Landesinfos für Griechenland

Reisekarte von Griechenland des Reiseveranstalters OVERCROSS

Reisekarte von Griechenland des Reiseveranstalters OVERCROSS

  1. Allgemeine Informationen
  2. Klima
  3. Geographie
  4. Flora und Fauna
  5. Nationalparks und Naturschutz
  6. Medizinischer Hinweis
  7. Bevölkerung
  8. Politik und Wirtschaft
  9. Verkehrsnetz
  10. Städte und Regionen
  11. Kultur, Sehenswürdigkeiten und berühmte Persönlichkeiten
  12. Reisehinweise
  13. Auslandsvertretung
  14. Quellen und Links

 

1. Allgemeine Informationen

Kontinent: Europa
Geographische Lage: Südeuropa
Staatsform: parlamentarische Republik
Regierungssystem: parlamentarische Demokratie
Sprachen: Griechisch
Nachbarländer: Albanien, Mazedonien, Bulgarien und Türkei
Hauptstadt: Athen
Fläche: ca. 131.957 km²
Einwohner: ca. 10.995.000
Bevölkerungsdichte: 83,3 Einwohner pro km²
Religionen: Orthodoxes Christentum 
Währung: Euro
Klima: mediterranes Klima
Zeitzone: UTC+2
Vorwahl: +30
Ländercode: GRC

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2. Klima:

 

Klimatabelle für Griechenland

Klimatabelle min.Temp in °C max. Temp in°C Feuchtigkeit in % Regentage /Monat
Januar 6 13 70 16
Februar 7 14 66 11
März 8 16 66 11
April 11 20 57 9
Mai 16 25 54 8
Juni 20 30 47 4
Juli 23 33 41 2
August 23 33 41 3
September 19 29 50 4
Oktober 15 24 61 8
November 12 19 70 12
Dezember 8 15 71 15

 

Obwohl Griechenland ein klimatisch vielfältiges Land ist, herrscht doch überwiegend mediterranes Klima, mit trockenen und heißen Sommern und feuchten, milden Wintern. In Küstennähe sind die Winter im Normalfall regnerischer und kühler, die Sommer hingegen relativ heiß und es gibt nur selten mal ein Sommergewitter, das aber sehr erfrischend sein kann, wenn man einen langen Tag auf seiner Enduro verbracht hat.

Im Inneren des Landes sind die Winter spürbar kälter als an der Küste und es gibt oft Nachtfrost, manchmal sogar starke Schneefälle. Die Sommer in diesem Teil des Landes ähneln denen an der Küste und sind heiß und trocken. Die jährlichen Durchschnittsniederschläge bewegen sich zwischen 400 und 1000 mm.

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3. Geographie

Die Republik Griechenland (Hellenische Republik; amtlich griechisch: Ellinikí Dimokratía) liegt in Südosteuropa und bildet den Süden der Balkanhalbinsel. Im Westen, Süden und Osten ist das Land vom Mittelmeer umgeben. Die Festlandsgrenze im Norden ist rund 1 170 km lang, hier grenzt Griechenland an Albanien, mazedonien, Bulgarien und die Türkei. Zum Staatsgebiet gehören zahlreiche Inseln: Im Süden liegt Kreta, im Osten liegen die Ägäischen, im Westen die Ionischen Inseln. Insgesamt beträgt die Küstenlinie Griechenlands über 15 000 km.

Die Staatsfläche beträgt insgesamt 131 957 km², etwa 80 % davon entfallen auf den zum Festland gehörenden Teil Griechenlands. Dieser lässt sich in einen nördlichen, einen mittleren und einen südlichen Teil untergliedern. Durch alle drei Teile zieht sich von Norden nach Süden das dinarisch-hellenische Faltengebirgssystem, das parallel zur Küste des Ionischen Meeres verläuft und sich über die Inseln Kreta und Rhodos in Richtung Kleinasien fortsetzt.

Im nördlichen Teil Griechenlands erhebt sich das stark zerklüftete Pindos-Gebirge bis zu einer Höhe von 2 637 m (Smólikas). Im Westen des Gebirgszugs liegt das Hügelland von Epirus, im Nordosten das makedonische Bergland. Östlich des Pindos befindet sich der höchste Berg Griechenlands, der Olymp mit 2 917 m, südlich des Olymp liegt die Beckenlandschaft Thessaliens. Die Halbinsel Chalkidiki reicht mit ihren drei fingerartigen Ausläufern Kassandra, Sithonia und Magion Oros weit in die Ägäis hinein. An ihrem Nordende liegt in einem Tiefland die Stadt Saloniki (mit ca. 384 000 Einwohnern). Im äußersten Nordosten liegt Thrakien, hier hat das Land Anteil am Gebirgszug der Rhodopen, der hauptsächlich auf bulgarischem Staatsgebiet liegt.

