und gute Tipps.

  • Wie lange vor Reiseantritt kann ich eine Reiserücktrittsversicherung abschließen?

    "Jeder Versicherungsvertrag muss sofort bei der Reisebuchung spätestens jedoch 30 Tage vor Reisebeginn abgeschlossen werden. Liegen zwischen Reisebuchung und Reiseantritt 30 Tage oder weniger, muss der Abschluss spätestens am 3. Werktag nach der Reisebuchung erfolgen. Geschieht dies nicht, kommt trotz Prämienzahlung kein Vertrag zustande. In diesem Fall steht der gezahlte Betrag dem Absender zu."

    "Der Versicherungsschutz beginnt mit der Zahlung der Prämie."

    "Der Versicherungsvertrag und der Versicherungsschutz enden bei Reiseantritt."

    Quelle: Hanse Merkur Reiseversicherung AG (Stand: 21.08.2014)

  • Was ist der Unterschied zwischen Reiserücktritts- und Reiseabbruchsversicherung?

    Reiserücktrittsversicherung
    Um Stornokosten zu vermeiden sollten Sie diese Versicherungen auf jeden Fall abschließen.

    • Absicherung der Stornokosten bei Nichtantritt der Reise
    • Versichert aktuelle Ereignisse, wie z.B. das Eintreten unerwarteter konjunkturell bedingter Kurzarbeit, schwere Unfallverletzung, unerwartete und schwere Erkrankung, Schwangerschaft, Impfunverträglichkeit, erheblicher Schaden am Eigentum
    • Besondere Ereignisse sind versichert (z.B. die Einreichung einer Scheidungsklage, gerichtliche Vorladung, das Nichtversetzen eines Schülers und sogar die schwere Erkrankung eines Hundes welcher zur Reise angemeldet ist)
    • Erstattung von Umbuchungskosten aus sonstigen Gründen (bis 42 Tage vor Reiseantritt, 30 €)
    • Anteilige Erstattung des Einzelzimmerzuschlages bei Teilstorno eines Doppelzimmers

     

    Reiseabbruchsversicherung bzw. Urlaubsgarantie
    Um auch während der Reise abgesichert zu sein empfehlen wir die Reiseabbruchsversicherung!

    • Volle Reisepreiserstattung + Rückreisemehrkosten bei Reiseabbruch (innerhalb der ersten Hälfte der Reise/ max. bis zum 8. Reisetag)
    • Erstattung nicht genutzter Reiseleistungen bei verspätetem Reiseantritt
    • Anteilige Reisepreiserstattung bei Unterbrechung der Reise
    • Erstattung der Mehrkosten bei verspäteter Rückreise
    • Verkehrsmittelverspätung ist versichert

     

    Die Reiserücktrittsversicherung ist also nur bis Reiseantritt gültig. Danach greift dann die Reiseabbruchsversicherung bzw. die Urlaubsgarantie.

  • Wie lange muss mein Reisepass noch gültig sein?

    Bitte den Reisepass unbedingt auf Gültigkeit überprüfen! Er muss in den meisten Ländern bis mindestens 6 Monate nach Ausreise gültig sein. Bitte aber im Einzelfall auf der Seite des Auswärtigen Amtes, der Website der zuständigen Landesvertretung nachschauen oder von ihr erfragen.

  • Was versteht man unter Wüste und welche Arten gibt es?

    Trockenwüsten verhindern durch ihren Wassermangel das pflanzliche Wachstum. An den Wendekreisen bei ca.23,5 Grad existieren sogenannte Wendekreiswüsten wie zum Beispiel die Sahara. Die dort auftretenden Hochdruckgebiete lösen die Wolken auf und es kommt deshalb zu keinem Niederschlag. Diese Hochdruckgebiete kommen durch die innertropische Konvergenzzone zustande. Durch die starke Sonneneinstrahlung wird in der Äquatorregion besonders stark erwärmt, daher verdunstet viel Wasser was den Niederschlag verhindert. Absteigende Luftmassen bewirken eine Auflösung der Wolken.

