MONGOLEI:
Wandern und Reiten

1.780 € 14 Tage ab 6 bis 12 Teilnehmer für Fortgeschrittene
 

Reisebeschreibung - Was erwartet Dich?

Diese Reise ist eine Kombinationsreise: Wir fahren mit dem Jeep zu den schönsten G der Mongolei, um dann zu Fuß oder im Sattel, wie zu Dschingis Khan's Zeit, in die überwältigende Landschaft einzutauchen und hautnah die unberührte mongolische Natur und die gastfreundliche Kultur der Nomaden zu erleben. Die größeren Strecken werden mit dem Fahrzeug zurückgelegt, die Highlights der Mongolei in ein- oder mehrtägigen Wander- und Reitetappen: Die Hognon Han Berge, das Orchon Tal, Karakorum, …. mit jedem Schritt spüren wir ein nahezu überirdisches Gefühl grenzenloser Freiheit: die endlose Grassteppe, die darin vereinzelt lebenden Nomaden mit ihren Herden, die Greifvögel, die am Himmel ihre Greise ziehen und der Wind, der durch die Gräser streift.

Für die Mongolei-Tour „Wandern und Reiten“ benötigt man eine durchschnittliche Kondition.

Ulaanbaatar
Mongolisches Didgeridoo

Ankunft in Ulaanbaatar, Flughafentransfer, kurzes Einfhrungsgespräch, Abladen des Gepäcks im Hotelzimmer und schon geht’s raus in die Stadt: Besichtigung des berühmten Gandan Kloster mit der riesigen Buddha Statue, der alte Winterpalast des letzten Königs (Khan) und eine kompakte  Stadtrundfahrt. Am Abend erleben Sie ein gemütliches Konzert mit traditionellen Musikinstrumenten und dem berühmten Kehlkopfgesang – erinnert an Didgeridoo, nur ohne Didgeridoo!

Hognon Han Berge
Der Segen der Götter

Gleich hinter der Stadt, fängt die Weite der mongolischen Grassteppe an. Bevor es aber richtig lost geht, holen wir uns den Segen der Götter: Nach altem Glauben umrunden wir die heilige Kultstätte, den „Ovoo“. Zur Sicherheit tun wir dies gleich dreimal, dann kann nichts mehr schiefgehen.

Das erste Etappenziel mit unseren Jeeps sind die Hognon Han Berge. Dort haben Sie die Möglichkeit, entweder durch die bizarre Felsenwelt zu Wandern, oder einfach nur auf den fulminanten Sonnenuntergang zu warten. Die erste Nacht in der mongolischen Steppe schlafen wir stilecht in einer Jurte.

Mongolelse – Ogii Nuur
Von Fischen und Vögeln

Heute wandern wir vom Sonnenauf- bis untergang. Von den Hognon Han Bergen, durch die Grassteppe und über die fossile Sanddüne „Mongoleslse“. Übernachtung irgendwo, in der Mitte der steppe. Am nächsten Tag fahren wir wieder ein Stück, bis wir den Ogii Nuur See erreichen. Dieser ist nicht nur klar, kalt und voll von Fischen, sondern ist auch ein bevorzugter Rastplatz für unzählige Vogelarten. Deshalb können Vogelliebhaber hier auch die neu errichtete Vogelbeobachtungsstation und nutzen und den Erklärungen der Experten zuhören.

Khushuu-tsaidam – Karakorum – Erdene Zuu – Tuvhun
Deutsche Schaufelarbeit

Heute schwingen wir uns auf den Sattel! Nach einer fachkundigen Einweisung übernehmen wir die Pferde und reiten durch das Orchon Tal nach Kushuu-tsaidam, eine alttürkische Ausgrabungsstätte. Wissenschaftler haben hier ein Ruinenfeld freigelegt, welches uns einiges über die Geschichte der vielen Völker des Orchon-Tals erzählen wird. Nomaden werden uns wieder als Gäste für die Nacht willkommen heißen.

Entlang des Orchons Flusses reiten wir tags in Karakorum ein, der ehemaligen Hauptstadt des Mongolen Reiches. Wir besichtigen die Überreste der legendären Stadt und eine Ausgrabungsstätte unter deutscher Leitung. Hier kann man sich besonders anschaulich das Leben im alten Karakorum vorstellen. Dann geht’s weiter zur Klosteranlage von Erdene Zuu. Das Kloster war das erste buddhistische Kloster in der Mongolei und kann auf Mitte des 15 Jhr. zurückgeführt werden (Fürst Abatai Khan). Der Name des Klosters lässt sich mit „Kostbares Heiligtum“ übersetzten. Für den Bau des Klosters nutzte man die Steine des bereits verfallenden Karakorums.

Den Orchon Fluss entlang stoßen wir auf ein weiteres Kloster: Tuvhun. Diese Einsiedelei war einmal Außenstelle von Erdene Zuu und wurde in den letzten Jahren wieder völlig neu aufgebaut. Vor Tuvhum verlassen wir unsere Fahrzeuge und wandern zu Fuß das wunderschöne Tal hinauf. In luftiger Höhe legen wir eine Mittagspause ein.

Tsenkher – Orchonwasserfall
Wasser von Oben und Unten

Nachdem wir von den Höhen des Klosters Tuvhum wieder abgestiegen sind, fahren wir weiter zu unserem nächsten Nachtlager: bei den warmen Quellen von Tsenkher.

Das nächste Etappenziel führt uns, teils mit dem Auto, teils zu Fuß, zum Orchonwasserfall. Während der Erkundung dieses schönen Ortes hat in der Zwischenzeit unser Team eine kräftige „Brotzeit“ am Flussufer vorbereitet.
Am Nachmittag fahren wir dann weiter Richtung Arwaicheer, der Bezirkshauptstadt am südlichen Archangai Gebirge. Doch die Nacht bricht ein und wir schlagen unser Lager in der Mitte des Archangai Gebirges auf.

