Masai Mara
Quênia 1.510 km² 3 viagens

Masai Mara

Die Masai Mara im Südwesten Kenias ist der nördliche Teil des Serengeti-Ökosystems: 1.510 km² Grasland zwischen der Oloololo-Steilstufe und dem Mara-Fluss, auf 1.500 bis 2.180 m Höhe. Von Juli bis Oktober stehen hier bis zu 1,3 Millionen Gnus, 200.000 Zebras und 500.000 Thomson-Gazellen. Den Rest des Jahres siehst Du im Reservat rund 850 Löwen des Mara-Ökosystems, Elefanten, Geparden und Leoparden auf offener Fläche. 3 unserer Safaris führen durch das Reservat.

Factos e números

O parque num relance

Área
1.510 km²
País
Quênia
Fundado
1961, Nationalreservat seit 1974
Espécies
über 95 Säugetierarten, mehr als 500 Vogelarten
Melhor época
Juli bis Oktober, Januar bis Februar
Como chegar
270 km ab Nairobi, 5 bis 6 h; Flug ab Wilson Airport 45 min
Entrada
100 US-Dollar (Jan bis Jun), 200 US-Dollar (Jul bis Dez) pro Tag
Duração recomendada
3 bis 4 Tage
Paisagem e animais

Landschaft und Tierwelt der Masai Mara

Die Masai Mara liegt im Narok County auf 1.500 bis 2.180 m Höhe und ist mit 1.510 km² etwa ein Zehntel so groß wie die Serengeti, an die sie im Süden ohne Zaun angrenzt. Im Westen begrenzt die Oloololo-Steilstufe das Reservat, eine Bruchkante, die rund 300 m über die Ebene aufsteigt. Von dort fällt das Land nach Osten in offenes Grasland ab. Der Mara-Fluss, 395 km lang vom Mau-Wald bis zum Victoriasee, teilt das Reservat in zwei Verwaltungsgebiete: das Mara-Dreieck mit 510 km² westlich des Flusses, seit 2001 von der Mara Conservancy geführt, und den größeren östlichen Teil unter dem Narok County. Der Talek und der Sand River kommen als Nebenflüsse aus dem Osten und Süden dazu.

Die Vegetation ist überwiegend offene Savanne mit Rotem Hafergras, das nach den Regenzeiten über einen Meter hoch steht und bis Oktober kurz gefressen wird. Galeriewälder aus Feigen und Akazien säumen die Flüsse, Buschland liegt am Fuß der Steilstufe und in den Ngama-Hügeln im Osten. Im Osten fallen 800 mm Regen im Jahr, im Westen 1.200 mm, verteilt auf zwei Regenzeiten.

Alle Big Five leben im Reservat. Im gesamten Mara-Ökosystem, das mit den umliegenden Conservancies etwa 3.000 km² umfasst, werden rund 850 Löwen gezählt, eine der höchsten Dichten Afrikas. Rund 2.500 Elefanten pendeln zwischen Reservat, Conservancies und dem Mau-Wald. Der Bestand an Spitzmaulnashörnern liegt bei 25 bis 30 Tieren, die vor allem im Mara-Dreieck stehen. Dazu kommen Leoparden entlang der Flusswälder, rund 40 Geparden auf den kurzgrasigen Ebenen, Tüpfelhyänen in Clans von bis zu 80 Tieren, Flusspferde und Nilkrokodile im Mara-Fluss. Von den Pflanzenfressern sind Topi, Impala, Elenantilope, Massai-Giraffe, Kaffernbüffel und Warzenschwein das ganze Jahr da; die Gnus, Zebras und Thomson-Gazellen kommen mit der Migration.

Mehr als 500 Vogelarten sind nachgewiesen, darunter etwa 60 Greifvögel: Gaukler, Kampfadler, Sekretär und 6 Geierarten. Strauße, Kronenkraniche und Riesentrappen stehen auf der offenen Fläche, an den Flüssen Sattelstörche und Schreiseeadler.