Der mittlere Teil Griechenlands reicht in Richtung Süden bis zum Golf von Patras und zum Golf von Korinth, die die Halbinsel Peloponnes abtrennen. In Mittelgriechenland sind die Gebirgszüge Giona (bis 2 510 m) und Parnass (bis 2 457 m) die Fortsetzung des Pindos-Gebirges. In Richtung Osten gehen die Gebirge in die weite Ebene Böotiens über. Auf der Halbinsel Attika und der Insel Euböa ist die gebirgige Landschaft durch viele Täler gegliedert.

Die ehemalige Halbinsel Peloponnes (21 439 km²) bildet den südlichen Teil Griechenlands. Durch den 1893 eröffneten Kanal von Korinth wurde dieser Teil vom Festland getrennt. Zentral auf der Peloponnes liegt das Hochland von Arkadien, im Nordwesten eine weite Küstenebene, im Nordosten mehrere Gebirge. Im Süden teilt sich die Peloponnes durch den Argolischen, den Lakonischen und den Messenischen Golf in vier Halbinseln auf.

Zu den Ionischen Inseln, die vor der Westküste des griechischen Festlandes liegen, gehören u.a. Korfu (Kerkyra), Lefkas (Leukas), Ithaka, Kefallinia und Zakynthos. In der Ägäis östlich des Festlandes liegen die Nördlichen und Südlichen Sporaden, die Dodekanes und die Kykladen. Vor der türkischen Küste liegen u.a. die Inseln Samothraki, Lesbos, Chios, Samos und Kos. Die größte griechische Insel ist Kreta, das im Süden Griechenlands liegt, mit einer Fläche von rund 8 261 km² (mit einigen kleinen Nebeninseln).

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4. Flora und Fauna

In Griechenland gibt es eine sehr hohe Anzahl an Heilpflanzen, die in früheren Zeiten dafür sorgte, dass Griechenland über eine umfangreiche Volksmedizin verfügte. Die wohl berühmteste dieser Heilpflanzen ist die Aleo Vera. Insgesamt gibt es im Land 5500-6000 Pflanzenarten und Unterarten, von denen ein Großteil aus immergrünen Pflanzen besteht.

Die wichtigsten Bäume sind Pinien, Aleppokiefern, Zypressen, Obstbäume, in den Küstengebieten Palmen und der kulturell, sowie wirtschaftlich wichtige Ölbaum. Ab einer Höhe von 1000m wachsen Kastanien, Ulmen und Eichen. Die kelafonische Tanne kommt ausschließlich in Griechenland vor. Auf unseren Gruppen- und Motorradreisen gibt es also einiges zu sehen.

Unter anderem weil es im Land so große, klimatische Unterschiede zwischen Gebirge und Küsten gibt und wegen dem milden Klima ist die Artenvielfalt in Griechenland so hoch. Es leben über 900 Tierarten im Land, darunter Geckos, Eidechsen, einige Wölfe und Bären, die griechische Landschildkröte, Wildschweine und Füchse, denen wir auf unseren Motorradreisen durch das Land von Zeus und Herkules begegnen können. Die Tierwelt zwischen Inseln und Festland unterscheidet sich auch noch einmal voneinander. Auf unserer Kreta 4x4 Geländewagentour, kann man zum Beipiel die kretische Wildziege, die es wirklich nur auf Kreta gibt, beobachten. Die unechte Karettschildkröte such man auf dem griechischen Festland auch vergebens. Außerdem sind in Griechenland 32 der 36 europäischen Vogelarten beheimatet, von denen 23 sogar im Gebiet brüte.

Die einheimische Tier- und Pflanzenwelt steht in zehn Nationalparks und zwei Meeresnationalparks unter Schutz.

