Etosha Nationalpark
Namibie 22.270 km² 3 trips

Etosha Nationalpark

Der Etosha Nationalpark liegt im Norden Namibias, 400 km von Windhoek entfernt. Auf 22.270 km² leben 114 Säugetierarten, darunter Elefanten, Löwen, Spitzmaulnashörner und Giraffen. Das Zentrum bildet die Etosha-Pfanne, eine 4.760 km² große Salzpfanne, die 23 Prozent des Parks bedeckt. In der Trockenzeit von Mai bis Oktober sammeln sich die Tiere an den Wasserstellen entlang der Pisten, und Du siehst sie vom Fahrzeug aus, ohne lange suchen zu müssen.

Facts and figures

The park at a glance

Area
22.270 km²
Country
Namibie
Founded
1907
Species
114 Säugetier- und rund 340 Vogelarten
Best time to visit
Mai bis Oktober, Spitze August bis Oktober
Getting there
400 km ab Windhoek, 4 Tore
Entry fee
N$ 150 pro Person und Tag, rund 8 US$
Recommended stay
2 bis 3 Nächte
Landscape and wildlife

Landschaft und Tierwelt: Salzpfanne, Mopane und 114 Säugetierarten

Die Etosha-Pfanne ist das Herz des Parks: rund 130 km lang, bis zu 50 km breit und 4.760 km² groß. Die meiste Zeit des Jahres liegt sie trocken, eine weiße Fläche aus Salz und Ton, über der die Luft flimmert. Nach guten Regenfällen zwischen Januar und März steht für wenige Wochen Wasser in der Pfanne, dann kommen Flamingos und Pelikane zu Tausenden zum Brüten.

Um die Pfanne herum wechseln sich Mopane-Wald, Dornbusch-Savanne und offenes Grasland ab. Im Westen, um Dolomite und das Galton-Tor, wird das Gelände hügelig, mit Dolomitfelsen und Moringa-Bäumen. Der Osten um Namutoni ist flacher und dichter bewachsen. Wasser gibt es das ganze Jahr nur an den Wasserstellen: natürliche Quellen am Rand der Pfanne und Bohrlöcher mit Pumpen, die der Park betreibt. Rund 30 davon liegen an den Pisten zwischen Okaukuejo, Halali und Namutoni.

Im Park leben 114 Säugetierarten, rund 340 Vogelarten, 110 Reptilienarten, 16 Amphibienarten und 1 Fischart. Zu den größeren Tieren gehören mehr als 2.000 Elefanten, mehrere hundert Löwen und eine der größten Populationen von Spitzmaulnashörnern der Welt. Dazu Giraffen, Steppenzebras, Oryx-Antilopen, Kudus, Streifengnus, Elenantilopen und Springböcke in Herden von mehreren hundert Tieren. Nur hier und im angrenzenden Nordwesten Namibias lebt die Schwarznasen-Impala, eine eigene Unterart mit einem Bestand von wenigen tausend Tieren. Leoparden, Geparden und Tüpfelhyänen sind da, aber seltener zu sehen.

Was im Etosha fehlt: Büffel, Flusspferde und Krokodile, weil es keinen dauerhaften Fluss gibt. Wer die Big Five zählen will, findet hier 4 davon.

The event

Die Wasserstellen: Safari im Sitzen

Okaukuejo bei Nacht

Das Wasserloch des Camps Okaukuejo ist nachts beleuchtet und liegt wenige Meter hinter dem Zaun des Camps. Zwischen 20 und 24 Uhr kommen hier regelmäßig Spitzmaulnashörner, Elefanten und in der Trockenzeit auch Löwen. Du sitzt auf einer Steinbank, bleibst leise und wartest, mehr ist nicht nötig. In der Hochsaison von August bis Oktober sind an manchen Abenden 3 bis 5 Nashörner gleichzeitig am Wasser. Halali (Moringa) und Namutoni (King Nehale) haben ebenfalls beleuchtete Wasserlöcher, mit weniger Besuchern auf den Bänken.