    Die unterschiedlichen Wüstenarten die wir bereisen sind: Stein-, Kiesel-, Salz- und die Sandwüste.

    Stein- oder Felswüste:

    Auch als Hammada bezeichnet ist von der Beschaffenheit übersät mit dicht blockigem, kantigem Feingestein- oder groberen Felsmaterial. Diese Hamada ist das Ergebnis der physikalischen Verwitterung und der Verwehung des Feinmaterials. Oftmals sind diese Felswüsten mit Geröll bedeckten Hochflächen durchzogen, die selbst mit einem gut ausgebauten heavy duty Off Roader kaum passierbar sind. Auf unseren Geländewagen Safaris reisen wir meist auf alten Karawanenstraßen, die man gewöhnlich wie in anderen Wüstenformen an den kleinen Steinpyramiden erkennen kann die meist auf erhöhungen als Wegzeichen von den Nomaden und Karavanen Führern aufgestellt wurden. Entlang der Sandwüste werden diese meist verweht und man erkennen kann die alten und neuen Routen an Kamelgerippen, alten Reifen und dem ein oder anderen verlassenen Autogerippe die, die "Pisten" säumen. Ein typisches Bild ist die dunkel gefärbte und glatt geschliffene Oberfläche der Gesteine einer Felswüste, auf Grund der glatt glänzenden Oberfläche spricht man hier auch von Wüstenlack, der durch die Sonneneinstrahlung und der permanenten schleifung durch den feinen Wüstensand entsteht.

    Kieswüste:

    In der Westsahara heißen sie Reg, in der Zentralsahara nennt man sie Serir. Kieswüsten entstehen nach Erosion von Stein- oder Felswüsten oder durch die Ablagerung von Kies wo vor Jahrmillionen noch Gletscher waren. Eine weitere Ursache ist ein physikalischer Effekt, an der Oberfläche sammeln sich immer größere Gesteine, da die kleineren Steinchen oder auch Sandkörner viel leichter nach unten wandern. Dieser Vorgang ist in der Wüste über Jahrtausende entstanden, da Feuchtigkeit, Wind und die Temperaturunterschiede für die Bewegung der Sandkörner sorgen. Bei der Durchquerung dieser Kieswüsten sieht man noch nach Wochen die Fahrspuren von den Stollenreifen der Motorräder oder die Fahrspuren der Geländewagen und Expeditions LKW.

    Salzwüste

    Chott el Jerid ist wohl der größte und bekannteste Salzsee in Tunesien.Der Begriff Chott wird auch in Algerien verwendet und in der zentralen Ostsahara wird die Salzwüste auch Sebkha genannt. Salzwüsten entstehen meist in ariden, abflusslosen Sedimentbecken durch starke Verdunstung. In der Magreb Region ist der schichtförmige Unterboden für die Bildung eines Chotts förderlich, welcher durch seine Tonartige Konsistenz eine Versiegelung der Bodenfläche fördert. Sehr viele Wüsten des Typs liegen im Iran und Zentralasien. Salzwüsten und vorallem feuchthaltige Salzwüsten wie zum Beispiel der Chott el Jerid sind schwer bis gar nicht passierbar. Abhängig von der Tiefentrocknung durch die Sonneneinstrahlung ist die Salzkruste / Oberschicht bedingt befahrbar. Bei Vertiefungen von oftmals nur wenigen Zentimeter entstehen "Sumpffelder und Tümpel" die in jedem Fall nicht durchfahren oder durchwandert wehren sollte. Das salz entsteht meist durch herunter geschwemmten Ablagerungen durch anliegende Erhöhungen / Gebirge, die oft reichlich Salz enthalten, in abflusslosen Senken wie z. B. der Qattara-Senke sammelt sich naturgemäß als salzangereicherte Ton- und Lehmflächen an. diese Oberfläche nennt man  Salztonebene bzw. Alkaliflats. Nach Niederschlägen die meist in den Wintermonaten sind wandelten sich diese zu Salzseen.

