Landesinfos für Spanien

Reisekarte von Frankreich des Reiseveranstalters Overcross

Reisekarte von Spanien des Reiseveranstalters Overcross


 

  1. Allgemeine Reiseinformationen für Spanien
  2. Reiseklima in Spanien
  3. Geographie in Spanien
  4. Flora und Fauna in Spanien
  5. Nationalparks und Naturschutz in Spanien
  6. Bevölkerung in Spanien
  7. Politik und Wirtschaft in Spanien
  8. Verkehrsnetz in Spanien
  9. Städte und Regionen in Spanien
  10. Kultur und Sehenswürdigkeiten in Spanien
  11. Feiertage in Spanien
  12. Medizinische Hinweise für Spanien
  13. Reisehinweise für Spanien
  14. Auslandsvertretung in Spanien
  15. Informationsquellen für Spanien

 

1. Allgemeine Reiseinformationen für Spanien

Kontinent: Europa
Geographische Lage: Westeuropa, auf der Nordhalbkugel zwischen Atlantik und Mittelmeer gelegen
Höchste Erhebung auf dem Festland: Mulhacén (3482 m ü.NN)
Längster Fluss: Teijo (1007 km)
Staatsform: Parlamentarische Erbmonarchie
Regierungssystem: Parlamentarische Demokratie
Sprachen: Spanisch
Nachbarländer: Portugal, Frankreich und Marroko
Hauptstadt: Madrid
Fläche: Ca. 506.000 km² (nur Europa)
Einwohner: Ca. 47 Mio Personen (2018)
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner pro km²
Religionen: Ca. 92% formal Anhänger des Christentums (römisch-katholisch, davon jedoch ca. 16% nicht gläubig), 4% Muslime, 9,5% Atheisten, unter 1% Protestanten, Zeugen Jehovas
Währung: Euro;   Die aktuellen Wechselkurse zu unseren Reiseländern finden Sie unter oanda.com
Reiseklima: Ozeanisch-Kontinental, an der Mittelmeerküste mediterranes Reiseklima
Zeitzone: UTC +1
Vorwahl: +34
Ländercode: ES
Strom: In Spanien werden die Steckdosen des Typs C, F und L verwendet. Die Netzspannung beträgt 230V mit 50Hz Wechselintervall. Ein Reisesteckeradapter kann lokal von Vorteil sein. Eine Übersicht der in unseren Reiseländern verwendeten Steckdosen und Stecker finden Sie unter wikipedia.de

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2. Reiseklima in Spanien

Im Landesinneren von Spanien herrscht ein ozeanisch-kontinentales Klima mit heißen trockenen Sommern und kalten niederschlagsreichen Wintern, im Norden auch mit regelmäßigen Schneefällen.
Im Bereich der nördlichen Atlantikküste fällt das Klima mit sehr milden Wintern und erträglichen Sommertemperaturen wesentlich gemäßigter aus. Auch hier fallen die Niederschläge vor allem in der kalten Jahreszeit.
Demgegenüber besitzt der Süden Spaniens mit der Mittelmeerküste ein ausgesprochen mediterranes Klima mit milden Wintertemperaturen und heißen Sommern, wobei die meisten Niederschläge im Frühjahr und im Herbst auftreten, die direkt an der Küste und auf den Balearen auch unwetterartig ausfallen können.
Auf den Kanarischen Inseln herrscht bereits ein subtropisches Klima ohne ausgeprägte Winterjahreszeit mit durchgehend angenehmen Temperaturen zwischen 18 und 24 °C.
In den Höhenlagen der Pyrenäen, des Kantabrischen und Iberischen Gebirges, des Kastilischen Scheidegebirges und der Betischen Kordillere wird das Klima von langen, kalten Wintern und kurzen, kühlen Sommern bestimmt..

Reiseklimadiagramm für Madrid des Reiseveranstalters Overcross

 

Reiseklimadiagramm für Santander des Reiseveranstalters Overcross

 

Reiseklimadiagramm für Almeria des Reiseveranstalters Overcross

 

Reiseklimadiagramm für Sevilla des Reiseveranstalters Overcross

 