Archwaicheer – Ongij
Buddha in Ongij

Am nächsten Tag erreichen wir Arwaicheer. Dort besichtigen wir den bunten Markt und füllen unsere Vorräte für den letzten Teil der Reise auf. Nun fahren wir weiter zu den Klosterruinen von Ongij, wo einst fast 10.000 Mönche lebten und damit eines der größten Klöster der Mongolei war. In dieser wunderschönen Landschaft bemühen sich heute eine handvoll Geistlicher die Anlage wieder aufzubauen. Diese jungen und engagierten Mönchen freuen sich immer über ein interessantes Gespräch über ihr Alltagsleben und den Buddhismus.

Baiandzag – Geierschlucht – Tsagaan Suwarga Canyon
Dinosaurier und Geier

Wir wandern den Ongii Gol Fluss entlang und ziehen durch einige tiefe und enge Schluchten in diesem schwarzen Gebirge. Nach einem Marsch von ca. 12 Kilometern erwarten uns unsere Geländewagen, welche uns zu den Red Cliff's  bei Baiandzag. Hier staunen wir über die vielen Dinosaurier, oder besser ihre Knochenreste, die von dem berühmten schwedischen Abenteurer und Geografen Sven Hedin entdeckt wurden. Am Abend erleben wir den Sonnenuntergang , der den Dinosaurierfriedhof in ein dramatisches Rot taucht.

Auf der nördlichen Seite des „Gruvan Saihkan“ Gebirges fahren wir am folgenden Tag bis zur Geierschlucht. Dieses enge Tal bekam ihren Namen aufgrund der hier lebenden Bartgeier. Um diese Vögel ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Die Schlucht selbst ist auch deshalb interessant, weil hier noch weit in den Sommer große Eismassen zu finden sind.

Nachdem wir die Schlucht ausgiebig erforscht haben, fahren wir weiter nach Dalandzagad, dem Zentrum in der südlichen Gobi. Auf dem bunten Markt von Dalandzagad werden wir wieder unsere Vorräte auffüllen. Wer will kann beim Einkauf tatkräftig mithelfen.

Weiter geht’s Richtung Tsagaan Suwarga Canyon. Wir verlassen langsam die Gobi und die Landschaft wird merklich grüner. Wind und Wassererosion formten den Canyon in tausenden von Jahren. Ersichtlich wird dies durch die Vielzahl an Dinosaurierknochen und dem beeindruckenden Farbenspiel der Felsformationen.

Ulaanbaatar
Mutter Erde spielt mit Steinen

Allmählich kehren wir wieder zurück nach Ulaanbaatar. Davor treffen wir aber noch auf eine ganz besonere Landschaftsformation: Die Baga Gazriin Chuluu, die kleinen „Erdmutter Steine“. Die Felsen liegen in Mitten der Grassteppe verstreut und es öffnen sich uns immer wieder die tollsten Ausblicke und Täler. Die letzte Nacht unter dem freien, mongolischen Himmel werden wir in einem dieser Täler verbringen.

Zurück in Ulaanbaatar, können noch schöne Andenken oder Kaschmirprodukte erstanden werden und der Abend vor dem Flug nach Hause gehört dem relaxten Erkunden der Stadt.

Hier geht's zur detaillierten Tagesbeschreibung.

 

Welche Leistungen bekommst Du?

Leistungsbeschreibung:
- Übernachtung in Ulaanbaatar im Mittelklassehotel (DZ, HP)
- Flughafentransfer in Ulaanbaatar
- Reiseleitung deutschsprachig
- Eintrittsgelder für Museen, Nationalparks und Kulturprogramm
- Geländefahrzeuge incl. Benzin und Nebenkosten
- Kosten für Pferde und / oder Kamele
- Übernachtung auf dem Lande in Zelten
- Vollverpflegung auf dem Land.

Nicht enthalten sind:
-Kosten für den persönlichen Bedarf
- Kosten für Getränke, wie. z.B. Bier usw.
- Abendessen in Ulaanbaatar,
- Reiseandenken
- Film- Fotogebühren (soweit erforderlich)
- Trinkgelder
- Visakosten.

Wichtig:
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung

 

Häufige Fragen:

  • Welche Motorräder werden in der Mongolei gefahren ?

    Für die Motorradreisen in der Mongolei stehen die

    BMW F 650 Eunduro oder Yamaha 600 XT zu Verfügung die nach jeder Tour gewartet werden und vor jeder Reise noch einmal kontrolliert werden.

  • Mit welchen Temperaturen muss ich in den Monaten Juni-Juli rechnen bzw. August bis September?

    Normal, wärmer als in Deutschland. In der Gobi extrem heiss, ca. 40 grad. Nachts angenehm kühl.

  • Wie sehen denn die leichteren Touren für Genießer aus? Sind Tiefsandstrecken dabei und wenn ja, wieviel Prozent ca ?

    Es gibt kaum Sandpassagen in der Mongolei. Die Gobi ist hauptsächlich eine Felswüste. Selbst bei der reinen Gobitour, sind nur ca. 10 km insgesamt Tiefsand dabei. Was öfter vorkommt, sind kurze sandige Passagen, die mit Schwung genommen werden müssen.
    Trotzdem sollten die Schwierigkeiten nicht unterschätzt werden!

 

Termine

Beginn Ende Preis  
04.06.2012 17.06.2012
1.780 € pro Person
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20.06.2012 03.07.2012
1.780 € pro Person
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25.07.2012 07.08.2012
1.780 € pro Person
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20.08.2012 02.09.2012
1.780 € pro Person
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