Angola:
Motorradreise durch das Hochland

3.350 € 12 Tage ab 5 Teilnehmer für Fortgeschrittene
 

Reisebeschreibung - Was erwartet Dich?

Reisezeit: Mai bis Oktober. In dieser Zeit sind Regenfälle unwahrscheinlich und sollten die meisten Pisten abgetrocknet sein. Die Monate Mai bis Juni sind mild bis kühl, danach wird es bedeutend wärmer. Ab September kann im angolanischen Hochland mit vereinzelten Regenfällen gerechnet werden.

Tag 1.
Nach dem Frühstück schauen wir uns kurz die eindrucksvollen Ruacanafälle an (ca. 120 m Fallhöhe), die je nach Jahreszeit Wasser oder auch nicht führen. Danach überqueren wir die Grenze nach Angola.
Fahrt über Chitado (einer ziemlich zerbombten Stadt) und Hangumbi in Richtung Oncocua. Unterwegs begegnen uns einheimische Zembas und Ovahimbas. Sie zählen zu den letzten Naturvölkern des südwestlichen Afrikas. Die Gegend, die wir durchfahren, ist eine Fortsetzung des legendären Kaokofeldes. Wir passieren etliche Siedlungen (Kraals), jedoch nur wenig Infrastruktur. Die Piste ist anfangs noch gut, wird jedoch für die Fahrzeuge immer schwieriger (bergiger), je weiter wir nach Westen fahren.
Wild Campen unterwegs.

Tag 2.
Fahrt in Richtung Iona und Espinheira. Unterwegs kommen wir durch Oncocua, dem letzten zivilisierten Ort für die nächsten 3 bis 4 Tage. Wild Campen in der Nähe von Espinheira. Espinheira war einst eine portugisische Niederlassung am Rand der Namib Wüste. In der Nähe befinden sich skurile Granitkuppen und ein Trockenfluss mit großen Kameldornbäumen.
Wild Campen.

Tag 3.
Wir brechen früh in Richtung der Kunene Mündung auf, um den gegen Mittag aufkommenden Südwestwind zu vermeiden. Es geht durch die unwirkliche Namib Wüste, die bis zur Kunenemündung Offroad pur bietet. Mit etwas Glück bietet sich die Möglichkeit, Bergzebras, Oryx, Strauße und Springböcke zu sehen.
In der Nähe der Kunenemündung suchen wir uns ein windge schütztes Plätzchen. Am Nachmittag erkunden wir die Umgebung und probieren es mit dem Angeln im Atlantik.
Wild Campen.

Tag 4.
Wir erkunden das Gebiet um die Mündung herum. Vor allen Dingen müssen wir die Gezeiten ausfindig machen. Falls es das Wetter zulässt, angeln wir auch in der Brandung.

Tag 5.
Je nach Ebbe fahren wir am Strand entlang in Richtung Norden, bis wir nach ca. 170 km die kleine Hafenstadt Tombua erreicht haben. Die Strecke ist nur bei Ebbe zu fahren, da die Dünen für viele Kilometer direkt am Atlantik empor steigen. Hier darf es keine Verzögerungen geben, da man der hereinkommenden Flut nicht entfliehen kann. Tombua ist eine kleine und die südlichste aller angolanischen Hafenstädte. Die Stadt ist von Armut und Elend geplagt. Mit etwas Glück bekommen wir dort bereits Benzin.
Von Tombua aus geht es auf einer guten Teerstraße unweit der Steilküste zu unserer ersten festen Unterkunft, einer traumhaft gelegenen Lodge am Atlantik. Unterwegs bestaunen wir noch etwas Natur.

Tag 6.
Den heutigen Tag benutzen wir, um etwas zu relaxen oder an diversen Lodgeaktivitäten teilzunehmen.

Tag 7.
Wir verlassen die Lodge und fahren zur Hafenstadt Namibé.
Hier besichtigen wir die Stadt und die nähere Umgebung. Der Hafen selbst liegt in einer traumhaften Bucht. Der portugiesische Ursprung ist sehr markant. In der Umgebung der Stadt befinden sich riesige Raketenstellungen, Überbleibsel des Kalten Krieges. Spätestens hier füllen wir einen Teil unserer Benzintanks auf.
Wir haben die Möglichkeit, auf einem Campingplatz am Strand zu übernachten. Da der Atlantik dort bereits sehr warm ist, gibt es sehr gute Bademöglichkeiten. Duschen und Toiletten sind vorhanden.
Als Alternative fahren wir weiter gen Norden und kampieren wild am Strand.

Tag 8.
Der angolanischen Küste/Wüste kehren wir den Rücken zu und fahren auf einer guten Teerstraße zum berühmten Leba Pass. Kurz vor dem Pass besichtigen wir einen typischen angolanischen Markt. Hier sind sehr süße Bananen, Mangos und Guaven erhältlich. Oben am Pass bestaunen wir die Weite der großen Randstufe. Weiter geht es zum "Christus von Lubango“. Diese Statue ähnelt der in Rio de Janeiro. Der CvL wurde inzwischen renoviert und blickt eindrucksvoll auf die im Tal liegende Stadt Lubango. Übernachtung im ehemaligen Swapo Camp oder Thunda da Valha. Letztere befindet sich ca. 2200 m über dem Meeresspiegel an der großen Randstufe. Während die Vegetation in Lubango bereits subtropisch ist, ist diese bei Thunda da Valha nur noch sehr spärlich.

Tag 9.
Wir tanken noch einmal und fahren dann nach Süden zurück in Richtung Namibia. Während die Motorräder sich schnell durch die mit Schlaglöchern gespickte Teerstraße schlängeln, brauchen die Fahrzeuge ein vielfaches der Zeit. Bei Cahama verlassen wir die Teerstraße und biegen nach Westen ab. Nachdem wir die Brücke über den Caculuvali, einem großen Seitenarm des Kunenes, überquert haben, besichtigen wir noch die alten Bunkeranlagen der Kubaner. Wild campen hinter Cahama.

Tag 10.
Wir brechen zu unserer letzten Etappe auf. Die Grenze muss vor 15Uhr erreicht sein, da die namibische Grenze gegen 17Uhr schließt. Bei dem Campingplatz der Hippo Pools am Kunene erwarten uns warme Duschen sowie
Spültoiletten.

 

Welche Leistungen bekommst Du?

* Flughafentransfer ab/bis Windhoek
* 4x4 Begleitfahrzeug für Gepäcktransport
* GPS und Satellitentelefonbereitstellung
* Motorrad 600 Yamaha TTE oder TTR, Vollkasko mit Selbstbehalt von N$ 8000.-
* Einführung in das Fahren und in die Technik der Motorräder
* Komplette Campingausrüstung (Geschirr, Stühle, Zelte, Matratzen)
* Namibische Reiseleitung, deutsch und englischsprachig
* Vollpension
* Eintrittsgebühren in den Nationalpark
* Reisesicherungsschein
* Tourmappe
* Übernachtungen in Lodges, Gästefarmen oder auf Campingplätzen



Nicht eingeschlossene Leistungen:


* Reiserücktrittskostenversicherung
* Alkoholische Getränke, Softdrinks
* Restaurantbesuche
* Auslandskrankenversicherung
* Spritkosten (ca €12.- täglich)
* Schlafsack
* Motorradkluft mit Helm
* Alles, was nicht in der Leistungsbeschreibung steht

 

Termine

Beginn Ende Preis  
01.08.2012 15.08.2012
3.350 € für Motorradfahrer incl Leihmotorrad
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