Reiseinformation

Kenia mit dem eigenen Motorrad: Reiseinformationen

Was vor der Ausreise nach Kenia zu klären ist: eTA, Einfuhr des eigenen Motorrads, Straßenzustand zwischen Nairobi und der Masai Mara sowie die Regenzeiten, die Pisten sperren.

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Visum
eTA-Pflicht vor Abflug, online unter etakenya.go.ke, 30 USD, Mehrfacheinreise bis 5 Jahre/90 Tage je Aufenthalt möglich
Bearbeitung offiziell 3-5 Werktage, meist 24-72 Std. – mindestens eine Woche vorher beantragen
Passgültigkeit
Mindestens 6 Monate über die geplante Ausreise hinaus, mindestens eine freie Seite
Beste Reisezeit
Trockenzeiten Januar/Februar und Juni bis September
Währung
Kenia-Schilling (KES)
Zeitzone
UTC+3 (EAT), keine Sommerzeit
Fahrseite
Linksverkehr
Helm & Ausrüstung
Helmpflicht für Fahrer und Sozius gesetzlich vorgeschrieben
Hauptverkehrsader
A104 Nairobi–Nakuru–Eldoret und A109 Nairobi–Mombasa asphaltiert, abseits davon rote Lateritpisten und schwarze Baumwollerde
Kraftstoff
An den Hauptachsen zuverlässig, abseits der A-Straßen größere Tankabstände einplanen
Internat. Führerschein
Nicht zwingend, aber empfohlen als Übersetzung des Führerscheins
Kenia erkennt ausländische Führerscheine grundsätzlich an; ein IDP nach Wiener Abkommen 1968 erspart Diskussionen an Kontrollen, wenn der Führerschein nicht auf Englisch ist
Impressionen

Bilder aus Kenia

Visum und Einreisebestimmungen

Kenia verlangt seit 2024 für praktisch alle Nationalitäten eine elektronische Reisegenehmigung vor Abflug – ein Visum am Schalter gibt es nicht mehr.

Seit 2024 verlangt Kenia von praktisch allen Nationalitäten eine elektronische Reisegenehmigung (eTA) vor der Einreise, das Visum am Schalter ist abgeschafft. Die eTA wird online unter etakenya.go.ke beantragt, kostet 30 USD und wird meist innerhalb von 24 bis 72 Stunden ausgestellt, offiziell sind 3 bis 5 Werktage vorgesehen. Für die Beantragung nötig: Reisepass mit mindestens 6 Monaten Restgültigkeit und einer freien Seite, ein aktuelles Passfoto, ein bestätigter Flug oder Grenzübertritt mit Ein- und Ausreisedatum, ein Unterkunftsnachweis sowie ein Gelbfieber-Impfnachweis, sofern die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet erfolgt (u. a. bei Anreise über Tansania, Uganda oder Äthiopien relevant). Die eTA gibt es als Einzeleinreise oder als Mehrfacheinreise mit bis zu 90 Tagen Aufenthalt pro Einreise, gültig bis zu 5 Jahre. Wer eine Route durch Kenia, Uganda und Ruanda plant, kann statt drei einzelner eTAs das East Africa Tourist Visa für 100 USD beantragen, das für alle drei Länder gilt, aber nur über das Portal des zuerst bereisten Landes beantragt werden darf und mit dem physischen Grenzübertritt dort beginnt. An Landgrenzen wird die eTA-Bestätigung zusammen mit dem Reisepass kontrolliert, ein Ausdruck als Backup ist sinnvoll, falls unterwegs kein Handyempfang besteht.
VisumartAufenthaltKostenWo beantragenGültigkeit
eTA Kenia (Einzeleinreise)90 Tage30 USDOnline vorab unter etakenya.go.keAusstellung meist 24-72 Std.
eTA Kenia (Mehrfacheinreise)90 Tage je Aufenthalt30 USDOnline vorab unter etakenya.go.keBis zu 5 Jahre gültig
East Africa Tourist Visa (Kenia+Uganda+Ruanda)90 Tage, mehrfache Einreise innerhalb der drei Länder100 USDOnline über das Portal des zuerst bereisten LandesNur bei kombinierter Route durch alle drei Länder sinnvoll

Einreise mit dem eigenen Motorrad

Was an der Grenze für das eigene Motorrad zählt: Carnet oder C32, COMESA-Versicherung und die richtigen Papiere.