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3. Geographie in Spanien

Das Reiseland Spanien liegt in Südwesteuropa und erstreckt sich über den größten Teil der Iberischen Halbinsel. Das Königreich ist mit einer Fläche von ca. 506.000 km² nach Russland, der Ukraine und Frankreich der viertgrößte Staat Europas. Landgrenzen bestehen im Nordosten mit Frankreich und Andorra und im Westen mit Portugal. Im Norden und Nordwesten sowie im äußersten Südwesten grenzt Spanien an den Atlantischen Ozean und im Osten und Südosten an das Mittelmeer. Die Küstenlänge beträgt ohne Inseln ca. 3 150 km, rund die Hälfte davon bildet die Mittelmeerküste. Zur Staatsfläche gehören außerdem die Balearen mit dem bekannten Reiseziel Mallorca, die Kanarischen Inseln und in Nordafrika die kleinen Gebiete von Ceuta und Melilla. Die Halbinsel Gibraltar an der äußersten Südspitze der Iberischen Halbinsel wird seit 1704 von Großbritannien verwaltet.
Spanien bzw. die gesamte iberische Halbinsel wird von mehreren Gebirgsrücken durchzogen, die vorwiegend von Westen nach Osten verlaufen. An der nördlichen Atlantikküste zieht sich das Kantabrische Gebirge mit Gipfelhöhen bis zu 2600 m.ü.NN (Picos de Europa) entlang. Im Osten geht das Kantabrische Gebirge in die Pyrenäen über, deren höchte Erhebung im Pico de Aneto mit 3404 m.ü.NN liegt und die die Iberische Halbinsel von Frankreich bzw. dem übrigen Europa trennen.
Etwa in der Mitte Spaniens verläuft das Kastilische Scheidegebirge in mehreren Blöcken, die Höhen bis zu 2600 m.ü.NN aufweisen. Nach Westen setzt sich das Gebirge in Portugal mit der Sierra da Estrela fort. Weiter im Süden trennt die ca. 1300m hohe Sierra Morena das zentrale Hochland von der Senke des Guadalquivir.
An der Mittelmeerküste schließlich verläuft die Betische Kordillere von Gibraltar bis südlich von Valencia und weiter zu den Balearen, wo sie in der Serra de Tramuntana auf Mallorca ihre Fortsetzung findet. Im Gebirge der Betischen Kordillere befindet sich auf der der Sierra Nevada mit dem Mulhacén die höchste Erhebung der Iberischen Halbinsel mit 3482 m.ü.NN.
Zwischen den Gebirgsketten verlaufen die Flusssysteme des Duero, Tajo, Guadiana und Guadalquivir, die in den Atlantik münden und ihren Ursprung im Iberischen Randgebirge haben.
Das Iberische Randgebirge östlich des Kastilische Scheidegebirges mit Höhen bis zu 2300 Metern besitzt als einziger Gebirgszug in Spaninen einen von Nordwesten nach Südosten gerichteten Verlauf und bildet eine natürliche Wasserscheide zwischen dem Flußsystem des Ebro im Osten, der in das Mittelmeer entwässsert und den nach Westen verlaufenden Flüssen, die alle in den Atlantik münden.
Das Zentrum der Iberischen Halbinsel wird von einem weitläufigen, Meseta genannten Hochplateau eingenommen, welches vom Rücken des Kastilischen Scheidegebirges in einen etwas höher gelegenen nördlichen und einen tiefer gelegenen südlichen Teil getrennt wird.
In dem gebirgigen Spanien bilden lediglich die Flußtäler des Guadalquivir und des Ebro tieferliegende Senken aus, auch die Küsten Spaniens sind größtenteils felsig und ohne ausgedehnte Tielländer geformt, was u.a. den landschaftlichen Reiz der küstennahen Reiseregionen in Spanien ausmacht.
Auf den kanarischen Inseln, deren Entstehung der vulanischen Tätigkeit des Mittelatlantischen Rückens zu verdanken ist, befindet sich mit dem Vulkan Teide auf Teneriffa der höchste Gipel auf spanischem Staatsgebiet mit 3715 m. ü.NN.

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In der Sierra Nevada

In der Sierra Nevada

 

 

4. Flora und Fauna in Spanien

Die südliche Hälfte von Spanien wird von mediterraner Vegetation mit Gewächsen wie Lavendel, Myrte, Lorbeer, Zistrosen oderMastix bestimmt. Weit verbreitet sind auch Farn-, Ginster und Heidearten. Typische in Spanien vorkommende Baumarten sind die Pinie und andere Kiefernarten, verschiedene Eichenarten wie Steineiche und Korkeiche sowie Eukalyptusbäume. An den Mittelmeerküsten tragen Palmen zum südländischen Flair der beliebten Reiseziele bei.
In den Bergregionen trifft man auf Nadelbäume oder Buchen, in tieferen Lagen auch auf Esskastanien, Haselnuss, Esche, Linde oder Ahorn. In vielen Landesteilen außer an der regenreiche Atlantikküste haben es Bäume aufgrund der Trockenperioden und Temperaturschwankungen allerdings schwer, sich nach einem Kahlschlag wieder anzusiedeln.
Die balearischen Inseln verfügen bereits über eine ausgesprochen mediterrane Pflanzenwelt mit der typischen Maccia aus Mastixsträuchern, Zwergpalmen, Ginster, Rosmarin, Erdbeer oder Wacholderbäumen. Auf dem vulkanischen Untergrund der kanarischen Inseln hat sich im Zusammenhang mit den günstigen Klimabedingungen in den jeweiligen Höhenlagen eine eigene vielfältige Vegetation entwickelt bzw. erhalten, wie z.B. die Lorbeerwälder, die im übrigen Europa bereits durch die Eiszeit ausgelöscht wurden.
Vor allem im heißen Süden Spaniens werden intensiv Kulturpflanzen mit entsprechenden Bewässerungsmaßnahmen angebaut, was langfristig zu bleibenden Störungen des Grundwasserhaushalts führt.

