Afrika - Overlandtours:
Angola - der Süden
| 1.390 € | 19 Tage | 3 bis 10 Personen | schwer |
Reisebeschreibung - Was erwartet Dich?
Reisen nach Angola? Für den Europäer ist das immer noch eine Reise in ein vom Krieg zerstörtes Land. Minenverseucht, mit mangelhafter Versorgung, ohne jegliche Infrastruktur. Eine Reise, die man besser sein lässt.
Für Südafrikaner ist Angola mit weitaus weniger �ngsten behaftet. Für sie ist es schlicht eine abenteuerliche Reise in ein faszinierendes Land. Südafrikanische Offroad Clubs organisieren schon seit Jahren für Ihre Mitglieder Touren durch den Südwesten des Landes. Andere Unternehmen bieten Angeltrips an der extrem fischreichen Atlantikküste an.
Angola unternimmt riesige Anstrengungen, den Jahrzehnte langen Bürgerkrieg vergessen zu machen und den Anschluss ins 21. Jahrhundert zu finden. 450 000 Chinesen sind gerade dabei, mit modernster Technik das Straßennetz von Grund auf zu sanieren. Das Projekt geht über mehrere Jahre und soll die wichtigen Verkehrsachsen in Nord - Süd sowie West - Ost Richtung asphaltieren.
Trotz allem, Angola wird noch auf viele Jahre ein schwierig zu bereisendes Land sein. Wer hier unterwegs ist, muss bereit sein auf viele Annehmlichkeiten zu verzichten. Dafür wird eine Reise durch ein wunderschönes, vom Tourismus noch kaum entdecktes Land geboten, ursprünglich und abenteuerlich.
Unsere Route und die Highlights:
Tag 1
Ankunft in Windhoek. Den Nachmittag nutzen wir zu einem Stadtbummel, einfach zum flanieren oder um letzte Einkäufe zu erledigen.
Tag 2
Fahrt über Otjiwarongo und Outjo zu einem schönen Campingplatz in der Nähe von Kamanjab.
Tag 3
Vorbei an der westlichen Grenze des Etosha Nationalparks fahren wir durch das bizarr schöne Damaraland zur angolanischen Grenze, wo wir auf einem wunderbar am Cunene Fluß gelegenen Campingplatz nahe der Ruacana Wasserfälle übernachten.
Tag 4
Einreise Angola. Wir durchqueren eine Landschaft, die stark an das Kaokoveld in Namibia erinnert. Die Stämme der Gambwe und Himba, Makohona, Mondimba und Mutwe - noch nie gehörte Namen - leben hier in friedlicher Nachbarschaft. Später gibt's ein Bushcamp in der Nähe von Chitado.
Tag 5
Durch Busch- und Baumsavanne passieren wir Otchinjau, den zweiten Ort in Angola. Einsam liegen wenige Dörfer mit freundlichen Bewohnern an unserer Route. Hier erleben wir Afrika pur! Und wieder auf in's Bushcamp.
Tag 6
Auf einer neuen Teerstraße erreichen wir Lubango.(1800 m). Die Christusstatue hoch über der Stadt ist ein Geschenk der brasilianischen Regierung und eine genaue Kopie der Statue von Rio de Janeiro. Lubango hat hervorragend restaurierte Gebäude aus portugiesischer Zeit, da viel Geld investiert wird, um der Stadt wieder ihre frühere Pracht zu verleihen.
Tag 7+8
Besichtigung des Orts Humpata, in dem im 19.Jhdt. Trecker aus Südafrika siedelten. Ein Friedhof und ein Monument sind die letzten Erinnerungen an sie. Danach geht es zum phantastischen Leba Pass, der auf wenigen Kilometern von 2000 m Höhe fast auf Meeresniveau führt. 40 km außerhalb der Stadt Namibe campen wir (oder Zimmer, optional) an der Flamingo Lodge. Einsam und wildromantisch liegt diese Lodge direkt am Meer.
Tag 9 +10
Die Hafenstadt Namibe. Wichtiger Fischereihafen mit zahlreichen Gebäuden aus portugiesischer Zeit. Die nächsten 400 km führen uns die Küstenstraße nach Benguela entlang. Faszinierend karg, einsam, lebensfeindlich und mit gewaltigen Sandstränden. Zwischendurch einige Orte wie Lucira, Santa Maria, Dombe Grande...
Unser Ziel sind die schönsten Sandstrände Angolas um Baya Farta.
Tag 11+12
Von unserem Camp an Traumstränden werden wir Benguela und Lobito besichtigen.
Beide Städte sind portugiesische Gründungen und weisen eine Vielzahl historischer Gebäude auf. Benguela, Provinzhauptstadt, hat viel städtischen Flair, eine sehr schöne Strandpromenade und viel Sehenswertes aus ihrer 400-jährigen Geschichte zu bieten.