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5. Nationalparks und Naturschutz

Nationalpark Ainos
Der zweitgrößte Gipfel der griechischen Inseln, der Ainos, gilt seit 1962 als Nationalpark. Dies hat mehrere Gründe, denn nicht nur die atemberaubende Szenerie, die sich vom Gipfel aus bietet, soll geschützt werden, sondern auch die vielfältige Natur, die den Berg umgibt. Beinahe drei Viertel der Fläche sind von einem großen Tannenwald bedeckt, der die einzigartige Tannenart Abies cephalonica enthält. Durch Waldbrände und Rodung ging der Waldbestand stark zurück, doch nun darf das sensible Ökosystem des Berges nicht mehr gestört werden. Denn auch viele andere Pflanzenarten werden von den Wasserquellen des Ainos am Leben erhalten. Der Tannenwald beherbergt eine große Anzahl an Orchideenarten und verschiedener vom Aussterben bedrohter Tiere. In der Nähe des Klosters Soodochos Pigi lässt sich eine seltene Pferderasse beobachten, die dort auf der Hochebene grasen.

Nationalpark Oiti
Der Nationalpark Oiti liegt im nordöstlichen Teil Zentralgriechenlands rund um den Berg Oiti. Der Berg Oiti ist mit Tannen bewaldet, die den Berg fast komplett grün aussehen lassen. Da das Gestein der Berges nicht so porös ist wie es bei anderen Bergen vorkommen kann, bilden sich viele kleine Seen, die meist durch angesammeltes Schmelzwasser entstehen. Im Jahr 1966 wurde ein 7.210 Hektar großes Gebiet um den Berg zum Nationalpark ausgerufen, wobei das Herz des Parks nur etwa die Hälfte des Gebiets ausmacht. Der Nationalpark schützt eine große pflanzliche Vielfalt, die durch Rodung oder andere zerstörerische Akte verloren gehen würde. Vor allem Trollblumen sind in Griechenland sehr selten und der Berg Oitis ist einer der wenigen Orte, an denen diese noch anzufinden sind.

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6. Medizinischer Hinweis

Sehr interessant an Griechenland ist, dass alle Personen die in Deutschland versichert sind, Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten, und in Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen haben, wenn diese dringend erforderlich ist. Dazu sollte man in Griechenland seine deutsche Krankenkassenkarte dabei haben, oder eine Ersatzbescheinigung.

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Wenn es weitere Fragen zu Impfungen gibt, wendet euch bitte an euren Hausarzt.

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7. Bevölkerung

Als Seefahrtsnation und Land mit großer Küstenlinie ist Griechenland seit je her sowohl Auswanderungsland als auch Ziel von Emigranten. Neben der christlich-orthodoxen, griechischsprachigen Mehrheitsbevölkerung existieren einige religiöse und sprachliche Minderheiten sowie Zuwanderergruppen. Da Griechenland solche Bevölkerungsgruppen statistisch nicht erfasst, beruhen alle Angaben zur Anzahl ihrer Mitglieder auf Schätzungen und können je nach politischem Standpunkt stark variieren. Eine bedeutsame Minderheit bilden die rund 500.000 Albaner, deren Zahl seit Anfang der Finanzkrise deutlich zurückgegangen ist, da viele Albaner nach Albanien zurückkehren.Die Arvaniten, Nachkommen von Albanern, die vor Jahrhunderten nach Griechenland kamen oder deren Siedlungsgebiete integriert wurden, sind heute weitgehend assimiliert. Es wird geschätzt, dass bis zu 1,6 Millionen Griechen arvanitische Vorfahren haben, was aber stark umstritten und nicht belegbar ist.Die Geburtenrate war mit 1,3 Kindern pro Frau eine der niedrigsten der Welt. Die Lebenserwartung betrug im Zeitraum von 2010 bis 2015 80,7 Jahre (Männer: 78,0 Jahre, Frauen 83,3 Jahre). Die griechische Bevölkerung ist bereits eine der ältesten weltweit und wird weiter altern.