Pumpen statt Flüsse

Etosha hat keinen dauerhaften Fluss. Wasser gibt es an natürlichen Quellen am Pfannenrand und an Bohrlöchern, die der Park mit Solar- und Dieselpumpen betreibt. Weil die Tiere in der Trockenzeit nirgendwo sonst trinken können, verteilt sich das Wild nicht über 22.270 km², sondern sammelt sich an rund 30 Wasserstellen entlang der Pisten. Das ist der Grund, warum Etosha als der Park gilt, in dem Du am zuverlässigsten Tiere siehst: Du fährst von Wasserstelle zu Wasserstelle, stellst den Motor ab und wartest 20 bis 30 Minuten. An einem guten Tag im September stehen an einer einzigen Stelle Elefanten, Zebras, Giraffen, Oryx und Springböcke zugleich.

Die Pfanne im Regen

Nach guten Regenfällen zwischen Januar und März steht für wenige Wochen Wasser in der Etosha-Pfanne, nur wenige Zentimeter tief, aber auf vielen Quadratkilometern. Dann kommen Zwergflamingos und Rosaflamingos zu Zehntausenden zum Brüten, dazu Rosapelikane. Das passiert nicht jedes Jahr, und die Kolonie liegt weit draußen in der Pfanne. Vom Aussichtspunkt Etosha Lookout nördlich von Halali führt eine Piste direkt auf die Pfanne hinaus, und Du siehst die weiße Fläche bis zum Horizont, mit oder ohne Wasser.

When to go

Beste Reisezeit für den Etosha Nationalpark

Etosha hat zwei Jahreszeiten, und sie entscheiden, was Du siehst. Trockenzeit, Mai bis Oktober: kein Regen, das Gras ist niedrig, die natürlichen Wasserstellen trocknen aus und die Tiere sammeln sich an den Pumpen. Juni und Juli sind kühl, tagsüber um 25 °C, nachts in Okaukuejo bis nahe 0 °C. August bis Oktober ist die beste Zeit für Tiere: warm, staubig, ab Oktober bis 40 °C am Mittag, dafür stehen Elefanten, Zebras und Giraffen zu Hunderten am Wasser.

Regenzeit, November bis April: Gewitter am Nachmittag, im Schnitt 418 mm Regen im Jahr, fast alles zwischen Dezember und März. Der Park wird grün, Springböcke und Gnus bringen ihre Jungen zur Welt, Zugvögel kommen an, und mit etwas Glück steht Wasser in der Pfanne. Dafür ist das Wild verteilt, das Gras hoch, und einzelne Nebenpisten im Westen und Norden sind nach starkem Regen gesperrt. Die Hauptpisten zwischen Anderson-Tor, Okaukuejo, Halali und Namutoni sind Schotter und bleiben das ganze Jahr befahrbar.

Für eine erste Safari empfehlen wir Juni bis Oktober. Wer Vögel, grüne Landschaft und leere Camps bevorzugt, fährt im Februar oder März.

Month by month

  1. Jan Possible Regenzeit, grün, junge Tiere, Wild verteilt
  2. Feb Possible Höhepunkt der Regenzeit, Pfanne kann Wasser führen, Flamingos
  3. Mar Possible Regen lässt nach, viele Vögel, hohes Gras
  4. Apr Possible Ende der Regenzeit, Pisten trocknen ab
  5. May Best time Beginn der Trockenzeit, um 25 °C, erste Herden am Wasser
  6. Jun Best time Trocken und kühl, nachts bis nahe 0 °C
  7. Jul Best time Hauptsaison, kühle Nächte, volle Wasserstellen
  8. Aug Best time Beste Tierbeobachtung, warm und trocken
  9. Sep Best time Höhepunkt der Trockenzeit, Herden an jeder Wasserstelle
  10. Oct Best time Sehr heiß, bis 40 °C, beste Sichtungen am Wasser
  11. Nov Possible Erste Gewitter, Hitze, Wild noch am Wasser
  12. Dec Possible Regenzeit, grün, Wild verteilt sich
Our trips