Die spanische Tierwelt wurde teilweise von Afrika beeinflusst und einige Tierarten wie z.B. die Kleinfleck-Ginsterkatze wanderten von dort auf der Iberischen Halbinsel ein. Die Pyrenäen bilden eine natürliche Wanderbarriere zum übrigen Europa, wodurch sich in Spanien einige Wolfs- und Bärenarten erhalten haben, die anderswo in Europa ausgerottet wurden. Eine seltene, geschützte Tierart ist außerdem der Pardelluchs. Auch der Ichneumonin kommt als einzige Mangustenart Europas nur in Spanien, Portugal und neuerdings auch in Italien vor.
Zahlreiche, aus Mitteleuropa bekannte Säugetierarten, sind auch bei einer Reise durch Spanien häufig anzutreffen, darunter Rotwild, wilde Ziegen, Eichhörnchen, Hasen, Kaninchen, Wildschweine und Füchse. In den Bergregionen sind Pyrenäen-Gämse, Iberien-Steinböcke, Mufflons und Murmeltiere heimisch. Unter den vielen, auf der iberischen Halbinsel lebenden Vögeln, befinden sich Großvögel wie Bussarde, Kaiser- und Steinadler, Bart- Mönchs-, Gänse- und Schmutzgeier, Fasane sowie die in Feuchtgebieten lebenden Flamingos. Wie in allen Ländern mit heißem und trockenen Klima ist auch in Spanien eine große Anzahl an Reptilien vertreten, darunter Eidechsen, Geckos, Skinke, Schleichen, Schlangen, Land- und Meeresschildkröten sowie besondere Arten wie die Unechte Karettschildkröte, die Kanareneidechsen, die El-Hierro-Rieseneidechse oder die Perleidechse, die größten Eidechsenarten Europas mit Körperlängen von bis zu 90 cm.
Zeitweise werden vor allem südspanische Regionen von Heuschrecken heimgesucht, die aus Afrika einfliegen. Die Berberaffen von Gibraltar sind eine bekannte Touristen-Attraktion und von vielen Küstenorten aus werden Bootstouren zur Beobachtung von Meeressäugern und der vielfältigen Unterwasserwelt vor den Küsten Spaniens angeboten.

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5. Nationalparks und Naturschutz in Spanien

Der Naturschutz wurde in Spanien bereits 1916 mit dem Erlass des Nationalparkgesetzes festgeschrieben. Nach einem zeitweiligen Stillstand der Naturschutzaktivitäten mit Beginn des spanischen Bürgerkrieges und unter der Diktatur Francos bemüht sich die spanische Regierung seit 1970, zuletzt mit dem Gesetz über Naturerbe und Biodiversität von 2007 wieder zunehmend um den Schutz und Erhalt der teilweise einmaligen Landschaft, Fauna und Flora Spaniens sowie um die Umsetzung europäischer und internationaler Naturschutzrichtlinien. Auf dem spanischen Festland wurden mittlerweile 9 Nationalparks eingerichtet, von denen der größte der auf der Beltischen Kordillere im Süden Spaniens gelegene Nationalpark Sierra Nevada mit einer Fläche von ca. 86000 km² ist. Im kantabrischen Gebirge im Norden Spaniens liegt der wegen seiner Höhlen bekannte, fast 70.000 km² umfassende Nationalpark Nationalpark Picos de Europa im gleichnamigen und stark verkarsteten Gebirgsmassiv. An der Mündung des Guadalquivir in Andalusien befindet sich der ca. 50.000 km² große Nationalpark Doñana in Spaniens größtem Feuchtgebiet. Ein 34.000 km² großer Teil des landschaftlich eindrucksvollen kastillischen Scheidegebirges wird durch den Nationalpark Nationalpark Sierra de Guadarrama bei Madrid geschützt. In der Extremadura im Westen Spaniens befindet sich das beeindruckende, fast 18.000 km² große Vogelschutzgebiet Monfragüe. Spaniens ältester Nationalpark ist der bereits 1918 in den Pyrenäen um den 3355 m hohen Berg Monte Perdido auf einer Fläche von 15600 km² angelegte Nationalpark Ordesa y Monte Perdido. 1955 kamen die ähnlich großen Nationalparks Aigüestortes i Estany de Sant Maurici in den Pyrenäen hinzu. Neben mehreren, durch den Nationalpark Islas Atlánticas de Galicia geschützen Inseln vor der Küste Galiciens und dem relativ kleinen Nationalpark Tablas de Daimiel zum Schutz eines Feuchtgebietes in der spanischen Mancha existieren weitere Nationalparks und Schutzgebiete auf den Balearen und den Kanarischen Inseln.

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6. Bevölkerung in Spanien

Die spanische Bevölkerung hat mit annähernd 47 Mio Einwohnern (2018) in den letzten Jahrzehnten insbesondere durch ausgeprägte Zuwanderung ein enormes Wachstum erfahren. Die Wachstumsrate beträgt ca. 0,3 %. Heute besitzt die spanische Bevölkerung einen Ausländeranteil von ca. 12 %, der vorwiegend aus Einwandereren von Rumänien, den Staaten des Maghreb oder Lateinamerika besteht. Daneben sind auch Briten und Deutsche, für die Spanien ein beliebter Altersruhesitz geworden ist, unter den Zuwanderen vertreten. Zu den Bevölkerungsminderheiten Spaniens zählen die, Gitanos genannten, spanischen Roma, die etwa seit dem 16. Jahrhundert nach Spanien einwanderten und von denen heute etwa etwa 600.000 bis 800.000 Personen in Spanien leben.
Obwohl über 90% der Spanier der offiziell der römisch-katholischen Kirche angehören bezeichnen sich rund 20% der Bevökerung als nicht religiös bzw. atheistisch. Dies hängt u.a. damit zusammen, daß das spanische Recht den Akt des Kirchenaustritts nicht vorsieht und daher auch viele Ungläubige offiziell in den Kirchenbüchern geführt werden.
Trotzdem die spanische Sprache, die sich aus dem Kastilianischen entwickelt hat, im gesamten Staatsgebiet Spaniens Amtssprache ist wird regional noch katalanisch, galicisch und baskisch, auch verkehrsmäßig, gesprochen. In Katalonien wird an den Schulen und Universitäten größtenteils sogar auf Katalanisch gelehrt. Als Fremdsprachen sind sowohl Englisch als auch Französisch in Spanien etabliert, daher ist auf einer Reise durch Spanien eine ausreichende Verständigung in einer dieser beiden Fremdsprachen zumeist möglich.

