Afrika - Overlandtours:
Angola - der Süden

1.390 € 19 Tage ab 3 bis 10 Teilnehmer für echte Abenteurer!
 

Reisebeschreibung - Was erwartet Dich?

Reiseland Angola? Ja! Die Südafrikaner haben das schon lange erkannt und ihre Offroad-Clubs organisieren für die Mitglieder bereits seit Jahren Touren durch dieses wunderschöne Land. Auch Angler haben die tolle Atlantikküste Angolas für sich entdeckt. Der stabile Friede in dem südostafrikanischen Land hat auch die Türen für Gäste aus Europa geöffnet.

Angola bemüht sich sehr, seine Infrastruktur wieder aufzubauen. So wird das Verkehrsnetz mit chinesischer Hilfe von Grund auf erneuert und in einigen Jahren sollen die großen Verkehrsachsen von Nord nach Süd und von Ost nach West asphaltiert sein.

Dieser positive Umbruch ist gerade für Abenteuerreisende eine herrliche Herausforderung: Auf viele Annehmlichkeiten muss zwar verzichtet werden, doch dafür wird man mit offenen Armen willkommen geheißen und entdeckt ein Land quasi als Pionier: ursprünglich, abenteuerlich und von fantastischer Schönheit.

Willkommen in Afrika!
Windhoek – Otjiwarongo – Outjo – Kamanjb

Gelandet wird im Nachbarland Namibia, in Windhoek. Wir nutzen die schöne Stadt für Einkäufe und einen Stadtbummel, übernehmen die Motorräder und reisen Tags darauf ab: Zunächst über die Kleinstädte Otjiwarongo und Outjo zu einem schönen Campingplatz in der Nähe von Kamanjab.

Der Motorradkonvoi zieht am westlichen Rand des Etosha Nationalparks vorbei und quert das traumhaft schöne Damaraland. Bei den Ruacana Wasserfällen des Cunene Flusses schlagen wir unser letztes Lager vor Angola auf.

Rio de Janeiro im Busch
Chitado – Otchinjau – Lubango 

Nach der Einreise in Angola setzt sich das Landschaftsbild des namibischen Kaokoveld weiter fort. Es ist das Land der Mutwe, Gambwe, Himba, Mondimba und Makohona. In einem Bushcamp unweit Chitado übernachten wir.

Durch Busch- und Baumsavanne kommen wir am nächsten Tag zum zweiten Ort in Angola: Otchinjau. Große Strecken liegen zwischen den einsamen Dörfern. Die Menschen empfangen uns herzlich in Angola.

Die Motorräder haben wieder Asphalt unter den Stollen und erreichen Lubango (1800 m). Es ist keine übersinnliche Erscheinung: Die Christusstatue von Rio de Janeiro steht tatsächlich hier. Allerdings ist das Geschenk der brasilianischen Regierung nur eine Kopie. Abgesehen davon, punktet Lubango mit bestens restaurierten Gebäude aus der Zeit der portugiesischen Kolonialzeit und die Stadt vermittelt nun tatsächlich wieder etwas von der früheren Pracht.

Der Traumstrand
Humpata – Leba Pass – Namibe – Benguela – Lobito

Noch eine Reminiszenz aus der Vergangenheit: Wir passieren den Ort Humpata, der im 19. Jahrhundert von Treckern aus Südafrika besiedelt wurde. Dies bezeugt ein Friedhof und ein Monument. Danach geht es ordentlich in die Höhe und noch mehr hinunter: Die 2.000 Meter Seehöhe des fantastischen Leba Passes müssen überwunden werden, um danach wieder auf 0, auf Meeresniveau, hinunter zu rollen. Wir sind an der Küste Angolas angekommen und steuern direkt unsere Lodge am Meer an. Sie liegt einsam und super romantisch 40 km außerhalb von Namibe.

Die Stadt Namibe hat einen wichtigen Hafen für die Fischerei und zahlreiche Bauwerke aus der Kolonialzeit.

400 Kilometer entlang der Küste zeigen sich von einer faszinierenden staubigen Seite: karg, einsam, lebensfeindlich und – mit weiten Sandstränden. Zwischenstationen wie Lucira, Santa Maria oder Dombe Grande wirken etwas verloren in dieser bizarren Landschaft. Zweifellos zu den schönsten Stränden gehören jene des Küstenabschnittes zwischen Benguela und Baya Farta, unser Ziel der Tagesetappe.

Zur Halbzeit unserer Motorradreise durch den Süden Angolas lassen wir uns zwei Tage Zeit, genießen unser Camp am Traumstrand und machen gemütliche Ausflüge zu den Kleinstädten
Benguela und Lobito. Beide Städte sind portugiesische Gründungen und weisen eine Vielzahl historischer Gebäude auf. Fachkundige, lokale Führer begleiten uns bei den Erkundungen. Die Provinzhauptstadt Benguela versprüht charmanten städtischen Flair, lädt zum Flanieren auf der Strandpromenade ein und bietet viel Sehenswertes aus ihrer 400-jährigen Geschichte. Lobito ist ebenfalls eine nette Kleinstadt, in der einwenig die Zeit stehen geblieben zu scheint. Früher startet hier die Benguelabahn in den Kongo, heute hat sie den zweitgrößten Hafen von Angola.