    Die Sandwüsten:

    Der Erg wie in der Westsahara und in der libyschen Sahara genannt wird ist eine Sandwüste deren Oberfläche überwiegend aus Quarzsand besteht. Dieser Quarzsand entsteht durch Bodenerosion einer Kieswüste. Durch die absolute Trockenheit sind die Lebensbedingungen in Sandwüsten auf Grund der fehlenden Vegetation viel härter als Stein, oder Kieswüsten. Durch die feine Körung der Sandwüsten ist die Tragfähigkeit im unteren Teil verfestigt, wobei die Oberfläche eher fein und auf Grund der starken Sonneneinwirkung und Verwehung von feinstem staubartigen Sand weniger tragfähig ist.
    In der nördlichen Sahara findet man häufig Wanderdünen die als Längs oder Sicheldünen vorkommen. Im libyschen Teil der Sahara findet man die schönsten Sicheldünen unterhalb von Sebha und die längsten Dünen in Algerien mit bis zu sechshundert Kilometer Länge. Mit dem Motorrad und dem 4x4 Geländewagen in den verfestigten Dünenebenen gut befahrbar, jedoch schwer bis unmöglich in den bis zu dreihundert Meter hohen Mamutdünen wie man sie in Algerien und Libyen vorfindet. Die weltweit größte Sandwüste ist in Arabien wo wir die Touren im Oman und Dubai durchführen ist die Rub al Chali. الربع الخالي‎ ar-Rubʿ al-Chali ist das Eldorado für jeden Off Roader. Diese Wendekreiswüste zieht sich durch den Oman, Jemen, und VAE.

  • Ist OVERCROSS ein "echter" Reiseveranstalter?

    • OVERCROSS ist von der IHK Zertifizierter Reiseveranstalter
    • Selbstverständlich hat OVERCROSS einen Insolvenzabsicherung (BGB § 651 k)
    • Wir bereisen Afrika seit 1989 und sind als Veranstalter seit 2001 registriert.
    • OVERCROSS ist beim namibianischen und südafrikanischen Reiseverkehrsamt als Reiseveranstalterbetrieb registriert.
    • Uns gibt es in echt, das heißt unsere Mitarbeiter sind von Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 für Sie da.
    • Seit 2007 sind wir Ausbildungsbetrieb für Touristiker

  • Ist eine Reiseversicherung möglich und welche würdet Ihr empfehlen?

    Bei den Reisen rund um die Welt, egal ob Ihr nun mit dem Motorrad, dem Geländewagen oder auf dem Rücken eines Krokodils on Tour seid, empfehlen wir folgende Reise und Krankenversicherungen welche bis zu 14 Tage nach der Buchung und vor dem Antritt einer Reise Extra über folgenden Link abgeschlossen werden können:

    Reiserücktrittsversicherung

    Um Stornokosten zu vermeiden sollten Sie diese Versicherungen auf jeden Fall abschließen.

    • Absicherung der Stornokosten bei Nichtantritt der Reise
    • Versichert aktuelle Ereignisse, wie z.B. das Eintreten unerwarteter konjunkturell bedingter Kurzarbeit, Schwere Unfallverletzung, unerwartete und schwere Erkrankung, Schwangerschaft, Impfunverträglichkeit, Erheblicher Schaden am Eigentum, 
    • Besondere Ereignisse sind versichert (z.B. die Einreichung einer Scheidungsklage, gerichtliche Vorladung, das Nichtversetzen eines Schülers und sogar die schwere Erkrankung eines Hundes welcher zur Reise angemeldet ist)
    • Erstattung von Umbuchungskosten aus aus sonstigen Gründen (bis 42 Tage vor Reiseantritt, 30 €)
    • Anteilige Erstattung des Einzelzimmerzuschlages bei Teilstorno eines Doppelzimmers

    Reiseabbruchsversicherung bzw. Urlaubsgarantie

    Um auch während der Reise abgesichert zu sein empfehlen wir die Reiseabbruchsversicherung!