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Dorf in Andalusien

Dorf in Andalusien

 

 

7. Politik und Wirtschaft in Spanien

Spanien besitzt eine Erbmonarchie mit parlamentarisch-demokratischem Regierungssystem in der Staatsform einer parlamentarischen Monarchie. Laut Verfassung ist Spanien ein sozialer und demokratischer Rechtsstaat, der sich an den Prinzipien Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit und politischem Pluralismus orientiert. Die Staatsgewalt geht vom spanischen Volk aus, welches Träger der nationalen Souveränität ist. Das Staatsoberhaupt und zugleich auch Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist der König. Ansonsten hat der König überwiegend repräsentative Funktionen, ähnlich der politischen Rolle des deutschen Bundespräsidenten. Er bestätigt Gesetze und ist für die Ernennung und Entlassung des vom Abgeordnetenhaus gewählten Ministerpräsidenten verantwortlich. Der Ministerpräsident übernimmt die Funktion des Regierungsschefs. Die gesetzgebende Funktion liegt beim Parlament, welches aus zwei Kammern besteht. Das Abgeordnetenhaus hat max. 400 Sitze, die in allgemeiner, freier, gleicher, unmittelbarer und geheimer Wahl besetzt werden. Der Senat mit etwa 250 Mitglieder, von denen die meisten vom Volk gewählt werden, hat neben der Gesetzgebung auch die Bewilligung des Staatshaushalts und die Kontrolle der Regierung inne.

Mit der Wirtschaftsreform von 1959, dem demokratischen Wandel nach dem Ende der Diktatur, dem Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft und der Teilnahme an der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion wurden in Spanien die Grundlagen für einen langanhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung gelegt. Durch die sukzessive Modernisierung und Liberalisierung der Industrie des Landes sind einige international bekannte und erfolgreich agierende Unternehmen wie zum Beispiel Iberia, Seat, Telefónica, Zara oder Endesa entstanden. Die Öffnung Spaniens für den internationalen Wettbewerb zog umfangreiche ausländische Direktinvestitionen nach sich. Traditionell arbeitende Branchen des produzierenden Gewerbes wie z. B. im Baskenland mußten hierdurch allerdings auch erhebliche Einbußen hinnehmen.
Das Wachstum der vergangenen Jahre wurde auch wesentlich durch einen darlehensgestützten Immobilienboom getragen, dessen Blase im Verlauf der Finanzkrise ab 2007 platzte und Spanien nach dem Zusammenbruch mehrer Geldinstitute nötigte, den Euro-Rettungsschirm für 18 Monate in Anspruch zu nehmen, während der Spanien insgesamt 41,4 Milliarden Euro zur Unterstützung der angeschlagenen Kreditinstitute erhielt.
Nach einer, durch Finanzkrise 2009 eingeleiteten Rezession befindet sich das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes seit dem Jahr 2014 mit zunächst 1,4 % und 2015 mit 3,2 % wieder im Aufwind. Wichtigste Wirtschaftszweige des Reiselandes Spanien sind neben dem Tourismus und allen davon abhängenden Gewerben das Bauwesen, die Kommunikations- und Informationstechnik, metallverarbeitende Industrie, Maschinenbau, Landwirtschaft und Petrochemie. Die im Rahmen der Rezession im Jahr 2012 auf über 26% angestiegene Arbeitslosenquote erholte sich auf ca. 15% im Jahr 2018. Ein weiterhin bestehendes Problem ist die hohe Jugendarbeitslosigkeit von fast 40% (2017).

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8. Verkehrsnetz in Spanien

Spanien verfügt über ein gut ausgebautes Straßen- und Autobahnnetz von 663.795 Kilometern Länge mit überwiegend asphaltierten Straßen. Unter den Fernstraßen gibt es neben den Nationalstraßen sowohl gebührenfreie wie auch mautpflichtige Autobahnen, wobei die Autobahnabschnitte in den Ballungszentren in der Regel kostenlos zu benutzen sind während längere Überlandstrecken kostenpflichtig sind. Für eine Reise mit dem Geländewagen oder Motorrad durch Spanien ist es wichtig, zu wissen, daß es in Spanien zu den geltenden Verkehrsregeln abweichende Gepflogenheiten im Verhalten der Verkehrsteilnehmer gibt, wobei der Verkehrsfluss oft über das eigentliche Vorfahrtsrecht gestellt wird. So ist z.B. zu raten, beim Rechtsabbiegen nicht auf das Vorfahrtsrecht gegenüber einem entgegenkommenden Linkseinfädler zu pochen und generell Verkehrsteilnehmer mit weniger flexiblen Fahrzeugen wie Lastkraftwagen vorzulassen. Auf Bürgersteigen und Gehwegen dürfen weder Autos noch Motorräder abgstellt werden, bereits das teilweise Inanspruchnehmen einer solchen Parkfläche hat ein sofortiges Abschleppen zur Folge. Hingegen ist es in Spanien völlig normal, sich als Motorradfahrer durch langsam fahrende oder stehende Autoreihen hindurchzuschlängeln.