O acontecimento

Die Große Migration und die Querung des Mara-Flusses

Die Ankunft der Herden ab Juli

Rund 1,3 Millionen Gnus, 200.000 Zebras und 500.000 Thomson-Gazellen ziehen jedes Jahr im Kreis durch das Serengeti-Mara-Ökosystem, dem Regen und dem frischen Gras hinterher. Ende Juni oder Anfang Juli erreichen die ersten Herden über den Sand River und das Mara-Dreieck den kenianischen Teil. Bis September stehen die Tiere dann auf den Ebenen der Masai Mara, weil hier als einzigem Teil des Ökosystems auch in der Trockenzeit Gras wächst. Der genaue Zeitpunkt hängt vom Regen ab und schwankt von Jahr zu Jahr um 2 bis 4 Wochen.

Die Flussquerungen von Juli bis Oktober

Die Herden pendeln zwischen den Weideflächen westlich und östlich des Mara-Flusses und müssen ihn dabei mehrfach durchqueren. Es gibt etwa 10 klassische Querungsstellen, die meisten zwischen dem Mara-Dreieck und dem Musiara-Gebiet. Die Gnus sammeln sich oft stundenlang am Ufer, bevor das erste Tier springt; dann folgen Tausende innerhalb von 20 bis 30 Minuten. Nilkrokodile von bis zu 5 m Länge warten im Wasser, an steilen Ufern ertrinken bei einer großen Querung mehrere hundert Tiere. Eine Querung ist nie planbar: Dein Guide fährt morgens die Stellen ab und wartet dort, wo sich Herden sammeln, mitunter 3 bis 4 Stunden.

Der Rückzug im Oktober und das Jahr danach

Mit den ersten kurzen Regen im Oktober oder November drehen die Herden nach Süden ab und ziehen zurück in die Serengeti, wo sie im Januar und Februar ihre Kälber bekommen. In der Masai Mara bleiben die Standwildbestände: Topi, Impala, Giraffen, Elefanten, Büffel, dazu die Raubtiere, die von den Zugtieren nur 4 Monate im Jahr profitieren und den Rest des Jahres auf offener Fläche jagen. Für Löwen, Geparden und Leoparden ist die Zeit von Januar bis März deshalb oft ergiebiger als die Migrationsmonate, mit weniger Fahrzeugen und niedrigeren Eintrittsgebühren.

Quando ir

Beste Reisezeit für die Masai Mara

Das Reservat ist das ganze Jahr geöffnet, aber die Pisten und die Tiere folgen zwei Regenzeiten. Januar und Februar sind trocken und mit 28 bis 30 °C am Tag die wärmsten Monate: kurzes Gras, gute Sicht auf Raubtiere, Eintritt 100 US-Dollar statt 200. Im März beginnt die große Regenzeit, meist ab der zweiten Monatshälfte. April und Mai bringen die meisten Niederschläge, im Westen bis 200 mm pro Monat. Die schwarze Lehmerde der Ebenen wird dann unbefahrbar, einzelne Camps schließen von Mitte April bis Ende Mai.

Ab Juni trocknen die Pisten ab, die ersten Gnuherden erreichen Ende des Monats den Sand River. Juli bis Oktober sind die Migrationsmonate mit Flussquerungen, meist ab Mitte Juli bis Anfang Oktober, und mit den meisten Fahrzeugen im Park; Lodges sind 6 bis 12 Monate im Voraus ausgebucht. Die Nächte werden mit 10 bis 12 °C kühl. Im November setzen die kurzen Regen ein, meist als Nachmittagsschauer, die Herden ziehen nach Süden ab. Der Dezember wird ab der Monatsmitte wieder trocken und ist mit grüner Landschaft und wenigen Besuchern ein guter Monat für Fotografen.

Mês a mês

  1. Jan Melhor época Trocken, kurzes Gras, Raubtiere gut sichtbar, Eintritt 100 US-Dollar
  2. Fev Melhor época Trocken und warm, 28 bis 30 °C, wenige Fahrzeuge
  3. Mar Possível Erste Regen ab Monatsmitte, Pisten noch befahrbar
  4. Abr Desfavorável Große Regenzeit, Lehmpisten unbefahrbar, einzelne Camps zu
  5. Mai Desfavorável Nassester Monat, bis 200 mm Regen im Westen
  6. Jun Possível Pisten trocknen ab, erste Herden Ende Juni am Sand River
  7. Jul Melhor época Migration im Park, erste Flussquerungen ab Mitte Juli
  8. Ago Melhor época Höhepunkt der Querungen, meiste Fahrzeuge, Eintritt 200 US-Dollar
  9. Set Melhor época Herden auf den Ebenen, Querungen in beide Richtungen
  10. Out Melhor época Letzte Querungen, Herden ziehen nach Süden ab
  11. Nov Possível Kurze Regenzeit, Nachmittagsschauer, grüne Ebenen
  12. Dez Possível Ab Monatsmitte trocken, wenige Besucher, gute Fotomonate
As nossas viagens