Für das eigene, im Ausland zugelassene Motorrad gilt an Kenias Landgrenzen ein zweistufiges System. Reisende aus Nicht-EAC- und Nicht-COMESA-Ländern brauchen grundsätzlich ein Carnet de Passages en Douane oder einen vergleichbaren Passierschein aus dem Herkunftsland; ohne dieses Dokument stellt der Zoll an der Grenze das Formular C32 aus, ein kostenloses vorläufiges Einfuhrpapier für 14 Tage. Das Motorrad darf die Zollstation nur mit einem der beiden Papiere verlassen, eine Verlängerung über die 14 Tage hinaus ist bei der Kenya Revenue Authority möglich, aber am Grenzübergang selbst nicht garantiert. Eine Haftpflichtversicherung ist Pflicht: Die COMESA Yellow Card gilt in Kenia und den meisten Nachbarländern (Tansania, Uganda, Ruanda, Sambia, Malawi u. a.) und deckt damit die ganze Ostafrika-Route mit einer einzigen Police ab, sie wird an der Grenze oder bei kenianischen Versicherern ausgestellt. Fahrzeugpapiere, Eigentumsnachweis und ein internationaler Kennzeichen-Aufkleber sollten mitgeführt werden. Wird ein fremdes Motorrad gefahren (z. B. ein geliehenes oder das eines Mitreisenden), verlangen Grenzbeamte regelmäßig eine schriftliche, im Idealfall notariell beglaubigte Vollmacht des Eigentümers. Die meisten Grenzübergänge zu Tansania (Namanga, Isebania) und Uganda (Busia, Malaba) sind für den Transitverkehr eingespielt; abgelegenere Posten kosten mehr Zeit und Geduld. Für alle, die nicht bereits ein eigenes Motorrad mit Carnet unterwegs haben, ist die Anmietung eines ortsansässigen Motorrads in Nairobi in der Praxis deutlich unkomplizierter als die eigene Einfuhr.
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Ohne Carnet gibt es an der Grenze nur die kostenlose 14-Tage-Einfuhr per Formular C32 – für eine längere Kenia-Etappe muss das rechtzeitig bei der Kenya Revenue Authority verlängert werden, nicht erst am Ausreisetag.

Führerschein und Dokumente

Ein IDP ist rechtlich nicht zwingend, macht Kontrollen auf dem Land aber deutlich schneller.

Kenia ist Vertragsstaat des Wiener Übereinkommens von 1968 und erkennt ausländische Führerscheine grundsätzlich an, ein IDP ist rechtlich nicht zwingend vorgeschrieben. In der Praxis ist ein Internationaler Führerschein trotzdem sinnvoll: Er ist eine amtliche Übersetzung, und viele Polizisten an Kontrollen außerhalb der Städte kennen einen deutschen, österreichischen oder Schweizer Kartenführerschein nicht und prüfen langsamer, wenn keine englische Übersetzung vorliegt. Helmpflicht gilt gesetzlich für Fahrer und Sozius, sie wird an Kontrollpunkten und Wiegestationen an den Hauptausfallstraßen regelmäßig kontrolliert. An Kontrollen (Polizei-Barrieren, Wiegestationen für Lkw) werden Führerschein, Fahrzeugpapiere und die eTA-Bestätigung verlangt; ein ruhiger Umgangston und Geduld beschleunigen die Abfertigung erheblich.
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Beste Reisezeit für die Motorradtour

Zwei Regenzeiten legen vor allem die Pisten im Südwesten lahm – das Hochland um Nairobi bleibt gutmütiger.

7 Ideal
Beste Reisezeit
Jan/Feb und Jun–Sep, durchgehend trocken

In den trockenen Fenstern sind auch die Pisten der Masai Mara durchgehend griffig – zugleich die beste Zeit für die Tierbeobachtung.

