Landesinfos für Peru

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Peru – Das „Königreich der Sonne“ ist ein Land antiker Kulturen, in dem der traditionelle Lebensstil der indigen Bevölkerung an vielen Orten ϋberdauert hat. Mit seinen abwechslungsreichen landschaftlichen Kontrasten lädt es den Besucher ein die Kϋste, das Hochland und den Urwald zu besuchen. Neben der „verlorenen Stadt der Inka“ Machu Picchu und den beeindruckenden Inkaruinen um Cusco bietet Peru mit den berϋhmten Nasca-Linien, dem Titicacasee, dem Colca Canyon und dem archäologisch hochinteressanten Norden des Landes weitere kulturelle und landschaftliche Höhepunkte. 

 

  1. Allgemeine Informationen
  2. Klima
  3. Flora und Fauna
  4. Nationalparks und Naturschutz
  5. Medizinische Hinweise
  6. Bevölkerung
  7. Politik und Wirtschaft
  8. Verkehrsnetz
  9. Städte und Regionen
  10. Kultur, Sehenswürdigkeiten
  11. Feiertage
  12. Reisehinweise
  13. Auslandvertretungen
  14. Quellen und Links

 

 

1. Allgemeine Informationen

 

Kontinent: Südamerika
Geographische Lage: Westküste-Südamerika, grenzt an den Pazifik
Höchster Erhebung:  Nevado Huascarán, 6768 m
Staatsform: Konstitutionelle Republik
Regierungssystem: Semipräsidentielles System
Sprachen: Quechua, Aimara und Spanisch
Nachbarländer: Ecuador, Brasilien, Chile, Bolivien, Kolumbien
Hauptstadt: Lima
Fläche: 1.285.220 km²
Einwohner: 29.546.963 (2009)
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner per km²
Religionen: 81,3 %  katholisch, 12,5 % evangelisch
Währung: Nuevo Sol (PEN)
Klima: Tropenzone unterhalb des Äquators
Zeitzone:  UTC -5
Vorwahl: +51
Ländercode: PE 
Strom: 220V Wechselstrom / Stromadapter mitnehmen
Öffnungszeiten: Supermärkte sind i.d.R. von 10 - 20 Uhr geöffnet, Banken bis 9 Uhr - 17Uhr

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2. Klima

 

Lima Temp. °C min/max Sonnenstunden / Tag Regentage
Jan 19,1 25,8 6,3 10
Feb 19,4 26,5 6,8 10
Mar 19,2 26,0 6,9 12
Apr 17,6 24,3 6,7 11
May 16,2 21,7 4,0 10
Jun 15,3 19,7 1,4 10
Jul 15,0 18,7 1,1 9
Aug 14,6 18,4 1,0 8
Sep 14,6 18,7 1,1 8
Oct 15,2 19,9 2,5 8
Nov  16,4 21,9  4,1 10
Dec 17,7 23,9 5,0 11

 

 

Arequipa Temp. °C min/max Sonnenstunden / Tag Regentage
Jan 7,0 22,3 7,2 4,8
Feb 7,4 22,0 6,7 5,6
Mar 6,8 22,2 7,9 4,6
Apr 6,0 23,0 9,8 0,4
May 5,0 22,8 9,3 0,2
Jun 4,3 22,3 9,7 0
Jul 3,5 22,4 9,4 0
Aug 3,6 23,0 10,0 0,1
Sep 4,5 23,6 9,9 0,3
Oct 4,7 23,7 9,8 0,2
Nov 5,0 23,6 10,3 0,2
Dec 6,2 23,4 9,4 1,6

 

 

Cusco Temp. °C min/max Sonnenstunden / Tag Regentage
Jan 6,6 18,8 4,6 19
Feb 6,6 18,8 4,3 15
Mar 6,3 19,1 5,5 13
Apr 5,1 19,7 7,0 9
May 2,7 19,7 7,7 2
Jun 0,5 19,4 7,6 1
Jul 0,2 19,2 8,3 1
Aug 1,7 19,9 7,6 2
Sep 4,0 20,1 6,5 5
Oct 5,5 20,9 6,4 9
Nov 6,0 20,6 6,5 13
Dec 6,5 20,8 5,1 16

 

An der am Südpazifik liegender Küste Perus wird es in den Sommermonaten sehr heiß, bei Temperaturen über 30 °C. Abends sinken die Temperaturen stark ab. Die kalte Jahreszeit in der Küstenregion Perus beginnt hier im Mai und geht bis Ende November. Zu dieser Zeit erreichen die Temperaturen gerade die -10 °C Grenze, was man besonders in der Hauptstadt Lima stark zu spüren bekommt.