Von den insgesamt über 15.000 km langen Schienen des spanischen Eisenbahnnetzes gehören ca. 2300 km dem spanischen Hochgeschwindigkeitsnetz an, auf dem Hochgeschwindigkeitszüge wie der französische TGV, der spanische AVE oder der von Siemens entwickelte Velaro zwischen allen großen Städten betrieben werden. Daher kann man sich auf einer Reise durch Spanien sehr komfortabel über weite Strecken hinweg mit der Bahn bewegen. Auch innerhalb der Ballungsgebiete ist der Nahverkehr auf der Schiene sehr gut ausgebaut. Lediglich entlegene Orte weit abseits der großen Städte und touristischen Zentren sind auf der Schiene nicht so gut zu erreichen. Hierfür steht für Spanien-Reisende jedoch ein ausgezeichnetes Fernbusliniennetz zur Verfügung, vielerorts mit eigenen Busbahnhöfen.

Von den ca. 40 spanischen Verkehrsflughäfen besitzen viele eine internationale Fluganbindung, wodurch die Teilnehmer einer Reise durch Spanien von ihrem Heimatland aus gezielt in die Nähe der jeweiligen Start- und Abflugsorte gelangen können. Hierzu zählen u.a. der Hauptstadtflughafen Madrid, der Flughafen Barcelona, der Flughafen Palma de Mallorca, der Flughafen Málaga, der Flughafen Alicante, der Flughafen Valencia, der Flughafen Girona, der Flughafen Bilbao, der Flughafen Almería, der Flughafen Saragossa, der Flughafen San Sebastián und der Flughafen La Palma auf den Kanarischen Inseln.

Als traditionelle Seefahrtsnation verfügt Spanien an den Küsten selbstverständlich über eine Reihe von großen Häfen, die zum Teil von überregionaler Bedeutung sind. Die wichtigsten Seehäfen befinden sich am Mittelmeer in Algeciras, Barcelona und Valencia und am Atlantik in Bilbao und Gijón. Auf den Kanarischen Inseln hat der Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa insbesondere für Kreuzfahrt-Reisen die größte Bedeutung, da er von allen Schiffsarten und -Größen angelaufen werden kann und zudem einen wichtigen Versorgungshafen für den transatlantischen Personenschiffahrts- und Sportbootverkehr darstellt. Durch die Anlage zahlreicher Stauseen auf den großen Flüssen Spaniens ist der Guadalquivir der einzige Fluß Spaniens, der, wenn auch nur noch zwischen dem Atlantik und Sevilla, schiffbar ist. Dieses Teilstück des Guadalquivir kann auch von Hochseeschiffen befahren werden, weshalb der Hafen von Sevilla im 16. Jahrhundert Hauptumschlagplatz des spanischen Seehandels war.

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9. Städte und Regionen in Spanien

Das spanische Festland wird in 15 Regionen verwaltet, die zwar nicht über Eigenstaatlichkeit, als autonome Gemeinschaften aber dennoch über einen, den deutschen Bundesländern vergleichbaren Kompetenzumfang verfügen. So legt z.B. jede Region zusätzliche Feiertage unabhängig von denen der Staatsverwaltung fest, weshalb man sich vor einer Reise durch Spanien über die jeweils geltenden Feiertagsregelungen informieren sollte.
Die bekanntesten spanischen Regionen sind das Baskenland, Andalusien, Asturien, Kantabrien, Navarra, die Region Madrid, Katalonien und Galizien. Zu den Festlandsregionen kommen noch die Reise-Regionen der Balearischen und Kanarischen Inseln sowie die autonomen spanischen Exclaven Ceuta und Melilla an der nordafrikanischen Küste hinzu. Die Regionen für sich werden in Provinzen verwaltet, sieben Regionen besitzen allerdings keine weitere Verwaltungsteilung. Um den Autonomiestatus des Baskenlandes und Kataloniens herrschen seit langer Zeit ungelöste Konflikte, die im Baskenland in der Vergangenheit mit Terror und Gewalt einhergingen.
Die größten Städte des Landes sind die spanische Hauptstadt Madrid und die Hauptstadt Kataloniens, Barcelona, mit 3,2 bzw. 1,6 Mio Einwohnern. Danach folgen die Städte Valencia, Sevilla, Saragossa und Málaga mit Einwohnerzahlen zwischen 800.000 und 600.000 Personen.

