Reisebeschreibung - Was erwartet Dich?
Unsere Andentouren sind 4x4 (Land Rover Defender / Toyota Hilux) Abenteuerreisen für kleine Gruppen. Expeditionen, die danach streben, die Verbindung zwischen einer unzugänglichen Natur und einer unvergesslichen Erfahrung zu sein.
Der Mittelpunkt unserer Reisen ist abseits vom Strom: die Region der hohen Anden-Bergkette und die Hochebene vom argentinischen Nordwesten, das zweithöchste Gebiet nach der Kette des Himalaja und eine der einsamsten Regionen der Erde.
Berge, Wüsten, Vulkane und Lagunen von wunderbaren Farben und Texturen, Vikunjas, suris und rosa Flamingos, interessante archäologische Orte und tief eingewurzelte Gewohnheiten warten hier auf Dich!
Unsere Expeditionen respektieren die Integrität der Natur, ohne sie zu schädigen, vielmehr betonen sie die Umweltschonung. Aber hauptsächlich liegt uns das Wohl unseres Passagiers am Herzen. Wir bieten einen individualisierten, beruflichen und hoch zuverlässigen Dienst an und legen Wert auf Niveau und Qualität.
Vom Tal des Mondes und dem Talampaya-Park in La Rioja bis zur nördlichen Puna, weiter zur Laguna Brava, Monte Pissis, Krater des Gal�n Vulkans und den Antofalla-Salzsee; Zwischenterritorien von Lehm-Dörfern, rustikalen Webereien, wohltuende Thermalwässer und vorzügliche Regionalweine sind eingeschlossen.
1. TAG | La Rioja - Ischigualasto (Mondtal) / Talampaya - San José de Vinchina
Nach der Abfahrt von La Rioja besuchen wir den Tal des Mondes, eine magische Wüste in der Provinz San Juan, wo die Felsen eigenartige Formen wie die des "Wurmes" oder des "Pilzes" annehmen. Mit seinen Fossilien und sedimentären Schichten ist jede Landschaft Teil einer Geschichte, ca. 225 bis 250 Millionen Jahre zurück. Weiter fahren wir zurück nach La Rioja, um den wunderbaren Talampaya-Park und die ungewöhnlichen geologischen Schätze, die kolossalen rötlichen Felswänden und die durch die Erosion geschnitzten Figuren und Wandmalereien der Ureinwohner, die er beherbergt, zu erforschen(auf eigene Faust). In der Nähe der Anden kommen wir zum rustikalen und erdfarbigen Dorf San José de Vinchina auf 3.000 m Höhe an, wo wir in einer landestypischen Hosteria übernachten werden.
2. TAG | Vinchina - Laguna Brava - Villa Union
Im langsamen Aufstieg werden wir in 4.200 m Höhe ein farbiges Panorama der Lagune und der schneebedeckten Berge genießen. Die Reserva Provincial Laguna Brava (Provinzielle Reserve der Wilden Lagune) wurde geschaffen, um ihre Fauna zu schützen: Vikunjas, Guanacos, amerikanische Pumas, Füchse, Chinchillas und attraktive Vögel wie Flamingos von weißem und rosa Gefieder. Der Ort wird von Gipfeln von Andenriesen wie den Vulkanen Veladero (6.436 m) und Bonete (6.872 m) umgeben. Wir fahren bergab zurück und übernachten im Weinörtchen Villa Union.
3. TAG | Villa Union - Fiambala
Eine schöne Strecke durch die kurvenreiche Cuesta de Miranda mit ihren 500 m hohen zinnoberroten Steilwänden, und durch sonnige Olivenplantagen, der schneebedeckte Gipfel des Famatinaberges immer in Sicht. Dann der faszinierende Lehm-Weg in Catamarca und seine Stroh- und Lehm-Häuser und -kirchen. Angenehmer Höhepunkt des Tages werden warme Thermalbäder in Fiambala zwischen hohen Granitwänden auf 1.570 Metern Höhe sein. Unterkunft in Hosteria in Fiambala.