In der Andenregion geht die Reisezeit im Mai erst los.Tagsüber ist es zwar sommerlich warm, sollte der Ausflug jedoch bis zum Sonnenuntergang dauern, sollte man immer eine Jacke dabei haben, da die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht stark schwanken. In der über 3.400km hoch gelegenen Stadt Cusco können die Temperaturen zum Beispiel von um die 20 °C am Tag bis auf 0 °C in der Nacht fallen. Während der Regenzeit in der Andenregion Perus von Oktober bis April ist von Reisen nach Machu Picchu oder Cusco eher abzuraten.

Im Gegensatz zum abwechslungsreichen Osten bietet der westlich der Anden liegende peruanische Regen- und Nebelwald ein gleichmäßigeres-tropisches Klima. Die Durchschnittstemperatur liegt das ganze Jahr bei weit über 20 °C und Niederschläge sind hier unausweichlich. In den trockeneren Monaten von Mai bis Dezember steigen die Temperaturen häufig über 30 °C.

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3. Flora und Fauna

Peru: Ara auf der Motorrad Tour Peru
Bild: Ara auf der Peru Tour

 

Die Flora Perus bietet eine abwechslungsreiche Vielfalt an Pflanzen. In den trockenen und sandigen Küstenebenen wachsen nur selten Gräser und Sträucher. In den Regenwaldregionen hingegen findet man eine große Fülle an Pflanzen. Unter anderem wachsen dort  Kautschuk- und und Vanillepflanzen. Im Hochgebirge liegt auf Grund der natürlichen Bedingungen nur eine spärliche Pflanzenvielfalt vor. Hier findet man hauptsächlich Trockenpflanzen wie etwa Kakteen und Mesquiten.

Ebenso wie die Flora hat auch die Tierwelt Perus eine große Vielfalt zu bieten. In der Küstenregion und auf den Küsten vorgelagerten Inseln leben Möwen und Seeschwalben,Eidechsen, Skorpione, Robben und Pinguine. In den peruanischen Küstengewässern findet man unter anderem Sardinen, Hummer und Makrelen. Tiere der fruchtbareren Regionen im Osten sind beispielsweise Gürteltiere, Alligatoren, Jaguare, Pumas, Papageien und Flamingos. In der Gebirgsregion leben die höcker losen Kamele wie z. B. das Lama und Alpaka. Das Nationaltier Perus, den roten Felshan , findet man im Nationalpark Manú .

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4. Nationalparks und Naturschutz

 

Die Verfassung von Peru von 1993 sieht die natürlichen Ressourcen und die Ökosysteme des Landes als nationales Naturerbe an. Insgesamt gibt es 74 verschiedene von der Regierung Perus geschützte Naturschutzgebiete die 15,22 % der Landesfläche von Peru bedecken. Der größte und einer der ältesten Nationalparks Perus ist der Nationalpark Manú, welcher auf jeden Fall eine Reise wert ist. Dieser umfasst eine Fläche von 18 812 km²,  wurde 1973 gegründet und war somit der dritte Perus. Der Nationalpark Manu beheimatet 200 Säugetierarten, 14 Affenarten, 132 Reptilienarten, 155 Amphibienarten und insgesammt 1086 Insektenarten, die man auf einer Tour durch den Park betrachten kann.

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5. Medizinische Hinweise

 

Generell sind keine Impfungen vorgeschrieben. Es ist aber allen Reisenden am dem vollendeten 9. Lebensmonat bei Reisen in Gelbfiebergebiete, vor allem in das gesamte peruanische Amazonasgebiet eine rechtzeite Impfung zu empfelen, das heißt 10 Tage vor Abreise. Außerdem kann aus Peru kommend für die Weiterreise in ein Drittland eine Impfung gegen Gelbsucht verlangt werden.

Die medizinische Versorgung hat in der Hauptstadt Lima den besten Standart. In Cusco reicht der medizinische Standart meist nicht aus um schwere Notfälle angemessen zu behandeln, deshalb wird eine Verlegung von schwer Kranken oder Verletzten, sobald es der medizinische Zustand des Patienten zulässt, in das Krankenhaus in Lima empfohlen.

Außerdem wird ein weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung empfolen.

