ALGERIEN:
3 Wochen Sahara Extremtour
| 2.600 € | 21 Tage | 8 bis 12 Personen | schwer |
Reisebeschreibung - Was erwartet Dich?
Sicherheitshinweis:
Bis auf weiteres werden wir die Algerien- sowie die Trans-Saharatour auf "Eis" legen und von der Entwicklung der inneren Sicherheit in Algerien abhängig machen. Solltest du dich für die Algerien Tour interessieren, dann nehmen wir dich in die Liste auf und unterrichten dich zwei Monate vor Tourbeginn, ob wir diese Tour durchführen.
Diese Abenteuertour für Enduros durch die Sahara bieten wir derzeit nur für komplette Motorradgruppen an
Vorwort:
Die algerische Sahara ist flächenmäßig der größte Teil der Sahara und gilt unter Kennern als die abwechslungsreichste und eindrucksvollste Sahararegion. 85 % des zehntgrößten Landes der Welt ist Wüste. Unsere dreiwöchige Tour führt uns durch sämtliche Landschaftstypen zu den spektakulärsten Orten der Sahara.
Unendliche Sand-, Kies- und Geröllebenen und riesige Dünenmeere wollen durchquert werden. Düstere Vulkangebirge, zerklüftete Sandsteinplateaus und mächtige Granitmassive, allesamt von Wind und Sand zu skurrilen Formen modelliert, bieten eine grandiose Kulisse für ein Offroad-Abenteuer der Extra-Klasse.
Malerische Oasen, Gueltas, unzählbare steinzeitliche Felsmalereien...die Fülle an Sehenswürdigkeiten scheint unerschöpflich zu sein.
Unsere Tour ist eine Pilottour mit Expeditionscharakter. Erfahrung im Sand und Gelände sind für Motorrad, wie auch 4x4-Fahrer unabdingbar! Das gilt besonders für Fahrer schwere 2-Zylinder-Motorräder.
Von den insgesamt 5300 km sind ca. 3000 km offroad.
Tourbeschreibung:
Die Anreise über Tunesien und fahrt bis Tozeur bringen wir schnell hinter uns. An der Grenze nach Algerien sind schon alle Grenzformalitäten für uns vorbereitet und so kommen wir ohne großen Aufenthalt nach El Oued, der "Stadt der tausend Kuppeln".
Ab Hassi-Messaoud stoßen wir auf die Asphaltstraße direkt durch den großen Erg Oriental. Im Gassi Tolouil suchen wir uns einen malerischen Lagerplatz inmitten der riesigen Dünen, die zu den größten Algeriens zählen. Bei Hassi Bel Guebbour verlassen wir endgültig den Asphalt für die nächsten 3000 km. Jetzt beginnt das wirkliche Offroad- und Outdoor-Abenteuer. Die Piste Richtung Amguid ist genau richtig zum "warm werden".
Auf sehr steinigen Geröllpisten führt uns die Tour hinein ins fantastische Hoggargebirge. Die Vulkanlandschaft mit ihren gewaltigen Lavadomen und bizarren Basaltformationen erscheint düster und geheimnisvoll. Vom 2600m hohen Assekrem erlebt man überwältigende Sonnenauf- und Untergänge. Unterwegs finden sich viele schöne Gueltas zum baden und viele Felsgravuren. Die zum Teil sehr schwierige Strecke mit all ihren Pässen ist ein Genuss für jeden Offroad-Fan. In Tamanrasset haben wir uns dann einen Ruhetag verdient, bevor es zum nächsten Höhepunkt unserer Reise kommt: der Hoggarsüdumfahrung. Für die sehr selten befahrene ca. 750km lange Schmugglerpiste" werden wir uns mehrere Tage Zeit lassen. Die Strecke windet sich durch eine spektakuläre Felslandschaft. Schroffe Basalttürme und Felswände wechseln sich ab mit Schluchten, malerischen Wadis und Gueltas. Auch finden sich viele prähistorische Felsmalereien. Zum Abschluss durchqueren wir noch das riesige Sandmeer des Erg Admer. Dünen pur.
In der Bilderbuchoase Djanet werden wir 2 bis 3 Tage verbringen und von dort das Tassili-N'Ajjer-Gebirge zu erkunden. Das etwa 1000m hohe Sandsteinplateau ist ein einzigartiges Fels-Labyrinth. Durch die unzähligen Felsmalereien wurde das Plateau zum Louvre der Steinzeit und gehört inzwischen zum Unesco- Weltkulturerbe. Auch bietet sich hier eine gute Möglichkeit für eine Kamel-Trekking-Tour.
Weiter geht's auf wunderschönen Strecken durchs N'Ajjer-Gebirge über Tarat nach
Illizi. Unterwegs gibt es viele Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Kuh von Tinterhert oder der Oued Imirhou. Sollten wir noch gut im Zeitplan liegen, so werden wir ab Illizi die berühmte Gräberpiste in Angriff nehmen. Neben der vielfältigen Landschaft fallen vor allem die zahlreichen Gräberfelder auf, Opfer einer Widerstandsbewegung gegen die französischen Kolonialherren.
Über die Khanfoussa-Passage gelangen wir wieder nach Hassi Bel Guebbour, wo wir nach vielen abenteuerlichen Pistenkilometern wieder auf Asphalt treffen. Sollten wir noch etwas Zeit haben, so bietet sich eine Abkürzung quer durch den Erg Oriental an, bevor es dann weiter über El Oued zurück nach Sousse geht. Hier werden wir unsere 4-wöchige Rundreise noch gebührend feiern, denn am nächsten Tag heißt es Abschied nehmen von einem faszinierenden Kontinent. Wer den Afrika-Virus nicht schon hatte, wird spätestens jetzt infiziert sein ...
Welche Leistungen bekommst Du?
- Frühstück, Mittagssnack, Abendessen
- Absicherung der Logistik von Ersatzteilen
- Fähre inkl. Hafengebühren
- Alle Übernachtungen
- Begleitfahrzeug
- Tourguide
- Tourmappe mit Kartenmaterial Ausrüstungsliste etc.
- Reisesicherungsschein
Optional:
- Motorradtransport
- Visabeschaffung
Termine
Für diese Reise sind noch keine Termine festgelegt. Wir können uns dabei ganz nach Euren Wünschen richten.
Preise
2.600 € für MotorradfahrerIn

