Indien - Himalaya:
Incredible India
| 2.710 € | 21 Tage | 5 bis 10 Personen | mittel |
Reisebeschreibung - Was erwartet Dich?
Eine weitere, neue Motorradreise, bei der wir mit den legendären Royal Enfield Bullets die Gebirgssträßchen des indischen Himalaya "erfahren" werden. Aus der nordindischen Ebene führt uns diese Motorradtour hinauf ins Himalaya Gebirge.
Durch Zedernwälder, vorbei an zahlreichen, heiligen Stätten und Tempeln, durch weiche, bewaldete Landschaften und über schroffe und spektakuläre Bergpässe erkunden wir faszinierende Täler und die Zentren des Hinduismus und Buddhismus.
(Tag 1)
Flug nach Delhi
Tag 2
Am frühen Morgen Ankunft in Delhi. Nach dem Frühstück geht es mit der Bahn nach Haridwar. Am "Tor Gottes", einer der heiligsten Orte der Hindus, tritt der Ganges aus den Bergen heraus und setzt von nun an seinen langen Weg durch die nordindische Ebene fort. Übernachtung in Rishikesh, ein paar Kilometer nördlich, wo die Berge sich abrupt aus der Ebene erheben.
Tag 3 (50 km)
Erst in der Theorie und dann auf einer kleinen Rundfahrt durch die bezaubernde Umgebung Rishikeshs werden wir uns mit Land, Leuten und Motorrädern vertraut machen. Auch im hier klaren Ganges könnte gebadet werden, nach Hindu-Glauben soll dies zusammen mit einer Meditation der Erlösung näherbringen.
Tag 4 2.000 m (80 km)
Unsere Motorradreise geht jetzt richtig los in die Berge! Ziel ist die um ein viktorianisches Zentrum herum gewachsene Hill Station Mussorie, ein quirliger Ort, der auch viele indische Touristen anzieht, die der Hitze der nordindischen Ebene entfliehen wollen.
Tag 5 1.695 m (180 km)
Unser "Hintereingang" in den Himalaya führt uns ins Pabbar Valley durch üppige Himalaya-Zedern Wälder und an Obst-Plantagen vorbei. Quartier beziehen wir in Rohru an den Ufern des Pabbar Flusses. Abends Forelle? Dafür ist der Ort jedenfalls bekannt!
Tag 6 2.165 m (120 km)
Wir erreichen das hinauf nach Tibet führende weite, tief einschneidende Sutlej Tal. Hier verläuft der alte Hindustan Tibet "Highway". Eine in den Fels gebrochene Militärstraße ersetzte in den letzten Jahren die alten Bergpisten. Wir passieren die alte Königsstadt Rhampur und besichtigen den beeindruckenden Holzpalast. Nachmittags Aufstieg nach Sarahan, einem mittelalterlichen Tempelstädtchen hoch oben an den Bergen, berühmt für seine uralten Hindu Tempel - in einem wurde bis ins 19. Jahrhundert alle 10 Jahre der Göttin Kali zur Beschwichtigung ein Mann geopfert.
Tag 7 2.700 m (110 km)
Ein Abstecher in das romantische Sangla Tal. Der Name bedeutet "Pass des Lichts", Bezug nehmend auf die vom Tal ausgehende Strahlkraft, wenn es nach beschwerlicher Wanderung über die schroffen Berge der Umgebung zu Füßen liegt. Alte Geschichten preisen schon die Schönheit der Bewohnerinnen. Deren Betörungen von Feinden wurde von früheren Herrschern gar als Krieglist eingesetzt... Übernachtung im Camp.
Tag 8 3.450 m (70 km)
Wir besuchen als Tagesausflug die entlegenste Siedlung am Ende des Tals, wo Grenzsoldaten jeden Weg kontrollieren. Nur noch 30 km bis Tibet. Das Tal endet an zwei Gletschern, und die Baumgrenze ist erreicht. Hier leben die Menschen unter Extrembedingungen, der acht Monate andauernde Winter schließt sie ab von der Außenwelt. Im Kagyupa Tempel befindet sich ein uraltes und als äußerst wertvoll geltendes Bildnis des Shakyamuni Buddha. Übernachtung wieder im Camp bei Sangla.