Region Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Zentrales Hochland & Rift Valley (Nairobi–Mount Kenya–Naivasha)
Masai Mara & Südwest-Savanne
Ideal Machbar Nicht befahrbar
Kenias Regenzeiten bestimmen, ob eine Piste befahrbar ist oder nicht – nicht, wie angenehm das Wetter ist. Die langen Regen (März bis Mai) treffen vor allem die Masai Mara und die Savanne im Südwesten hart: Die dortige schwarze Baumwollerde (Vertisol) quillt bei Nässe auf und wird zu zähem, tiefem Schlamm, in dem selbst Allradfahrzeuge stecken bleiben – einzelne Pisten und Lodges sind dann zeitweise gar nicht erreichbar. Die kurzen Regen (Ende Oktober bis Dezember) sind meist kürzer und lokaler, können einzelne Nachmittage aber ebenso unpassierbar machen. Das zentrale Hochland um Nairobi, Mount Kenya und den Rift Valley ist deutlich gutmütiger: Die Hauptrouten sind überwiegend asphaltiert, Regen macht die Lateritabschnitte rutschig, aber selten vollständig unpassierbar. Zwischen den Regenzeiten liegen die beiden trockenen Fenster Januar/Februar und Juni bis September, in denen auch die Mara-Pisten durchgehend griffig sind – das sind zugleich die Monate mit der besten Sicht für die Tierbeobachtung. Der Ramadan hat auf die Routen selbst keinen Einfluss, wirkt sich aber an der Küste (Mombasa-Route) auf Restaurant- und Ladenzeiten aus.

Straßen und Pisten in Kenia unterwegs

Vom Asphalt der A104 bis zu Pfaden, die nur Massai und Wildtiere nutzen – sechs typische Etappen.

Die hier beschriebenen Etappen folgen der klassischen Route Nairobi – Mount Kenya – Lake Baringo – Molo – Masai Mara – Lake Naivasha – Nairobi, dem Kern fast aller geführten Kenia-Motorradtouren. Asphalt und Piste wechseln sich ständig ab, sobald man die Hauptstraßen A2 und A104 verlässt; ab Molo Richtung Mara sind längere Abschnitte nur auf von Massai und Wildtieren genutzten Pfaden befahrbar, ein Begleitfahrzeug fährt dort meist getrennt vom Konvoi. Tagesetappen von 150 bis 225 km sind auf diesen Pisten der Normalfall, nicht die Ausnahme – auf durchgehendem Asphalt sind deutlich größere Distanzen möglich, auf Schotter und in hügeligem Gelände dagegen deutlich weniger. Höhenunterschiede von rund 1500 auf über 2500 Meter zwischen einzelnen Etappen bedeuten kalte Nächte trotz äquatornaher Lage, warme Kleidung für den Abend gehört ins Gepäck. Wer die Strecke in umgekehrter Richtung fährt, sollte die Pisten rund um Molo und Masai Mara bei den ersten Regenmeldungen der Saison mit einem Zeitpuffer von mindestens einem Tag einplanen.
1
Nairobi – Mount Kenya (Nyeri/Nanyuki)
210 km

Asphaltierte Hauptstraßen bis zu den Außenbezirken, danach Landstraßen mit Schotteranteil durch Dörfer und grüne Hügel, vorbei am Aberdare-Nationalpark

Nach Regen
Lateritabschnitte werden rutschig, bleiben aber meist befahrbar
Realistisches Tagespensum
ca. 210 km
Tankstellen
Gute Versorgung in Nyeri und Nanyuki
2
Mount Kenya – Lake Baringo (Marigat)
220 km

Überwiegend Schotter durch offenes Grasland, vorbei an Wildfarmen und Schutzgebieten mit freilaufenden Tieren

Nach Regen
Abgelegene Strecke, bei Regen deutlich langsamer und schlammig – Proviant für unterwegs mitführen
Realistisches Tagespensum
ca. 220 km
Tankstellen
Letzte sichere Tankstelle vor Marigat in Nakuru einplanen
3
Lake Baringo – Molo
180 km

Mischung aus Asphalt und Schotter durch Westkenia, einzelne Abschnitte ohne Begleitfahrzeug