    • Volle Reisepreiserstattung + Rückreisemehrkosten bei Reiseabbruch (innerhalb der ersten Hälfte der Reise/ max. bis zum 8. Reisetag)
    • Erstattung nicht genutzter Reiseleistungen bei verspätetem Reiseantritt
    • Anteilige Reisepreiserstattung bei Unterbrechung der Reise
    • Erstattung der Mehrkosten bei verspäteter Rückreise
    • Verkehrsmittelverspätung ist versichert

    Auslandsreise-Krankenversicherung

    Sollten Sie im Ausland erkranken wird die deutsche Versicherungskarte leider nicht viel helfen. Diese Versicherung der Hanse Merkur dagegen schon. 

    • medizinisch notwendige ambulante und stationäre Heilbehandlung als Privatpatient im Ausland
    • medizinisch sinnvoller Krankenrücktransport ins Inland
    • Krankentransportkosten vor Ort
    • Privatklinik und Chefarztbehandlung
    • schmerzstillende Zahnbehandlung, Zahnersatz-Reparatur
    • Überführung eines Verstorbenen ins Inland oder Bestattung im Ausland
    • Notwendige Heilbehandlung des Neugeborenen bei Frühgeburten
    • Arztneimittelversand aus Deutschland
    • Ärzte-Infoservice im Ausland
    • Organisation und Kostenübernahme eines Krankenbesuchs ab 5 Tagen stationärer Behandlung
    • Kostenerstattung für mitversicherte Begleitpersonen (z.B. bei Krankenrücktransport, Unterbringung im Falle einer stationären Behandlung eines minderjährigen)
    • Kostenübernahme einer Hotelunterbringung für mitreisende versicherte Personen wenn der Versicherte aufgrund stationärer Behandlung nicht reisen kann

    Notfall-Versicherung

    • Such-, Rettungs-, Bergungskosten bei Unfall
    • Kostenübernahme (Flug) für einen Besuch am Krankenbett einer nahestehenden Person bei einem Krankenhausaufenthalt von mehr als 5 Tagen
    • Betreuung mitreisender, minderjähriger Kinder
    • Hilfe bei Verlust von Reise-Zahlungsmitteln
    • Hilfe bei Strafverfolgung

    Sterne Schutz

    Wir haben unsere Einzelversicherungen für Sie zu Sterne-Schutz-Paketen gebündelt!

    5 Sterne Premium Schutz

    • Reise-Rücktrittsversicherung
    • Urlaubsgarantie bzw. Reise-Abbruchsversicherung
    • Reise-Krankenversicherung
    • Notfall-Versicherung
    • Reise-Unfallversicherung
    • Reisegepäck-Versicherung

    4 Sterne Komfort Schutz

    • Reise-Rücktrittsversicherung
    • Urlaubsgarantie bzw. Reise-Abbruchsversicherung
    • Notfall-Versicherung
    • Reise-Unfallversicherung
    • Reisegepäck-Versicherung

    Der 4-/5 Sterne Schutz ist bis zu 45 Tage lang gültig! 

  • Welche Softgepäck ist für Overland sprich Outdoor Reisen die beste Reisetasche / Rucksack etc.

    Es gibt hier viele Anbieter von Wasserdichten Reisetaschen. Zu den Bekanntesten zählen Louis, Touratech, Ortlieb, Wunderlich, Sw- Motech / Bass Connection und zahlreiche "billig Kopien".

    Am bekanntesten sind die "Ortliebrollen" welche sehr gut sind, die von oben zu beladenen klassischen Ortliebrollen sind etwas ungeschickt zu packen, auf Grund ihrer guten Wasserdichtigkeit für Kayak und andere Paddeltouren bestens geeignet.

    Für unsere Geländewagenreisen, Overland und Motorradreisen nutzen wir die Drybag 350 Von Sw Motech welche wir vom Hersteller SW- Motech seit 2008 nutzen und seit 2013 testen.  Vorgabe vom Hersteller: Nutzt sie zerstört sie macht damit was Ihr wollt, Hautsache wir bekommen das zerschundene Material zur Analyse und die Qualitätsinfo um Reisetaschen und Koffer auf höchstem Niveau zu halten.