Tag 9 3.300 m (100 km)
Wir erklimmen am heutigen Tag unserer Motorradreise die kurvige Straße nach Recong Peo und weiter nach Kalpa. Dort ist ein gemeinsamer Glaube sowohl an den Hinduismus als auch den Buddhismus besonders stark ausgeprägt, Tempel sind Gottheiten beider Religionen gewidmet. Besonders spektakulär ist der Blick auf den 6.050 m hohen Kinner Kailash, mythische Heimat des Gottes Shiva.
Tag 10 4.180 m (90 km)
Wir passieren den Check Post der "Inner Boarder Line". Nur mit einer Sondererlaubnis geht es hier weiter. Nach einer Weile verlassen wir das Sutlej Tal hinauf in die Spiti Schlucht. Diese in die tief beeindruckende Welt der Greater Himalayas führende Straße ist ein Juwel der Ingenieurkunst. Ewige Stille und Einsamkeit. Nach Stunden die erste Oase Kah in 3.500 Metern Höhe. Wir verlassen die Hauptpiste und klettern mit unseren Bikes weiter hinauf, zu dem heiligen See beim Dorf Nako. Übernachtung im Camp
Tag 11 3.050 m (110 km)
Es geht langsam voran in dieser dünnen Luft. Am Mittag erreichen wir das berühmte Kloster von Tabo, wichtiges spirituelles Zentrum der Buddhisten in Spiti und mit einem Alter von über 1000 Jahren die möglicherweise älteste erhaltene Kultstätte des tibetischen Kulturraums. Das Klostergrundstück misst 6300 qm, in denen es neun Tempel beherbergt. 36 fast lebensgroße Statuen befinden sich im Gemeinderaum. Außergewöhnlich ist, dass mit Srung Ma eine weibliche Schutzgottheit verehrt wird.
Tag 12 4.900 m - Tabo (100 km)
Für den Besuch der Kormik Gompa schrauben wir uns mit den Enfields ganz weit hinauf und lernen ein Kloster kennen, dass in einem Seitental versteckt nur ganz wenig besucht wird. Wir lassen die Abgeschiedenheit auf uns wirken und haben uns inzwischen wohl schon an die dünne Hochgebirgsluft gewöhnt.
Tag 13 3.600 m (50 km)
Weiter flussaufwärts befindet sich das Kloster Dankar mit seiner riesigen Bibliothek buddhistischer Literatur, heute nur noch von einem Mönch bewohnt. Der Blick von den verschachtelt angelegten Gebäuden ins Tal ist atemberaubend. In der erhaben kargen Landschaft des Hochtals gelegen erreichen wir Kaza.
Tag 14 4.205 m (100 km)
Ausflug zum malerischen Felskloster Ki, noch immer Ziel vieler Pilger und von tibetanischen Mönchen ganzjährig bewirtschaftet. Eine Oase in dieser wilden Welt. Außerdem steht ein Besuch des Dorfes Kibber auf dem Programm, das auf 4.205 m gelegen als die höchste mit Straßenanbindung und Strom versorgte Ansiedlung der Welt gilt.
Tag 15 (80 km)
Südwestlich führt der Weg ins Pin-Tal hinauf. Das Kungri Kloster aus dem 14. Jahrhundert thront auf dem nackten Fels. Es steht in der Tradition des tantrischen Buddhismus. Teile des Pin-Tals wurden zum Nationalpark erklärt, in dem auch einige Schnee-Leoparden leben.
Tag 16 4.551 m - 3.350 m (195 km)
Ein langer Ritt führt uns aus Spiti hinaus! Es geht über zum Teil sandige und recht ruppige Piste auf den Kunzum La Pass (4.551 m), auf etwas besser werdender Straße hinab ins Chandra Tal und schließlich nach Keylong.
Tag 17 996 m (145 km)
Wir erkunden eine neue Route über den Ersten Himalaya Range nach Süden. Auf dem Weg liegt ein Juwel der Tempelbaukunst: Mrikula Devi, ein Holzbauwerk aus dem 6. Jahrhundert, geschaffen von Gugga, auch als Michelangelo des Himalaya bekannt. Am Nachmittag erreichen wir Chamba. Von hier bietet sich noch einmal ein phantastischer Blick auf die mit ewigem Schnee bedeckten Riesen des Outer, Mid und Inner Himalaya. Ein bezaubernder Ort.