Unsere Safaris durch die Masai Mara

Safari em lodge

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4 dias

Safari de campismo

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Masaai Mara e Gorilas - Safari de Camping ou Lodge

15 dias

Viagens overland

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14 dias
Na prática

Praktische Hinweise für die Masai Mara

Eintritt und Gebühren

Seit dem 1. Juli 2024 zahlen ausländische Besucher 200 US-Dollar pro Person und Tag von Juli bis Dezember und 100 US-Dollar von Januar bis Juni, Kinder die Hälfte. Das Mara-Dreieck erhebt dieselben Sätze. Bezahlt wird bargeldlos über das Kartenterminal am Gate oder das Portal eCitizen; Bargeld wird nicht angenommen. Die umliegenden Conservancies (Mara North, Naboisho, Olare Motorogi) verlangen eigene Gebühren von 100 bis 130 US-Dollar pro Tag, dafür sind dort Nachtfahrten und Fußpirsch erlaubt. Bei unseren Safaris sind die Eintritte im Reisepreis enthalten.

Anreise ab Nairobi

Das Sekenani Gate liegt 270 km von Nairobi entfernt: 145 km Asphalt bis Narok, danach rund 95 km bis zum Gate, seit 2022 ebenfalls weitgehend asphaltiert. Rechne mit 5 bis 6 Stunden Fahrzeit. Weitere Tore sind Talek, Musiara, Oloololo (für das Mara-Dreieck) und Sand River an der Grenze zu Tansania. Ab dem Wilson Airport in Nairobi fliegen mehrere Gesellschaften täglich in 45 Minuten zu den Pisten Keekorok, Ol Kiombo, Musiara und Serena. Unsere Reisen fahren die Strecke im Safarifahrzeug, das Du danach für die Pirschfahrten behältst.

Wie viele Tage im Reservat

Plane 3 Nächte, also 2 volle Pirschtage plus An- und Abreisetag. Das reicht für beide Flussufer und, in der Migrationszeit, für 2 Versuche an den Querungsstellen. Wer im Juli bis Oktober eine Querung sehen will, sollte 4 Nächte einplanen. Unsere 4-tägige Lodge-Safari konzentriert sich ganz auf die Masai Mara, die 14- und 15-tägigen Reisen verbinden sie mit Tansania und Sansibar oder mit Uganda und den Berggorillas.

Regeln im Reservat

Im Reservat gilt Wegegebot: Fahren abseits der Pisten ist verboten und wird im Mara-Dreieck mit Bußgeld belegt. Höchstgeschwindigkeit 50 km/h, Abstand zu Tieren mindestens 20 m, höchstens 5 Fahrzeuge an einer Sichtung. Pirschfahrten sind von 06:00 bis 19:00 Uhr erlaubt, Nachtfahrten nur in den Conservancies. Aussteigen darfst Du nur an den ausgewiesenen Picknickplätzen und Aussichtspunkten. Drohnen sind in allen kenianischen Schutzgebieten verboten. Ballonfahrten starten um 06:00 Uhr, dauern 1 Stunde und kosten etwa 450 US-Dollar pro Person.

Malaria und Gesundheit

Die Masai Mara liegt auf 1.500 bis 1.900 m; das Risiko ist damit niedriger als an der Küste oder am Victoriasee, aber die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin stuft ganz Kenia unterhalb von 2.500 m als Malariagebiet ein und empfiehlt eine Chemoprophylaxe. Nimm lange Kleidung für die Abende, Repellent und schlafe unter dem Moskitonetz. Wer aus Uganda oder Tansania nach Kenia einreist, braucht den Gelbfieber-Impfnachweis, das betrifft unsere beiden Kombinationsreisen. Die nächste Klinik mit Notfallversorgung liegt in Narok, 100 km vom Sekenani Gate; für den Ernstfall gibt es die Flying Doctors ab Nairobi.