Nach Regen
Schotterabschnitte werden nass rutschig
Realistisches Tagespensum
ca. 180 km
Tankstellen
Tankmöglichkeiten in den Ortschaften entlang der Strecke
Pässe
Anstieg von ca. 1500 m auf ca. 2500 m Höhe – kalte Nächte trotz Äquatornähe
4
Molo – Masai Mara
200 km

Längere Streckenabschnitte auf Pfaden, die nur Massai und Wildtiere nutzen, kaum menschliche Besiedlung

Nach Regen
Schwarze Baumwollerde macht diese Piste in den Regenzeiten (März–Mai, November) zeitweise unpassierbar
Realistisches Tagespensum
ca. 200 km
Tankstellen
Letzte Tankmöglichkeit vor der Mara in Narok einplanen
Genehmigungen
Maasai Mara National Reserve: 100 USD/Tag (Jan–Jun 2026) bzw. 200 USD/Tag (Jul–Dez 2026) für Nicht-Residente, je nach County (Narok/Trans Mara) unterschiedliche Gebührenstellen
5
Masai Mara – Lake Naivasha (via Narok)
225 km

Lange Schotterpiste bis Narok, danach Asphalt durch grünes Hochland

Nach Regen
Die Piste vor Narok liegt auf schwarzer Baumwollerde und wird nach Regen schnell schwer befahrbar
Realistisches Tagespensum
ca. 225 km
Tankstellen
Gute Versorgung ab Narok
6
Lake Naivasha – Nairobi
150 km

Asphalt, unbefestigte Abschnitte vorbei an der Mount-Suswa-Conservancy und dem Ngong-Hills-Reserve

Nach Regen
Je näher Nairobi, desto dichter der Verkehr – bei Regen fällt die Durchschnittsgeschwindigkeit in der Stadt drastisch
Realistisches Tagespensum
ca. 150 km
Tankstellen
Durchgehend gute Versorgung

Tanken und Kraftstoff in Kenia

Auf den Hauptstraßen kein Problem, auf den Pisten zur Mara lohnt sich ein Reservekanister.

An der A104 und A109 sowie in allen größeren Städten gibt es zuverlässig Tankstellen großer Marken (Shell, TotalEnergies, Rubis), die Super und Diesel führen und Karten sowie M-Pesa akzeptieren. Abseits davon – etwa zwischen Mount Kenya und Lake Baringo oder auf dem Weg zur Masai Mara – liegen die Tankstellen deutlich weiter auseinander, teils 100 km und mehr; dort ist Bargeld die verlässlichere Zahlungsform, da Kartenterminals und Mobilfunknetz nicht immer funktionieren. Ein Reservekanister mit 5 bis 10 Litern ist auf den abgelegenen Etappen sinnvoll, an kleinen Landstationen wird gelegentlich auch minderwertigerer Kraftstoff aus Fässern verkauft, den man im Zweifel meidet. Die Tankgröße der meisten Reiseenduros reicht bei den hier üblichen 150 bis 225 km langen Tagesetappen problemlos aus.
AspektHinweis
KraftstoffSuper (Petrol) und Diesel an allen größeren Stationen
ZahlungKarte und M-Pesa an Hauptstraßen, abseits davon Bargeld mitführen
Reserve5–10 l Kanister für die Pisten Mount Kenya–Baringo–Mara

Sicherheit und Notrufnummern

Die lokalen Nummern gelten landesweit – 112 funktioniert auch ohne aktive SIM-Karte.

Der landesweite Notruf ist 999, alternativ funktioniert 112 auch aus Mobilfunknetzen ohne aktive SIM-Karte. Für medizinische Notfälle ist zusätzlich das Kenya Red Cross Emergency Response unter 1199 rund um die Uhr kostenlos erreichbar und in der Praxis oft schneller vor Ort als die staatliche Ambulanz. In abgelegenen Regionen wie der Masai Mara oder um Lake Baringo kann es je nach Netzabdeckung länger dauern, bis ein Notruf durchkommt oder ein Fahrzeug eintrifft – Safari-Lodges und Camps haben meist eigene Funkverbindungen und helfen im Ernstfall weiter. Für schwere Unfälle abseits der Städte ist eine Evakuierung per Flying Doctors (AMREF) realistisch, das setzt eine entsprechende Reise- oder Evakuierungsversicherung voraus.