Im Allgemeinen empfiehlt das Auswärtige Amt bei einer Erkrankung sich auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren.

 

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6. Bevölkerung


Bild: Bevölkerung in Peru

 

Neben Bolivien und Guatemala ist Peru eines der drei Länder Lateinamerikas mit einem großen Anteil indigener Bevölkerung. 44 Prozent der dort lebenden Menschen sind Mestizen. 31 Prozent sind indianischer Abstammung und gehören größtenteils zu den Quechua und Aymara sprechenden Völkern.15 Prozent der Einwohner sind europäischer Abstammung und auf ca. 4 Prozent wird der Anteil der Afroperuaner geschätzt.  Außerdem leben an der Grenze zu Ecuador im Regenwald bisher 15 bekannte aber nicht kontaktierte Indianergruppen. Da sie gegen Krankheiten wie Grippe kaum eine Resistenz aufweisen, besitzen sie einen international anerkannten  Rechtsanspruch auf Isolierung. 

Spanisch ist die häufigste Sprache Perus und wird von etwa 80 Prozent der Einwohner als Muttersprache gesprochen. Das Spanisch in Peru ist aber unterschiedlich, da es von Region zu Region verschiedene Sprachfärbungen aufweist. Trotzdem ist das in ganz Südamerika gesprochene Seseo allen geläufig. Außer der Spanischen Sprache gibt es noch die indigenen Sprachen, von denen Quechua und Aymara am meisten Gebraucht werden.

In Peru ist ein Großteil der Bevölkerung, etwa 81 Prozent, römisch-katholisch. 12,5 Prozent sind Evangelisch, 3,3 Prozent geben eine nicht aufgeführte Religion an und 2,9 Prozent geben an nicht Religiös zu sein. Der Grund für den großen Anteil der Christen in Peru Liegt an der Eroberung Lateinamerikas durch die Spanier, sie begannen mit der Christianisierung im 16. Jahrhundert und die Religion veränderte sich auch nicht mehr nach der Unabhängigkeit Perus.

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7. Politik und Wirtschaft

 

Zu den ersten Interessen des Staates Peru gehören der Der Schutz vor Bedrohung der Sicherheit der peruanischen Einwohner und außerdem die Förderung des Allgemeinwohls. Doch bei der Ausführung dieser Interessen gibt es immer noch einige Probleme die man beseitigen muss. 

Peru ist reich an Bodenschätzen, insbesondere Kupfer, Gold und Silber. Das Land gehört weltweit zu den größten Produzenten dieser Rohstoffe. Außerdem ist Peru nach China die zweitgrößte Fischereination. In den letzten zwanzig Jahren hatte Peru eine wirtschaftliche Wachstumsrate von ca 5 Prozent

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8. Verkehrsnetz

 

Bei dem Straßennetz Perus gibt es vor allem bei den über die Anden führenden Achsen infrastrukturelle Probleme. Der Ausbau der Straßen steigert sich zwar immer mehr aber da die asphaltierten Straßen in größeren Höhenlangen immer unterhaltsanfällig sind, können viele Ausbauten nicht lange standhalten. Der öffentliche Verkehr trägt wie in den meisten Ländern der Region die Hauptlast. Wobei man, bei Reisen mit öffentlichen Verkehrsmittelnvorsichtig sein sollte, da die Straßen Perus zu den gefährlichsten Lateinamerikas zählen.

Das Schienennetz in Peru besteht aus mehreren Teilnetzten die nicht miteinander verbunden sind. Zurzeit sind etwa 2200 km in Betrieb. Ab 1990 wurden die drei größten Schienennetzte Perus größtenteils privatisiert, davor wurden sie jahrzehntelang von der staatlichen Bahngesellschafft ENAFER betrieben.

Der Flughafen in Callo bewältigt die meisten Auslandsflüge. In jeder anderen Stadt gibt es kleine Flughäfen, die sich um die Flüge innerhalb des Landes kümmern.

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9. Städte und Regionen

Die größten Städte Perus

Stadt

Einw.