     

    Hintergrund zum Test:
    Im Zeitraum von 24 Monaten hatten wir die größere Tasche (Drybag 600 welche baugleich ist) zwischen 2014 und 2016 in 13 Länder auf 24 000 Kilometer im Test. Die Tasche ist nach wie vor voll funktionsfähig und wird Ende 2016 erneut auf die Transafrika Motorrad / Enduroreise gehen und ab Anfang 2017 bei den Events von SW-Motech zu besichtigen sein.

     

    Enduro Reisen und Gepäck. Weniger ist Mehr auf einer Motorradreise
    Bruno on Tour: Weniger Gepäck (Gewicht) bedeutet mehr Spaß auf der Motorradreise

     

  • Wie ist die Sicherheitslage im südlichen Afrika?

    Bei der Planung Ihrer Reise hat Ihre Sicherheit für uns oberstes Gebot. Bei unseren geführten Touren können Sie sich gemütlich zurücklehnen und sich entspannen. Die Guides, die wir für Sie gewählt haben sorgen dafür, dass Sie in Sicherheit sind während Sie Ihre Reise genießen. Wenn Sie eine Selbstfahrer-Reise planen, erhalten Sie von uns eine genau ausgearbeitete Wegbeschreibung, die Sie sicher ans Ziel bringt und Ihnen doch ermöglicht, unterwegs die Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Ein paar Regeln, die weltweit beim Reisen gelten, werden Ihnen ebenfalls für Ihre Sicherheit und die Ihres Eigentums sorgen. Lassen Sie beispielsweise nichts offensichtlich in Ihrem Auto liegen wenn Sie es parken, tragen Sie keinen wertvollen Schmuck auf Reisen und tragen Sie keine Wertsachen oder Kameras offen mit sich herum wenn Sie durch Städte oder über Märkte bummeln.

  • Wie ist die Trinkwasserqualität in Südafrika?

    Südafrikas Trinkwasser eines der weltweit besten:

    Was Lebensmittelqualität und Wasserqualität anbetrifft ist Südafrika ganz vorne!

    Südafrikas Trinkwasser zählt zu den weltweit besten: Südafrika gehört nach wie vor zu den wenigen Ländern der Welt, in denen Wasser mehrheitlich direkt aus der Leitung konsumiert werden kann. Dies teilte Südafrikas Ministerin für Wasser und Umwelt, Edna Molewa, anläßlich der Vorstellung des „Blue Drop 2012“ Reports in Kapstadt mit. Der „Blue Drop“ Report ist eine landesweite jährliche Analyse der Trinkwasserqualität.

    Für den aktuellen Report wurden 931 Wasserversorgungssysteme in 153 von 287 Kommunen untersucht. Mit dem „Blue Status“ für beste Wasserqualität und Sicherheit der Wasser­versorgung wurden 98 Kommunen ausgezeichnet. Der durchschnittlich erreichte Wert aller Kommunen liegt bei 87,6%.

    Bei Reisen / Safaris mit und ohne Kinder brauch sich der Urlauber also kaum Gedanken machen!.

     

  • Gibt es Wochenmärkte in Südafrika?

    Hallo, ich bin Koch und habe bei Euch die Land Rover selfdrifetour angefragt. Mich interessiert alle um das Thema Lebensmittel und Wochenmärkte. Gibt es entsprechende Märkte auf der Tour von Johannesburg über Durban nach Kapstadt?

    Mit dem weltweiten Trend zu regionalen Produkten hat sich in Südafrika eine florierende Marktkultur entwickelt. Jeden Samstag füllen bunte Bio- und Landmärkte die Städte am Kap und präsentieren an üppigen Ständen die kulinarische Vielfalt des Landes. Ob exotische Marula Frucht, saftiges Straußenfilet oder feurig scharfes Curry – die Vielfalt der angebotenen Produkte lässt jedes Gourmetherz höher schlagen. In Erinnerung bleiben aber vor allem die herzlichen Begegnungen mit den Standbesitzern, die mit voller Leidenschaft ihre Produkte vorstellen und das Markterlebnis in Südafrika unverwechselbar machen.