Unsere Reisen durch den Etosha Nationalpark

Small group trips

Namibie

Voyage en petit groupe : Namib & Sossusvlei

11 jours

Camping safari

Namibie

Circuit Namibie du Cap à Windhoek

11 jours

Overland trips

Namibie

Circuit en Namibie en groupe, en camion overland

12 jours
Practical

Etosha praktisch: Eintritt, Anreise, Regeln

Eintritt und Gebühren

Der Parkeintritt kostet für ausländische Besucher N$ 150 pro Person und Tag, das sind rund 8 US$ oder 7 Euro. Für ein Fahrzeug mit bis zu 10 Sitzen kommen N$ 50 pro Tag dazu. Bezahlt wird am Tor oder in den Camps, mit Karte oder in Namibia-Dollar; der südafrikanische Rand wird 1:1 angenommen. Ob die Parkgebühren im Reisepreis enthalten sind, steht bei jeder Reise unter Leistungen.

Anreise: 400 km ab Windhoek

Vom Flughafen Windhoek sind es rund 400 km bis zum Anderson-Tor im Süden, 4,5 bis 5 Stunden über die B1 und C38 via Okahandja und Outjo. Zum Von-Lindequist-Tor im Osten bei Namutoni fährst Du rund 530 km über Otjiwarongo und Tsumeb. Der Park hat 4 Tore: Anderson (Süd), Von Lindequist (Ost), King Nehale (Nord) und Galton (West, nur für Gäste des Dolomite Camps). Alle Tore öffnen bei Sonnenaufgang und schließen bei Sonnenuntergang; wer danach außerhalb eines Camps unterwegs ist, zahlt Strafe. Unsere Reisen fahren im Kleinbus oder Safari-Truck von Windhoek aus hin.

Wie viele Tage im Park

2 Nächte sind das Minimum, 3 Nächte ideal: eine in Okaukuejo für das Nachtwasserloch, eine in Halali oder Namutoni für den Osten. Die Strecke von Okaukuejo nach Namutoni ist rund 140 km lang und dauert mit Stopps an den Wasserstellen einen ganzen Tag. Unsere Reisen verbringen 2 bis 3 Tage im Park, jeweils mit Pirschfahrten am frühen Morgen und späten Nachmittag, wenn die Tiere aktiv sind.

Parkregeln

Höchstgeschwindigkeit 60 km/h. Außerhalb der eingezäunten Camps und der markierten Toilettenstopps bleibst Du im Fahrzeug, auch für ein Foto. Nicht füttern, nicht hupen, keine Drohnen. Die Camps sind nachts eingezäunt und die Tore abgeschlossen. Handyempfang gibt es in den Camps, auf den Pisten kaum. Tanken kannst Du in Okaukuejo, Halali und Namutoni.

Malaria im Etosha

Etosha liegt in einem Malariagebiet mit saisonalem Risiko. In der Regenzeit von November bis Juni ist das Risiko am höchsten, in der Trockenzeit von Juli bis Oktober gering. Sprich vor der Reise mit einem Tropenmediziner über eine Prophylaxe, und nimm in jedem Fall langärmelige Kleidung für die Abenddämmerung und ein Mückenschutzmittel mit DEET mit. Eine Gelbfieber-Impfung ist für Namibia nicht vorgeschrieben, wenn Du direkt aus Europa einreist.

Where to sleep

Übernachten im und am Etosha

Campsite

Die 3 Camps im Park: Okaukuejo, Halali, Namutoni

Die drei staatlichen Camps liegen im Park und sind die einzige Möglichkeit, ein Nachtwasserloch zu erleben. Okaukuejo hat das bekannteste beleuchtete Wasserloch, Halali liegt in der Mitte, Namutoni in einem deutschen Fort aus der Kolonialzeit. Alle drei bieten Campingplätze mit Sanitärblock, Chalets, Restaurant, Tankstelle und Shop. Unsere Camping-Safaris zelten hier, mit Zwei-Mann-Zelten, Matratzen und Küche vom Truck.