Eine Mission am Ende
Ondjiva – Nakambale Museum Restcamp – Etosha Nationalpark – Windhoek

Nach der Fahrtunterbrechung geht’s wieder weiter mit dem Abenteuer Angola: Durch das Hochland im Landesinneren tragen uns die Motorräder über Lubango wieder zurück zur namibischen Grenze. Der fruchtbare Boden wurde bis vor dem Bürgerkrieg von zahlreichen Farmen bewirtschaftet. Auch in Ondjiva hat der Krieg fürchterlich gewütet, doch ist sie mit enormem Engagement wieder zu einer richtigen Bilderbuchstadt auferstanden.

Nach der Überquerung der Grenze kampieren wir im Nakambale Museum Restcamp unter dem glasklaren namibischen Himmelszelt. Die historische Missionsstation und das dazugehörige Museum lassen wir uns nicht entgehen.

Zwei Tage erkunden wir noch den berühmten Etosha Nationalpark und kehren schließlich wieder nach Windhoek zurück. Hier heißt es leider schon wieder Abschied nehmen vom großartigen Afrika!

Das Straßennetz im südlichen Angola wird zur Zeit mit großem Aufwand erneuert. Wir werden über den aktuellen Stand laufend aus Angola informiert. Etwaige Änderungen des Tourverlaufes aufgrund schlechter Straßenverhältnisse können wir aber nicht ausschließen.

Unsere Spezial-LKWs sind natürlich allradgetrieben und in ihrer kompakten Bauweise ideal, auch schwer zugängliche Regionen zu erreichen. Im Inneren überraschen unsere Wägen trotzdem mit einem großzügige Raumangebot und den Luxus eines Reisebusses! Überlandreisen durch Afrika, im speziellen, West- und Zentralafrika, sind nicht frei von Entbehrungen und Unannehmlichkeiten. Das sei ganz klar gesagt: Margarine statt Butter, Instantkaffee statt Espresso, die Freilufttoilette statt Wasserspülung. Als erfrischenden Luxus bieten wir aber eine genial konstruierte Dusche an! 700 Liter Frischwasser in unseren Tanks haben bis jetzt immer noch ausgereicht für die tägliche Wäsche. Bei Abenteuerreisen im Team sitzen alle im gleichen Boot, ah Jeep, d.h. alle sind gleichwertig und alle packen mit an: Besonders beim Lagerleben, beim Be- und Entladen des Fahrzeuges, beim Feuermachen, beim Zeltauf- und Abbau, beim Einkaufen, beim Kochen und Abwaschen helfen wir uns gegenseitig.

Auf der Reise durch Afrika richtet sich der Tagesablauf mehr nach der Sonne, als nach der Uhr. D.h. meistens stehen wir mit dem Sonnenaufgang auf, frühstücken kurz und fahren schon los. Dadurch erleben wir nicht nur die herrliche Morgenstimmung in der Natur intensiver, sondern nutzen dabei auch die angenehme Kühle für die Fahrt. Tagsüber haben wir dann auch mehr Zeit für Besichtigungen und können abends entsprechend früher das Lagerfeuer genießen. Mittags gibt es einen einfachen, kalten Imbiss aus der Bordküche. In Ortschaften oder an afrikanischen Straßenständen kann man sich für wenig Geld (ein bis zwei Euro) ein einfache, traditionelle Speisen kaufen. Zum Abendessen wird meist gekocht was die Märkte anbieten. Wir haben aber auch ausreichend eigene Verpflegung mit dabei.

Unser Nachtlager finden wir in der freien Natur, bei Dörfern, auf Campingplätzen, bei Missionen oder in Hotels. Alle Zelte haben ein Moskitonetz, sind wasserdicht und können mit und ohne Überzelt aufgestellt werden.

Hier geht's zur detaillierten Tagesbeschreibung.

 

Welche Leistungen bekommst Du?

- Reisesicherungsschein
- Die Reise im Expeditionsfahrzeug
- Campingausrüstung und Küchenausrüstung (ohne Schlafsack und Isoliermatte)
- Campingplatzgebühren
- Eintrittsgelder für Nationalparks, kostenpflichtige Besichtigungen, Eintrittsgelder für Museen und verschiedene Unternehmungen
- Tourmappe


Nicht eingeschlossen:

- Flüge
- Taxigebühren
- Fakultative Unternehmungen
- Getränke (Softdrinks/alkohol.Getränke)
- Gemeinsame Restaurantbesuche
- Visagebühren

 

Termine

Beginn Ende Preis  
02.08.2012 24.08.2012
1.390 €
Buchen
 
/