Lima 

7 363 069

Trujillo 

861 044

Arequipa

860 000 

Callo

634 600

Chiclayo

634 600

 

 

Lima: Hauptstadt 30 Prozent der Bevölkerung leben hier

Cusco: Liegt im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes

Arequipa: Liegt im Süden des Südamerikanischen Anden-Staates Peru und stellt das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des südlichen Perus dar

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10. Kultur, Sehenswürdigkeiten

 


Bild: Machu Picchu auf der Peru Tour

 

Machu Picchu:

1911 Wurde die von üppigen Grün bedeckte Ruinenstadt Machu Picchu der Inkas an einem Gebirgskamm bei dem gleichnamigen  Berg in Peru entdeckt. Es ist zu vermuten, dass nur wenige Auserwählte die Inkastadt damals betreten durften um die Stadt vor den Konquistadoren geheim zu halten. auch war sie in keinen spanischen Chroniken aufgeführt. Da die Inka keinerlei schriftliche Zeugnisse hinterließen, ist immer noch nicht bekannt was den Inkas damals wiederfahren ist. Trotz der Entdeckung 1911 von Hiram Bingham  blieb die Stadt noch bis 1940 vor der Allgemeinheit verborgen. Erst dann als ein archäologisches Expeditionsteam auf einen alten Inkapfad, welche früher die einzige Verbindung zur Außenwelt waren, der zum Machu Picchu führte stieß, wurde die Stadt bekannt gemacht und Untersuchungen begannen. Die Forscher fanden aus den Überresten der Anlage heraus, dass zur zeit der Inkas dort an die 1000 Menschen gelebt haben mussten die den Ort hauptsächlich spirituell und zeremoniell nutzten. Die Ruinenstadt am Machu Picchu soll ein Wohnort für Priester, hoher Funktionäre, Handwerker und ihre Diener gewesen sein aber vor allem auch die vom Sonnengott geweihten Jungfrauen die Mamacunas genannt wurden. Diese Theorie basiert auf dem Fund von 173 Skeletten 150 davon weiblich. Die Stadt besteht aus mehreren Teilen: Die Straßen, Die Brunnen, die früher vermutlich für religiöse Zwecke genutzt wurden, ein Bürgerviertel mit kleinen Wohnhäusern, ein Friedhof mit einem Bestattungsstein, ein Gefängnistvirtel sowie verschiedene Tempel. 

 

Titicaca-See

Inmitten des kargen Hochlands liegt, umgeben von den schneebedeckten Gipfeln der Anden, der Titicaca See, der auf seiner Oberfläche von 8000 km² über 30 Inseln beherbergt. Das Wasser hier ist eiskalt was auch nicht anderes nicht zu erwarten ist bei einem See in 3856 m Höhe. Seit jeher lebt das indianische Volk dort vom Fischfang und der Zucht von Lamas und Alpakas. Wie kaum in einem anderem Ort im Hochland hat sich die Kultur und die traditionelle Lebensweise so unverfälscht erhalten. Nach dem Volksglauben hat die Inka Kultur beim Titicaca See seinen Ursprung und ist das heiligste Gewässer des Reichs. Im Zentrum des Mystischen Glaubens steht die Isla del Sol. Der Legende nach sollen dort vier Schwestern und vier Brüder in einem Steintor aufgetaucht. Zwei davon waren Manco Capac und Mama Ocllo, die ersten Inka. Eine andere Legende erzählt das auf der Isla del Sol die Sonne auf einem heiligen Stein geboren sein soll. Auf der peruanischen Seite des Titicaca Sees liegt Puno. Hier vergeht kaum ein Monat ohne irgendeine größere Veranstaltung, auf der jedes mal dutzende kraftvolle traditionelle Tänze aufgeführt werden.

 

Inka Trail;

Der heute bekannteste Inkaweg ist der 400 Jahre alte Inka Trail. Entdeckt wurde dieser 1942 und in den Jahren danach freigelegt. Inzwischen ist er der meistbegangene Pfad in Südamerika. Etwa vier Tage braucht man für die Wanderung über den Inka Trail. Mehrere Ruinen der Inkas sind an den Weg gelegen, die man anders nicht erreichen kann. Das Highlight der Wanderung, ist die Inkastadt Machu  Picchu die man am Ende des Pfades erreicht. Damit der Erhalt des Weges besser möglich ist und um  die Umweltprobleme zu reduzieren, ist es seit 2001 nur noch gestattet den Inka Trail in einer geführten Wanderung zu betreten und 2004 die Zahl der Touristen die die Wanderung über den Pfad antreten wollen, auf 500 pro Tag begrenzt. 