    Der Klassiker unter den südafrikanischen Märkten ist ein Magnet für Einheimische und internationale Besucher zugleich. Der The Old Biscuit Mill Market, dessen Geschichte bis ins 19. Jahrhundert zurück reicht, zieht jeden Samstag genussbegeisterte Menschen in die historischen Hallen einer alten Mühle in Kapstadts Stadtteil Woodstock. An den zahlreichen Ständen bieten regionale Händler Selbstgemachtes und Produkte aus biologischem Anbau an - von frisch gebackenem Brot, über feinste Käse- und Fleischsorten bis hin zu regional produzierten Bieren.

    In Südafrikas Hauptstadt hingegen führt für Besucher kein Weg am Pretoria Boeremark- Markt vorbei. Dieser inzwischen legendäre Markt wurde vor gut 20 Jahren vom regionalen Landwirtschaftsverband gegründet, und bietet neben frischen Bio-Produkten vor allem typisch kapholländische Spezialitäten an. So umhüllt der süßliche Duft von Koeksisters, Vetkoek und Melkkos die zahlreichen Marktstände. Heute ist der Pretoria Boeremark viel mehr als nur ein Ort, um frische Produkte zu erwerben. Für viele Bewohner der Stadt ist der Besuch des Marktes, inklusive ausgiebigem Frühstück, der Start in ein perfektes Wochenende.

    An der Garden Route lohnt sich ein Abstecher in das kleine Städtchen Sedgefield, wo sich jeden Samstag von 08:00 bis 11:30 Uhr das Stadtleben auf den Wild Oats Community Farmers‘ Market verlagert. Der Markt ist eine wahre Schatztruhe für Produkte, die es einzig hier zu finden gibt. Die Händler sind Bauern aus den umliegenden Gemeinden die ihre lokal gefertigten Waren anbieten. Darauf legen die Veranstalter des Marktes großen Wert. Importware sucht man hier vergebens.

    Höhepunkt des kulinarischen Kalenders der Bewohner von Durban, ist an jedem letzten Samstag im Monat der The Food Market im hellenischen Gemeindezentrum der Stadt. Der Markt bietet die ganze Bandbreite an regionalen Spezialitäten, die die östliche Provinz Südafrikas zu bieten hat. Gut 50 verschiedene Stände bieten regional produziertes Fleisch, sonnengereiftes Obst, Gewürze, Pasteten, Käse, Oliven, Biltong und frische Säfte an.  

    Im September eröffnete der Neighbourgoods Market in Braamfontein. Im Herzen von Jo’burg, nur unweit des Szeneviertels Newtown, bringt der Markt neues Leben in die urbane Stadtlandschaft. Über zwei Etagen füllen delikater Buffalo-Mozzarella, hausgemachtes Bier, gepökeltes Fleisch, feinste Schokoladen und vieles mehr das ehemalige Industriegebäude. Für eine kleine Auszeit nach dem Marktbesuch geht es auf das Dach des Hauses für einen Sundowner und einen unvergesslichen Blick über die Skyline von Johannesburg.

    Restaurants in Südafrika ist Seitenfüllend wie das Thema Fleisch und Zubereitung, die sie auf der Rundreise meist von den Guides vermittelt bekommen.

     

     

  • Notfallrufnummern für Südafrika?

    Polizei-Notruf (SAPS) vom Festnetz / Münztelefon: 10111

    Krankenwagen: 10177

    Sperr-Notruf für Deutschland (EC-, Kreditkarten): 0049 116 116

  • Hallo Joe, was meint man bei der Safari mit Suaheli?