Tag 18 2.050 m (125 km)
Über herrliche Vorgebirgssträßchen schlendern wir vom geschäftigen Lower Dharamsala hinauf nach Mc Leod Ganj, Exilsitz des Dalai Lama.
Tag 19
Palast des Dalai Lama und Stadterkundung in McLeod Ganji 2.050 m
Wir verbringen den Tag mit Besichtigungen von Palast und Stadt. Sollte seine Heiligkeit "zuhause" sein, besteht sogar eine Chance auf eine Audienz. Verschiedene tibetische Einrichtungen können besucht werden, eine gute Gelegenheit, die Eindrücke aus Spiti mit dem Stand des aktuellen modernen tibetischen Buddhismus zu vergleichen.
Tag 20 (230 km)
Nach gut 100 km sind wir raus aus dem Himalaya und durchfahren die Ebenen des Bundesstaates Punjab. Wir erreichen seine Hauptstadt Amritsar - laut, staubig, hoffnungslos verstopft - aber den Sikhs heilig. Hier verabschieden wir uns von den Enfields.
Tag 21
Amritsar - Delhi
Der für alle Menschen offene Goldene Tempel lässt kaum jemanden unberührt. In der Mitte eines künstlich angelegten achteckigen Sees erhebt sich der prachtvolle Bau, rings um den See umgeben ihn weiße Marmorkomplexe. Am Nachmittag verlassen wir Amritsar mit dem Schnellzug und erreichen Delhi am Abend.
Tag 22
Delhi (Tagesausflug Agra)
Zum Abschluss eine gemeinsame Stadterkundung über die Basare von Old Delhi, zum Red Fort und Qutb Minar oder vielleicht zur Chandni Chowk, um Silber zu kaufen? Fakultativ kann auch ein Tagesausflug nach Agra mit Besichtigung des Taj Mahal gebucht werden. Nach dem Abschiedsessen und einem letzten Umtrunk wartet der Bus zum Airport.
(Tag 23)
Rückflug und Ankunft in Europa
kurz nach Mitternacht startet die Maschine nach Europa.
(keine Übernachtung mehr vorgesehen)
Welche Leistungen bekommst Du?
- Unterkunft in sauberen Hotels mit WC/Dusche, Basis Doppelzimmer
- Verpflegung mit Frühstück und Abendessen sowie Mittags "Snacks", wenn wir unterwegs sind.
- Miete der 500er Enfield Bullet. Inklusive Versicherung mit 400 Euro Selbstbeteiligung.
- Gepäck- und Ersatzteiltransport im Begleitfahrzeug
- Bus- und/oder Zugfahrten während der Touren
- Enfield-Mechaniker
- Benzin, Öl und alle Ersatzteile während der Tour
- Straßenzölle und notwendige Sondergenehmigungen
- Deutsch/Englisch sprechender Tourguide
- Einweisung zum Bike-Handling und in die Eigenheiten des indischen Verkehrs
- Flughafentransfers (Ankunft/Abflug)
nicht enthalten:
- internationale Flüge
- Visa-Kosten
- Reiseversicherung (Grundvoraussetzung zur Teilnahme), Reise-, Unfall- und Rückholkosten- sowie Gepäckversicherung.
- alkoholische Getränke
- Mittagessen an den Tagen mit freier Tagesgestaltung
- Trinkgelder (insbesondere für die Crew, d.h. Mechaniker/Fahrer)
- Eintritt in Museen, Tempel usw. ..
- persönliche Ausrüstung (z.B. Schlafsack, Taschenlampe und Bike-Ausrüstung)
Häufige Fragen:
-
Wie läuft das mit dem Visum?
Beantragt das Visum für dieses Land UNBEDINGT vorher zu Hause!
Termine
Für diese Reise sind noch keine Termine festgelegt. Wir können uns dabei ganz nach Euren Wünschen richten.
Preise
2.710 € für Motorradfahrer
2.110 € für Sozia