Madrid
Die spanische Hauptstadt Madrid bildet seit geschichtlicher Zeit den geographischen, politischen und kulturellen Mittelpunkt Spaniens und war sowohl Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Kastilien, wie sie auch heute die Hauptstadt der teilweise daraus hervorgegangenen autonomen Region Madrid ist. Neben dem Sitz der spanischen Regierung befinden sich wichtige Verwaltungs- und Militärbehörden wie auch der Palast des Königs und das Erzbistum Madrid mit dem katholischen Erzbischof in der spanischen Hauptstadt. Auch als Handels- und Finanzzentrum hat die Stadt nationale wie internationale Bedeutung erlangt. In Madrid befinden sich zudem sechs öffentliche Universitäten sowie verschiedene andere Bildungs- und Kultureinrichtungen. Schon wegen der hervorragenden internationalen Flugverbindungen zum Flughafen Madrid ist die spanische Hauptstadt Ausgangspunkt und Besichtigungsziel vieler Spanien-Reisen.
Aus der Gründungszeit Madrids im 9. Jahrhundert existieren heute kaum noch Spuren. Während das Stadtbild Madrids zunächst wesentlich von den spanischen Habsburgern und Bourbonen geprägt wurde, erfuhr die Hauptstadt unter König Joseph Bonaparte zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine großflächige Umgestaltung. Nach den Zerstörungen während des Spanischen Bürgerkriegs ließ der aus den Unruhen hervorgegangene Diktator Francisco Franco die Stadt nach seinen Plänen wieder auf- bzw. umbauen. Im Zuge der Wirtschaftsreform nahm die Anzahl der Wolkenkratzer von 1959 bis zur Finanzkrise 2007 stetig zu. Im Laufe des 20. Jahrhunderts versechsfachte sich die Stadtbevölkerung von etwa 500.000 auf über drei Millionen Einwohner. Heute ist Madrid mit über 3,2 Millionen Einwohnern (2018) die drittgrößte Stadt der Europäischen Union.
Obwohl ein großer Teil der historischen Gebäude im Laufe der wechselvollen Geschichte Madrids zertört wurde bietet die Stadt heute immer noch ein reichhaltiges kulturelles Erbe an architektonischen Denkmälern vieler Stilepochen sowie an historischen Stadtteilen, Plätzen und Straßenzügen. Die im 15. Jahrhundert als Marktplatz angelegte Plaza Mayor im Zentrum der Altstadt ist bis heute der lebendigste Platz der Stadt. Von der Plaza de la Puerta del Sol führen die sechs, radial in alle Richtungen angelegten Nationalstraßen ins Land und kennzeichnen damit sowohl den Mittelpunkt der Stadt als auch ganz Spaniens. An der Plaza de Cibeles befinden sich mit dem Kybelebrunnen, dem Palacio de Comunicaciones und der Banco de España drei der größten Sehenswürdigkeiten von Madrid. Die Prachtstraße Calle de Alcalá beginnt an der Puerta del Sol und zeigt bis zur Plaza de Cibeles zahlreiche repräsentative Gründerzeitbauten. Der barocke Königspalast (Palacio Real) gehört zu den größten Schlössern in Westeuropa und ist annähernd doppelt so groß wie Buckingham Palace oder Schloss Versailles. Der 1919 unter Verwendung verschiedener historischer Baustile errichtete Palacio de Cibeles ist seit 2007 der Sitz der Stadtverwaltung von Madrid. Der Retiro Park ist eine großzügig angelegte Grünanlage, die einst als königlicher Garten angelegt wurde und heute der Öffentlichkeit zur Erholung und für Freizeitaktivitäten zur Verfügung steht. Ein Publikimsmagnet des Parks ist der nahezu komplett aus Glas bestehende Kristallpalast.

Barcelona
Die mit über 1,6 Mio Einwohnern zweitgrößte Stadt Spaniens liegt am Mittelmeer im Zentrum der Region Katalonien, deren Hauptstadt Barcelona ist. Obwohl die Gründung Barcelonas auf die über 2000 Jahre alte iberischen Siedlung Barkeno zurückzuführen ist, sind über die Ursprünge von Barcelona nur wenige Fakten bekannt. Nach der Besiedlung des Barcino genannten Ortes durch die Römer begann mit dem Siegeszug der Westgoten und anschließend durch die Mauren die wechselvolle Geschichte um die Macht der Stadt, die infolge verschiedener Eroberungen, Erbfolgen und Aufständen mehrfach zwischen den mittelalterlichen Dynastien der Karolinger, Franken und Habsburgern wechselte. Das bereits im Mittelalter zu einem wichtigen Handelszentrum im westlichen Mittelmeer aufgeblühte Barcelona erlebte in der Mitte des 19. Jahrhundert einen erneuten wirtschaftlichen Aufschwung als Zentrum der industriellen Entwicklung Spaniens, was erheblich zum Reichtum und politischen Einfluß Barcelonas beitrug. Die Stadt dehnte sich aus und wurde u.a. um einen neuen Bezirk mit  isomorphem Grundraster erweitert. Barcelona wurde Gastgeber mehrerer internationaler Ausstellungen, u.a. der Weltausstellung 1888 und der gleichbedeutenden Exposición Internacional de Barcelona im Jahre 1929. Im Jahr 1938 war Barcelona als Folge des Bürgerkrieges das Ziel zahlreicher schwerer Luftangriffe mit teilweise erheblichen Zerstörungen. Das moderne Barcelona entwickelte sich im Zuge der politischen Erneuerung Spaniens zu einem beliebten Touristenziel mit stetig wachsenden Besucherzahlen und wurde 1992 Austragungsort der Olympischen Spiele.
Neben dem historischen Stadtkern, dem Gotischen Viertel, in dem zahlreiche schöne architektonische Zeugnisse der mittelalterlichen Königs- und Handelsstadt wie die Kathedrale der heiligen Eulàlia, der Königsplatz oder das Rathaus stehen, sind insbesondere aus der Zeit der beginnenden Industrialisierung bedeutende Denkmäler sehenswert. Hierzu gehören der Palau Nacional oder die Planstadt Eixample mit der Basilika Sagrada Família und zahlreichen, dem Jugendstil in der speziellen Form der Modernisme nachempfundenen Villen und Häusern, von denen einige zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Etliche Plätze, Prachtstraßen und Flaniermeilen wie die Plaça de Catalunya, die Passeig de Gràcia, der Marktplatz Mercat de la Boqueria oder die La Rambla laden in Barcelona zum Verweilen und Bummeln ein. Der Hafen beherbergt das moderne Freizeit- und Einkaufszentrum Maremagnum, welches u.a, das größte Ozeanarium zum Thema Mittelmeerfauna beherbergt. Durch den international gut angebundenen Flughafen bietet sich Barcelona ideal als Startpunkt für eine Reise durch Südspanien an.