    Prinzipiell empfehle ich dir zu allen Fragen die freie Enzyklopädie Wikipediea

    Swahili  wird im deutschen auch Suaheli oder die Eigenbezeichnung  Kisuaheli ausgesprochen kommt ursprünglich aus dem Sahara Raum der durch die Karawanen und Tuareg in den Süden "transportiert" wurde. Die Targi nannten die Küsten und Grenzregionen  "sāhil" . Genau genommen ist damit die Grenze gemeint die (meist) durch Wasser für gezogen waren. Diese "Bantu" Sprache ist die am mmeist verbreitete Umgangsprache in  Ostafrika. Die  Muttersprache der Swahili erstreckt sich von Süd-Somalia bis in den Norden von Mosambik und ist stellen weise in den Nachbarländern Südafrika und Swasiland. Suaheli (Swahili) zähl mit Rund 81 Millionen Menschen zu der am Meist gesprochenen Banutusprache Weltweit! Auf den Safaris von OVERCROSS wirst du in den Ländern Somalia, Kenia, Tanzania, Malawi, Mosambique immer die Sprachen antreffen. Ich hoffe ich habe nun deine Neugier auf Afrika, die Sprachen und die Reisen geweckt ;-)

  • Wie komme ich in Südafrika an Geld?

    In Südafrika können EC- und Kreditkarten, die das Maestro-System benutzen, an internationalen Geldautomaten, die es in jeder größeren Stadt gibt, benutzt werden. Bei jeder Abhebung, entstehen im Regelfall Gebühren! Geldautomaten, die sich an Gebäuden außen sind sollten aus Sicherheitsgründen gemieden werden. Geldautomaten in Shopping Malls, Supermärkten und Banken kann man meist bedenkenlos nutzen. Vorsicht vor Trickbetrügern, die vorspielen beim Geldabheben behilflich sein zu wollen! Das Ziel ist allerdings, die EC-/Kreditkarte gegen eine Fälschung auszutauschen („card swapping“). Wird man beim Geldabheben angesprochen, ist gesundes Misstrauen angebracht. Die meisten Hotels, Geschäfte und Restaurants akzeptieren Kreditkarten. Bargeld (Euro oder US-Dollar) kann in jeder größeren Stadt gewechselt werden. Sollte aber nur in begrenztem Umfang mitgenommen werden, da es landesweit, aber vor allem in den großen Städten, eine hohe Kriminalität gibt. Euroschecks werden in Südafrika nicht akzeptiert. Das Wechseln von Geld sollte man auf Grund des besseren Wechselkurses in Südafrika machen. Außerdem bestehen Einfuhrbeschränkungen für Geld.

    An Tankstellen, kann aufgrund der Gesetzeslage nicht mit Kreditkarten bezahlt werden. Es sollte immer Bargeld mitgeführt werden.

  • Was sind die Vicfalls?

    Der Victoria Wasserfall ist  ein breiter Wasserfall des Sambesi zwischen den Grenzstädten Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia.

    Am 16. November 1855 entdeckte der erste Europäer und Missionar David Livingston nach dem die gleichnamige Grenzstadt benannt ist die Viktoria Fälle die seit 1989 zu dem Weltnaturerbe der UNESCO gehören.

    Safari zu den Viltoriafällen mit dem Reiseveranstalter / Reisebüro overcross
    Auf Daktari Privat Safari bei den Victoria Fällen

     

     

    Klimatabelle und Niederschläge bei den Victoria Wasserfälle

    OC Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez    

    Temperatur Max in °C

    28,7 28,6 29,0 28,4 26,9 24,2 24,8 27,5 31,2 33,2 31,3 29,4 Ø 28,6

    Temperatur   Min in °C

    18,3 17,8 17,0 14,1 9,7 5,8 6,0 8,8 13,0 17,5 18,0 18,1 Ø 13,7
     
    Niederschlag in mm m² 168 126 70 24 3 1 0 0 2 27 64 174 Σ 659
     
    Sonnenstunden 6,6 7,8 8,0 8,7 9,5 9,5 10,0 10,2 10,3 9,2 7,7 6,3 Ø 8,7
     
    Regentage 15 13 7 2 1 0 0 0 0 4 8 14 Σ 64
     
    Luftfeuchtigkeit in Prozent 76 75 69 64 54 52 48 38 32 37 55 68 Ø 55,6

    OVERCROSS seit 2001 Safari & Motorrad Reisen in Afrika

     

  • Kann man auf dem Sambesi Raften und oder Boot fahren mit OVERCROSS?