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8. Politik und Wirtschaft

Griechenland ist eine parlamentarische Republik. Der Staatspräsident, alle fünf Jahre vom Parlament gewählt, ist das Oberhaupt des Staates. Der Premierminister ist das Oberhaupt der Regierung. Der Ministerrat, bestehend aus dem Premierminister, den Ministern, den stellvertretenden Ministern und den Staatsministern ist die kollektive, entscheidende Körperschaft, die die Regierung von Griechenland bildet.
Die Legislative wird vom Parlament und dem Präsidenten der Republik ausgeübt. Exekutive Macht wird vom Präsidenten der Republik und der Regierung ausgeübt. Die Judikative ist in den Gerichten verankert, deren Gesetze im Namen des Volkes angewandt werden.
Obwohl der Präsident der Republik nur über eingeschränkte politische Macht verfügt, da die höchste Macht bei der Regierung liegt, beinhalten seine Pflichten die formelle Ernennung des Premierministers, auf dessen Empfehlung hin er auch andere Mitglieder der Regierung ernennt oder entlässt. Er repräsentiert den Staat in seinem Verhältnis zu anderen Staaten, proklamiert Referenda usw.
Allgemeine Wahlen werden normalerweise alle vier Jahre abgehalten, außer wenn das Parlament vorher aufgelöst wird. Wahlrecht besitzen alle griechischen Bürger über 18 Jahre. Jede neue Regierung muss nach allgemeinen Wahlen oder nach dem Rücktritt der vorherigen Regierung vor dem Parlament erscheinen und ein Vertrauensvotum einfordern.

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9. Verkehrsnetz

Die südlich gelegene Halbinsel Peloponnes ist im Westen durch die Rion-Antirion-Brücke mit dem Festland verbunden. Auch im Osten gibt es mehrere Möglichkeiten, den Kanal von Korinth zu überqueren, der die Halbinsel vom Festland trennt. Eine gute Alternative stellt die Eisenbahn dar. Neue und moderne Züge der Eisenbahngesellschaft Organismos Sidirodromon Ellados (OSE) ermöglichen komfortables und schnelles Reisen in viele Städte. Für Nachtfahrten stehen den Reisenden bequeme Schlafwagen zur Verfügung.

In Athen profitieren man von der guten Infrastruktur, die eine schnelle und sichere Fortbewegung durch die Hauptstadt ermöglicht. So kann die Attiki Odos, die "attische Straße" nutzen, die den neuen Flughafen Athens "Eleftherios Venizelos" östlich Athens mit dem Ort Elefsina im Westen verbindet und dabei nördlich des Athener Stadtzentrums verläuft. Darüber hinaus haben Touristen in Athen die Möglichkeit, mit der Athener Metro, der Tram und der Vorortbahn die Stadt zu erkunden. Zusätzlich verkehren Linienbusse in regelmäßigen Abständen zwischen Flughafen und Stadtzentrum.

Auch auf den größeren griechischen Inseln gibt es gut befahrbare Straßen für PKW und öffentliche Busse. Die großen Inseln Griechenlands sind zudem untereinander und mit dem Festland durch regelmäßige Flüge der beiden Hauptfluggesellschaften Olympic und Aegean Airlines verbunden. Unternehmungslustige Touristen können darüber hinaus eine der Fähren oder Schnellboote nutzen, um auch die kleineren griechischen Inseln im Rahmen eines Tagesausfluges zu besuchen.

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10. Städte und Regionen

Athen
Athen ist die Hauptstadt Griechenlands und zählt zu den ältesten Städten Europas. Bereits vor rund 7.000 Jahren wurde das Gebiet in der attischen Ebene besiedelt und ist heute sowohl aus kultureller, als auch  wirtschaftlicher Sicht das Zentrum Griechenlands. Die Blütezeit erlebte Athen mit dem Bau der Akropolis im 5 Jahrhundert vor Christus. Diese gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Damals entstanden durch Künstler wie Iktinos und Polygnot monumentale Bauwerke und Plastiken, die anthropologische Philosophie durch Platon und Aristoteles und die wohl erste Demokratie der Weltgeschichte.  Auf Grund der historischen Hintergründe hat Athen sehr viel an Kultur zu bieten und wurde nicht zuletzt 1985 zur ersten Kulturhauptstadt Europas ernannt. Der Hafen von Athen ist Piräus und ist bereits rund 2.500 Jahre alt. Piräus gilt als der drittgrößte Hafen der Welt.

Korfu
Korfu gehört zu den Ionischen Inseln und ist nach Kefalonia die zweitgrößte dieser Inselgruppe. Nur wenige Kilometer trennt die Insel von der albanischen Küste. Die Straße von Korfu ist nur 2 Kilometer breit. Den Besucher erwartet eine üppige Vegetation mit vielen Olivenhainen, Orangen- und Zitronenplantagen - aber auch mit Akazien, Kiefern, Zypressen, Lorbeer- und Myrtenbäumen. Lange Sand- und Kiesstrände wechseln sich mit kleinen Buchten ab. Zu den schönsten Buchten gehört die Bucht von Kalami. Bereits Kaiserin Sissi liebte diese Insel und verbrachte in der Achillion Villa mehrere Monate. Hauptort ist Korfu Stadt an der Ostküste der Insel, deren Altstadt im venezianischen Stil erbaut wurde. Neben der landschaftlichen Schönheit hat Korfu auch kulturell einiges zu bieten. Und der Süden der Insel ist ein Paradies für Badeurlauber und Surfer.