Tented camp

Feste Zeltcamps und Chalets

Kleingruppenreisen übernachten in festen Zeltcamps oder Chalets mit Bett, Dusche und WC, innerhalb oder am Rand des Parks. Du hast den Klang der Nacht, aber nicht die Arbeit mit dem Zelt. Onkoshi am Pfannenrand und Dolomite im Westen sind die zwei kleinen Camps im Park, mit jeweils rund 15 bis 20 Unterkünften und ohne Tagesbesucher.

Lodge

Lodges vor den Toren

Rund um das Anderson-Tor und das Von-Lindequist-Tor liegen private Lodges, 10 bis 30 km vom Park entfernt, mit Pool, Restaurant und eigenen Pirschfahrzeugen. Vorteil: mehr Komfort und ruhige Nächte. Nachteil: Du musst morgens erst zum Tor fahren und verpasst die erste halbe Stunde nach Sonnenaufgang im Park. Die Lodge-Varianten unserer Reisen nutzen Häuser in dieser Lage.

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Good to know

Questions about Etosha Nationalpark

Wann ist die beste Reisezeit für den Etosha Nationalpark?

Juni bis Oktober. In der Trockenzeit sammeln sich die Tiere an den rund 30 Wasserstellen, das Gras ist niedrig, und Du siehst Elefanten, Nashörner, Löwen und Giraffen fast garantiert. August und September sind die Monate mit den meisten Sichtungen, Oktober ist mit bis zu 40 °C sehr heiß. Die Regenzeit von November bis April ist grün, vogelreich und leer, aber das Wild ist verteilt.

Wie viele Tage braucht man im Etosha?

2 Nächte sind das Minimum, 3 Nächte sind ideal. Der Park ist von Okaukuejo im Süden bis Namutoni im Osten rund 140 km lang, mit Stopps an den Wasserstellen ist das ein voller Tag. Unsere Reisen verbringen 2 bis 3 Tage im Park, mit Pirschfahrten am Morgen und am späten Nachmittag.

Welche Tiere sieht man im Etosha Nationalpark?

114 Säugetierarten, darunter mehr als 2.000 Elefanten, mehrere hundert Löwen, Spitzmaulnashörner, Giraffen, Zebras, Oryx, Kudus, Gnus und Springböcke. Leoparden, Geparden und Hyänen sind da, aber seltener zu sehen. Büffel, Flusspferde und Krokodile fehlen, weil der Park keinen dauerhaften Fluss hat. Dazu rund 340 Vogelarten, in der Regenzeit auch Flamingos auf der Pfanne.

Gibt es Malaria im Etosha Nationalpark?

Ja, Etosha liegt in einem Malariagebiet mit saisonalem Risiko. In der Regenzeit von November bis Juni ist es am höchsten, in der Trockenzeit von Juli bis Oktober gering. Sprich vor der Reise mit einem Tropenmediziner über eine Prophylaxe und nimm langärmelige Kleidung und Mückenschutz mit DEET für die Abenddämmerung mit.

Was kostet der Eintritt in den Etosha Nationalpark?

N$ 150 pro Person und Tag für ausländische Besucher, rund 8 US$ oder 7 Euro, dazu N$ 50 pro Tag für ein Fahrzeug mit bis zu 10 Sitzen. Bezahlt wird am Tor oder im Camp, mit Karte oder in Namibia-Dollar. Ob die Parkgebühren im Reisepreis enthalten sind, steht bei jeder unserer Reisen unter Leistungen.

Kann man den Etosha Nationalpark auf eigene Faust befahren?

Ja, Etosha ist ein Selbstfahrer-Park mit Schotterpisten, die in der Trockenzeit auch mit einem normalen Pkw befahrbar sind. Höchstgeschwindigkeit 60 km/h, die Tore schließen bei Sonnenuntergang. Auf unseren Reisen fährt ein Guide, der die Wasserstellen kennt und weiß, wo am Morgen die Löwen lagen; Du sitzt im Kleinbus oder Truck mit Blick nach allen Seiten.

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