    JA, du kannst auf dem Sambesi, auch Zambezi genannt beides machen: Raften und Bootstour mit Abendessen auf dem viertlängsten Fluss in Afrika.

    Nach den ca, 110 Meter tiefen Victoria Fällen ist der Einstig der wohl zweitgefährlichsten Rafting strecke die es wirklich in sich hat und NICHT für unsportliche Menschen und Kinder geeignet ist.

    Daktari Safari Auf dem Sambesi Fluss zwischen Simbabwe und Sambia

     

    Abendessen auf dem Floss ist ein tolles romantisches Highlight welches wir jedem Reisenden empfehlen.

    Elfanten auf dem Sambesi Fluss bei der Overcross Safari

     

  • Wie ist das Klima in Tansania ?

    Tansania liegt in der Nähe des Äquators, und die Temperaturen sind über das ganze Jahr höher als in Deutschland. In den höher gelegenen Landesteilen ist es durchweg angenehm, auch im tansanischen Sommer. Nur im Juni und Juli kann es nachts recht kühl werden. Auf den höhergelegen Tourenabschnitten (Usambara Berge, Grabenbruch Hochland), kann es dann nachts empfindlich kalt werden, nicht aber unter den Gefrierpunkt.

  • Wie bezahle ich im südlichen Afrika?

    In der Regel ist es besser, Bargeld oder Reiseschecks vor Ort zu tauschen, hier erhalten Sie in den meisten Ländern des südlichen Afrika einen erheblich besseren Wechselkurs, als in Deutschland. Es gibt ein paar Ausnahmen: In Zimbabwe wird der US$ als offizielle Währung verwendet, diese Währung sollte man besser bereits vor der Abreise kaufen. In Namibia wird der Namibia Dollar verwendet, diese Währung ist mit dem Südafrikanischen Rand gleichgestellt. Das bedeutet, Sie können in Namibia mit Südafrikanischen Rand zahlen aber nicht umgekehrt in Südafrika mit Namibia Dollar zahlen. In Südafrika und Namibia werden fast überall Kreditkarten akzeptiert, außer beim Tanken. Benzin gibt es nur gegen Bargeld! In Zimbabwe werden nur Visa-Karten akzeptiert und auch bei Weitem nicht überall.

  • Wie lang ist das Visum der Republik Sudan gültig?

    Das Visum des Sudans ist einen Monat gültig (Stand Juli 2014). Allerdings muss die Einreise innerhalb eines Monats erfolgen, da das Visum sonst ungültig wird. Die Botschaft in Berlin gab uns die Auskunft, dass man bei ihnen auch ein Visum für zwei Monate beantragen kann, wenn man es in einem extra Brief beantragt.

    Im Sudan besteht außerdem Meldepflicht! Das Heißt innerhalb von drei (3) Tagen muss man sich bei einer Polizeistelle melden und wird gegen eine Gebühr registriert. Der Vorgang dauert laut Botschaft eine halbe Stunde bis eine Stunde.

 

Termine

Beginn Ende Preis  
25.12.2017 07.02.2018
Transafrika Motorradreise durch Afrika
7.880 € Trans Afrika Expedition Basis Paket

Optionale zusätzliche Leistungen
3.020 € Upgrade NO 1: Fly and drive mit dem eigenen Motorrad
6.020 € Upgrade NO 2. Mit Leihmaschine: "All in"
120 € Upgrade NO 3: Im Orga Geländewagen pro Teilnehmer
10.020 € Upgrade NO 4: Mit dem Geländewagen für Selbstfahrer

Ausgebucht
Gruppenreise
7.880 € Trans Afrika Expedition Basis Paket
Anfrage
Für diese Reise sind noch keine Termine festgelegt. Wir können uns dabei ganz nach Euren Wünschen richten.

Optionale zusätzliche Leistungen

3.020 € Upgrade NO 1: Fly and drive mit dem eigenen Motorrad

6.020 € Upgrade NO 2. Mit Leihmaschine: "All in"

120 € Upgrade NO 3: Im Orga Geländewagen pro Teilnehmer

10.020 € Upgrade NO 4: Mit dem Geländewagen für Selbstfahrer