Onde dormir

Übernachten in der Masai Mara

Lodge

Lodges am Sand River und im Mara-Dreieck

Die Keekorok Lodge von 1965 war die erste Unterkunft im Reservat und liegt direkt auf dem Zugweg der Herden im Südosten. Die Mara Serena steht auf einem Hügel im Mara-Dreieck mit Blick auf den Fluss, die Sarova Mara nahe dem Sekenani Gate. Alle drei haben 70 bis 100 Zimmer, Pool und Strom rund um die Uhr. Unsere Lodge-Safari nutzt eine Unterkunft dieser Klasse mit Vollpension.

Tented camp

Zeltcamps am Mara-Fluss und am Talek

Feste Safarizelte mit Bett, Dusche und WC stehen meist am Ufer des Mara oder des Talek: Governors' Camp seit 1972 im Musiara-Sumpf, Mara Intrepids und Basecamp am Talek. Flusspferde sind nachts zu hören, deshalb wirst Du abends von einem Askari zum Zelt begleitet. Eine Ballonfahrt startet direkt vom Camp.

Parque de campismo

Zelten an den Toren

Öffentliche Campingplätze liegen am Oloololo Gate, am Sekenani Gate und am Talek: keine Zäune, Plumpsklo, Wasser aus dem Tank. Die Campinggebühr wird zusätzlich zum Eintritt fällig. Unsere Camping- und Overland-Safaris übernachten auf solchen Plätzen in Zweimannzelten; nachts bleiben Essen und Müll im Fahrzeug, weil Hyänen die Plätze absuchen.

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Bom saber

Perguntas sobre o Masai Mara

Wann ist die beste Reisezeit für die Masai Mara?

Von Juli bis Oktober stehen die Gnuherden im Reservat, die Flussquerungen laufen meist von Mitte Juli bis Anfang Oktober. Januar und Februar sind trocken, warm und halb so teuer beim Eintritt, mit guter Sicht auf Löwen und Geparden. April und Mai sind wegen der großen Regenzeit ungünstig: Lehmpisten werden unbefahrbar und einzelne Camps schließen.

Wie viele Tage sollte ich in der Masai Mara einplanen?

Mindestens 3 Nächte, das ergibt 2 volle Pirschtage. Das Reservat ist mit 1.510 km² überschaubar, aber beide Flussufer und das Mara-Dreieck brauchen je einen Tag. Für eine Flussquerung in der Migrationszeit rechne mit 4 Nächten, weil ein Querungstag oft mit 3 bis 4 Stunden Warten am Ufer vergeht.

Was kostet der Eintritt in die Masai Mara?

Seit Juli 2024: 200 US-Dollar pro Person und Tag von Juli bis Dezember, 100 US-Dollar von Januar bis Juni, Kinder die Hälfte. Bezahlt wird bargeldlos am Gate oder über eCitizen. Die Conservancies rund um das Reservat kosten extra, 100 bis 130 US-Dollar pro Tag. Bei unseren Safaris ist der Eintritt im Reisepreis enthalten.

Gibt es Malaria in der Masai Mara?

Ja, wenn auch weniger als an der Küste: Das Reservat liegt auf 1.500 bis 1.900 m Höhe. Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin empfiehlt für ganz Kenia unter 2.500 m eine Chemoprophylaxe. Dazu lange Kleidung ab der Dämmerung, Repellent und Moskitonetz. Reist Du aus Uganda oder Tansania ein, brauchst Du zusätzlich den Gelbfieber-Impfnachweis.

Kann ich die Masai Mara auf eigene Faust mit dem Mietwagen befahren?

Ja, mit einem Allradfahrzeug und Bodenfreiheit; außerhalb der Trockenzeit sind die Lehmpisten ohne 4x4 nicht zu schaffen. Es gibt keine Beschilderung, deshalb suchst Du Tiere ohne Funk und ohne Ortskenntnis deutlich länger als mit Guide. Unsere Safaris fahren mit kenianischen Guides, die täglich per Funk hören, wo Löwen, Leoparden und Querungen gemeldet werden.

Was ist der Unterschied zwischen Masai Mara und Serengeti?

Es ist ein Ökosystem, getrennt nur durch die Grenze zwischen Kenia und Tansania. Die Serengeti ist mit 14.763 km² fast 10 Mal so groß, die Masai Mara mit 1.510 km² kompakter und mit rund 850 Löwen im Ökosystem dichter besiedelt. Die Herden sind von Juli bis Oktober in der Mara, den Rest des Jahres in der Serengeti. Unsere 14-tägige Overland-Safari verbindet beide Parks.

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