Von Lobito startet die Benguelabahn, die früher bis in den Kongo führte. Heute ist sie zweitgrößter Hafen des Landes, ist aber im Kern immer noch symphatisch kleinstädtisch und hinkt der Neuzeit hinterher. Lokale Führer werden uns begleiten.
Tag 13 + 14 + 15
Durch das bergige Inland reisen wir zurück über Lubango zur namibischen Grenze. Bis vor dem Bürgerkrieg bewirtschafteten zahlreiche Farmen den fruchtbaren Boden. Ondjiva, im Krieg nahezu dem Erdboden gleichgemacht, ist mit enormen Aufwand zu einer modernen Bilderbuchstadt wieder aufgebaut worden.
Grenzübertritt Angola/Namibia. Camping im Nakambale Museum Restcamp. Historische Missionsstation mit Museum. Sehenswert!
Tag 16 +17
Etosha Nationalpark. Besuch des berühmten Nationalparks und Parkrundfahrten.
Tag 18
Rückfahrt nach Windhoek.
Tag 19
Windhoek, Abschied von Afrika, Rückreisetag
Das Straßennetz im südlichen Angola wird zur Zeit mit großem Aufwand erneuert. Wir werden über den aktuellen Stand laufend aus Angola informiert. Etwaige �nderungen des Tourverlaufes aufgrund schlechter Straßenverhältnisse können wir aber nicht ausschließen.
Wir reisen mit speziellen, allradgetriebenen Lkws. Durch die 4x4 Technik und die kompakten Abmessungen unserer Fahrzeuge können wir auch schwer zugängliche Gebiete bereisen. An Orte, die sonst nur klassischen Geländewagen vorbehalten sind. Und damit den meisten Touristen verschlossen bleiben. Erwartet nicht das großzügige Raumangebot und den Luxus eines Reisebusses! Überlandreisen durch Afrika, im speziellen, West- und Zentralafrika, sind nicht frei von Entbehrungen und Unannehmlichkeiten. Das sei ganz klar gesagt. Es fängt schon beim Essen an: Margarine statt Butter, Instantkaffee statt Filterkaffee, die Freilufttoilette statt Wasserspülung. Als unüblichen Luxus hingegen bieten wir täglich die Möglichkeit einer erfrischenden Dusche an — gigantisch! Wir führen über 700 Liter Frischwasser und eine elektrische Dusche mit. Wir reisen als Team. Und als solches können — und wollen - wir auf eure Mithilfe nicht verzichten. Speziell beim Lagerleben, d.h. beim Be- und Entladen des Fahrzeuges, beim Feuerholz suchen, beim Einkaufen, beim Kochen und Abwaschen. Auch das gegenseitige Helfen beim Zeltaufbau sollte selbstverständlich sein.
In Afrika bestimmt weniger die Uhr als die Sonne den Tagesablauf. Meist wird kurz nach Sonnenaufgang aufgestanden — nicht so lustig für Langschläfer - und nach dem schnellen Frühstück losgefahren. Wir kommen so noch in den Genuß der Morgenkühle, haben tagsüber mehr Zeit für Besichtigungen und können abends entsprechend früher campieren. Mittags gibt es einen einfachen, kalten Imbiss aus der Bordküche. Machen wir Mittagspause in Ortschaften oder an afrikanischen Straßenmärkten, so könnt ihr euch für wenig Geld (ein bis zwei Euro) ein einfaches, landestypisches Gericht kaufen. Zum Abendessen wird meist gekocht und zwar das, was die Märkte hergeben. Für die gar nicht seltenen Fälle, wo auf Märkten nichts zu finden ist, womit wir etwas anfangen können, führen wir eine reiche Auswahl an haltbaren Lebensmitteln mit.
Unser Nachtlager finden wir - je nach Tour - in der freien Natur, bei Dörfern, auf Campingplätzen, bei Missionen oder Hotels. So kann man sich auch das eine oder andere Mal den Luxus eines Zimmers leisten. Einzelreisende bekommen alleine ein 2-Personenzelt zur Verfügung. Buchen zwei Personen eine Reise gemeinsam, so stellen wir für sie 3-Personenzelte bereit. Alle Zelte haben ein Moskitonetz, sind wasserdicht und können mit und ohne Überzelt aufgestellt werden.
Welche Leistungen bekommst Du?
- Reisesicherungsschein
- Die Reise im Expeditionsfahrzeug
- Campingausrüstung und Küchenausrüstung (ohne Schlafsack und Isoliermatte)
- Campingplatzgebühren
- Eintrittsgelder für Nationalparks, kostenpflichtige Besichtigungen, Eintrittsgelder für Museen und verschiedene Unternehmungen
- Tourmappe
Nicht eingeschlossen:
- Flüge
- Taxigebühren
- Fakultative Unternehmungen
- Getränke (Softdrinks/alkohol.Getränke)
- Gemeinsame Restaurantbesuche
- Visagebühren
Termine
Für diese Reise sind noch keine Termine festgelegt. Wir können uns dabei ganz nach Euren Wünschen richten.
Preise
1.390 €