Valencia
Spaniens drittgrößte Stadt Valencia liegt im östlichen Teil des Landes an der Costa del Azahar des Mittelmeeres. In der Stadt an der Mündung des Turia leben knapp 800.000 Einwohner (2018). Wie viele Städte an den westlichen Mittelmeerküsten kann auch die Stadt Valencia auf eine bis in die Antike zurückreichende Gründungs- und Eroberungsgeschichte mit zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen und damit verbundenen Machtwechseln zurückblicken. Im 15. Jh. entwickelte sich die Stadt zu einem der größten Mittelmeerhäfen und zu einem bedeutenden Handels- und Finanzzentrum, welches u.a. durch die hier ansässige Seidenweberei wirtschaftlich begründet war.
In der zweiten Hälfte des 19. Jh. wurden wie in einigen anderen Städten Spaniens auch, die einengenden Stadtmauern niedergerissen und es entstanden im Westen und Süden neue Stadtteile mit breiten, schachbrettartig angelegten Straßen. Auch in der Altstadt fielen einige mittelalterlicher Häuserblöcke dem Bau der beiden großen Plätze Plaza del Ayuntamiento und Plaza de la Reina zum Opfer. Zu Beginn des 20. Jh. standen ebenso wie in Barcelona zahlreiche Neubauten unter dem Zeichen des vom Jugendstil abgeleiteten Modernisme, der sich noch heute in den Fassaden zahlreicher bürgerlicher Wohnhäuser, dem Bahnhof Estación del Norte und den Markthallen Mercado Central und Mercado de Colón zeigt. Auch in Valencia hinterließen der spanische Bürgerkrieg und die damit verbundenen Bombardements der Luftwaffe Francos ihre Spuren.
Durch eine beispiellose Städtebaumaßnahme wurde Anfang 1970 der immer wieder zu erheblichen Überschwemmungen neigende Fluß Turia um die Stadt herumgeleitet. Das ehemalige Flußbett wurde zu einer, das ganze Stadtgebiet durchziehenden Parkanlage mit zahlreichen Sport- und Freizeitangeboten umgebaut.
Zu den architektonischen Sehenswürdigkeiten Valencias zählen u.a. auch die mittelalterliche Kathedrale, die Seidenbörse und die Stierkampfarena. Die Stadt besitzt drei Strände an der Costa de Valencia und ist ein beliebtes Ziel für Sprach- und Städtereisen.

Palma de Mallorca
Palma ist die Hauptstadt der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca und sowohl Regierungssitz als auch Versorgungszentrum der autonomen Gemeinschaft der Balearen. Mit ca. 400.000 Einwohnern steht Palma an achter Stelle der Großstädte Spaniens. Mit dem internationalen Flughafen und dem Seehafen für Fähr- und Kreuzfahrtschiffe ist die Stadt erster Anlaufpunkt für Reisen zu der beliebten Baleareninsel Mallorca. Von hier aus können die unzähligen Badeorte,Touristenattraktionen und Sehenswürdigkeiten problemlos auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Landschaftlich eindrucksvolle Naturschönheiten finden sich insbesondere in der Sierra de Tramuntana, nördlich von Palma.
Die bereits 123 v. Chr. von den Römern gegründete Stadt selbst hat abseits des Massentourismus einige Sehenswürdigkeiten wie die weithin sichtbare Kathedrale La Seu und das das Llotja de Palma aus dem 15.00 Jahrhundert, das Castell de Bellver, oder die vielen Bauwerke im Stil des Modernisme zu bieten. Die Altstadt von Palma mit dem belebten Plaça Major als Mittelpunkt ist für ihre zahlreichen engen Gassen, die teilweise nur über Treppen miteinander verbunden sind, bekannt. Außerhalb der Kernstadt befinden sich an der Küste zahlreiche Badestrände und Flaniermeilen.