Gesundheit und Impfungen

Die meisten Reiseversicherungen decken keine Motorradfahrten über 125 ccm ab – vorher prüfen.

Die meisten europäischen Reise- und Auslandskrankenversicherungen schließen das Fahren von Motorrädern über 125 ccm ausdrücklich aus oder verlangen einen Zusatzbaustein – vor der Buchung im Kleingedruckten prüfen, sonst zahlt im Ernstfall niemand. Ein Gelbfieber-Impfnachweis ist bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet Pflicht, ansonsten empfohlen ist der Schutz gegen Hepatitis A/B, Typhus und Tollwut. Malaria-Prophylaxe ist für tiefer gelegene Gebiete wie die Masai Mara und die Küste relevant, im kühleren Hochland um Nairobi und Mount Kenya sinkt das Risiko spürbar. Eine gut bestückte Reiseapotheke inklusive Mittel gegen Reisedurchfall gehört ins Gepäck, da Apotheken abseits der größeren Städte dünn gesäet sind.
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Vor der Buchung prüfen: Viele Reiseversicherungen schließen Motorradfahren über 125 ccm aus – ohne passenden Zusatzbaustein zahlt die Versicherung bei einem Unfall nicht.

Geld und Bezahlen in Kenia

M-Pesa ersetzt in Kenia oft das Bargeld – auf dem Land bleibt es trotzdem unverzichtbar.

Landeswährung ist der Kenia-Schilling (KES), Geldautomaten gibt es in jeder größeren Stadt, im Hochland und an der Küste zuverlässig, in abgelegenen Regionen selten. M-Pesa, Kenias mobiles Bezahlsystem, ist für viele Zahlungen praktischer als Bargeld – von der Tankstelle bis zum Marktstand – setzt aber eine kenianische Rufnummer voraus, die an jedem Safaricom-Schalter am Flughafen registriert werden kann. Karten werden in Hotels und größeren Restaurants akzeptiert, auf dem Land ist Bargeld Pflicht.
ZahlungsmethodeVerbreitung
M-PesaLandesweit verbreitet, benötigt kenianische SIM-Karte
Bargeld (KES)Unverzichtbar abseits der Städte und Hauptstraßen
KreditkarteHotels und größere Restaurants in Städten

Mobilfunk und Internet

Safaricom deckt Hochland und Mara meist mit 4G ab, auf abgelegenen Pisten gibt es Funklöcher.

Safaricom hat mit Abstand das beste Netz, auch im Hochland und rund um die Masai Mara meist mit 4G; Airtel ist eine Alternative mit etwas dünnerem Netz. Eine lokale SIM-Karte kostet wenig und ist am Flughafen oder bei jedem Safaricom-Händler sofort erhältlich, eSIM-Optionen existieren ebenfalls. In den Nationalparks und auf entlegenen Pisten wie zwischen Mount Kenya und Lake Baringo gibt es längere Funklöcher.

Verkehr und Umgangsformen

Linksverkehr, Wildtiere auf der Fahrbahn und Fotoetikette in Massai-Gebieten – die wichtigsten Regeln.

Kenia fährt Linksverkehr, an Kreisverkehren (Roundabouts) hat der bereits eingefahrene Verkehr Vorfahrt. Wildtiere queren Landstraßen außerhalb der Parks regelmäßig, besonders in der Dämmerung – Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten auf ein Minimum reduziert werden. In der Nähe von Massai-Gemeinden gilt: Menschen und ihr Vieh nicht ungefragt fotografieren, ein kurzes Gespräch oder eine kleine Gebühr klären das meist unkompliziert. Freitags ist rund um Moscheen mit mehr Fußgängerverkehr zu rechnen, ansonsten hat der Alltag keine religiös bedingten Einschränkungen für Reisende.

Was Kenia zusätzlich braucht

Die Ergänzung zur normalen Ausrüstung – speziell für Höhenwechsel, Pisten und Safari-Stopps.

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