KIRGISIEN:
Im Lande der Nomaden
| 3.100 € | 13 Tage | ab 8 bis 10 Teilnehmer | für Fortgeschrittene |
Reisebeschreibung - Was erwartet Dich?
Kyrgyzstan ist die korrekte sowjetische Schreibweise.
Eingebettet zwischen Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und China ist Kirgisien die „Schwelle“ zwischen russischer, europäischer, chinesischer und mongolischer Tradition und Lebensweise. Der Vielvölkerstaat ist landschaftlich wie abenteuerlich eines der interessantesten Länder in Zentralasien.
Vorwort:
Unser Reiseziel ist das Gebiet, wo sich die Topfebenen, endlosen Steppen und Halbwüsten von Zentralasien und die gewaltigen Gebirgszüge, die sich bis zum Himalaja fortsetzen, berühren. Über Schotterpassagen erreichen wir Höhen bis knapp 4000 Meter. Hier lernen wir die Nomaden der Gebirgshochebenen kennen, die auf den grünen, weiten Hochebenen im Sommer ihr Vieh halten. Die Teilnehmer reisen auf dieser Tour mit ihren eigenen Enduros, die wir einen Monat zuvor mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Kirgisien transportieren. Auf dieser Motorradreise begleitet uns ein GAZ Truck, der das Gepäck transportiert. Der Höhepunkte dieser Reise sind die gewaltigen, unbekannten Landschaften in diesem ursprünglichen Land und die Begegnungen mit Menschen aus einer uns fremden Kultur.
Vortreffen:
Das Vortreffen ist 4-5 Wochen vor Tourstart in der Nähe von Tübingen. Dort verladen wir die Motorräder in den Container, der dann schon auf die Reise in Richtung Zentralasien geht.
Tourbeschreibung:
1. Tag:
Wir fliegen in die wohl grünste Stadt Zentralasiens, Bischkek, Hauptstadt und Regierungssitz, Start und Ziel unserer Motorradreise durch Kirgistan.
Der Flieger erreicht Bishkek mitten in der Nacht, dafür wird die Einreiseabfertigung für uns ohne Komplikationen in wenigen Minuten erledigt sein. Nach einer 30 minütigen Fahrt kommen wir im Hotel an, wo wir noch etwas Schlaf nachholen. Nach dem Frühstück fahren wir zum Zoll, um die die Motorräder in Empfang zu nehmen.
Den Nachmittag in Bischkek nutzen wir zum Motorradcheck, Packen, Stadtbummel und Essen gehen.
2. Tag:
Die heutige Tagesetappe ist einfach und schnell. Auf zum Teil asphaltierten und geschotterten Straßen kommen wir in ein schönes Bergtal direkt unterhalb ein paar 5000er. Wir schlagen unsere Zelte auf und geniessen die Ruhe vor dem Sturm.
3. Tag:
Die 300 km auf Teerstrasse sind nicht gerade abwechsungsreich. Dafür werden wir mit dem Anblick des Issykul Sees belohnt. Der weltweit zweitgrösste Gebirgssee auf 1600 Meter heisst auf kirgisisch "heisser See", da er dank seiner Thermalquellen das ganze Jahr eisfrei ist. Wer Lust hat kann heute das erste Mal in der Jurte einer kirgisischen Nomadenfamilie übernachten.
4. Tag:
Über einen Schotterpass, durch grüne Ebenen mit Pferden, erreichen wir das Nachbartal. Dem Issykul folgen wir bis nach Karakol, wo wir in einem Guesthouse mit Dusche übernachten.
5. Tag:
Offroad ist angesagt: Durch grüne Täler geht unsere Motorradreise in die Berge und wir schrauben uns immer höher in den Himmel. Es geht an die Grenze zu China. Mit unserem Permit können wir uns im Gebiet vor Engilchek austoben. Die mitgenommene Brotzeit geniessen wir auf eine Bergwiese mitten im Tien Shan mit seinen Gipfeln, die bis über 7000 Meter hoch sind.
6. Tag:
Wir schliessen die Umrundung des Issykuls ab und staunen immer noch über die Grösse dieses Sees, der an einigen Stellen wie ein Meer aussieht. Heute sind wir bei einer Bauernfamilie zu einen echten kirgisischen Abendessen eingeladen. Wer Lust hat kann im See baden oder evtl die Sauna der Familie benützen.
7. Tag:
Wie schon oft auf dieser Reise wechselt die Landschaft wieder komplett. wir erreichen ein Offroad Paradies rund um den Son Köl See auf 3000 Meter. Hier leben die Nomaden, die jeden Frühling mit ihrem Vieh heraufziehen. Es gibt keine Häuser, kein Strom, nur Natur.