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10. Kultur und Sehenswürdigkeiten in Spanien 

Durch die, in vor- und frühgeschichtlicher Zeit zuerst durch Iberer, Kelten und Basken und später dann durch Phönizier, Römer und Westgoten stattfindende Besiedlung sorgte auf der Iberischen Halbinsel für eine vielfältige kulturelle Entwicklung und ein umfangreicheses Kulturerbe, welches durch die spanischen Eroberungen in Südamerika mit lateinamerikanischem Kulturgut zusätzlich ergänzt wurde. Einzigartige Kunst, weltbekannten Museen, spektakuläre Architektur und die exzellente Küche erheben Spanien zu einem europäischen Kulturparadies und traditionelle Volksfeste und Bräuche machen die spanische Kultur heute auch außerhalb der Landesgrenzen bekannt.
Angefangen von den weltbekannten spanischen Künstlern wie El Greco, Joan Miró oder Pablo Picasso und Architekten wie Antonio Gaudi, über Schriftsteller wie Miquel de Cervantes mit dem weltbekannten Buch Don Quijote, die Musik Andalusiens und den weltbekannten Flamenco-Tanz, bis hin zu den mittlerweile in Verruf geratenen Stierkämpfen hat die spanische Kultur entscheidend zur europäischen Kunst- und Kulturgeschichte beigetragen.
Spaniens Kultur wird heute über zahlreiche Volksfeste wie das vom Flamenco beherrschte Folklorefestival in Sevilla, das Fiestas del Pilar in Saragossa oder das Neujahrsfest in Madrid, deren Besuch auf einer Reise durch Spanien unvergeßliche Kulturerlebnisse bieten, sowie durch international bekannte Sänger wie Enrique Iglesias nach außen getragen.
Spanisches Flair und Lebensart ist insbesondere auf den Plätzen und Boulevards der großen Städte erlebenswert.
Neben den kulturellen und kulturhistorischen Höhepunkten begeistert die vielschichtige und abwechselungsreiche Landschaft Spaniens zwischen dem Atlantik und dem Mittelmeer während einer Reise durch das Land. Einige der schönsten Naturlandschaften des Landes sind durch Nationalparks erschlossen. Die Hochlagen der Pyrenäen und weiteren Gebirge Spaniens sind beliebte Ziele für Wanderer, Bergsteiger, Kletterer und Wintersportler. Die Küstenabschnitte des Mittelmeeres mit dem dahinter aufsteigenden Bergland wie die Costa Brava, Costa Blanca oder die Costa del Sol sind beliebte Urlaubsziele für sonnenhungrige Strandurlauber.

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11. Feiertage mit festem Datum in Spanien

Die einzelnen spanischen Regionen haben zusätzliche Feiertage oder davon abweichende Feiertagstermine

1. Jan Neujahr
6. Jan Heilige Drei Könige
Freitag vor Ostern Karfreitag
Sonntag nach dem Karfreitag Ostern
1. Mai Tag der Arbeit
15. Aug Mariä Himmelfahrt
12. Okt Nationalfeiertag
1. Nov Allerheiligen
6. Dez Tag der Verfassung
8. Dez Mariä Empfängnis
25. Dez Weihnachten

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12. Medizinische Hinweise für Spanien

Aus rechtlichen Gründen dürfen wir als Reiseveranstalter keine verbindlichen medizinischen Hinweise für Spanien kommunizieren und verweisen daher auf die Informationen des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland, des Robert-Koch-Institutes und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

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13. Reisehinweise für Spanien

Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise, Informationen zur Ein- und Ausreise sowie besondere strafrechtliche Hinweise und Verhaltensempfehlungen für Ihren Aufenthalt in Spanien erhalten Sie vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland.

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14. Auslandsvertretung in Spanien

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Madrid (Es existieren weitere (General)konsulate in Barcelona, Las Palmas de Gran Canaria, Málaga, Palma de Mallorca sowie Honarkonsulate in Almería, Alicante, Bilbao, Cádiz, Mao-Mahón/Menorca, Lanzarote, Puerto de la Cruz, San Sebastián, Santa Cruz de La Palma, Valencia, Vigo und Saragossa).
Amtsbezirk/
Konsularbezirk:
Spanien und Andorra.
Ort: Madrid
Straßenanschrift: Calle de Fortuny, 8, 28010 Madrid
Postadresse: Embajada de la República Federal de Alemania, Calle de Fortuny, 8, 28010 Madrid, Spanien
Telefon: +34 91 557 90 00
Fax: +34 91 310 21 04
E-Mail: Kontaktformular
Website: http://www.madrid.diplo.de
Behördensprachen
im Gastland:
Spanisch; für Andorra: Spanisch und Französisch

 

Botschaft des Königreichs Spanien in Berlin
(Es existieren weitere Honorarkonsulate u.a. in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart, Dresden und München)
Ort: Berlin
Straßenanschrift: Lichtensteinallee 1
Postadresse: Lichtensteinallee 1, 10787 Berlin
Telefon: 030 254 00 70
Fax: 030 257 995 57
E-Mail: emb.berlin.inf@maec.es
Website: http://www.spanischebotschaft.de

 

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15. Informationsquellen für Spanien

Deutscher Wetterdienst
Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland
Wikipedia

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