 

Nazca Linien:

Die Ebene nördlich von Nazca ist durchzogen von vielen, teilweise bis zu 300 m langen Linien, die Nazca Linien. Diese Linien sind etwa 2000 Jahre alt und stellen aus der Luft betrachtet Tiere und Geometrische Figuren dar, die in den Boden gekratzt wurden. Sehr lange Zeit hielt man die Linien für den Teil einen eines Kanalsystems. Durch Zufall entdeckte man aber aus einem Flugzeug das diese Linien Formen darstellten. Ab da wurden verschiedene Theorien aufgestellt, wie die Indianer von Nazca damals beinahe perfekte Geometrische Figuren in den Boden kratzen konnten. Die deutsche Forscherin war der festen Überzeugung, dass man ein Einheitsmaß als Basis benutzte, wie zum Beispiel der Abstand zwischen Ellenbogen und Zeigefinger oder ein Seil an einen Pfahl band um Kreise und Bögen zu legen. Einige Gegner dieser Theorie wollten aber nicht glauben, dass die Indianer Zeichnungen herstellten, die sie selbst nicht sehen konnten. Deshalb versuchte der International Explorers Club 1975 zu beweisen, dass die Indianer von Nazca damals schon über Luftfahrzeuge verfügten. Darum wurde ein Heißluftballon aus Schilf und Tüchern gebaut, der eine Minute in der Luft blieb und 100 Meter hoch flog aber auch das bewies nur wenig.  Eine weitere Theorie stellte Erich von Däniken auf. Er behauptete, dass die Nazca Ebene als Landeplatz für Außerirdische diente. Dies zog Tausende von Touristen an die mit ihren Autos, Motorrädern und Pferden unauslöschliche Spuren hinterließen. Seitdem ist das Betreten der der Nasca Ebene verboten und es ist nur noch möglich diese aus dem Luftraum zu betrachten.

 

Chan Chan:

Am Rande der Stadt Trujillo stehen die Ruinen von Chan Chan, die größte Lehmziegelstadt der Welt. Die Stadt ist 28 km² groß und besteht aus sieben Zitadellen die von Einer hohen Mauer umgeben sind die Chimu verfügten über ein solch ausgeklügeltes Bewässerungssystem sodass sie die dürre Einöde um die Stadt mehrere, fruchtbare Getreide-, Obst- und Gemüsefelder verwandelten. Die Chimu konnten über viele Jahre hinweg ihre Kultur auf unverfälschte Weise beibehalten. Erst als die Spanier die Bewässerungssysteme zerstörten mussten die Chimu ihre schützende Stadt verlassen und wurden besiegt.

 

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11. Feiertage

 

 

Feiertag Datum
Neujahr 1. Januar
Heilige drei Könige 6. Januar
Karfreitag und Ostermontag Freitag vor und Montag nach Ostern
Maifeiertag 1. Mai
St. Peter und Paul 29. Juni
Unabhängigkeitstag  28. Juli
Nationalfeiertag 29. Juli
Maria Himmelfahrt 15. August
Tag der heiligen Rosa von Lima 30. August
Schlacht bei Anagamos 1. November
Fest der unbefleckten Empfängnis 8. Dezember
Weihnachten 25. Dezember


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12. Reisehinweise

 

Barabhebungen der Landeswährung und US-Dollar ist mit Kreditkarte an Geldautomaten möglich. Mit EC-Karte ist das allerdingst nur beschränkt möglich bzw. mit EC-Karten des V-Pay Systems sind gar keine Barabhebungen möglich. Mit US-Dollar kann man in vielen Städten oft direkt bezahlen. Euro kann man in Lima, Areqiupa, Puno und Cusco umtauschen. In kleineren Orten kann das Umtauschen manchmal auch von US-Dollar prblematisch sein.

Eine Kopie des Ausweises sollte man jederzeit dabei haben, aber die Originaldokumente sollte man immer sicher verwahren, im Falle eines Diebstahls, unbedingt an die Polizei wenden.

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13. Auslandsvertretungen

 

Deutsche Botschaft in Peru, Adresse: Lima, Embajada de la República Federal de Alemania, Apartado 18-0504. Telefon: + 511 212 50 16 

Mehr Auskunft darüber gibt's hier

Peruanische Botschaft in Deutschland, Adresse: Berlin, Mohrenstraße 42. Telefon: +49 30 206 41 03

Mehr Informationen dazu hier

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14. Quellen und Links

Lima Reiseführer & Reiseinformationen

www.auswaertiges-amt.de

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Motorrad-Reisen in Peru

Erlebnis-Reisen in Peru