4. TAG | Monte Pissis / Grüne Lagune - Fiambala
Eine bezaubernde Tour in die Höhe der Anden. Wir fahren entlang der tief farbigen Lagunen Aparejos, Azul (Blaue) und Negra (Schwarze); von Flamingos bevölkert. An den Berghängen flitzen scheue Vikunjas. Am Balkon der Grünen Lagune, in 4.500 m Höhe, wird der Anblick dieser unberührten Natur zum unvergesslichen Erlebnis. Der Monte Pissis erhebt sich wie ein Koloss, mit 6.882 (IGM) Metern Höhe und fünf Hauptgipfeln ist er der höchste Vulkan der Welt. Tiefer in die Anden fahrend gelangen wir zur Laguna Verde (Grünen Lagune), am Fuße des Pissis, und bewundern die spiegelnden Reflexe des smaragdgrünen Wassers. Nach einer Rückfahrt bergab übernachten wir wieder in Hosteria in Fiambala.
5. TAG | Fiambala - Bimssteinfeld
Zu Füßen der Anden fahren wir durch einen kaum bevölkerten Tal langsam bergauf, direkt in den Genuss eines schmalen, sich windenden und schluchtenreichen Bergpfades mit grandiosen Aussichtspunkten. Weiter geht es über ein Meer von weißgelbe Sanddünen der Höhe und durch graue vulkanische Hügel, bevor wir die atemberaubende Mondlandschaft des 30 km2 großen Bimssteinfeldes erreichen. Durch dieser eindrücklichen Naturschönheit, die im Laufe der Jahrhunderte durch Kalksteinerosion geformt wurde, unternehmen wir eine unvergessliche Wanderung - wie auf einem anderen Planeten ! Die Nacht verbringen wir in einer landestypischen Hosteria.
6. TAG | Antofagasta de la Sierra
Eine kurze Strecke und ein erlebnisreicher Tag inmitten der verborgenen Wundern der Puna. Wir besuchen die schöne Laguna Grande (Große Lagune), durch Tausende von parinas (Flamingos) bevölkert, die zwei Vulkane Antofagasta und La Alumbrera, zu deren Füßen wir eine mit Flamingos und Enten bevölkerte Lagune, und eine auf vulkanischen Sedimenten gebaute Indianersiedlung besichtigen, und verschiedene Steingemälde in der Gegend, die beschreiben, wie die Indianer einst gelebt haben. In Antofagasta de la Sierra, "das Haus der Sonne", Hauptortschaft der Puna in Catamarca, 3.440 m hoch gelegen, übernachten wir in Hosteria.
7. TAG | Salar del Hombre Muerto/Mina Incahuasi - Pocitos - San Antonio de los Cobres
Heute fahren wir auf Schotterpiste in Richtung Norden. Andenlandschaft pur ist der Salar del Hombre Muerto (Salzsee des Toten Mannes) - mit 600 km2 der zweitgrößte in Argentinien nach dem Salar Arizaro -, und der die Ruinen von der Goldmine Incahuasi beherbergt. Wir fahren weiter über Salar de Pocitos, in der Provinz Salta, und S. Rosa de los Pastos Grandes bis zur Abzweigung zum Viaducto La Polvorilla, Endstation des legendären Tren de las Nubes (Zug in die Wolken). Dieser mächtige Viadukt ist 63 m hoch und 224 m lang, und der Zug erreicht auf dieser Eisenbrücke 4.220 m Höhe. Von hier nach San Antonio de los Cobres, eine alte Bergwerks-Siedlung auf 3.775 m Höhe, wo wir übernachten werden, sind es nur noch weitere 20 km. Übernachtung in einem Hotel.
8. TAG | Nördliche Calchaqui-Täler - La Poma - Cachi - Salta
Ab San Antonio de los Cobres geht es bergauf bis bei 4.985 m der höchste Straßenpass Amerikas, die Abra del Acay, erreicht wird, und wo wir beeindruckende Ausblicke genießen. Der absteigende Fahrweg dieser Strecke der Ruta 40 führt uns über die nördlichen Calchaqui-Täler zum ländlichen Bergdorf La Poma, auf 3.015 m Höhe. Weiter über Payogasta gelangen wir nach Cachi (2.280 m ), am Fuße des schneegekrönten Nevado de Cachi (6.380 m), wo wir einen Rundgang auf den mit Flußsteinen gepflasterten Straßen genießen. Später fahren wir weiter durch eine 700 km2 umfassende Wüste hundertjähriger Riesenkakteen, der Parque Nacional los Cardones (Nationalpark der Riesenkakteen) und erleben einen kurvenreichen eindrucksvollen Aufstieg am Rande steiler Schluchten, die Cuesta del Obispo (Bischofspaß). Kolonial-Salta, "die Hübsche", ist der Endziel unserer schönen Reise.