Kreta
Kein Geringerer als der Göttervater Zeus selbst erkor sie einst zu seiner Geburtsstätte. Kreta ist Mythos und Mythologie, Altertum und Geschichte. Der sagenhafte König Minos, in dessen Labyrinth das Ungeheuer Minotaurus hauste, wird während Ihres Ausflugs zum Minoischen Palast gedanklich wieder lebendig. Die kretisch-minoische Kultur war Zentrum des Mittelmeeres, lange bevor die Griechen des Festlandes die Insel um 1400 v.Chr. eroberten. Später kamen die Römer, die Venezianer, die Türken, die nacheinander zwei Jahrtausende Kreta belagerten. Der multikulturelle Nachlass dieser Invasoren ist noch vielfältig präsent. Kreta ist mit einer Fläche von rund 8.330 km² die fünftgrößte Insel des Mittelmeeres. Hauptstadt ist Heraklion, auch Iraklio genannt. Kreta ist die Insel der Legenden, ein Paradies für Natur- und Wanderfreunde, für Badeurlauber und natürlich für Kulturinteressierte. Herzlich Willkommen!

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11. Kultur, Sehenswürdigkeiten und berühmte Persönlichkeiten

Die Akropolis von Athen gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Griechenland, ist sie doch mit der Geschichte Griechenlands eng verknüpft. Athen - die Stadt der Dichter, Denker, Demokraten und Philosophen. Sogar im Römischen Reich spielte Athen noch eine bedeutende Rolle. Auf einer der Ionischen Inseln kann man ein unglückliches Schmugglerschiff bestaunen. Vielleicht wäre das alte Schiffswrack, gar nicht so spektakulär, wäre es nicht in der kleinen Bucht gestrandet, in der die Felsen zu drei Seiten nach oben schießen. Der Kanal von Korinth beeindruckt durch seine Felswände. Wie eine tiefe Schlucht, in der sich ein Fluss durchzieht, wirkt dieser Kanal. Mehr als ein Jahrzehnt wurde an dem Kanal gearbeitet und Tonne um Tonne des Felsgesteins abgetragen. Heute durchfahren dieses beeindruckende Menschenwerk mehrere tausend (kleinere) Schiffe pro Jahr.

Vicky Leandros wurde am 23. August 1952 in Paleokastritsa auf Korfu in Griechenland geboren. Sie ist eine griechische Sängerin, die international über 50 Millionen Tonträger verkauft hat (u. a. „Après toi“ 1972, „Theo, wir fahr’n nach Lodz“ 1974, „Ich liebe das Leben“ 1975).

Vangelis wurde am 29. März 1943 in Agria bei Volos in Griechenland geboren. Er ist ein griechischer Komponist (u. a. „Chariots of Fire“ 1981, „Conquest of Paradise“ 1992) und ein Pionier der elektronischen Musik.
 
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13. Reisehinweise

Sicherheitshinweise vom Auswärtigen Amt

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14. Auslandsvertretung

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Leiter: Jens Uwe Plötner, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter

Ort: Athen

Telefon:+30 210 728 51 11

Straßenanschrift: Karoli & Dimitriou 3, 106 75 Athen-Kolonaki

Amtsbezirk/Konsularbezirk: Attika, Ionische Inseln, Kreta, Mittelgriechenland, Nördliche Ägäis, Peloponnes, Südliche Ägäis, Westgriechenland.

Website: http://www.athen.diplo.de

E-Mail: info@athen.diplo.de

Behördensprachen im Gastland: griechisch, Englisch*nur in Ausnahmefällen (wenn in Eilfällen keine Zeit für eine griechische Übersetzung bleibt.

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15. Quellen und Links

www.wetterkontor.de
www.auswaertiges-amt.de
www.athen.diplo.de

 

 

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Motorrad-Reisen in Griechenland

Offroad--Reisen in Griechenland