8. Tag:
Puffertag auf der Son Köl Ebene mit einer knackigen Off Road Tour oder im Sattel eines der altbewährten Transportmittel der Seidenstrasse.
9. Tag:
Szenenwechsel! Über steinige und steile Passagen verlassen wir den Son Kul See und fahren entlang des Naryn Flusses durch das Kurtka Tal nach Naryn. Eine grandiose Natur mit riesigen grünen Hügeln, wie im schottischen Hochland und den schneebedeckten Berge des gigantischen Tien Shan Gebirges.
10. Tag:
Eine Tagestour durch das Naryn Naturreservat, entlang der Naryn und Malyi Narin Flüsse, die wir öfters mit und ohne Brücke überqueren.
Hier trennen wir uns am nächsten Tag vom Rest der Gruppe, der noch eine Woche länger in Kirgistan Motorradfahren wird.
11. Tag:
Bis nach Kotchkor haben wir noch etwas Erholung auf der Asphaltstrasse bevor es wieder auf einer Piste ins Gebirge geht. Unsere Zelte schlagen wir an einem wunderbaren Platz direkt an einem Gebirgsfluss auf, wo wir bei Sonnenuntergang Blick auf die "Flammenberge" haben.
12. Tag:
Über die Suusamyr-Hochebene erreichen wir die gut ausgebaute M41 auf der wir von 3200 auf 1000 Meter runterschrauben. Wenn die Häuseransammlungen dichter werden wissen wir, dass Bishkek nicht mehr weit ist.
13. Tag:
Der letzte Tag unserer Motorradreise. In Bischkek gibt es viel zu sehen und viel zu unternehmen.
Wir machen, auf was wir an diesem Tag Lust haben, nicht mehr und nicht weniger.
Abends gibt es ein Festessen in einem der besten Restaurants in der Stadt. Und danach holen wir unser Gepäck, denn unser Flieger geht bald. Wir verlassen Zentralasien Mitten in der Nacht und fliegen wieder der Heimat entgegen.
Die Tour ist für jeden Geübten Strassenfahrer zu meistern auch wenn sie öfter über knackige Schotterpisten führt. Besonders nach Regenfällen können einige Etappen unbefahrbar sein. Ihr müsst für diese Reise durch Kirgistan eure eigenen Motorräder nutzen die wir hin und zurück transportieren.
Geeignet ist jede Enduro und Reiseenduro. Nur von kleinen Sportenduros würden wir abraten
Nachtreffen:
Das Nachtreffen und die Abholung der Motorräder findet in der Regel ca. fünf Wochen nach Tourende statt.
Schlusswort:
Eine Tour, an der wir schon viel Lehrgeld ließen und mit der wir viele Probleme hatten, doch im Nachhinein muss gesagt werden: Es hat sich gelohnt. Mutter Natur hat uns doppelt entlohnt und schnell war entschieden, dass dies ist nicht die letzte Tour sein wird.
Aufgrund der enormen organisatorischen Vorbereitungen, ist es NICHT möglich die Tour kurzfristig zu buchen.
Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Motorradfahrer begrenzt.
Fazit:
Eine Tour, die für viele abenteuerliche Überraschungen sorgen wird.
Die „langweiligen“ Streckenabschnitte im Tien Schan Gebirge würde man hier als Traumrouten der Alpen in den Zeitschriften beschrieben finden.
Hier geht's zur detaillierten Tagesbeschreibung
Welche Leistungen bekommst Du?
- Tourguide auf dem Motorrad
- Co-Guide und Koch
- Versorgungstruck
- Gepäcktransport
- alle Hotelübernachtungen HP
- Verpflegung aus der Expeditionsküche
- Motorrad Transport mit der Sibirischen Eisenbahn
- Visaorganisation und -abwicklung
- Tourmappe mit Packliste, Landesinformationen etc.
- Organisation Vor- und Nachtreffen
- kirgisisches Kartenmaterial
- alle Eintritte
- kleine Überraschung
Optional:
- Flug
- Motorradtransport zur Verladung nach Stuttgart
- alle Versicherungen
Extra:
- Alle Kosten & Leistungen die nicht in der Reisebeschreibung aufgeführt sind
Häufige Fragen:
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Wir bewegen uns in Kirgistan ja teilweise in grösseren Höhen. Gibt es von euch Erfahrunge/Empfehlungen, die Vergaser der Motoräder dafür anders einzustellen ?
Unsere normale Bewegungshöhe wird zwischen 1200-3000 Metern liegen
Einen Pass machen wir evtl als Tagesausflug der knapp 4000 Meter haben wird.
Motorräder mit einer Einspritzung reagieren selber auf die dünnere Luft.
Vergasermaschienen laufen etwas zu fett und haben weniger Leistung und ab einer gewissen Höhe kein Standgas mehr (gehen im Leerlauf einfach aus)

